DE38736C - Kreissägen-Schutzvorrichtung - Google Patents
Kreissägen-SchutzvorrichtungInfo
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- DE38736C DE38736C DENDAT38736D DE38736DA DE38736C DE 38736 C DE38736 C DE 38736C DE NDAT38736 D DENDAT38736 D DE NDAT38736D DE 38736D A DE38736D A DE 38736DA DE 38736 C DE38736 C DE 38736C
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- DE
- Germany
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- hood
- ratchet wheel
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27G—ACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
- B27G19/00—Safety guards or devices specially adapted for wood saws; Auxiliary devices facilitating proper operation of wood saws
- B27G19/02—Safety guards or devices specially adapted for wood saws; Auxiliary devices facilitating proper operation of wood saws for circular saws
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27G—ACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
- B27G19/00—Safety guards or devices specially adapted for wood saws; Auxiliary devices facilitating proper operation of wood saws
- B27G19/02—Safety guards or devices specially adapted for wood saws; Auxiliary devices facilitating proper operation of wood saws for circular saws
- B27G19/025—Safety guards or devices specially adapted for wood saws; Auxiliary devices facilitating proper operation of wood saws for circular saws with guards for tool
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- Forests & Forestry (AREA)
- Sawing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. März 1886 ab.
Die getheilte Schutzhaube setzt sich im wesentlichen zusammen aus zwei den oberen freien
Theil des Sägeblattes überdeckenden Mänteln ab, deren Gestalt sich nach der Sägenkrümmung
richtet und so bemessen ist, dafs die Sägezähne stets bedeckt bleiben. Die Mäntel stehen mit
einander in einer derartigen Verbindung, dafs sie beide gleichzeitig sich heben und senken,
wenn eine äufsere Kraft auf Hebung (Aufklappung) hinwirkt bezw. wieder aufser Wirkung
tritt.
Zur Erreichung dessen sitzen beide Mäntel drehbar auf Bolzen c d, welche in einem über
der Säge gehaltenen Block e gelagert sind. Die einander zugekehrten Nabenseiten beider Mäntel α
und b mögen je mit Verzahnung ν ausgerüstet sein, welche in Eingriff mit einander stehen,
können jedoch auch durch Scharniere oder in einander greifende Hebel verbunden sein. Die
dadurch gesicherte gleichmäfsige Bewegung beider Theile könnte indessen auch durch Schnüre,
Drähte oder Kettchen g erzielt werden, welche gemeinsam von einem Gegengewicht h in Spannung
erhalten werden. Eine Feder f legt sich gegen die Naben der Mäntel in einiger Entfernung
von deren Drehbolzen an und bezweckt, das Hindurchdringen von Staub durch die Haube
an der Stelle des Zusammenstofses der beiden Theile α und b zu verhüten. Der Aufwärtsdruck
der Feder f und der Aufwärtszug der Ketten g ist nicht so grofs, als dafs die beiden
Mäntel nicht mit ihren Laufröllchen i genügend sicher auf das Werkstück aufprefsten.
Diese Röllchen i können glatt oder geriffelt sein. . ' ■ ......
Handelt es sich um Zuführung eines frischen Werkstückes zur Säge, so hebt man an dem
weit vorstehenden Handgriff k die Hälfte b empor und schiebt das Werkstück mit entsprechender
Geschwindigkeit gegen die Sägenzähne vor. Ist das Werkstück auf die Weise
durch die Säge gelangt, so fallen die Haubenhälften selbstthätig zurück und verdecken die
Sägenzähne vollständig. Um während der Wirsamkeit der Säge den Schnitt beobachten zu
können, ist der Mantel b bei I durchbrochen, oder bei m, oder an beiden Stellen. Diese
Eigenschaft ist namentlich beim Fagonschneiden werthvoll.
