DE550970C - Zierstichnaehmaschine - Google Patents

Zierstichnaehmaschine

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DE550970C
DE550970C DEL78007D DEL0078007D DE550970C DE 550970 C DE550970 C DE 550970C DE L78007 D DEL78007 D DE L78007D DE L0078007 D DEL0078007 D DE L0078007D DE 550970 C DE550970 C DE 550970C
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DEL78007D
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C7/00Special-purpose or automatic embroidering machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Zierstichnähmaschine Die Erfindung bezieht sich auf solche. Zierstichnähmaschinen mit einer oder zwei schwingenden -Nadeln, bei denen oberhalb der Stichplatte ein Stoffschieber pendelnd aufgehängt ist, der ausschließlich in der Stoffvorschubrichtung vor und zurück pendelt. Bisher wurde bei allen derartigen für Obertransport eingerichteten, Zickzacknähte erzeugenden Zierstichnähmaschinen der gleichzeitig als Stoffdrücker wirkende Stoffschieber nach zwangläufig erfolgter Vorbewegung angehoben und sodann durch Federwirkung in die Anfangsstellung zurückbewegt und gesenkt.
  • Erfindungsgemäß ist auf einer von der Hauptmaschinenwelle mit halber Geschwindigkeit gedrehten Welle außer einem Daumenrad, welches auf einen den Stoffschieber tragenden und unter Federwirkung stehenden Schieber anhebend einwirkt, noch eine Kurvenscheibe befestigt, welche durch Vermittlung eines Hebelgestänges den Stoffschieber zwangläufig hin und her bewegt. Diese Kurvenscheibe ist hierbei derart versetzt zum Daumenrad angeordnet, daß der Stoffschieber zwar, wie bei solchen Maschinen üblich, in gesenkter Lage zwangläufig vorbewegt wird, jedoch nur einen Teil der um ein gleiches Maß erfolgenden zwangläufigen Zurückbewegung in gehobener Lage bleibt, den übrigen Teil seiner zwangläufigen Zurückbewegung jedoch zur Senkung gebracht wird. Der Stoff wird dadurch nach jeweils bewirkter Vorschiebung um ein geringeres Maß zurückgeschoben. Es gelingt hierdurch, sofern die Maschine in bekannter Weise mit einer schwingenden Nadel ausgerüstet ist, eigenartige Stichbildungen zu erzielen, und zwar kann, sofern die Nadel während des kurzen Stoffrückschubes ausschwingt, eine eigenartige Zickzacknaht und, sofern die Nadel während des längeren Stoffvorschubes ausschwingt, eine eigenartige Kreuzstichnaht erzielt werden. Besitzt die Maschine in bekannter Weise zwei gleichzeitig nach links oder rechts schwingende Nadeln, so kann eine Verdopplung dieser Nähte erreicht werden. Besitzt die Maschine dagegen, wie ebenfalls an sich bekannt, zwei auseinanderspreizbare Nadeln und einen zwischen diesen auf und ab gehenden Bohrer zur Erzielung eines Hohlsaumdurchbruches, so gelingt es nunmehr, den Hohlsaumdurchbruch entweder von zwei Zickzacknähten oder zwei Kreuzstichnähten einzufassen.
  • Man hat zwar bei Doppelsteppstichnähmaschinen, bei denen die Nadel nur ausschließlich auf und ab geht, schon ähnliche Kreuzstichnähte dadurch erzeugt, daß man einen oberhalb der Stichplatte angeordneten Stoffschieber zwangläufig nicht nur um ein gleiches Maß vor und zurück, sondern auch quer bewegte und während eines Teiles seiner zwangläufigen Rückbewegung anhob. Bei diesen Maschinen muß jedoch der Stoffschieber allseitig verstellbar sein, was eine sehr verwickelte und schwierig einzustellende Antriebseinrichtung für den Stoffschieber bedingt, ganz abgesehen davon, daß das gleichzeitig erfolgende Längs- und Querverschieben des Stoffschiebers kein schnelles Nähen erlaubt.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Zierstichnähmasch@ne in Abb. i in Vorderansicht, in Abb. 2 in Stirnansicht und in Abb. 3 in Rückansicht dargestellt.
  • Die Abb.4 zeigt eine Kurvenscheibe der Maschine in Ansicht.
  • Die Abb. 5 bis i i zeigen mit der Maschine ausführbare Stichbildungen.
