DE549545C - Am Zughaken der gewoehnlichen Eisenbahn-Fahrzeugkupplung aufzuhaengende Behelfskupplung einer selbsttaetigen Mittelpufferkupplung - Google Patents

Am Zughaken der gewoehnlichen Eisenbahn-Fahrzeugkupplung aufzuhaengende Behelfskupplung einer selbsttaetigen Mittelpufferkupplung

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DE549545C
DE549545C DEK122303D DEK0122303D DE549545C DE 549545 C DE549545 C DE 549545C DE K122303 D DEK122303 D DE K122303D DE K0122303 D DEK0122303 D DE K0122303D DE 549545 C DE549545 C DE 549545C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G5/00Couplings for special purposes not otherwise provided for
    • B61G5/04Couplings for special purposes not otherwise provided for for matching couplings of different types, i.e. transitional couplings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)
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Description

Um während der Zeit des Überganges von der in Europa mit verhältnismäßig geringen Ausnahmen fast noch ausschließlich im Gebrauch befindlichen Zughakenkupplung zur selbsttätigen Mittelpufferklauenkupplung die mit letzterer bereits ausgerüsteten Fahrzeuge mit den noch die erstere aufweisenden Fahrzeugen kuppeln zu können, sind bereits Behelf skupplungen verschiedener Bauart in Vorschlag gebracht worden, die verhältnismäßig rasch am Fahrzeug angebracht werden können, indem sie am Zughaken aufgehängt werden. Diese Behelfskupplungen haben den Kuppelkopf der Mittelpufferkupplung und
t5 müssen gegenüber dem keine Druckkräfte aufnehmenden Zughaken um das Maß der größten Zusammendrückbarkeit der Pufferfedern der beiden miteinander gekuppelten Fahrzeuge verschiebbar sein. Diese Bedingung muß mit Rücksicht darauf gestellt werden, daß ein mit einer Behelfskupplung ausgerüstetes Fahrzeug gelegentlich mit einem mit der endgültigen Mittelpufferkupplung ausgerüsteten zusammengestellt werden muß, dessen Mittelpufferkupplung unter dem Einfluß einer 50-t-Feder steht.
Die Erfüllung der genannten Bedingung ist schwierig. Bei einer bekannten Behelfskupplung der angedeuteten Art hat man die Bedingung dadurch zu erfüllen gesucht, daß man die Kupplung aus zwei gegeneinander in der Längsrichtung verschiebbaren Teilen hergestellt hat. Bei dieser Ausführung ist der unmittelbar am Zughaken angebrachte Teil diesem gegenüber und der den Kuppelkopf aufweisende Teil dem erstgenannten gegenüber verschiebbar?
Die Notwendigkeit von Mitteln zur Einhaltung der horizontalen Lage der gegeneinander verschiebbaren Teile läßt die Kupplung aber hierbei vielteiliger und daher kostspieliger und empfindlicher ausfallen, als dies für eine Behelfsvorrichtung erwünscht sein kann.
Außerdem haftet der bekannten Behelfskupplung der Nachteil an, daß sie nicht in einer von der Fahrzeuglängsachse abweichenden Schrägstellung festgehalten werden kann. Hierdurch wird nämlich das Zustandekommen des Kupplungsschlusses in Gleiskrümmungen erschwert.
Gegenstand der Erfindung ist eine Behelfskupplung, die sich der bekannten gegenüber durch Einfachheit auszeichnet, indem nur der den Kuppelkopf tragende Teil dem Zughaken gegenüber um das Maß der Zusammendrückbarkeit der Pufferfedern beider Fahrzeuge verschiebbar ist. Die Mittel zur Einhaltung der horizontalen Lage des Kuppelkopfes sind wegen der baulichen Durchführung der Be- «helfskupplung einfach, und außerdem ist die Behelfskupplung nach der Erfindung mit einer Stellvorrichtung ausgerüstet, mittels deren der Kuppelkopf des in einer Gleis-
krümmung befindlichen Fahrzeugs aus der Längsmittelachse des Fahrzeugs herausgeschwenkt werden und in der neuen Lage festgehalten werden kann.
Die Kupplung nach der Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht.
Abb. ι zeigt die Kupplung in Ansicht vcn oben;
Abb. 2 ist eine Seitenansicht, und ίο Abb. 3 ist ein lotrechter Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 2.
Der Kuppelkopf ο besitzt lappenartige, eine Gabel bildende Ansätze b und c, in denen sich je ein Langloch d befindet. Die Ansätze liegen senkrecht übereinander. Der Zughaken / ist von einem kastenförmigen Teil g umschlossen, durch dessen Seitenwandungen die Bolzen h und i hindurchgeführt sind. Der erste liegt im Maul des Zughakens, der zweite in dem bekannten Auge des Zughakens. Der kastenförmige Teil g hat oben und unten Zapfen e, die durch die Langlöcher d der Ansätze b und c des Kuppelkopfes hindurchragen. Durch diese Anordnung von b und c as wird durch die Zapfen e bereits der den Kuppelkopf α tragende Teil gegen Herabhängen gesichert. Diese Wirkung wird unterstützt durch die Federn k, die zur Rückstellung für den durch Druckkräfte zurückgeschobenen Kuppelkopf α dienen. Die Federn wirken mit ihren der Pufferbohle zugewendeten Enden auf eine Platte /. Auf deren Rückseite belinden sich zwei auf einer Welle 0 angeordnete exzenterartige Nocken m und n. Durch Drehung der Welle ο wird der eine dieser Nocken gegen die Platte/ gepreßt und hebt sie einseitig von ihrem Widerlager ab, so daß die an dieser Stelle liegende Feder k stärker gespannt wird und den Kuppelkopf α schräg zur Fahrzeuglängsachse einstellt; der andere Nocken wird dabei von der Platte*/ entfernt. Man kann mit Hilfe dieser einfachen Vorrichtung den Kuppelkopf jeweils nach der einen oder anderen Seite hin verstellen und in der jeweils gewünschten Stellung festhalten. .
Noch einfacher wird die Vorrichtung, wenn man an Stelle zweier Federn k deren eine vorsieht und in der Längsmittelachse der Vorrichtung anordnet.
Die Darstellung zweier Federn in der Zeichnung erleichtert jedoch das Verständnis der Wirkungsweise dieser Vorrichtung.

