DE550805C - Mahlanlage mit Muehle und Windsichter - Google Patents
Mahlanlage mit Muehle und WindsichterInfo
- Publication number
- DE550805C DE550805C DE1930550805D DE550805DD DE550805C DE 550805 C DE550805 C DE 550805C DE 1930550805 D DE1930550805 D DE 1930550805D DE 550805D D DE550805D D DE 550805DD DE 550805 C DE550805 C DE 550805C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- mill
- grinding plant
- air classifier
- ground material
- blade
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 21
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 claims description 3
- 230000006835 compression Effects 0.000 claims description 2
- 238000007906 compression Methods 0.000 claims description 2
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 4
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 239000008187 granular material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C23/00—Auxiliary methods or auxiliary devices or accessories specially adapted for crushing or disintegrating not provided for in preceding groups or not specially adapted to apparatus covered by a single preceding group
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
Es sind bereits Mahlanlagen mit einer
Mühle und einem Windsichter bekannt, in dessen Luftstrom das Frischgut zusammen
mit dem aus dem Förderstrom auslaufenden gemahlenen Gut geschleudert und gesichtet
wird, woraufhin das grobe Gut zur Mühle und das Feingut zur Verbrauchsstelle gelangt
Die Erfindung besteht darin, daß bei einer
derartigen Mahlanlage unterhalb einer Ringmühle an einer Stelle, an der das aus der
Mühle fallende gemahlene und das von außen geförderte rohe Mahlgut zusammenkommen,
eine am Mühlenkasten angelenkte, beiderseits offene, siphonartig gekrümmte Schleuderschaufel
angeordnet ist. Die eine Seite dieser waagenartig aufgehängten Schleuderschaufel
ist erfindungsgemäß mit einer Druckfeder verbunden und liegt gegen eine der Federkraft
entgegenwirkende umlaufende Daumenscheibe an.
Die Erfindung ermöglicht, die Speisung und den Umlauf des Mahlgutes so zu regeln,
daß beständig eine solche Menge rohen Mahlgutes zugeführt wird, die der fertiggemahlenen
Mahlgutmenge entspricht, wobei gleichzeitig jede Verstopfungsmöglichkeit vermieden ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Mahlanlage gemäß der Erfindung
dargestellt.
α ist der Mahlring, und b sind die Mahlwalzen einer Ringmühle, c ist das Gehäuse
mit den nach unten trichterförmig verlaufenden Wandungen d, die unten in eine Öffnung
e auslaufen. Unter dieser Ablaß-Öffnung e ist eine Schleudervorrichtung g angeordnet,
die aus einer siphonartig gekrümmten, rohrförmigen Schleuderschaufel besteht, welche an beiden Enden oben offen und in der
Nähe der Einlaßöffnung um einen Zapfen h schwingbar aufgehängt ist.
Eine Feder y preßt gegen einen an der Schaufel g angebrachten Hebelarm k, der
unter dem Einfluß einer Daumenscheibe ζ steht. Das Profil der Scheibe ζ und deren
Umdrehungsrichtung sind so gewählt, daß die Schaufel erst in ihre tiefste Lage verstellt
und hierauf der Wirkung der gespannten Feder y ausgesetzt wird, wodurch die Schaufel
emporschnellt. Auf diese Weise ist die 5<> Schleuderkraft der Schaufel unabhängig
von der Umdrehungsgeschwindigkeit der Scheibe z.
Im Betrieb fällt das rohe und das halbgemahlene Gut zunächst durch die Öffnung e
in die Ausbuchtung i der Schaufel, wenn sich diese in ihrer unteren Lage befindet. Während
der nachfolgenden Aufwärtsbewegung der Schaufel wird dieses Gut in den Raum / geschleudert.
Das Gut setzt sich dann bei der folgenden Abwärtsbewegung in der löffelartigen Tasche?»! ab, um beim nächstfolgenden
Aufwärtsgang der Schaufel g in Richtung des Pfeiles in das Gehäuse der Einrichtung
emporgeschleudert zu werden.
Infolge der vorbeschriebenen siphonartigen Form der Schleuderschaufel und der dadurch
bedingten ruckweisen Fortbewegung des
Gutes in die drei Lagen i, I, m wird die Abschleuderung
des Gutes aus vollen Schaufeln erzielt. Auf diese Weise erhalten die Körner
des nach oben geschleuderten Mahlgutes eine S im wesentlichen gleich große Anfangsgeschwindigkeit,
wobei das Zurückfallen von ziemlich großen Körnermengen, welche einen nicht genügend großen Auftrieb erhalten
haben, vermieden wird. Es sammeln sich ίο nur wenig zurückfallende Körnchen auf dem
Boden n, die dann von Zeit zu Zeit durch Klapptüren ο abgelassen werden.
