DE552829C - Spreizhuelse - Google Patents

Spreizhuelse

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DE552829C
DE552829C DEN31477D DEN0031477D DE552829C DE 552829 C DE552829 C DE 552829C DE N31477 D DEN31477 D DE N31477D DE N0031477 D DEN0031477 D DE N0031477D DE 552829 C DE552829 C DE 552829C
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sleeve
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expansion sleeve
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DEN31477D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25GHANDLES FOR HAND IMPLEMENTS
    • B25G3/00Attaching handles to the implements
    • B25G3/02Socket, tang, or like fixings
    • B25G3/12Locking and securing devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)

Description

  • Spreizhülse Die Erfindung betrifft einen Stielbefestiger für Schrubber, Besen, Tünchpinsel oder auch Hacken, Schaufeln und ähnliche einen Stiel benötigende Geräte, die zu diesem Zwecke mit dem handelsüblichen, kreisrunden Stielloch versehen sind.
  • Die Aufgabe der Erfindung ist die Anbringung des Befestigers am Stiel und Gerät ohne jede vorherige Zurichtung des Stieles wie des Gerätes bei möglichst geringem Baustoffaufwand, also geringem Gewichte, gleichbedeutend mit billigem Preis. Trotzdem soll aber die Befestigung solid und bei Bedarf, z. B. bei ausgetrocknetem Holze, leicht nachspannbar oder auch lösbar sein. Zu diesem Zwecke wird eine dünnwandige Spreizhülse mit Ouerschlitz zwischen stielseitigem und gerätseitigem Ende verwendet, wie sie ähnlich bereits Anwendung gefunden hat. Bei den bekannten Vorrichtungen besteht jedoch der Nachteil, daß das Stielende, das handelsüblich nur zylindrisch erhältlich ist, bevor man es in das kegelig aufgeweitete Hülsenende eintreiben kann, kegelig zugespitzt werden muß, was immerhin einige Handfertigkeit erfordert. Außerdem ist ein weiterer ;Nachteil der, daß die zur Spreizung verwendete Spannschraube ihre spreizende Kraft unmittelbar auf die Hülsenwand überträgt und die Angriffspunkte der Spreizkräfte somit oberhalb des Stielloches liegen, wodurch die Hülsenwand in ihren Längsfasern Biegungsbeanspruchungen ausgesetzt ist, was leicht ein Verbiegen der Hiilse oberhalb des Stielloches zur Folge hat, und dann die Spreizwirkung nicht genügend tief in das Stielloch hinein überträgt, sofern die Hülsenwandstärke nicht stark genug gewählt wird.
  • Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß erstens die kegelige Aufweitung des stielseitigen Hülsenendes durch eine zylindrische Aufweitung ersetzt wird, wobei die.lichte Weite eine Kleinigkeit kleiner gewählt ist als die handelsübliche, genormte Stielstärke, so daß der handelsübliche Stiel ohne besondere Zurichtung mit etwas Vorspannung in das stielseitige Hülsenende eingetrieben werden kann. Zweitens sind die Angriffspunkte der die Spreizung des gerätseitigen Hülsenendes bewirkenden Kräfte, die durch eine in einem im Inneren der Hülse untergebrachten Druckstück gelagerte Druckschraube erzeugt werden, nicht unmittelbar in die Schraubenachse gelegt, sondern ein gewisses Stück unterhalb der Schraubenachse, in das Stielloch hinein, so daß die eingangs erwähnten Biegungsbeanspruchungen der Längsfasern des Hülsenbaustoffes ausgeschaltet werden. Dadurch kann die Hülsenwandstärke ohne Einbuße an Festigkeit schwächer gewählt werden, wxs Gewicht und Preis verringert. Damit nun aber bei der verringerten Hiilsenwandstärke auch das stielseitige Hülsenende genügend Formsteifigkeit behält, beginnt die Aufweitung oberhalb des Querschlitzes mit einer durch Gesenkpressung erzeugten Bördelung, durch die ein genügend großes, für den Festsitz des Stieles in der Hülse ausreichendes Federungsvermögen sichergestellt wird.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen senkrechten Schnitt nach Linie A-B der Abb. 3 mit daran befindlichem Besen, ' Abb. 2 eine Ansicht des Stielbefestigers allein, in Richtung auf den Hülsenschlitz gesehen, Abb. 3 eine Draufsicht auf den Stielbefestiger, Abb.4 das Druckstück und den angelenkten einarmigen Hebel in perspektivischer Ansicht und Abb. 5 ein perspektivisches Gesamtbild eines mit dem Stielbefestiger ausgerüsteten Schrubbers.
