DE552156C - Einrichtung zur raschen Verbindung bzw. raschen Loesung von Eisenbahnschienen mittels gewindeloser Verbindungsbolzen - Google Patents

Einrichtung zur raschen Verbindung bzw. raschen Loesung von Eisenbahnschienen mittels gewindeloser Verbindungsbolzen

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DE552156C
DE552156C DER81352D DER0081352D DE552156C DE 552156 C DE552156 C DE 552156C DE R81352 D DER81352 D DE R81352D DE R0081352 D DER0081352 D DE R0081352D DE 552156 C DE552156 C DE 552156C
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bolt
quick
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clamping plates
connection
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DER81352D
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B11/00Rail joints
    • E01B11/02Dismountable rail joints
    • E01B11/36Fastening means for fishplates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Structural Engineering (AREA)
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  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Einrichtung zur raschen Verbindung bzw. raschen Lösung von Eisenbahnschienen mittels gewindeloser Verbindungsbolzen Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Einrichtung, welche es ermöglicht, Eisenbahnschienen rasch zu verbinden bzw.rasch zu lösen, wobei Verbindungsmittel verwendet werden sollen, welche nach Art der bekannten Schraubenverbindungen eine einfache Bedienung zulassen, jedoch diesen gegenüber eine erleichterte Handhabung bedingen und hierdurch den für die Verbindung bzw. Lösung erforderlichen Zeitaufwand wesentlich herabsetzen, gleichzeitig aber eine den Anforderungen des Eisenbahnbetriebes voll entsprechende Sicherung gegen unbeabsichtigte Lösung der Verbindungen gewährleisten.
  • Es sind Schienenstoßverbindungen bekannt, bei welchen Verbindungsbolzen verwendet werden, welche einerseits einen Kopf, andererseits einen seitlichen Ansatz tragen und in die zu verbindenden Laschen und den Schienensteg eingeführt werden und sie durchdringen. Der Ansatz stützt sich bei Verdrehung des Verbindungsbolzens bei diesen Verbindungen an einer schrägen Fläche der Laschen ab, wobei die zu verbindenden Teile fest aneinandergepreßt werden sollen. Diese bekannte Verbindungsart weist jedoch den Nachteil auf, daß zufolge der Anordnung und Form der den Verbindungsbolzen aufnehmenden Löcher in Laschen und Schienensteg die Einführung der Bolzen äußerst schwierig ist, wobei die Abstützung und die Sicherung des Bolzens gegen Rückverdrehung nicht sachgemäß und verläßlieh ist, so daß der Zweck, eine rasch herzustellende und rasch zu lösende Verbindung zu schaffen, bisher nicht erreicht wurde.
  • Die Nachteile der bekannten Verbindungsarten werden gemäß der Erfindung unter Beibehaltung der hakenförmig abgebogenen, durch die zu verbindenden Teile greifenden und durch Verdrehung zu sichernden Verbindungsbolzen dadurch vermieden, daß die jeweils übereinander zu liegen kommenden Langlöcher der Laschen bzw. der Klemmplatten gleichgerichtet und mit dem gegenüber dem Schaftdurchmesser des Bolzens in bekannter Weise abgesetzten Ansatz gleich breit gehalten sind, wobei der hierdurch axial geführte und bequem einschiebbare Bolzen in der eingeschobenen Stellung verdrehbar und vermittels seines an einer an der Lasche bzw. der Klemmplatte fest angeordneten Schraubenfläche gleitbar angeordneten Ansatzes feststellbar ist, welcher gegebenenfalls einen federnden, mit Austiefungen der Schraubenfläche zusammenarbeitenden Zapfen aufweist.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Anwendung auf die Befestigung von Eisenbahnschienen in beispielsweisen Ausführungsformen zur Darstellung gebracht und zeigt Fig. z in Ansicht einen Schienenstoß, Fig. 2 einen Schnitt nach I-I der Fig. r ; Fig. 3 und 4 zeigen in Ansicht und Draufsicht die beiden Verbindungslaschen; Fig. 5 zeigt in Ansicht eine zweite Ausführungsform eines Schienenstoßes, Fig. 6 einen Schnitt nach II-II der Fig. 5; Fig. 7 zeigt den Verbindungsbolzen für die Ausführungsform nach Fig. 5, 6 teilweise im Schnitt und Fig. 8 einen Teil der Verbindungslasche hierzu in Ansicht. In Fig. 9 ist der besondere Schlüssel zur Bedienung der lösbaren Verbindung gemäß der Erfindung in beispielsweiser Ausführungsform veranschaulicht, während Fig. =o einen Schnitt nach III-III der Fig. 9 und Fig. ii eine Stirnansicht auf den Schlüssel zeigen.
