DE55326C - Flacher Kulirwirkstuhl - Google Patents
Flacher KulirwirkstuhlInfo
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- DE55326C DE55326C DENDAT55326D DE55326DA DE55326C DE 55326 C DE55326 C DE 55326C DE NDAT55326 D DENDAT55326 D DE NDAT55326D DE 55326D A DE55326D A DE 55326DA DE 55326 C DE55326 C DE 55326C
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- DE
- Germany
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- needles
- hook
- loom
- needle
- loops
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- Expired - Lifetime
Links
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- 238000000926 separation method Methods 0.000 claims 1
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B11/00—Straight-bar knitting machines with fixed needles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Knitting Machines (AREA)
Description
In allen Kulirwirkstühlen, in denen der Faden durch Platinen zu Schleifen auf die Nadeln gelegt
und zwischen die Nadeln eingedrückt (kulirt) wird, erfolgt dieses Kuliren ohne Ausnahme
an der Stelle s, Fig. 1, der Nadel, d. i. zwischen der Hakenspitze 1 und der Waare w.,
denn die Schleife s mufs durch den Patinenschnabel bx von der alten Waare n>
getrennt werden und sie mufs unter oder hinter der Hakenspitze 1 auf dem Nadelschaft hängen, weil
sie alsbald in den offenen Haken gebracht werden soll.
Diese bisher immer verwendete Anordnung bedingt sehr lange Nadeln, denn deren Länge
setzt sich zusammen aus dem Haken 1, Fig. 2, der Rinne oder Zasche 2, die ein Stück über
die Hakenspitze 1 hinausreicht, der Platinenbreite b, Fig. i, welche man nicht mit genannter
Rinne in gleiche Höhe bringt, um zu .vermeiden, dafs eine etwa verbogene Kulirnase
3 in diese Rinne hineinstöfst; ferner den Raum für die Waare w und den Abschlagkamm
e, nach welchem erst die Nadelbarre d die Nadel festhält. Die freie Länge dieser alten
Nadel von d bis zum Hakenkopf 4 beträgt gewöhnlich 35 bis .38 mm und sie ist Veranlassung
zu vielen Uebelständen:
Bei dem Kuliren harter Garne werden die Nadeln ungleichmäfsig abgebogen und bilden
unregelmäfsige Schleifen und Maschen; werden flach geprefste Nadeln verwendet, so sind sie
zwar stabiler gegen Rückbiegung, aber da sie nach oben hin lang frei stehen, so werden
sie durch einlaufende Knoten oder dicke Fadenmengen um so leichter seitlich und rückwärts
verbogen, und vielfach treffen oben oder aufsen zwei Haken so zusammen, dafs sie in
einander hängen, wie Fig. 5 zeigt (ein Kreuz schlagen) und natürlich bei weiterem Arbeiten
abgerissen werden. Die Nadelbarre wird gewöhnlich im Leergange, um also deren Rückgang
zu bewirken, nach oben oder aufsen durch Federn gezogen; bei fester Waare geschieht
es, dafs sie noch nicht völlig gehoben ist, wenn der Fadenführer f schon seinen Weg
beginnt, so dafs derselbe dann an die Haken der Nadeln stöfst und sie verbiegt oder abbricht.
Endlich müssen lange Nadeln eben auch auf dem langen Weg e bis 4 hin- und
herbewegt werden und das verlangsamt die Arbeit.
Zur Vermeidung aller solcher Uebelstände
ist nun die für alle Arten von flachen Kulirstühlen mit waagrechten oder lothrechten Nadeln,
verwendbare Einrichtung getroffen, dafs die Schleifen nicht auf den Nadelschäften
zwischen Hakenspitze und Waare, sondern auf den Haken selbst gebildet werden, wie Fig. 6
zeigt, d. h. die Platinen b kuliren und bei Zweinadelstühlen vertheilen sie auch die Schleifen
auf die Haken der Nadeln. Sie werden dann erst noch ein wenig gehoben (Fig. 7), bis die
Schleifen s auf den Nadelschaft α gefallen sind,
wobei die Platinen b nochmals in die Schleifen eindrücken", dann aber wie gewöhnlich weiter
gesenkt, zum Pressen an c, Fig. 8, gedrückt und, nachdem die Platinen b sich entfernt
haben, vollends zum Auftragen (Fig. 9) und Abschlagen der alten Maschen (Fig. 10) bis
unter den Abschlagkamm e hinabgesenkt, endlich zum Einschliefsen eben nur in die Stellung
Fig. 3 und 11 wieder gehoben. Sie sind
nach dieser Anordnung etwa um den dritten Theil kurzer zu machen (24 mm gegen 3 5 bis
38 mm der alten Art), also schon deshalb weit widerstandsfähiger. Sie stehen ferner beim
Kuliren nicht frei, sondern geführt zwischen Abschlagkamm e und auch zwischen den Platinen
by Fig. 3, können sich also seitlich nicht
verbiegen und nicht die sogenannten Kreuze schlagen (Fig. 5), denn sie werden durch die
Platinen an ihren Hakenstellen vollständig von einander getrennt gehalten. Alle Uebelstände
der früheren Einrichtung sind damit vermieden und die kürzeren Nadeln gehen eben auch
wesentlich kürzere Wege, folglich wird die Arbeitsgeschwindigkeit des Stuhles bedeutend
erhöht.
In der Zeichnung (Fig. 11) ist die Einrichtung
am Stuhl mit lothrechten Nadeln dargestellt , sie ist natürlich genau diese an einem
Stuhl mit waagrechten Nadeln.
Claims (1)
- Patent-An spruch:Ein flacher Kulirwirkstuhl, welcher zur Erreichung kurzer Arbeitswege und zur vollständigen Trennung der Nadeln von einander während des Kulirens die Schleifenbildung und -Vertheilung auf den Nadelhaken vornimmt und danach erst durch eine Bewegung der Nadelreihe in Richtung der Längsachse der Nadeln diese Schleifen zur weiteren Ausarbeitung unter die Nadelhaken bringt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE55326C true DE55326C (de) |
Family
ID=329860
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT55326D Expired - Lifetime DE55326C (de) | Flacher Kulirwirkstuhl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE55326C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5120694A (en) * | 1989-07-28 | 1992-06-09 | Uop | Method of coating aluminum substrates with solid adsorbent |
-
0
- DE DENDAT55326D patent/DE55326C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5120694A (en) * | 1989-07-28 | 1992-06-09 | Uop | Method of coating aluminum substrates with solid adsorbent |
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