DE550283C - Zweitaktmaschine zur Erzeugung von Verbrennungsdruckgasen - Google Patents
Zweitaktmaschine zur Erzeugung von VerbrennungsdruckgasenInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F02C—GAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B27/00—Use of kinetic or wave energy of charge in induction systems, or of combustion residues in exhaust systems, for improving quantity of charge or for increasing removal of combustion residues
- F02B27/003—Use of kinetic or wave energy of charge in induction systems, or of combustion residues in exhaust systems, for improving quantity of charge or for increasing removal of combustion residues using check valves
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02G—HOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
- Zweitaktmaschine zur Erzeugung von Verbrennungsdruckgasen Die Erfindung bezieht sich auf eine Zweitaktmaschine zur Erzeugung von Verbrennungsdruckgasen. Der Zweck der Erfindung besteht darin, eine Maschine dieser Art zu schaffen, deren Bauart einfach und wenig Raum einnehmend ist. Dieser Zweck wird dadurch erreicht, daß für die Vorverdichtung des brennbaren Gemisches und dessen Einführung in die Explosionskammer keine Pumpe benutzt wird. Diese wird gemäß der Erfindung dadurch ersetzt, daß im Zylinder durch den Auspuff der verbrannten Gase ein tiefer Unterdruck erzeugt wird, der ohne weiteres beim Öffnen des Einlasses eine vollkommene Füllung des Zylinders bewirkt. Die Füllung und die Leistung sind auch deshalb vollkommen, weil trotz des Fehlens mechanischer Spülvorrichtungen die Menge der im Zylinder zurückbleibenden v erbrannten Gase gering ist.
- Eine gemäß der Erfindung ausgebildete Zweitaktmaschine ist in an sich bekannter Weise mit einer Klappe versehen, die sich selbsttätig nach außen öffnet und die sich der Rückkehr der ausgelassenen Gase in den Zylinder entgegenstellt.
- Die Erfindung besteht darin, daß die Klappe nahe am Zylinder angeordnet ist und daß sie leicht und beweglich ist, um den Zylinder sofort nach Durchgang der verbrannten Gase zu schließen, damit die ganze Gasmasse auf einmal entweicht und den V erschluß vor der Entspannung überschreitet und damit sie sich schließt, bevor die gegen die äußere Luft oder ein sonstiges Hindernis stoßenden Gase bei ihrem Zurückströmen den Zvlinder erreichen.
- Es ist bereits vorgeschlagen worden, bei Brennkraftmaschinen eine Rückschlagklappe, in der Auslaßleitung in einer großen Entfernung vom Zylinder vorzusehen. In diesen Fällen werden die Druckschwankungen ausgenutzt, die in der langen Auslaßleitung entstehen und die sich aus den Wirbelströmungen und Verdichtungsstößen ergeben, um im Zylinder einen Unterdruck zu erzeugen, der in der Lage ist, die brennbaren Gase ohne Verdichtungspumpe in den Zylinder einzubringen. Beim Durchströmen dieses Rohres haben aber die Gase Zeit, sich zu entspannen, so daß der zurückbleibende Unterdruck nicht tief sein kann. Andere Erfinder benutzen die verbrannten Gase nach ihrer Entspannung im Auslaßrohr dazu, um durch Heberwirkung in einer mit dem Rohr verbundenen Kammer einen Unterdruck zu erzeugen. In allen Fällen muß der Unterdruck im Auslaßrohr entstehen und sich in den Zylinder fortpflanzen.