  • An der Maschinenkopfplatte i ist das Zentral- oder Pistonrohr 2 in üblicher Weise senkrecht stehend gelagert. In dem Zentralrohr 2 führt sich die die Nade13 tragende Stange 4, die an einem in der Maschinenkopfplatte i gleitenden 'Schieber 5 pendelnd aufgehängt ist. Durch eine in die Führungsnut 6 des Schiebers 5 eingreifende Kurbel 7 der Hauptmaschinenwelle 8 wird die Stange 4 samt Nade13 bei jeder Umdrehung der Welle 8 einmal auf und ab bewegt. Zwecks Auspendelung der Nadelstange ist an einem Schraubenbolzen g des Zentralrohres 2 ein Hebel io drehbar gelagert, dessen unteres Ende durch eine Schraube i i mit der Nadelstange 4 und dessen oberes Ende durch eine Schraube 12 mit einem Lenker 13 verbunden ist, der seinerseits durch eine Kordelschraube 14 an einen von der Kurvennutscheibe 15 beeinflußten Hebel 16 angeschlossen ist. Die Kurvennutscheibe 15 ist mittels Schrauben 17 an einer kurzen Zwischenwelle 18 befestigt, die in einem am Maschinengestell 1g angebrachten Bock 2o gelagert ist. Durch ein auf der Welle 18 aufgekeiltes Zahnrad 2i, das mit einem wesentlich kleineren Zahnrad 22 der Hauptmaschinenwelle 8 kämmt, wird die Kurvennutscheibe 15 mit einem Viertel der Geschwindigkeit der Hauptmaschinenwelle 8 gedreht. Die Nut der Scheibe 15 ist so beschaffen, daß nach jeder halben Umdrehung der letzteren die Nadelstange 4 durch Vermittlung des Hebelgestänges 1o, 13, 16 abwechselnd nach der einen oder andern Seite, und zwar jeweils nach zwei Nadelauf- und -abgängen ausgependelt wird. Durch Verschiebung der Kordelschraube 14 in dem Schlitz 23 des Hebels 16 kann in an sich bekannter Weise das Maß der Nadelpendelung eingestellt werden.
  • Der Transport des Stoffes 24 erfolgt durch einen oberhalb der. Stichplatte 25 an einer Stange z6 auswechselbar befestigten, ringförmigen und elastischen Stoffschieber 27. Die Stoffschieberstange 26 ist an einem Schraubenbolzen 28 eines in Führungen 2g, 3o der Kopfplatte i senkrecht gleitenden Schiebers 3i pendelnd aufgehängt. Durch Wirkung eines an der Maschinenkopfplatte i gelagerten Handhebels 32 kann die Stoffschieberstange 26 in bekannter Weise entgegen der auf dem Tragschieber 31 lastenden Feder 33 angehoben und damit der ringförmige Stoffschieber 27 ausgerückt werden.
  • Die zum Stofftransport notwendige Auspendelung und Anhebung des Stoffschiebers wird von einer Hilfswelle 34 abgeleitet, die von der Hauptmaschinenwelle 8 durch Vermittlung der Zahnräder 35,. 36 mit halber Geschwindigkeit gedreht wird. Auf dieser Hilfswelle 34 sind ein Daumenrad 37 und ferner eine Kurvenscheibe 38 fest aufgekeilt. Am Daumenrad 37 liegt das obere Ende eines um den Schraubenbolzen 39 der Kopfplatte i drehbaren Winkelhebels 4o an, der durch einen Stift 41 mit dem Tragschieber 31 der Stoffschieberstange 26 verbunden ist. Sobald der vorspringende Daumen des Rades 37 beim Umlauf der Hilfswelle 34 zur Anlage an den Winkelhebel 40 kommt, wird der Tragschieber 31 und damit der Stoffschieber 27 entgegen der Wirkung der Feder 33 angehoben. Nach Vorbeigang des Daumens wird der Stoffschieber dann sofort wieder durch die Feder 33 gesenkt, was zur Folge hat, daß das obere Ende des Winkelhebels 40 in ständiger Anlage am Umfange des Daumenrades 37 gehalten wird. Die Kurvenscheibe 38 wirkt auf die Rolle 42 eines um den Bolzen 43 der Maschinenkopfplatte i drehbaren, zweiarmigen Hebels 44 ein, dessen unteres Ende durch eine Kordelschraube 45 mit einem annähernd geradlinig zum Hebel 44 gestellten zweiten -Hebel 46 verbunden ist. Letzterer ist an einem Bolzen 47 der Maschinenkopfplatte i drehbar gelafiert und durch einen Lenker 48 mit der Schieberstange 26 gelenkig verbunden. Eine einerseits an der Maschinenkopfplatte i und andererseits an dem Hebel 44 angreifende Spreizfeder 49 ist bestrebt, die Rolle 42 ständig in Anlage am Umfange der Kurvenscheibe 38 zu halten. Durch letztere wird während eines Umlaufes das Hebelgestänge 44, 46, 48 zweimal beeinflußt und die Stoffschieberstange 26 sowohl zwangläufig vorgependelt als auch zurückgependelt bzw. der Stoffschieber 27 vor- und zurückgeschoben. Der Daumen des Rades 37 ist mit Bezug zum Umfang der Kurvenscheibe 38 so eingestellt, daß, kurz nachdem der Stoffschieber durch Wirkung der Kurvenscheibe 38 teilweise zurückgeschoben wurde, ein Anheben des Stoffschiebers erfolgt. Die «"eitere Zurückschiebung des Stoffschiebers in die Anfangslage vollzieht sich demgemäß in angehobener Lage desselben, was bewirkt, daß sich jeweils an einen längeren Stoffvorschub ein kürzerer Stoffrückschub anschließt.
