DE63271C - Lochnadelbarre für Kettenwirkstühle - Google Patents

Lochnadelbarre für Kettenwirkstühle

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DE63271C
DE63271C DENDAT63271D DE63271DA DE63271C DE 63271 C DE63271 C DE 63271C DE NDAT63271 D DENDAT63271 D DE NDAT63271D DE 63271D A DE63271D A DE 63271DA DE 63271 C DE63271 C DE 63271C
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DE
Germany
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thread
needle
needle bar
chairs
loop
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT63271D
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English (en)
Original Assignee
J. HUNGER in Taura bei Burgstädt
Publication of DE63271C publication Critical patent/DE63271C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B27/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, warp knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B27/02Warp-thread guides

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bekanntlich hat es sich bei dem Betriebe der Kettenwirkmaschinen, hauptsächlich solcher, auf denen Seide verarbeitet wird, als ein Uebelstand herausgestellt, dafs die durch die Lochnadeln hindurchgehenden Fäden sowohl am unteren, als auch am oberen Rande des Lochnadelöhres sich reiben und dadurch in nicht langer Zeit durch Einschleifen kleine Schlitze gebildet werden. In diese eingeschliffenen Schlitze legen sich nun bei dem von oben nach unten und umgekehrt erfolgenden Einfallen der Lochnadelmaschine in die Spitzennadelfontour die Fäden ein, wodurch ein Abschürfen und baldiges Zerreifsen der letzteren hervorgerufen wird.
Es sind nun zur Beseitigung dieses Uebelstandes, der infolge des Reifsens der Fäden sowohl zu einem unerwünschten Ausrücken der Maschine, als auch zur Bildung von Ausschufs in der gebildeten Waare Anlafs giebt, mannigfache Mittel in Vorschlag gebracht worden, aber alle diese Versuche haben bisher zu einem günstigen Ergebnifs nicht geführt. So ist z. B. vorgeschlagen worden, an jeder Lochnadel .eine vor derem Oehr liegende seitliche Wange anzubringen, welche mit ihrer Seitenfläche gegen die nächste Lochnadel anliegt. Ueber diese zwischen den einzelnen Lochnadeln befindlichen Wangen wurde nun der Faden hinweggeführt, der an der einen Seite in das Lochnadelöhr ein - und an dessen anderer Seite austritt, um sich nach der Spitzennadelfontour zu begeben. Diese Kettenwirkstuhllochnadeln haben aber—ganz abgesehen von ihrer ziemlich kostspieligen Herstellung — den gehegten Erwartungen nicht entsprochen, und es sind mit der Zeit die alten Uebelstände: das Ausschleifen des Lochnaflelöhrs, sowie das Zerreifsen der Fäden wieder eingetreten, was sich hauptsächlich dadurch erklärt, dafs beim Einfallen der Lochnadelmaschine in die Spitzennadelfontour von unten nach oben der Faden zwei Knicke bildete und am oberen Rande des Lochnadelöhrs rieb, wie in Fig. A angegeben. Zur Beseitigung dieses Uebelstandes hat man nun die seitliche Wange niedriger gelegt; in diesem Falle aber trifft der Faden, sobald sich die Lochnadelmaschine über die Spitzennadelfontour bewegt hat, auf dem unteren Rande des Lochnadelöhrs an und schleift sich ein, wie Fig. B zeigt. Aufserdem aber ist bei den mit seitlichen Wangen versehenen Lochnadeln die Möglichkeit vorhanden, dafs der Faden in die zwischen Nadel und benachbarter Wange, gebildete Stofsfuge eintritt, sich festsetzt und dadurch zerreifst.
Zweck vorliegender Erfindung ist nun, die vorstehend gekennzeichneten Uebelstände zu beseitigen. Zu diesem Zweck werden an Stelle der bisher gebräuchlichen Lochnadeln Fadenführer angeordnet, in welche ein durch sämmtliche Fadenführer hindurchgehender, aus einem Stück gebildeter Träger lose eingelegt wird.
