DE513569C - Schaftmaschine - Google Patents

Schaftmaschine

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DE513569C
DE513569C DESCH91673D DESC091673D DE513569C DE 513569 C DE513569 C DE 513569C DE SCH91673 D DESCH91673 D DE SCH91673D DE SC091673 D DESC091673 D DE SC091673D DE 513569 C DE513569 C DE 513569C
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arm
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dobby
lever
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C1/00Dobbies
    • D03C1/14Features common to dobbies of different types
    • D03C1/36Card- or chain-saving arrangements, e.g. cross-border dobbies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Separation, Sorting, Adjustment, Or Bending Of Sheets To Be Conveyed (AREA)

Description

  • Schaftmaschine Schaftmaschinen mit zwei Dessinzylindern, deren Karten automatisch abwechselnd auf die Hubmechanismen einwirken, sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. Immer ist ein sogenannter Umschältezylinder vorhanden, dessen Karte das automatische Wechseln der beiden Dessinzylinder einleitet. Bei den bekannten Vorrichtungen wird schon durch die Einleitung der Umschaltbewegung verhältnismäßig viel Kraft beansprucht; auch die zum Umschalten selbst der beiden Dessinzylinder erforderliche Kraft ist in den meisten Fällen sehr groß. Außerdem erfolgt bei den bekannten Ausführungen das Umschalten plötzlich, weil die Bewegung des die Umschaltung einleitenden Teiles gegen das Ende der Schaltbewegung keine wesentliche Verzögerung erleidet, so daß dadurch das Material und die Sicherheit des Wechselns nachteilig beeinflußt werden. Diesem Mangel soll erfindungsgemäß dadurch abgeholfen werden, daß mit dem Messerantriebshebel eine Stoßstange verbunden ist, die unter Einwirkung des Umschaltzylinders wahlweise mit einem von zwei Anschlägen an dem die Dessinzylinder tragenden Doppelhebel in Eingriff gebracht werden kann, daß durch Ausschwenken dieses Doppelhebels entweder der eine oder der andere Dessinzylinder zur Wirkung kommt.
  • Der Erfindungsgegenstand ist' in Fig. r dargestellt. Auf der Antriebswelle a der Schaftmaschine sitzt fest ein Hebel k, an dessen Bolzen b die Stoßstange c pendelnd angehängt ist. Das untere Ende von c trägt einen mit zwei Nasen versehenen Mitnehmer d, der mittels zweier Muttern in seiner Höhenlage genau ein- und festgestellt werden kann. Der Mitnehmer liegt zwischen zwei Ansätzen f, f', an dem die Dessinzylinder I und II tragenden umdrehbaren zweiarmigen Hebel e. Unterhalb des Mitnehmers d ist an c eine Feder g befestigt, deren anderes Ende an dem einen Arm eines Winkelhebels p angehängt ist, dessen anderer Arm p'- gegen die Karte s des Umschaltzylinders III anliegt. Innerhalb der Feder g befindet sich ein Stab t, der nur mit Winkelhebel p, jedoch nicht mit Stoßstange c in Verbindung steht; dieser Stab t verhindert ein seitliches Ausbiegen der Feder g, sobald dieselbe auf Druck beansprucht wird.
  • In der gezeichneten Stellung, also dann, wenn die Karte keine Erhöhung aufweist, steht die rechte Nase des Mitnehmers d über dem Ansatz f des Hebels e. Sobald sich nun die Stoßstange c mit Mitnehmer d nach unten bewegt, kommt der Mitnehmer zur Anlage gegen den Ansatz f, so daß der rechte Arm des Hebels e tief- und der linke Arm desselben hochgedrückt und dadurch der Dessinzylinder I in seine Arbeitsstellung gebracht wird. Sobald eine Erhöhung s der Umschaltekarte s den Ansatz p' anhebt, pendelt c mit d nach links. Senkt sich jetzt die Stoßstange c mit dem Mitnehmer d, dann drückt die linke Nase des letzteren auf f' und somit den linken Arm von Hebel e tief, so daß der Dessinzylinder II in seine Arbeitsstellung kommt, wie dies in Fig. i der Fall ist. Durch Hebel i, Rolle h, Ansatz o und Feder y wird der Hebel e in bekannter Weise in seinen beiden Stellungen arretiert.
  • In Fig. a ist die Abwärtsbewegung der Stoßstange c graphisch dargestellt. Es geht daraus hervor, daß die Geschwindigkeit und somit auch die Kraft gegen das Ende der Bewegung zu abnimmt. Dank dieses Umstandes werden die Umschaltemechanismen und auch die Dessinkarten weitgehendst geschont, und weiter wird durch die gesamte Ausführung des Apparates ein unbedingt sicheres Wechseln gewährleistet.
  • Für den Umschaltezylinder III können Holzkarten mit Holz- oder Eisenstiften oder auch Karten, die sich aus Drahtgliedern zusammensetzen, Verwendung finden. Es genügt schon der leiseste Druck einer Kartenerhöhung s, um den Ansatz p1 anzuheben bzw. um die seitliche Bewegung von c und d zu veranlassen, so daß so gut wie keine Beanspruchung der Umschaltekarten stattfindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCH$`: r. Schaftmaschine mit durch eine Musterkarte gesteuerter Umschaltevorrichtung für die beiden Dessinzylinder, gekennzeichnet dadurch, daß eine Stoßstange (c) mit doppelnasigem Mitnehmer (d) wahlweise mit einem von zwei an dem die Dessinzylinder in bekannter Weise tragenden zweiarmigen Hebel (e) zu beiden Seiten des Drehpunktes (x) angeordneten Ansätzen (f, f-) durch die an sich bekannte Musterkarte in Eingriff gebracht wird. --. Schaftmaschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßstange durch eine Feder (g) mit dem einen Arm (p) eines Winkelhebels elastisch verbunden ist, dessen anderer Arm (p1) die Karte (s) des Umschaltzylinders (III) abtastet, und die Feder (g) durch einen in ihrem Innern liegenden, nur mit dem Arm (p) des Winkelhebels verbundenen Draht gegen Ausknicken gesichert ist.
DESCH91673D 1929-09-29 1929-09-29 Schaftmaschine Expired DE513569C (de)

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