  • Die zeitliche Aufeinanderfolge der sich beim Umlauf der Hilfswelle 3d. abspielenden Vorgänge ist aus der Abb. d. ersichtlich. Während der Teil a der Kurvenscheibe 38 an der Rolle .I2 vorbeigeht, findet keine Beeinflussung des Hebelgestänges 44, .I6, .48, sondern nur ein teilweises Hochgehen der NZadel 3 statt. Der Vorbeigang des Umfangsteiles b hat einen langen Vorschub des Stoffschiebers -27 bei weiter fortgesetztem Hochgang der Nadel 3 zur Folge. Die Teile c und d verlaufen konzentrisch zur Welle 34, so daß das Hebelgestänge d.4, 46, .48 samt dem Stoffschieber 27 während dieser Zeit wieder unbeeinflußt bleibt. Während der Teil c an der Rolle ,42 vorbeiläuft, findet jedoch ein Einstechen der Nadel 3, und.während der Teil d an der Ralle 4.: vorbeiläuft, ein erneutes Hochgehen der Nadel 3 statt. Beim Vorbeigang des kurzen Teiles e findet eine geringfügige entgegengesetzte Verstellung des Hebelgestänges .I4, .I6, .I8 statt, die ein teilweises Zurückschieben des Stoffschiebers 27 zur Folge hat. Die Rolle -.2 wird während dieser Teildrehung der Scheibe 38 durch eine an dem mitumlaufenden Zahnrad 36 vorgesehene, ähnlich wie der Teil e gekrümmte Kurvenleiste 38' an den Umfang der Scheibe 38 herangepreßt. Die Kraft der Feder 4.9 würde hierzu allein nicht ausreichen, da der Stoffschieber während dieser Zeit noch durch Wirkung der Feder 33 fest an den Stoff angepreßt ist. Die Nadel 3 wird während der Zeit, wo der Teilumfang e an der Rolle.:l2 vorbeiläuft, noch ein wenig weiter angehoben und gleichzeitig seitlich v erschwenkt bzw. ausgependelt. Während der Teil f der Kurvenscheibe 38 an der Rolle ..1.2 vorbeigeht, sticht die Nadel wiederum, nun aber in ein neues Loch ein. Gleichzeitig wird während dieses Zeitraumes der Stoffschieber durch Wirkung des an dem Rade 37 vorgesehenen Daumens angehoben und gerade erst in dem Augenblick gesenkt, wo wieder der Teil a des Kurvenscheibenumfanges an der Rolle 4.2 anlangt.
  • Die durch diese Wirkungsweise des Stoffschiebers 27 im Verein mit der Nadelpendelung sich ergebende Stichbildung ist in der Abb.5 schematisch angedeutet. Während des langen Stoffvorschubes wird der Stich x und während des dann folgenden kürzeren Stoffrückschubes der schräge Stich .y erzeugt, da während dieses Rückschubes auch eine N adelpendelung stattfindet. Der dann fol-,-ende lange Stoffvorschub hat die Entstehung des Stiches x' zur Folge, an den sich dann zufolge entgegengesetzt gerichteter N adelpendelung und gleichzeitig einsetzenden kürzeren Stoffrückschubes der schräge Stich y' anschließt. In gleicher Weise wiederholt sich das Spiel nach je vier Nadelstichen unter Bildung der angedeuteten Zickzacknaht.