  • Die gezeichneten Kräftedreiecke (Abb. 3 ) lassen erkennen, wie die durch die Druckschraube b auf die Vorsprünge h des an einem Druckstück f angelenkten, einarmigen Hebels c parallel zur Druckschraubenachse übertragenen Kräfte infolge des geneigten Ansatzwinkels als vergrößerte Radialkomponenten innerhalb des Stielloches auf die Hülsenwand die Spreizwirkung ausüben, wobei in den Seitenkanten g des Druckstückes f gleich große Gegenkräfte entstehen.
  • Zur gelenkigen Verbindung des Druckstückes f mit dem Hebel c dient ein angestanzter Zapfen k des Druckstückes, der sich in eine ausgestanzte Aussparung l des Hebels c legt, wobei eine Schließung der Gelenkverbindung durch leichtes Übernieten der Zapfen k und i erfolgt, die jedoch so lose gehalten ist, daß eine genügende Beweglichkeit für die Schwenkbewegung des Hebels c um die Druckflächen e des Druckstückes f verbleibt. Die Seitenkanten des Hebels c sind hierbei oberhalb der Druckpunkte lt nach obenhin zugeschrägt. Gleichzeitig ist der Teil des Hebels c, der oberhalb der Druckpunkte la liegt, in stumpfem Winkel abgebogen, so daß die Druckpunkte lt, körperlich gesehen, zu ausgesprochenen Vorsprüngen werden, die beim Ausschwenken des Hebels c in die in Abb. i gestrichelt eingezeichnete Spannstellung ein alleiniges Berühren der Hülsenwand durch die Druckpunkte h. gewährleistet. Diese Ausführung kann auch beliebig anders gewählt werden, z. B. durch Verzicht auf die im gezeichneten Ausführungsbeispiel gewählte Zuschrägung der Seitenkanten des Hebels c und statt dessen stärkere Zurückbiegung des Teiles des Hebels c .oberhalb der Druckpunkte 1a oder sogar sprungweises Abkröpfen, seitliches Anstanzen ausgeprägter Vorsprünge o. dgl.
  • Für die fortschrittliche Wirkung der neuen Anordnung gegenüber Bekanntem ist wesentlich, daß die Angriffspunkte des Hebels c in den Hohlraum des Stielloches hineingelegt sind, wodurch die Hülse frei von Biegungsbeanspruchungen der Längsfaser bleibt, so daß trotz leichter und deshalb wohlfeiler Ausführung große Festigkeit und Haltbarkeit erzielt wird. Der besondere Vorteil der Spannvorrichtung besteht darin, daß die Übertragung der Schraubenkraft auf die Druckpunkte da mit mehr als doppelter Hebelübersetzung erfolgen kann und daß eine zusätzlich verstärkte Druckwirkung dadurch erzeugt wird, daß die Druckübertragung auf die Hülsenwand keilartig erfolgt, wodurch vergrößerte Radialkomponenten wirksam werden.
  • Zur Erzielung einer erheblichen Spannwirkung mit geringem Kraftaufwand an der Schraube ist also eine Hebelübersetzung mit einer Keilwirkung vereinigt und hintereinandergeschaltet.
  • An Stelle eines Holzstieles kann da, wo entweder der Stiel besonders großer Beanspruchung ausgesetzt ist, auch viel mit ätzenden Flüssigkeiten oder Säuren in Berührung kommt, die Spreizhülsenform unmittelbar an einem mit geeignetem Oberflächenschutz versehenen Metallrohr angebracht werden, so daß der in solchen Fällen sehr großem Verschleiß unterliegende Holzstiel ganz entbehrlich wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII Spreizhülse mit Querschlitz zwischen stielseitigem und gerätseitigem Ende und einer Spannschraube zum Spreizen der Hülse gegen die Stiellochwand, dadurch gekennzeichnet, daß zum Spreizen ein im Inneren der Hülse an einem Druckstück (f) angelenkter einarmiger Hebel (c) dient, dessen Drehpunkt nahe an das Ende der Hülse gelegt ist und dessen Seitenkanten nach oben stark zugeschrägt sind.
DEN31477D 1931-01-28 1931-01-28 Spreizhuelse Expired DE552829C (de)

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DEN31477D DE552829C (de) 1931-01-28 1931-01-28 Spreizhuelse

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