DE550409C - Anordnung im Innern von Entladungsgefaessen - Google Patents
Anordnung im Innern von EntladungsgefaessenInfo
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- DE550409C DE550409C DEL69470D DEL0069470D DE550409C DE 550409 C DE550409 C DE 550409C DE L69470 D DEL69470 D DE L69470D DE L0069470 D DEL0069470 D DE L0069470D DE 550409 C DE550409 C DE 550409C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J19/00—Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
- H01J19/42—Mounting, supporting, spacing, or insulating of electrodes or of electrode assemblies
- H01J19/50—Spacing members extending to the envelope
-
- H—ELECTRICITY
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- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J2893/00—Discharge tubes and lamps
- H01J2893/0001—Electrodes and electrode systems suitable for discharge tubes or lamps
- H01J2893/0002—Construction arrangements of electrode systems
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- H01J2893/0008—Supply leads; Electrode supports via rigid connection to vessel
Landscapes
- Joining Of Glass To Other Materials (AREA)
Description
Die elektrischen Leitungsdrähte im Innern von Entladungsgefäßen (beispielsweise die
Zuführungen zu den Elektroden und die Zuleitungen etwaiger Heizströme) bedürfen
einer sorgfältigen Befestigung und gegenseitigen Stütze. Es ist nicht nur erforderlich,
daß die Drähte gegeneinander keinen ungewollten Kontakt machen. Es ist auch nötig,
daß die Abstände der Drähte so konstant wie möglich bleiben, damit nicht beispielsweise
durch Kapazitätsänderungen, die eine Folge der Veränderungen der Entfernung derartiger
Zuleitungsdrähte sein können, Störungen im Betriebe derartiger Gefäße auftreten. Von
*5 diesem Gedanken ist die Erfindung getragen.
Ganz besonders gilt dies von sogenannten
Mehrfachröhren, die außer einer Anzahl von
Elektrodensystemen (jedes · System bestehend
mindestens aus einer Kathode, einer Anode
und einer Steuerelektrode) noch Kopplungselemente, wie Widerstände, Kondensatoren
usw., im Röhreninnern enthalten. Bei derartigen Röhren ist die Zahl der im Innern
vorhandenen Verbindungsleitungen nicht un-
beträchtlich. Derartige Röhren erfordern überdies besonders genaue Fabrikation, wenn
die mit ihnen erzielten Vorteile bezüglich Freiheit von äußeren Störeinflüssen usw. restlos
ausgenutzt werden sollen.
Es ist bekannt, die Leitungsdrähte im Innern derartiger Entladungsgefäße, die allgemein
als nicht isolierte blanke Metalldrähte Verwendung finden, dadurch gegeneinander
abzustützen und voneinander in konstantem Abstand zu halten, daß man derartige Drähte
in Knüppel aus Isoliermaterial, beispielsweise aus Glas, einschmilzt.
Bei den bekannten Ausführungen wurden die Drähte an solchen Stellen durch das Glas
eingeschmolzen, an denen sie geradlinig (gestreckt) verlaufen. Da es vielfach nötig ist,
die Drähte umzubiegen, um mit ihnen vorzunehmende Verbindungen, Anschlüsse usw.
herstellen zu können, pflegte man die Drähte nach Fertigstellung der Einschmelzung in
die gewünschte Gestalt zu biegen. Zu diesem Zweck wurde der Draht beiderseits an den
Stellen, an der die Biegung vorzunehmen war, mit einer Zange gefaßt. Die Zange mußte in
ihrer ganzen Angriffsfläche an dem Draht in einer gewissen Entfernung von dem Glasknüppel
bleiben, da sonst ein Brechen, Platzen oder Springen, sei es des Knüppels selbst, sei
es der Durchführung des Drahtes durch den Knüppel, zu befürchten war; trotzdem ergab
sich auf diese Weise gelegentlich Ausschuß.
Dabei weist das bekannte Verfahren noch weitere Nachteile auf, insbesondere erfordert
es recht beträchtliche Längen für die einzuschmelzenden
Drähte, die lediglich bezwecken, eine geeignete Angriffsfläche für die biegende Zange herzugeben.
Es ist bereits bekannt, Biegungen* von
Zuführungsdrähten zu derselben Elektrode in Isolationsmaterial mehr oder weniger einzubetten.
Mit einer solchen Anordnung wird
der der Erfindung zugrunde liegende Zweck nicht erreicht, denn für die Erfindung ist. wichtig,
die Zuführungs- oder Haltedrähte zu verschiedenen Elektroden an den Biegungssteilen.
in dem Isolationsmaterial, z. B. einem Glasknüppel, einzubetten. Dies ermöglicht nämlich,
gewöhnliche, dem Glas nicht anhaftende Drahtsorten für die Zuführungsdrähte zu benutzen.
Es hat sich bei der Verwendung von ίο Nickeldrähten und bestimmten Glassorten
gezeigt, daß ein absolut' fester Halt des
Drahtes in. dem eingeschmolzenen Material schwierig zu erzielen ist. Wird der Djräht ari
einer Biegungsstelle in dem Isoliermaterial eingebettet, so erhält man einen sicheren Hält
und eine unverrückbare Lage der verschiedenen Elektroden zueinander, wenn>
ihre Zuführungsdrähte * in dieser Weise in das Isolationsmaterial eingebettet sind. E'rfindungsgemäß
werden also die Biegungen vor Beginn des Einschmelzvorganges hergestellt
und dann der Glasknüppel aus Isoliermaterial herumgeschmoizen, beispielsweise
indem ein Band aus erweichtem Glas um die knickförmige Biegung herumgelegt wird. as
In der Abbildung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
Die fünf Drähte ι sind an den Stellen.2
rechtwinklig umgebogen und in. den Glasknüppel 3 eingeschmolzen, indem ein Stück
des erweichten Glasmaterials längs der Kniekehle
und zurück längs der Knieaußenseite gelegt worden ist. \ - .
Claims (1)
- Patentanspruch:". Anordnung im Innern von Entladungsgefäßen, bei denen die' Zuführungsdrähte oder Haltedrähte für die verschiedenen Elektroden eines oder mehrerer Systeme in einem von der Wandung und dem oder den Füßen des Gefäßes unabhängigen gemeinsamen Knüppel aus- Isolationsmaterial, ζ-. B. Glas, eingeschmolzen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Biegungsstellen, der Drähte in dem Isoliermaterial eingebettet sind.'Hierzu.ι Blatt Zeichnungen .
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL69470D DE550409C (de) | 1927-08-18 | 1927-08-18 | Anordnung im Innern von Entladungsgefaessen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL69470D DE550409C (de) | 1927-08-18 | 1927-08-18 | Anordnung im Innern von Entladungsgefaessen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE550409C true DE550409C (de) | 1932-05-11 |
Family
ID=7282317
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL69470D Expired DE550409C (de) | 1927-08-18 | 1927-08-18 | Anordnung im Innern von Entladungsgefaessen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE550409C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE740821C (de) * | 1939-06-01 | 1943-10-29 | Bosch Gmbh Robert | Verfahren zur Herstellung von Sekundaerelektronenvervielfachern mit ebenen, hintereinander angeordneten Netzelektroden |
-
1927
- 1927-08-18 DE DEL69470D patent/DE550409C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE740821C (de) * | 1939-06-01 | 1943-10-29 | Bosch Gmbh Robert | Verfahren zur Herstellung von Sekundaerelektronenvervielfachern mit ebenen, hintereinander angeordneten Netzelektroden |
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