Diese Fadenführer werden nach vorliegender Erfindung ■— nicht wie bisher durch ausgestanzte Lochnadeln, welche die oben angedeuteten Uebelstände aufweisen ■—, sondern aus schwachem runden Draht hergestellt.
Zu diesem Zweck wird der Draht zunächst breit gedrückt oder breit geschlagen und hierauf so gebogen, dafs er eine längliche Schleife (am
besten ίο mm lang) bildet, wobei die an die Schleife sich anschliefsenden langen Drahtenden über einander, neben einander oder aus einander stehen können. Die Herstellung kann auch in der Weise erfolgen, dafs zunächst das Biegen des Drahtes in die Schleife und dann das Breitschlagen oder Drücken desselben erfolgt. Um nun die Enden dieser durch Draht zusammengebogenen Fadenführer zu schliefsen und gleichzeitig in die Bleie einzusetzen, werden die Drahtenden reihenförmig in die kleinen Formkästchen eingesetzt, so dafs beim Eingiefsen des Bleies oder der Legirung sämmtliche Fadenführer mit dem gebildeten Blei zu einem Ganzen vereinigt werden.
Fig. ι a zeigt den in die Bleie eingesetzten, aus breitgedrücktem Draht gebildeten Fadenführer a, Fig. ι b, eine Anzahl oder Reihe von solchen in die Bleie eingesetzten Fadenführern. Ein solcher Fadenführer hat gegenüber einer ausgestanzten Lochnadel noch den grofsen Vortheil, dafs seine der Führungsschleife zugekehrten Kanten von vornherein abgerundet sind, da durch Breitschlagen oder Breitdrücken runden Drahtes die entstehenden Kanten immer noch rund bleiben, demnach das Abschürfen der an den Fadenführern entlang geführten Fäden auf das geringste Mafs beschränkt ist.
In diese aus Draht gebildeten Fadenführer wird nun ein über die gesammte Maschinenarbeitsbreite sich erstreckender Fadenträger b von der aus Fig. ι ersichtlichen Form eingesetzt; dieser Fadenträger b, dessen obere bezw. auch dessen untere Kante abgerundet ist, besteht aus einem Stab von etwa 7 mm Höhe und wird in den oberen breiteren Theil der langen Schleife im Fadenführer a in letzteren eingeschoben und dann in dieselben eingesetzt , wie dies auch Fig. 1 c und 1 d erkennen läfst. Infolge des Unterschiedes in der lichten Höhe der langen Fadenführerschleife und des Fadenträgers verbleiben von der Schleife etwa 3 mm, durch welche der an der einen Seite des Fadenführers α auf dem Fadenträger b aufliegende Faden hindurchtritt und dann an der anderen Seite desselben Fadenführers nach der zügehörigen Spitzennadel weitergeleitet wird. Ein Anstofsen des Fadens an die obere Kante der Fadenführerschleife ist bei Bewegung der Fadenführer α unter die Spitzennadeln c, Fig. 3, selbst bei der tiefsten Stellung vollständig ausgeschlossen, während bei der Stellung der Fadenführer α mit dem durchgehenden gemeinsamen Fadenträger b über den Spitzennadeln c die Fäden nur über die Fadenträger hinweggehen, ohne, wie es bei der Lochnadel nach Fig. B der Fall, gegen die untere Kante des Oehres anzutreffen, da bei der Verbindung des Fadenführers mit dem Fadenträger eine untere Kante der Fadenführerschleife gar nicht vorhanden ist, sondern letztere durch den eingelegten und durch sämmtliche Fadenführer hindurchgeführten Fadenträger b mit abgerundeter Oberkante gebildet wird. Fig. 4 zeigt die Stellung der Theile a und b über den Spitzennadeln.
