DE54937C - Sicherheitsplattform für Aufzüge - Google Patents

Sicherheitsplattform für Aufzüge

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Publication number
DE54937C
DE54937C DENDAT54937D DE54937DA DE54937C DE 54937 C DE54937 C DE 54937C DE NDAT54937 D DENDAT54937 D DE NDAT54937D DE 54937D A DE54937D A DE 54937DA DE 54937 C DE54937 C DE 54937C
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DE
Germany
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elevator
rope
wedges
fingers
movement
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT54937D
Other languages
English (en)
Original Assignee
W. P. GlBSON in London, 15 Queen Street
Publication of DE54937C publication Critical patent/DE54937C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/02Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
    • B66B5/16Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well
    • B66B5/18Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well and applying frictional retarding forces
    • B66B5/22Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well and applying frictional retarding forces by means of linearly-movable wedges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift-Guide Devices, And Elevator Ropes And Cables (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 35: Hebezeuge.
Die Erfindung bezieht sich auf Neuerungen an Sicherheitsvorrichtungen bezw. Sicherheitsplattformen für Aufzüge.
Fig. ι ist eine Seitenansicht und
Fig. 2 eine Unteransicht der Aufzugsplattform.
Um die Bewegung des Fahrstuhles bei eintretendem Seilbruch oder in dem Falle selbstthätig abzustellen, wo die Fahrstuhlgeschwindigkeit die festgesetzte Grenze überschreitet, ist Vorsorge getroffen, dafs Sicherheitskeile an der Plattform des Fahrstuhles A1 bewegt werden, der durch die Führungsbäume B1 in dem Aufzugsschacht geführt, wird. Die Plattform A1 ist. auf der unteren Seite mit einem breiten Querbaum C1 versehen, dessen Enden seitlich vor der Plattform vortreten und ausgeschnitten sind, "um die Führungsbäume B1 lose zu umfassen. Jeder Ausschnitt ist auf einer Seite des Baumes B1 mit einer Metallplatte D1 und auf der anderen Seite mit einem Metallstück J?1 von keilförmiger Gestalt versehen; die Anlagefläche des Ausschnittes ist. dementsprechend schräg ausgebildet, wie aus Fig. 1 ersichtlich.
Der Querbaum C1 ist an den Enden nahe jedem Ausschnitt mit einem gekrümmten Lagerstück F1 versehen, gegen welches ein jochartig gestalteter Arm G1 anliegt, dessen Enden mit den Gliedern c1 dl gelenkartig verbunden sind. Die Glieder c1 sind in Lagerlappen e1 des Querbaumes C1 drehbar angebracht und die Glieder dl an den Bolzen H1 befestigt, die ebenfalls in Lagerlappen f! des Querbaumes drehbar sind und von denen jeder ein Excenter gl trägt. Auf letzterem liegt ein Finger, h1 auf, der an einer Stange J1 sitzt, die sich in Lagern i1 an der Seite des Querbaumes C1 drehen-kann.
Die Stange J1 trägt an einem Ende des Querbaumes einen schwingenden Arm K\ dessen eines Ende an dem Seil L1 der Regulirvorrichtung des Fahrstuhles befestigt ist, von deren näherer Darstellung, als nicht zur Erfindung gehörig, abgesehen wird.
Zwischen dem Ende des Armes K1 und einer Führung m' am Fahrstuhl ist eine Feder nl angebracht. Das Ende des Fingers hl an jedem Ende des Querbaumes C1 tritt in eine Oeffnung sl an dem unteren Ende des Keiles E1 und drückt beim Heben und Senken diesen Keil in seinem Ausschnitt nach oben öder unten.
Die Arme G1 seitlich am Querbaum C1 tragen auch die bei ol pl angebrachten Stangen Af1 bezwi 2V1, welche nach oben führen und an den Förderseilen über dem Fahrstuhl befestigt sind. Indessen können sich auch die Seile über dem Fahrstuhl theilen und bei 01J?1 befestigt werden.
■Das Seil.L1 kann mit einer zweckmäfsigen Regelungsvorrichtung verbunden werden, die mit Einrichtungen zur Bethätigung von Klemmvorrichtungen versehen ist, welche, sobald die Bewegung des Fahrstuhles die zulässige Grenze überschreitet, die weitere Bewegung des Seiles anhalten oder verzögern und Veranlassung geben, dafs die angeführten Verbindungen die Keile E1 in ihren Ausschnitten heben und auf diese Weise die weitere Bewegung des Fahrstuhles verhindern.