- Befindet sich aber die Klappe sehr nahe am Zvlinder, wie dies gemäß der Erfindung der Fall ist, und kann die ganze Gasnasse auf einmal aus dem Zylinder entweichen, ohne eine Entspannung zu erleiden, so entsteht sofort ein tiefer Unterdruck im Zylinder selbst. Dieser Unterdruck würde aber nur für einen kurzen Augenblick bestehenbleiben, wenn die Klappe nicht genügend leicht und beweglich wäre, um sich mit einer derjenigen der zurückströmenden Gase gleichen Geschwindigkeit bewegen zu können. Nun ist aber die Geschwindigkeit der zurückprallenden Gase sehr groß, und die geringste Verspätung der Klappe läßt in den Zylinder eine genügend große Gasmenge zurückströmen, um den Unterdruck um die Hälfte und mehr zu vermindern. Die Rückschlagklappe muß somit gleichzeitig sehr nahe am Zylinder angeordnet sein und den Bewegungen der Gase nach beiden Richtungen hin sofort folgen. Außerdem muß sie sich im Augenblick der Umkehr der Gase schließen und vor der Ankunft der zurückströmenden Gase geschlossen sein, damit der Unterdruck nicht durch Eindringen des Gases zerstört wird.
- Unter diesen Bedingungen wird der durch das Ausströmen der Gase geschaffene Ünterdruck fast vollständig im Zylinder aufrechterhalten und sichert eine vollkommene Füllung des Zylinders mit brennbaren Gasen unter dem alleinigen Druck der Außenluft, sobald die Einlaßöffnungen geöffnet werden. Es ist hierbei nicht erforderlich, den Kolben bis über die Auslaßöffnungen hinausgehen zu lassen, um dadurch den Unterdruck im Zylinder zu erhöhen, so daß fast der ganze Hub des Kolbens für Arbeitsleistung benutzt werden kann, was für die Verminderung der Abmessungen der Maschine von Vorteil ist. Selbstverständlich , kann aber nicht vermieden werden, den Kolben etwas über die Auslaßöffnungen für die Zeit des Einlasses hinausgehen zu lassen. Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung schematisch dargestellt.
- i bezeichnet den Vergaser, der unmittelbar mit dem Zylinder 2 in Verbindung steht. 3 ist eine kurze Muffe, die sich auf der Auslaßöffnung befindet und die die Rückschlagklappe 4. trägt. 5 ist der Kolben.
- Die Klappe ist schematisch dargestellt. Ihre bauliche Anordnung kann beliebig gewählt werden, vorausgesetzt, daß sie die Gase. möglichst frei ausströmen läßt und daß sie der Umkehr der verbrannten Gase sofort folgt. Die Klappe mündet in eine Rohrleitung, die zu derjenigen Kraftmaschine, z. B. einer Turbine oder einer andersartigen Maschine, führt, in. welcher die in dem Zylinder 2 erzeugten Druckgase ausgenutzt werden sollen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zweitaktmaschine zur Eizeugung von Verbrennungsdruckgasen mit einem Auslaßrohr, welches mit Verschlußklappe versehen ist, die sich nach außen hin selbsttätig öffnet und sich der Rückkehr der entweichenden Gase in den Zylinder entgegenstellt, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Klappe unmittelbar am Zylinder befindet und leicht und beweglich ist, um den Zylinder sofort nach dem _ Entweichen der verbrannten Gase zu schließen, und damit die ganze Gasmasse auf einmal ausströmen kann und durch den Verschluß hindurchgeht, bevor eine merkliche Entspannung entsteht, und damit die Klappe geschlossen sei, bevor die durch Aufprallen gegen die Außenluft oder ein anderes Hindernis teilweise zurückströmenden Gase den Zylinder err reichen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR550283X | 1926-04-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE550283C true DE550283C (de) | 1932-05-06 |
Family
ID=8936086
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK103751D Expired DE550283C (de) | 1926-04-07 | 1927-04-07 | Zweitaktmaschine zur Erzeugung von Verbrennungsdruckgasen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE550283C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE970040C (de) * | 1941-02-13 | 1958-08-14 | Daimler Benz Ag | Brennkraftmaschine mit einer duesenfoermigen Auslass- und gegebenenfalls auch duesenfoermigen Einlassleitung |
-
1927
- 1927-04-07 DE DEK103751D patent/DE550283C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE970040C (de) * | 1941-02-13 | 1958-08-14 | Daimler Benz Ag | Brennkraftmaschine mit einer duesenfoermigen Auslass- und gegebenenfalls auch duesenfoermigen Einlassleitung |
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