Will man nun, obgleich die beschriebene Herstellung der Fadenführer, sowie deren Verbindung mit dem sämmtlichen Fadenführern gemeinsamen Fadenträger die denkbar einfachste, demzufolge eine äufserst billige ist, dennoch ausgestanzte Fadenführer anwenden, bei denen ebenso wie bei den aus Draht gebogenen Fadenführern ein Fadenträger unterhalb der Durchgangsöffnung oder . schleifenartigen Erweiterung für den Faden angeordnet ist, so erhält der ausgestanzte und in das Blei eingegossene Fadenführer α ein langgestrecktes Oehr α1, welches an seinem unteren Ende unmittelbar in eine längliche rechteckige Aussparung oder Nuth a1 ausläuft. In diese Aussparung wird in der aus Fig. 5 b und 5 c ersichtlichen Weise der Fadenträger b lose eingelegt, welcher ebenfalls aus einem Streifen oder Stab aus Metall oder anderem geeigneten harten Material besteht und an seinem oberen Rande abgerundet sein kann.
Das Einsetzen des Fadenträgers b in die Fadenführer α erfolgt auch hier in der Weise, dafs ersterer von der Seite her in das langgezogene Oehr a1 der Fadenführer eingeführt und hierauf in die in das Oehr sich anschliefsende Aussparung a2 eingesetzt wird.
Bei ausgestanzten Fadenführern haben sich folgende Mafse als geeignet herausgestellt:
Höhe des an seiner Oberkante abgerundeten Fadenträgers b 4 mm, Länge des Oehres a1 im Fadenführer 4 mm (wodurch ein bequemes Einschieben des Fadenführers gesichert ist) und Höhe der an dieses Oehr sich anschliefsenden Aussparung a1 3 mm; aus diesen Mafsen ergiebt sich, dafs die obere abgerundete Kante des Fadenträgers 1 mm in das Fadenführerrohr al hineinragt.
Fig. 6 und 7 zeigen Fadenführer und Fadenträger in zwei den Fig. 3 und 4 entsprechenden Arbeitsstellungen.
. Es ist noch hervorzuheben, dafs die Höhlung in der Schleife oder in dem Oehr des Fadenführers oder der Lochnadel zur Aufnahme des Fadenträgers oder Fadenleitsteges b nicht in gleicher Achse mit dem genannten Oehr oder der Schleife liegen mufs, wie dies in Fig. ι a, ic und 1 d, sowie in den Fig. 5, 5 b und 5 c angegeben ist. Es kann vielmehr diese Höhlung aus der Achsenmitte heraus verlegt werden, so zwar, dafs das Oehr bezw. die Schleife mit dieser Höhlung immer noch in directer Verbindung steht und die Oberkante des in die Höhlung eingelegten Fadenleitsteges als Schutz innerhalb des Oehres bezw. der
Schleife gegen das schädliche Ausschleifen des Fadens dient.
Die seitliche Verlegung des Fadenleitsteges im Oehr bezw. in der Schleife empfiehlt sich wegen des besseren Einfallens der Lochnadelmaschine in die Spitzennadelfontour.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Lochnadelbarre für Kettenwirkstühle, bei welcher das schädliche. Ausschleifen der Lochnadeln durch die Kettenfäden dadurch verhindert wird, dafs in das Oehr derselben ein für alle Kettenfäden gemeinschaftlicher Fadenleitsteg (b) eingelegt wird.
    Eine Lochnadelbarre der unter i. bezeichneten Art, bei welcher ferner die Reibung der Fäden in den Oehren dadurch herabgemindert wird, dafs dieselben aus Runddraht gebogen sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT63271D Lochnadelbarre für Kettenwirkstühle Expired - Lifetime DE63271C (de)

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DENDAT63271D Expired - Lifetime DE63271C (de) Lochnadelbarre für Kettenwirkstühle

Country Status (1)

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DE (1) DE63271C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2680959A (en) * 1953-02-16 1954-06-15 Richard L Walford Warp guide construction for warp knitting machines
US3837183A (en) * 1972-05-29 1974-09-24 K Kohl Thread guides having restricted apertures for use in warp knitting machines

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2680959A (en) * 1953-02-16 1954-06-15 Richard L Walford Warp guide construction for warp knitting machines
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