  • Die gegeneinander gerichteten Enden der Schienen 1, 2, welche in bekannter Weise vermittelst Unterlegplatten 3 und Nägeln 4 an den Schwellen 5 befestigt sein können, werden durch die beide Schienen übergreifenden Laschen 6, 7 verbunden. Beide Laschen 6 und 7, wie auch die Schienen i und 2 weisen Langlöcher 8 bzw. 9 auf, durch welche die Verbindungsbolzen io eingeführt werden. Diese Verbindungsbolzen io tragen an dem einen Ende einen normalen Schraubenkopf ii, mit welchem sie an der Lasche 6 anliegen, während am anderen Ende derselben ein seitlicher Fortsatz i2 vorgesehen ist, welcher sich gegen die an der Lasche 7 das Langloch g umschließende schraubengangförmige Fläche 13 abstützt, so daß bei Verdrehung der Verbindungsschraube io in der Pfeilrichtung der Fig. i die beiden Laschen 6, 7 fest gegen den Steg der Schienen i bzw. 2 gepreßt werden und die Verbindung gesichert wird.
  • Für schwerere Schienen oder die Verbindung von Konstruktionsteilen, die größeren Beanspruchungen ausgesetzt sind, kann die an und für sich durch die Reibung zwischen Ansatz 12 und Fläche 13 gegebene Sicherung gegen Rückdrehung des Bolzens io dadurch erhöht werden, daß der Bolzen io bzw. dessen Ansatz 12 in der ihm gegebenen Einstellung gesperrt wird.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform einer solchen Sicherung zeigen die Fig.5 bis 8, gemäß welcher an der Fläche 13 Einkerbungen 14 vorgesehen sind, während an der der Fläche 13 zugewendeten Fläche des Ansatzes 12 ein Zapfen 15 vorgesehen ist, der durch eine Feder 16 nach außen gedrückt wird. Die Federspannung kann durch die Stellschraube 17 geregelt werden. Wird die Verbindung nach Einführung der Verbindungsbolzen io und Verdrehen derselben in der Pfeilrichtung gemäß Fig. 5 angezogen, so gleitet der Zapfen 15 über die Einkerbungen 14 und schnappt bei Erreichung der gewünschten Anpressung in eine derselben ein, wodurch der Bolzen io gegen Rückdrehen gesichert ist.
  • Bei der in den Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungsform werden die Schienen i, 2 an ihrer Unterlegplatte 3 vermittels gleichartiger Verbindungsbolzen 18 angeschlossen. Hierzu sind Klemmplatten ig vorgesehen, die auf der Unterlegplatte 3 aufliegen und den Schienenfuß 2o seitlich übergreifen. Die Bolzen 18, welche durch Langlöcher gemäß 8, 9 der Fig. 3, 4 eingeführt werden, stützen sich mit ihrem unteren, verbreiterten Ende 21 gegen die Unterlegplatte 3 und tragen am oberen Ende einen seitlichen Ansatz 22, gleich dem Ansatz 12 gemäß Fig. 7, welcher an der scbraubengangförmigen Fläche 2g der Klemmplatte x9 sich abstützt und in deren Einkerbungen gegen Rückdrehen des Bolzens gesperrt wird.
  • Zur leichteren Handhabung der Verbindung ist gemäß der Erfindung ein besonderer Schlüssel vorgesehen. Nach der in" den Fig. 9 bis ix dargestellten Ausführungsform ist der Schaft 24 an dem einen Ende zu einem normalen Schraubenschlüssel 25 ausgebildet, während das zweite Ende nach Art eines Steckschlüssels 26 geformt ist, dessen Querschnitt der Querschnittsform des Bolzens io bzw. 18 mit Ansatz 12 bzw. 22 nachgebildet ist, wie Fig. ii zeigt. Etwa in der Mitte des Schaftes 24 sitzt ein Hebelarm 27, der den Schaft 24 mittels Gabel 28 angreift und durch die Niete 29 befestigt ist, wobei ein Rohrstück 3o den hohlen Schaft 24 versteifen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur raschen Verbindung bzw. raschen Lösung von Eisenbahnschienen, bestehend aus einem in die zu verbindenden Laschen und den Schienensteg bzw. in die Unterleg- und Klemmplatten einzuführenden und sie durchdringenden Verbindungsbolzen, der einerseits einen Kopf und andererseits einen seitlichen, bei Verdrehung des Verbindungsbolzens an einer geneigten Fläche der Laschen bzw. Klemmplatten sich abstützenden, die zu verbindenden Teile fest aneinander pressenden Ansatz trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils übereinander zu liegen kommenden Langlöcher (8, 9) der Laschen (6, 7) bzw. der Klemmplatten (ig) gleichgerichtet und mit dem gegenüber dem Schaftdurchmesser des Bolzens (io bzw. 18) in bekannter Weise abgesetzten Ansatz (12 bzw. 22) gleich breit gehalten sind, wobei der hierdurch axial geführte Bolzen in der eingeschobenen Stellung Wrdrehbar und vermittels seines an einer an der Lasche bzw. der Klemmplatte fest angeordneten Schraubenfläche (13 bzw. z3) gleitbaren Ansatzes feststellbar ist, welcher gegebenenfalls einen federnden, mit Austiefungen (14). der Schraubenfläche zusammenarbeitenden Zapfen (15) aufweist.
DER81352D 1931-05-14 1931-04-18 Einrichtung zur raschen Verbindung bzw. raschen Loesung von Eisenbahnschienen mittels gewindeloser Verbindungsbolzen Expired DE552156C (de)

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