DE550608C - Elektrisch betriebenes Strassenbahnfahrzeug, insbesondere Niederflurwagen - Google Patents

Elektrisch betriebenes Strassenbahnfahrzeug, insbesondere Niederflurwagen

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DE550608C
DE550608C DES92287D DES0092287D DE550608C DE 550608 C DE550608 C DE 550608C DE S92287 D DES92287 D DE S92287D DE S0092287 D DES0092287 D DE S0092287D DE 550608 C DE550608 C DE 550608C
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DE
Germany
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vehicles
floor
vehicle
wheels
electrically operated
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Expired
Application number
DES92287D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Louis Montrose-Oster
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SUEDDEUTSCHE EISENBAHN GES
Original Assignee
SUEDDEUTSCHE EISENBAHN GES
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K1/00Arrangement or mounting of electrical propulsion units

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN Aid 19. MAI 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JYI550608 KLASSE 63 g GRUPPE
Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft in Essen*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Juni 1929 ab
Die Erfindung betrifft ein elektrisch betriebenes Straßenfahrzeug. Sie löst die Aufgabe, die. Anordnung des Flurs und der Sitze- in einem solchen Fahrzeug weitgehend unabhängig von den Antriebsorganen zu machen, so daß der Konstrukteur einen wesentlich größeren Spielraum in der Anordnung der Sitze mit Rücksicht auf z. B. verkehrstechnische Erfordernisse sowie in der Tieferlegung des Wagenflurs erhält. Insbesondere ist bei dem neuen Fahrzeug die Anordnung eines in der ganzen nutzbaren Länge und Breite durchlaufend gleich niedrigen, also überall waagerechten Flurs in der Höhe von nur einer Stufe über Schienenoberkante möglich.
Zur Lösung dieser Aufgabe werden bei dem neuen elektrisch betriebenen Straßenfahrzeug in an sich bekannter Weise die Fahrzeugräder durch je eine Kardanwelle und über je eine Übersetzung durch je einen Motor angetrieben.
Die Erfindung besteht darin, daß alle vier Fahrzeugräder über je eine Kardanwelle anas getrieben sind, die unterhalb des Wagenfußbodens verläuft und unterhalb der Fahrzeugachse angreift. Durch diese Anordnung ist es erstmalig möglich, je einen Antriebsteil oder eine Antriebsgruppe unter je einem Sitz innerhalb des Wagenkastens profilrein anzuordnen.
An sich ist der Einzelantrieb der vier Fahrzeugräder bekannt. Ebenfalls sind einerseits schräge Kardanwellen und andererseits unter den. Sitz angeordnete Motoren bereits vorgeschlagen worden. Jedoch ist es bisher nur bei Anhängern, bei denen also keine Motoren unterzubringen sind, bei der sogenannten Mitteleinstiegtype, gelungen, eine annähernd gleiche konstruktive bauliche Freiheit von der Rücksicht auf das Getriebe zu erreichen unter Inkaufnahme von nach beiden Enden zu ansteigenden Enden des Flurs.
Durch die Vereinigung der verschiedenen Vorschläge und deren Ausbildung in der neuen Form nach der Erfindung gelingt es dagegen, ein Straßenfahrzeug mit niedrigem, stufenlosem, waagerechtem Flur unter Beibehaltimg des normalen Laufraddurchmessers zu schaffen. Nach Wahl können Längssitze. und Quersitze oder auch nur Quersitze vorgesehen werden. Trotzdem sind die Wagen der neuen Bauart einer starken Durchfederung fähig unter Beibehaltung einer hohen Bodenfreiheit.
Die gesamte Wagengrundfläche kann für Steh- und Sitzplätze ausgenutzt werden.
Die Zeichnung stellt ein Hauptausführungsbeispiel der Erfindung dar.
Abb. ι ist eine Seitenansicht unter Fortlassung bzw. Wegbrechung der zum Verständnis nicht notwendigen Teile;
Abb. 2 ist eine teilweise Vorderansicht;
Abb. 3 ist eine Draufsicht auf das in Abb. 1 Dargestellte.
Auf oder im Fußboden b des Wagens unter
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden: Dipl.-Ing. Louis Eugene-Widolt Montrose-Oster in Karlsbad, Tschechoslowakische Republik.
550 6Ö8
einer Bänke,'die Längs- oder Quersitze haben kann, sitzt der Motor/, gegebenenfalls mit Vorgelege g. c sind die Räder auf Achsstummeln c1. L ist ein Achsrahmen, tn ein Räderkasten, η und n1 sind Kardangelenke, ο und ρ Lager für die Triebwelle.
Aus den Abbildungen geht hervor, daß die vier Motoren mit waagerechter oder fast waagerechter Achse unter verschiedenen
ίο Sitzen liegen, von wo aus sie die unter benachbarten Sitzen angeordneten Achsstummel und damit Räder antreiben. Der Radkasten kann, falls keine doppelte Federung vorgesehen ist, am Achsgestell befestigt werden.
Üblicherweise ist eine Blattfeder q vorgesehen, deren Bund auf dem Lagergehäuse/" des Laufrades sitzt, während die Federgelenke s und t am Eisenrahmen unterhalb eines Sitzes angreifen.
Die Fortsetzungen der Kardanwellen, von denen je eine je eines der vier Lauf räder antreibt, sind beiderseits der Laufachse gelagert. Bei ganz durchgefedertem Wagen tritt die Kupplung der Kardanwelle auf der Laufradseite ebenfalls in den Hohlraum unter dem Sitz ein. Diese Ausführungsart ist nicht dargestellt, aber auf Grund der Abbildung ohne weiteres verständlich. Obwohl in der Zeichnung Lauf räder mit flachen, z. B. VoIlgummireifen dargestellt sind, können die Räder auch Schienenbandagen haben, ohne daß sich an der Erfindung etwas ändert. An Stelle des Vorgeleges g kann auch ein anderes Vorgelege benutzt werden; bei langsamer laufenden Motoren kann das Vorgelege g überhaupt fehlen. Ebenso kann das im Kasten tn sitzende Doppel vorgelege zum Antrieb des Laufrades ein Schneckentrieb oder irgendein anderer Antrieb sein.
Der neue Antrieb hat den Vorzug, unerwünschte Drehmomente bei der Kraftübertragung zu vermeiden; das Radlager liegt in der Drucklinie, das Getriebe sitzt so, daß es beim Anhänger ohne sonstige bauliche Veränderungen fortfallen kann, wie auch andererseits jeder Anhänger ohne weitere bauliche Veränderung sich in einem Motorwagen verwandeln läßt.
Durch den Fortfall des Differentials und anderer Zwischenglieder in der Übertragung stellt der Viermotorenantrieb auch gegenüber dem Zweimotorenantrieb eine wesentliche Vereinfachung dar, sowohl was den Betrieb wie auch den Ein- und gegebenenfalls Ausbau betrifft.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Elektrisch betriebenes Straßenfahrzeug, insbesondere Niederflurwagen, bei welchem Fahrzeugräder durch je eine Kardanwelle und über "je eine Übersetzung durch je einen Motor angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß alle vier Fahrzeugräder über je eine Kardanwelle angetrieben sind, die unterhalb des Wagenfußbodens verläuft und die unterhalb der Fahrzeugachse angreift.
  2. 2. Elektrisch betriebenes Straßenfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufräder mit Achsstummeln versehen sind, deren Lager unter einem Sitz üblicher Form angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES92287D 1929-06-19 1929-06-19 Elektrisch betriebenes Strassenbahnfahrzeug, insbesondere Niederflurwagen Expired DE550608C (de)

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