Das in den Zug p emporgeschleuderte Gut gelangt auf einer annähernd parabolischen
Bahn in den ersten Abtrennraum q, worin ein Luftzug aus der öffnung r das feinere Gut in
den zweiten Abtrennräum j mitnimmt, während das gröbere Gut seitlich in den Trichter
11 befördert wird. Das in den zweiten Abao trennraum λ mitgenommene Gut erfährt hier
eine zweite- Abtrennung, und zwar infolge der Erweiterung der verminderten Geschwindigkeit
des Luftzuges, derart, daß das feingemahlene Gut durch die vom Ventilator t
abgesaugte Luft mitgenommen wird, während das gröbere Gut in den Trichter u und somit
in die unten befindliche Mühle a, b zurückfällt.
Die Regelung der abzuführenden Menge des vom Ventilator t abgesaugten Mahlgutes
sowie dessen Feinheit erfolgt durch eine Drosselklappe v, da bei sonst gleichen Verhältnissen
die Geschwindigkeit des Luftzuges von der lichten Weite des gedrosselten Einlaßrohres
zum Ventilator abhängig ist.
Die Menge des rohen und teilweise gemahlenen, in die Schaufeln entladenen Gutes
ist gleich dem Mengenunterschied zwischen dem von der Schaufel g abgeschleuderten und
dem vom Ventilator t abgesaugten Mahlgut, welch letzteres gleich der Menge des neu zugeführten
Gutes gehalten wird.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Mahlanlage mit Mühle und Windsichter, in dessen Luftstrom das Gut geschleudert wird, aus dem das grobe Gut zur Mühle, das Feingut zur Verbrauchsstelle geführt wird, dadurch gekennzeich- net, daß unterhalb einer Ringmühle an einer Stelle, an der das aus der Mühle fallende gemahlene und das von außen geförderte rohe Mahlgut zusammenkommen, eine am Mühlenkasten angelenkte, beiderseits offene, siphonartig gekrümmte Schleuderschaufel (g) angeordnet ist.
- 2. Mahlanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Seite der waagenartig aufgehängten Schaufel mit einer Druckfeder (y) verbunden ist und gegen eine der Federkraft entgegenwirkende umlaufende Daumenscheibe (z) anliegt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE550805T | 1930-12-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE550805C true DE550805C (de) | 1932-05-20 |
Family
ID=6562810
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930550805D Expired DE550805C (de) | 1930-12-30 | 1930-12-30 | Mahlanlage mit Muehle und Windsichter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE550805C (de) |
-
1930
- 1930-12-30 DE DE1930550805D patent/DE550805C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| WO1985005050A1 (fr) | Installation et procede de triage de produits lourds, en particulier de pierres ou materiaux similaires, a partir de cereales et d'autres produits en vrac | |
| DE550805C (de) | Mahlanlage mit Muehle und Windsichter | |
| DE448319C (de) | Mit Abscheider verbundene Trommelmuehle | |
| DE837981C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Trockenentstaubung von Kohlen und aehnlichen Stoffen | |
| DE694739C (de) | Windsichter | |
| DE7994C (de) | Neuerungen an Maschinen zum Reinigen und Sortiren von Getreide, Gries, Schrot u. dergl | |
| DE692499C (de) | Reinigungsvorrichtung fuer Getreide | |
| DE629424C (de) | Umluftsichter | |
| DE283681C (de) | ||
| DE412215C (de) | Vorrichtung zur Trockengewinnung des Feingutes aus Foerderkohle | |
| DE409266C (de) | Staubabscheider mit ueber treppenfoermig angeordneten, einzeln einstellbaren Luftdurchlassoeffnungen gefuehrtem Gut | |
| DE804488C (de) | Vorrichtung zum Reinigen von koernigem Gut | |
| DE469687C (de) | Windsichter mit Streuteller | |
| DE482937C (de) | Windsichter mit eingebautem Griesskegel | |
| DE555389C (de) | Muehlenanlage | |
| DE482706C (de) | Lueftungs- und Entleerungsvorrichtung fuer Getreidesilos | |
| AT138407B (de) | Reinigungs- und Sortiervorrichtung für Dreschmaschinen. | |
| DE2370C (de) | Abklopfapparat des Staubfängers für ventilirte Mahlgänge | |
| CH435940A (de) | Anlage zum Mahlen eines Rohstoffes für die Zementindustrie | |
| DE438727C (de) | Schachttrockner fuer koerniges und pulverfoermiges Gut | |
| DE727494C (de) | Reinigungsvorrichtung fuer Bucheckern, Eicheln u. dgl. | |
| CH136026A (de) | Mahlanlage. | |
| AT223864B (de) | Vorrichtung zum Sortieren und Reinigen von körnigem Gut, insbesondere von frisch gedroschenem Getreide | |
| DE638170C (de) | Vorrichtung zum Sichten mit einem das Staubluftgemisch ansaugenden Blaeser | |
| DE547526C (de) | Luftsetzmaschine mit feststehendem Setzbett |