DE54880C - Biegemaschine für Blechdoppelringel. ' - Google Patents

Biegemaschine für Blechdoppelringel. '

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DE54880C
DE54880C DENDAT54880D DE54880DA DE54880C DE 54880 C DE54880 C DE 54880C DE NDAT54880 D DENDAT54880 D DE NDAT54880D DE 54880D A DE54880D A DE 54880DA DE 54880 C DE54880 C DE 54880C
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DE
Germany
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sheet metal
bending machine
metal double
double rings
head
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT54880D
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English (en)
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FR. KAMMERER in Pforzheim
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/44Making other particular articles fancy goods, e.g. jewellery products

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
Die in Fig. 1 bis 3 veranschaulichte Maschine dient zum Biegen von Schnörkeln und sonstigen Verzierungen aus Metall. Das Eigenthümliche dieser Maschine besteht in der Form und Anwendung des Dornkopfes Z, dessen eine äufsere Seite nur zum anfänglichen Umbiegen des Werkstückes, die andere, nach innen ausgehöhlte Seite aber als Form zur Fertigstellung des Schnörkels dient. Bisher hatten die bei Biegemaschinen verwendeten Dorne nur die Aufgabe, ein einseitiges Umbiegen zu bewirken. Fig. 1 ist eine obere und Fig. 2 eine Seitenansicht der Biegemaschine.
Auf einem Gufstisch g befinden sich zwei mit schwalbenschwanzförmiger Führung versehene Schieber c. Dieselben lassen sich gegen und von einander mittelst der Winkelhebel h bewegen, welche um die Achsen α drehbar und mit den Schiebern c durch die Gleitstifte i und die Gleitschlitze k beweglich verbunden sind. In der Mittellinie der Schieber ist auf dem Gufstisch der mit einem £-förmigen Kopf Z versehene Zapfen d aufgeschraubt. Auf den inneren Enden der Schieber c sind zwei Auflagen b1 b'2 befestigt, von denen bl in einer -U-förmigen, Z?2 aber in einer doppelt ' geschwungenen, in der Mitte spitz zulaufenden. Form endigt.
Die Arbeit mit der Maschine ist folgende: Man legt um den Kopf Z des Zapfens d einen geschlitzten Metallring, welcher durch Aufwickelung um eine geneigte Spindel hergestellt wird, und bewegt durch Andrücken der Hebel h die Schieber c, mithin auch die Auflagen bl b2 gegen einander. Die Auflage Z?1 drückt, sobald sie an dem Zapfen d angelangt ist, das Werkstück in eine U - förmige Gestalt,. während gleichzeitig die von der entgegengesetzten Seite drückende Auflage b2 die beiden Enden desselben ergreift und sie innerhalb der Bogen des £- förmigen Zapfenkopfes Z aufschnörkelt. Auf diese Weise ist die verlangte Schnörkelform durch einmaliges Andrücken der Hebel h fertiggestellt.
Damit der Metallring während des Pressens nicht nach . oben herausspringt, ist die Auflage bl mit der Deckplatte f versehen, welche nur in Fig. 2 angegeben ist. Um zu verhüten, dafs die Spitze der Auflage Z?2 durch Aufstofsen gegen den Zapfenkopf Z beschädigt wird, ist das äufsere Ende des zur Auflage Z?3 gehörigen Schiebers seitlich eingebogen und mit einer . Stellschraube s versehen, welche genau so eingestellt sein fnufs, dafs sie gegen den Gufstisch schlägt, wenn die Spitze der Auflage Z?2 dicht vor der einwärts zugespitzten Mitte des Kopfes Z angekommen ist.
Bei Anwendung anderer Dornköpfe lassen sich verschiedene andere Metallschnörkel herstellen. Es wird dann nur die äufsere Seite · des Dornkopfes Z entsprechend verändert und demgemäfs auch die Form des Stempels b1, während der Stempel b2 seine eigenartige Gestalt immer beibehält.
Die in Fig. 4 bis 13 dargestellten Schnörkel lassen sich alle mit Hülfe eines Dornkopfes, dessen innere Seite £-förmig ist, herstellen,
und zwar sind die entsprechenden, zur Biegung erforderlichen Dornköpfe .mit den abgeänderten äufseren Seiten in den Fig. 4a bis 13a dargestellt. Bei der Form Fig. 12 wird dem Metallring zunächst die Form a, dann die Form b und schliefslich die fertige Form c gegeben.
Der Zapfen d ist zweckmäfsig so eingerichtet, dafs er sich heben und senken kann, damit der Schnörkel nach dem Biegen herausfällt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Biegemaschinen für Blechdoppelringel die Anwendung eines Dornkopfes /, dessen ä'ufsere, Seite als Dorn für den Schnörkel und dessen innere, £-förmige Seite zur endgültigen Vollendung des Schnörkels dient, in Verbindung mit den gegen einander und gegen den Dornkopf/verschiebbaren Stempeln b1 &2, welche U-förmig bezw. doppelt geschweift gestaltet sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT54880D Biegemaschine für Blechdoppelringel. ' Expired - Lifetime DE54880C (de)

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