Fig. 5 Und 6 veranschaulichen eine Einrichtung des Eingangendes der Schutzhaube, welche
sich für Kreissägen, die runde Werkstücke zu zerschneiden haben, empfiehlt. Dieser Einrichtung
gemäfs wird das Yorderröllchen (in erwähnten Figuren mit z'1 bezeichnet) in einem
besonderen Rahmen η gelagert, welcher zugleich den Handgriff k aufnehmen kann. Dieser
Rahmen steht mit dem Mantel b durch einen Bolzen ό in Verbindung, welcher dem Rahmen
eine gewisse Seitwärtsdreh,uhg : (aus der Mittelebene
der Schutzhaube heraus) ermöglicht, womit erzielt ist, dafs das Röllche-fl i1 sich jeder
Krümmung des Rundholzes anzuschmiegen vermag, ohne irgendwie drängend auf letzteres
. einzuwirken. ..'■'■■
Von wesentlicher Bedeutung .für die gekennzeichnete Schutzvorrichtung ist der Umstand,
dafs das Sägenblatt auch b'ei'LLeerlauf leicht
. zugänglich und leicht zu beobachten bleibt, ohne dafs die Zähne, d. h. die bei unvorsichti-
Claims (2)
- gem Gebrauch allein schadenbringenden Theile, frei lägen. Desgleichen ist dem Bestreben eines Vorwerfens (Zurückschleudern) von Werkstück und von Spänen wirksam begegnet.In Fällen, wo eine besondere Vorrichtung zur Verhütung des Zurückschleuderns von Holzstücken sich nöthig macht, kann das Röllchen i am hinteren Ende ersetzt werden durch eine am Umfang mit Spitzen ausgerüstete Trommel, welche sich nur in der Vorschiebungsrichtung des Holzstückes bei dessen Zertrennung mitbewegt, indessen in Ruhe verharrt bei jedem auf das Werkstück ausgeübten Rückwärtszug.Fig. 7 bis 9 veranschaulichen eine Verwirklichung dieses Gedankens. Bei E befindet sich die Seite des Eintrittes des zu zerschneidenden Werkstückes. An der Austrittsseite sitzt, um einen Zapfen q drehbar, die zweckmäfsig mit schrägen Spitzen besetzte Walze p. Mit ihr steht ein in ihrem Innern befindliches Sperrrad r in steter Verbindung, während die zugehörige Klinke (Einleger) 5 von einem in der Verlängerung der Haube α befestigten Zapfen t getragen wird.Wird nun das Werkstück vorangeschoben, so setzt es, unter der Walze j> hingleitend, dieselbe in der Pfeilrichtung in Bewegung, wobei das Sperrrad r unter der Klinke s wegschnappt.Bei irgend welchem eintretenden Zug nach rückwärts aber ist die Walze ρ an der Drehung in dieser Richtung deshalb verhindert, weil alsdann deren Sperrrad r an der Klinke s einen Widerhalt rindet, und besagter Rückwärtszug hat nur die nützliche Wirkung eines tieferen Eindringens der Spitzen in das Werkstück, wodurch ein Zurückschleudern oder Aufwärtswerfen desselben durch die emporgehenden Sägenzähne ausgeschlossen ist.Noch läfst sich mit der Schutzvorrichtung ein in einem Schlitz auf dem Rücken der hinteren Haube α verstellbar angeordneter Spaltekeil u zusammenstellen, welcher dem für eine ruhige und leichte Sägearbeit, schädlichen Zusammenklappen der Schnittfuge vorbeugt.Pat ε nt-An Sprüche:ι. Eine Schutzvorrichtung für die Arbeiter an Kreissägen, gekennzeichnet durch eine getheilte Schutzhaube, deren Theile (a b) vermöge Verzahnung (v) oder Zugorgan. (g) mit Gegengewicht (h) gleichzeitig gehoben und gesenkt werden können.
- 2. Die Anordnung einer gelenkig an diese Schutzhaube angeschlossenen Rolle (ζ1, Fig. 5 und 6) zur Verhütung eines Verdrängens beim Längsschneiden runder Werkstücke.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE38736C true DE38736C (de) |
Family
ID=314417
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT38736D Expired - Lifetime DE38736C (de) | Kreissägen-Schutzvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE38736C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2801656A (en) * | 1951-08-10 | 1957-08-06 | Ford Robert Sedgwick | Universal work holder for saws and other woodworking machines |
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- DE DENDAT38736D patent/DE38736C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2801656A (en) * | 1951-08-10 | 1957-08-06 | Ford Robert Sedgwick | Universal work holder for saws and other woodworking machines |
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