  • Um die Auspendelung des Stoffschiebers und damit das Maß des Stoffvorschubes und auch Stoffrückschubes regeln zu können, ist die Verbindungsschraube .I5 in zwei sich überdeckenden Schlitzen 5o, 51 (Abb. und 3) der beiden Hebel -14, -.6 einstellbar. Durch Aufwärtsschieben der Schraube .15 läßt sich eine Verkürzung des Stoffvor- und -rückschubes, und umgekehrt, durch Ab-<<: ärtsschieben eine Verlängerung des Vor-und Rückschubes erreichen. Das gegenseitige Verhältnis beider Längen bleibt bei dieser Verstellung unverändert. Bei der Ausführung der Kurv enscheibe 38 nach den Abb. 2 und .a. ist angenommen, daß sich der Durchmesser der Kurvenscheibe vom Umfangsteil d turn Umfangsteil f um das gleiche Maß wie von diesem Umfangsteil zum Umfangsteil a verringert. Bei dieser Ausbildung der Kurvenscheibe 38 ergibt sich, daß die Einstichpunkte --, s' (Abb. 5) zusammenfallen bzw. daß die Nadel 3 bei Beendigung des Stiches y' wieder in das schon beim Übergang vom Stich x zum Stich y gebildete Loch -- einsticht. In Abb. 6 ist diese Art der Stichbildung an einem Gewebestück 24 in Aufsicht dargestellt.
  • Die von der Kurvennutscheibe 15 abgeleitete Nadelpendelung kann ferner statt während des kurzen Stoffrückschubes auch während des längeren Stoffvorschubes erfolgen. Um dies zu erreichen, ist es nur notwendig, die Schrauben 17 zu lösen und die Kurvennutscheibe 15 auf der Hilfswelle 18 entsprechend zu verdrehen. In Abb. 7 ist die sich dann ergebende Stichbildung schematisch dargestellt. Der längere Stoffvorschub bewirkt in diesem Falle wegen der gleichzeitig erfolgenden Nadelpendelung einen langen schrägen Stich x, an den sich ein kurzer geradeverlaufender Stich y nach rückwärts anschließt. Es folgt dann wieder ein durch den Stoffvorschub bedingter längerer Stich x', der jedoch durch die gleichzeitig erfolgende Zurückpendelung der Nadel entgegengesetzt schräg zum Stich x gestellt ist. Der dann folgende kurze und geradeverlaufende Rückwärtsstich _y' ist wieder durch den kurzen Rückschub des Stoffschiebers bedingt. Nach Bewirkung dieser vier Stiche vollzieht sich das Spiel von neuem unter Ausbildung einer Kreuzstichnaht. Auch bei dieser Stichbildung wird bei Verwendung einer Kurvenscheibe 38 nach Abb. 2 und 4 erreicht, daß die benachbarten Stiche z, z' zusammenfallen. In Abb. 8 ist die sich dann ergebende Kreuzstichnaht in einem Gewebestück 24 in Aufsicht dargestellt.
  • Damit die Stichbildung gut vonstatten geht, kann auch in bekannter Weise im Innern des ringförmigen Stoffschiebers 27 ein kleinerer ringförmiger Stoffdrücker 52 vorgesehen sein, der die Nadel 3 eng umschließt. Die Stange 53 dieses kleinen Stoffdrückers ist in einem Schlitz 54 des senkrechten Zentralrohres 2 verschiebbar geführt und unter die Wirkung einer Feder 55 gestellt (Abb. 3), die ständig bestrebt ist, den Stoffdrücker 52 abwärts zu pressen. Während des zwangläufigen Stoffvorschubes und auch zwangläufigen Stoffrückschubes wird der kleine Stoffdrücker 52 vorübergehend gelüftet, und zwar durch Wirkung eines an der Nadelstange 4 befestigten Anschlages 56 (Abb. 2), der beim Hochgang der Nadel 3 gegen einen an der Stoffdrückerstange 53 befestigten Anschlag 57 trifft.
