DE551599C - Verfahren zur Herstellung von Schuetzentreibern und nach diesem Verfahren hergestellter Treiber - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schuetzentreibern und nach diesem Verfahren hergestellter Treiber

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DE551599C
DE551599C DEJ34197D DEJ0034197D DE551599C DE 551599 C DE551599 C DE 551599C DE J34197 D DEJ34197 D DE J34197D DE J0034197 D DEJ0034197 D DE J0034197D DE 551599 C DE551599 C DE 551599C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/24Mechanisms for inserting shuttle in shed
    • D03D49/26Picking mechanisms, e.g. for propelling gripper shuttles or dummy shuttles
    • D03D49/36Pickers; Arresting means therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Schützentreibern und nach diesem Verfahren hergestellter Treiber Die vorliegende Erfindung bezweckt eine Vervollkommnung der durch Patent 463 414 geschützten Treiber für Webstühle und bezieht sich auf diejenigen Treiber der geschützten Art, die mit Kunstharz einseitig oder doppelseitig überzogene oder getränkte und durch dieses mit den Nachbarlagen verbundene Stoffgewebelagen enthalten.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der Treiber außer diesen mit Kunstharz versehenen Stoffgewebelagen auch solche enthält, die vor der Vereinigung nicht mit Kunstharz versehen sind und die mit den mit Kunstharz versehenen Lagen in beliebiger Reihenfolge abwechseln. Die mit Kunstharz behandelten Lagen geben bei der während der Herstellung erfolgendenErhitzungKunstharz an dieOberfläche der benachbarten unbehandelten Lagen ab und werden dadurch mit diesen fest verbunden; im Innern bleiben diese unbehandelten Lagen frei von Kunstharz, ebenso wie die übrigen nicht mit Kunstharz behandelten und nicht an mit Kunstharz behandelte Lagen angrenzenden Gewebe.
  • Die Reihenfolge kann z. B. so gewählt sein, daß auf jede mit Kunstharz versehene Gewebelage eine nicht mit Kunstharz versehene Gewebelage folgt; in diesem Falle sind alle Gewebelagen miteinander durch Kunstharz verbunden. Man kann aber auch Schichten von mehreren unmittelbar aufeinanderfolgenden, mit Kunstharz versehenen Stoffgewebelagen bilden sowie Schichten von mehreren unmittelbar aufeinanderfolgenden, nicht mit Kunstharz versehenen Stoffgewebelagen und kann solche Schichten miteinander sowie auch mit Schichten, in denen sich behandelte und unbehandelte Lagen folgen, in beliebiger Reihenfolge abwechseln lassen.
  • Da eine mit Kunstharz überzogene oder getränkte Stofflage oder eine Schicht aus solchen Lagen, besonders nachdem das Kunstharz mehr oder weniger gehärtet ist, fester, härter und elastischer ist als eine nicht mit Kunstharz behandelte Stofflage oder eine Schicht aus solchen Lagen, während eine unbehandelte Lage oder Schicht dafür wieder weicher und geschmeidiger ist, so hat man es durch geeignete Wahl der Reihenfolge der verschiedenen Lagen oder Schichten in der Hand, dem Treiber beliebige Materialeigenschaften zu geben und diese auch durch Änderung der Reihenfolge von Stelle zu Stelle zu verändern und dadurch die mechanischen Eigenschaften des Treibers den besonderen Beanspruchungs-und Abnutzungsverhältnissen anzupassen. Es ist natürlich bekannt, daß die Materialeigenschaften der aus Fasern und Kunstharz zusammengesetzten einheitlichen Kunststoffe sich mit dem Mengenverhältnis der beiden Bestandteile verändern. Es ist aber niemals vorgeschlagen worden, bei Schichtstoffen dieser Art das Mengenverhältnis durch geeigneten Wechsel zwischen mit Kunstharz versehenen und nicht versehenen Lagen zu beeinflussen. Diese Art der Beeinflussung hat vor der an sich denkbaren Art, die Gewebe mehr oder weniger stark zu tränken, den Vorzug, daß man nur zwei Vorerzeugnisse, getränkte und ungetränkte Gewebe, auf Lager zu halten braucht, um Schichtstoffe mit den verschiedensten Eigenschaften herzustellen. Vor allen Dingen hat es sich aber gezeigt, daß ein aus getränkten und ungetränkten Geweben zusammengesetzter Treiber an Zähigkeit einem Treiber überlegen ist, der aus gleichmäßig, aber entsprechend schwächer getränkten Lagen besteht, und daß er einen weichen Schlag gibt.