Claims (1)

  1. Die Arbeitsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende:
    Wenn der Fahrstuhl rait festgesetzter Geschwindigkeit und mit unbeschädigten Seilen läuft, ruhen die Keile E1 lose in ihren Ausschnitten, und die Sicherheitsvorrichtung bleibt in Ruhe; das Seil L1 bewegt sich mit dem Fahrstuhl und theilt seine Bewegung der Regelungsvorrichtung mit. Wenn jedoch der Niedergang des Fahrstuhles aus irgend einer Veranlassung mit zu grofser Geschwindigkeit erfolgt, bewirkt die Regelungsvorrichtung durch geeignete Klemmvorrichtungen eine Verzögerung oder ein Abstellen der weiteren Bewegung des Seiles und veranläfst, dafs dasselbe den Arm K1 bewegt und die Stange J1 die Finger h1 und die Keile. E1 hebt und fest in-ihre Ausschnitte drückt, ■ so dafs sich dieselben zwischen dem Baum C1 und den Führungen B1 fest einkeilen und dadurch der weitere Niedergang des Fahrstuhles verhindert wird.
    Ist der Fahrstuhl auf diese Weise bei seinem Niedergang angehalten worden, so hört die Wirkung der Regelungsvorrichtung auf, und bei Bewegung des Fahrstuhles in entgegengesetzter Richtung werden die Klemmvorrichtungen von dem Seil L1 freigegeben, so dafs das Seil durch die Feder n1 wieder in seine frühere Lage zurückgeführt werden kann. Das Seil L1 bewirkt bei diesem Rückgang.in seine gewöhnliche Lage eine Schwingung des Armes K1 nach unten und durch die Stange ·/' auch eine Bewegung der Finger h1 nach unten, sowie ein Zurückziehen der Keile, so dafs der Fahrstuhl seinen weiteren Weg nach unten fortsetzen kann.
    Wenn eines der Förderseile brechen oder schlaff werden sollte, so zieht das andere Seil an dem Arm G1 und stellt denselben schräg ein. Durch das Glied d1 wird eine Schwingung des Bolzens H1 und dadurch eine Bewegung der Stange J1 durch das Excenter gx veranläfst, so dafs die Finger hl nach oben gedrückt und die Keile E1 in ihre Ausschnitte geprefst werden, um zwischen den Baum C und die Führungen-B1 zu treten und dadurch den Niedergang des Fahrstuhles abzustellen.
    Angenommen, dafs das eine oder dafs beide Seile, welche an den Stangen M1 befestigt sind, brechen oder schlaff werden,'so wird die Zugbeanspruchung, welche auf die an den Stangen N1 befestigten Seile ausgeübt wird, in diesem Falle gröfser, es werden die Enden der Arme G1 nach oben gezogen und durch die Glieder d1 die Bolzen H1 in Schwingung gesetzt, so dafs die inneren Enden der Excenter g1 die Finger h1 nach oben drücken und die Keile J?1 in ihren. Ausschnitten hochtreiben. Sollte das eine oder beide Seile, welche an den Stangen JV1 befestigt sind, brechen oder schlaff werden,. so wird das entgegengesetzte Ende der Arme G1 gehoben, und die äufseren Enden der Excenter gl drücken gegen die Finger h1 und pressen die Keile E1 in ihren Ausschnitten nach oben.
    Patenτ-Ansρruch:
    Bei Sicherheitsplattformen für Aufzüge die Anordnung der Keile E1, welche durch 'die Finger h1 der drehbaren Welle J1 zwischen den Querbaum C 1 und die den Fahrstuhl führenden Leitbäume B1 getrieben werden, wenn die Bewegung der Finger h1 durch die entsprechende Bewegung der Bolzen H1 mit ; den excentrischen Scheiben gl in dem Falle veranläfst wird, wenn die gegen Lagerstücke unter dem Fahrstuhl drehbar angebrachten, auf entgegengesetzten· Seiten mit dem. Förderseil verbundenen und an einem Ende an Gliedern d1 der Bolzen H1 angebrachten Arme G1 beim Bruch oder Schlaffwerden des Seiles diese Bewegung einleiten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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