Claims (3)

  1. Patentanspruch f.:
    ι. Am Zughaken der gewöhnlichen Eisenbahn-Fahrzeugkupplung aufzuhängende Behelfskupplung einer selbsttätigen Mittelpufferkupplung, gekennzeichnet durch einen den Zughaken (/) kastenartig umschließenden, diesem gegenüber unverrückbaren Teil (g), auf dem mittels gabelförmig angeordneter, ihn oben und unten übergreifender Ansätze (b und c) der den Kuppelkopf (α) bildende Teil aufgeschoben und durch Bolzen (e) und Langlöcher (d) diesem gegenüber verschiebbar geführt ist.
  2. 2. Am Zughaken der gewöhnlichen Eisenbahn-Fahrzeugkupplung aufzuhängende Behelfskupplung einer selbsttätigen Mittel- 70· pufferkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückdruckfedern (k) für den verschiebbaren Teil (α) derart unter dem Einfluß einer Stellvorrichtung (m, n, 0) stehen, daß durch letztere der Kuppelkopf (a) aus der Mittelstellung herausgebracht werden und in einer Seitenstellung festgehalten werden kann, um in Gleiskrümmungen den Kupplungsschluß zu sichern.
  3. 3. Am Zughaken der gewöhnlichen Eisenbahn-Fahrzeugkupplung aufzuhängende Behelfskupplung einer selbsttätigen Mittelpufferkupplung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellvorrichtung aus einer Welle (0) mit gegenläufigen exzentrischen Nocken (m und ») besteht, die auf eine den Rückdruckfedern (k) als Gegenlager dienende Platte (I) einwirken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEK122303D 1931-10-01 1931-10-01 Am Zughaken der gewoehnlichen Eisenbahn-Fahrzeugkupplung aufzuhaengende Behelfskupplung einer selbsttaetigen Mittelpufferkupplung Expired DE549545C (de)

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