  • Die Treiber nach der Erfindung oder die Rohstücke zu diesen kann man herstellen, indem man einzelne zugeschnittene Blätter aus mit Kunstharz behandelten und nicht behandelten Geweben in der beabsichtigten Reihenfolge stapelt und den Stapel unter Druck erhitzt und nötigenfalls mechanisch weiter bearbeitet.
  • In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden aber die Treiber bzw. die Rohstücke zu diesen durch Wickeln hergestellt, wodurch in einfachster Weise eine zweckmäßige gegenseitige Anordnung der beiden Arten von Gewebelagen in dem gewickelten Körper erhalten wird, aus dem durch Pressen, Erhitzen und mechanische Bearbeitung die Treiber hergestellt werden.
  • So erhält man durch Aufwickeln einer lackierten, d. h. nach einem beliebigen Verfahren mit Kunstharz versehenen Gewebebahn eine Schicht, die nur aus lackierten Gewebelagen besteht; durch Aufwickeln einer unlackierten Gewebebahn erhält man eine Schicht, die nur aus unlackierten Gewebelagen besteht. Durch gemeinsames Aufwickeln einer lackierten und einer unlackierten Gewebebahn erhält man eine Schicht, in der auf je eine lackierte eine unlackierte Gewebelage folgt. Durch gemeinsames Aufwickeln von drei oder mehr Bahnen, von denen mindestens eine lackiert ist, läßt sich die Zahl- der Anordnungen noch sehr vermehren.
  • Man kann auch beim Aufwickeln einer lackierten Gewebebahn an einer bestimmten Stelle des Umfanges unlackierte Gewebestreifen einlegen, die so kurz sind, daß sie nur einen Teil des Umfanges umfassen. Dann erhält man aus dem fertigen Wickel Treiber, bei denen nur an einer bestimmten Stelle lackierte und unlackierte Lagen miteinander abwechseln, während der Treiber im übrigen lediglich aus lackierten Lagen besteht. Den Schützenanschlag legt man dann in den Teil des Treibers, in dem unlackierte Bahnen enthalten sind, während-man für den die Führungslöcher enthaltenden Treiberkopf denjenigen Teil wählt, der nur lackierte Bahnen enthält.
  • Die Abbildungen veranschaulichen Ausführungsbeispiele der Erfindung, und zwar zeigt Abb. i einen gewickelten Ring als Vorerzeugnis zur Herstellung von Oberschlagtreibern, Abb. ia einen schematischen Querschnitt, Abb. ib die abgewickelten Bahnen, Abb. 2 und 3 in Vorderansicht und Seitenansicht einen aus dem Wickelkörper nach Abb. i hergestellten Treiber. -Abb. q. zeigt einen Treiber etwas anderer Art, Abb. 5 und 6 einen durch Wickeln unmittelbar hergestellten Körper eines Unterschlagtreibers in Aufsicht und Querschnitt.
  • Zur Herstellung des Ringes nach Abb. i läßt man auf einen Dorn von der Lichtweite des Ringes zuerst eine lackierte Gewebebahn auflaufen, bis die Zone i entstanden ist, und darauf läßt man mit der lackierten Bahn zugleich eine unlackierte Gewebebahn einlaufen, so daß die Ringzone 2 entsteht, in der je eine lackierte mit einer unlackierten Lage abwechselt. Darauf schneidet man die lackierte Bahn ab und läßt nur noch die unlackierte Bahn weiterlaufen, bis die Ringzone 3 entstanden ist, die also nur unlackierte Lagen enthält. Danach läßt man die unlackierte Bahn weiterlaufen und mit dieser zusammen wiederum eine lackierte Bahn, bis die Ringzone q. entstanden ist, in der wiederum je eine lackierte und eine unlackierte abwechseln. Schließlich schneidet man die unlackierte Bahn ab und wickelt mit der lackierten Bahn allein die äußere Zone 5 auf.
  • Den OOuerschnitt des so entstandenen Ringes zeigt schematisch mit verminderter Lagenzahl und vergrößerter Lagendicke die Fig. ia, in der die lackierten Lagen durch Schraffierung angedeutet sind.