  • Die neue zwangläufige Betätigung des Stoffschiebers 27 kann in gleicher Weise auch bei solchen Hohlsaumnähmaschinen Anwendung finden, bei denen zwei auseinander und gegeneinander bewegbare Nadeln rechtwinklig zur Vorschubrichtung stehen und zwischen diesen ein den Hohlsaumdurchbruch erzeugender Bohrer auf und ab geht. In der Abb.9 ist eine mit einer derartigen Maschine erzielbare Stichbildung schematisch dargestellt, wobei angenommen wurde, daß der Stoffrückschub halb so lang wie der Stoffvorschub ist und wobei ferner angenommen wurde, daß die beiderseits der vom Bohrer erzeugten Hohlsaumdurchbrüche u einstechenden Nadeln, jeweils während des Stoffrückschubes auseinander oder gegeneinander bewegt werden. Beide die Hohlsaumdurchbrüche einschließenden Zickzacknähte entsprechen daher der Stichbildung nach Abb.6. Die Hohlsaumdurchbrüche können aber auch, wenn die Pendelung der beiden Nadeln ;während des längeren Stoffvorschubes erfolgt, durch zwei Kreuzstichnähte, wie in den Abb.7 und 8 dargestellt, eingeschlossen werden.
  • Des weiteren kann die Maschine auch ohne Bohrer nur mit zwei schräg zur Vorschubrichtung gestellten Nadeln ausgerüstet werden, die jeweils gleichzeitig nach links oder rechts gependelt werden. Es ergibt sich dann die Stichbildung nach Abb. io, die eine Verdoppelung der Stichbildung nach Abb. 6 darstellt. Die zuerst die Löcher r, s gemeinsam erzeugenden, schräg versetzten Nadeln bewirken beirn langen Stoffvorschub die parallelen Stiche t, u und beim folgenden kurzen Stoffrückschub die sich aneinanderfügenden Stiche v, w, weil sie während dieses Stoffrückschubes gemeinsam nach rechts ausgependelt werden. Anschließend vollziehen dann beide Nadeln die parallelen Stiche t', ü und endlich während ihrer gemeinsamen Linkspendelung die Stiche v', w', worauf wieder das Arbeitsspiel von neuem beginnt.
  • In gleicher Weise kann die in Abb. i i gezeigte Verdoppelung der Kreuzstichbildung nach Abb. 8 dadurch erzielt werden, daß zwei Nadeln schräg zur Vorschubrichtung angeordnet und gleichzeitig nach links oder rechts gependelt werden, nur daß in diesem Falle nicht der kürzere Stoffrückschub, sondern der längere Stoffvorschub während der gemeinsamen Pendelung beider Nadeln erfolgt.
  • Die mittels der Maschine erzielbaren Zickzacknähte oder Kreuzstichnähte können in bekannter Weise gleichzeitig zum Aufnähen von schmalen Bändern oder Schnüren dienen.
  • Die Erfindung läßt sich ferner nicht nur bei geradlinig nähenden Zierstich- oder Hohlsaumnähmaschinen, sondern in gleicher Weise auch bei Kurbelstickmaschinen mit einer oder zwei pendelnden Nadeln und einem oberhalb der Stichplatte pendelnd aufgehängten Stoffschieber verwenden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zierstichnähmaschine mit einer oder zwei schwingenden Nadeln und einem oberhalb der Stichplatte aufgehängten, ausschließlich in einer Richtung vor und zurück pendelnden Stoffschieber, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer von der Hauptmaschinenwelle mit halber Geschwindigkeit gedrehten Welle (34) außer einem Daumenrad (37), welches auf einen den Stoffschieber' (27) tragenden und unter Federwirkung stehenden Schieber (31) anhebend einwirkt, noch eine zur zwangläufigen Hinundherbewegung des Stoffschiebers dienende Kurvenscheibe (38) derart versetzt zum Daumenrad befestigt ist, daß der Stoffschieber in bekannter Weise während eines Teiles seiner zwangläufigen Zurückbewegung zur Anhebung und Senkung gebracht wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein von der Kurvenscheibe (38) beeinflußtes Hebelgestänge aus zwei mittels Schlitzverbindung (45, 50, 51) einstellbar aneinandergelenkten zweiarmigen Hebeln (44, 46) besteht, von denen, der obere (44) mittels einer Rolle (42) am Umfang der Kurvenscheibe (38) anliegt, während der untere (46) mittels eines Lenkers (48) mit der Stoffschieberstange (26) verbunden ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch r und 2, gekennzeichnet durch eine mit der Kurvenscheibe (38) zusammen umlaufende Kurvenleiste (38'), die während der Zeit des zwangläufigen Stoffrückschubes die Rolle (42) fest an den Umfang der Kurvenscheibe (38) anpreßt.
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