  • Abb. ib zeigt eine Abwicklung des Ringes; die angeschriebenen Ziffern bezeichnen die Zone, die aus der betreffenden Strecke der Bahn entsteht. Die Längen 2 und q. sind der Deutlichkeit wegen stark übertrieben.
  • Der so entstandene Ring wird durch Pressen und Erwärmen -und, soweit erforderlich, durch mechanische Nachbearbeitung zu einem Oberschlagtreiber nach Abb. 2 und 3 umgestaltet.. Die Zone 5 bildet jetzt eine feste und harte Außenhaut, die der Abnutzung durch die Schützenspitze sehr gut Widerstand leistet. Die Zone 3 bildet ein weiches Polster im Innern des Treibers, die die Haltbarkeit desselben wesentlich erhöht. Die Zone i bildet eine Verstärkung für das Polster und schützt zugleich die inneren Ränder der Führungslöcher 6 gegenAusschlagen. Die Zonen :2 und 4, die nur wenige Lagen stark zu sein brauchen, dienen hauptsächlich einer guten und sicheren Verbindung zwischen der Zone 3 und den Zonen i und 5.
  • Bei dieser Ausführungsform umgibt die durch das Kunstharz zu einer einheitlichen Masse verbundene Außenschicht 5 den Kern aus nicht mit Kunstharz versehenen, daher unverbundenen Lagen an allen Stellen, so daß nirgends die Gefahr des Aufblätterns besteht. Abb. 4 zeigt dagegen eine Ausführungsform, bei der ein Kern 7 aus unverbundenen Schichten am Fußende des Treibers an die Oberfläche tritt; hier ist deshalb das Aufblättern durch Nieten 8 verhindert.
  • Abb. 5 und 6 zeigen einen rechteckigen Ring, der durch gemeinsames Aufwickeln einer iackierten und einer. unläckierten Bahn erzeugt ist, und als Körper für Unterschlagtreiber dient.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Schützentreibern nach Patent 463 414, die durch Kunstharz miteinander verbundene Stoffgewebelagen enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß mit Kunstharz getränkte oder überzogene Stoffgewebelagen und mit Kunstharz nicht versehene Stoffgewebelagen in beliebiger Schichtdicke und beliebiger Reihenfolge vereinigt werden.
  2. 2. Nach Anspruch i hergestellter Schützentreiber, dadurch gekennzeichnet, daß er Stoffgewebelagen enthält, die nur an der Oberfläche, aber nicht im Innern Kunstharz enthalten.
  3. 3. Verfahren zur Herstellung von Schützentreibern nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch verschiedene Reihenfolge der Lagen oder Schichten an den verschiedenen Stellen des Treibers die mechanischen Eigenschaften des Treibers den an diesen Stellen herrschenden Beanspruchungs- und Abnutzungsverhältnissen angepaßt werden.
  4. 4. Verfahren zur Herstellung von Schützentreibern nach Anspruch 3, da. durch gekennzeichnet, daß nach einer Schicht mit Kunstharz getränkter oder überzogener Stoffgewebelagen, unmittelbar oder unter Zwischenschaltung einer Schicht, in der mit Kunstharz getränkte oder überzogene Stoffgewebelagen und nicht mit Kunstharz versehene Stoffgewebelagen wechseln, eine Schicht nicht mit Kunstharz versehener Stoffgewebelagen angeordnet wird.
  5. 5. Verfahren zur Herstellung von Schützentreibern nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß man zwei oder mehr Stoffgewebebahnen, von denen mindestens eine mit Kunstharz getränkt oder überzogen ist, gleichzeitig oder nacheinander zu einem Ring aufwickelt und aus diesem unter Druck oder Druck und Hitze, gegebenenfalls durch mechanische Bearbeitung, Treiber herstellt.
  6. 6. Verfahren zur Herstellung von Schützentreibern nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß man nacheinander eine mit Kunstharz getränkte oder überzogene Stoffgewebebahn, eine nicht mit Kunstharz versehene Stoffgewebebahn und eine zweite mit Kunstharz getränkte oder überzogene Stoffgewebebahn unter teilweiserUberlappungübereinanderwickelt und aus dem gewickelten Körper durch Pressen, Erwärmen und erforderlichenfälls durch mechanische Bearbeitung Treiber herstellt.
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