DE89605C - - Google Patents
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- DE89605C DE89605C DENDAT89605D DE89605DA DE89605C DE 89605 C DE89605 C DE 89605C DE NDAT89605 D DENDAT89605 D DE NDAT89605D DE 89605D A DE89605D A DE 89605DA DE 89605 C DE89605 C DE 89605C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B11/00—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
- B28B11/18—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for removing burr
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Ceramic Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
(County of York, Engl.).
Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Form zur Herstellung von Prefslingen
mit gratfreien Kanten und' besteht darin, dafs die Prefsstempel eine kleinere Fläche besitzen
als diejenige einer Seite des Prefslings, und dafs die Vorrichtung zum Ein- und Ausführen
der Prefslinge von der Seite auf den Prefsling wirkt, auf welcher die Stempel nicht wirken.
Fig. ι und 2 zeigen eine Ausführung der neuen Prefsform A. Die Stempel B haben eine
geringere Fläche, als die Fläche einer Seite des Prefslings beträgt. Der Prefsling erhält bei
diesem Verfahren vertiefte Seiten. Der Prefsling wird nur um so viel zusammengedrückt, als
die Vertiefung ausmacht. H sind Verschlufsschieber, die geöffnet sind, sobald der Prefsling
ein- bezw. ausgestofsen wird.
Fig. 3 und 4 zeigen in Seiten- und Vorderansicht eine Presse, mit der das vorliegende
Verfahren ausgeführt werden kann. Diese besteht aus einer Form A, in welche von beiden
Seiten die Prefsstempel B eintreten, welche durch Drehen am Handrad L gegen einander
und in den Prefskasten A geführt werden. Zu diesem Zweck ist auf der Achse B5, auf welcher
das Rad L aufgekeilt ist, eine Doppelkurbel aufgesteckt, an welcher zu beiden Seiten
ein Lenker B* angreift. Jeder Lenker greift an einen Hebel B3, die in den Böcken BA
drehbar gelagert sind. Unterhalb des Aufhängezapfens dieser Lenker Ba greift auf beiden
Seiten der Presse ein Lenker B1 an, wovon jeder an einen Prefsstempel angelenkt ist.
Um nun die zu pressenden Steine bequem in die Form einführen zu können, ist auf der
dem Rade L gegenüberliegenden Seite eine Ein- und Ausschubeinrichtung vorgesehen. Wie
Fig. 3 und 4 zeigen, ist an einem Arm P2 der Tischplatte ein Winkelhebel P angeordnet,
welcher durch einen Lenker O mit einem in Führungen des Tisches vorgesehenen verschiebbaren
Schlitten N verbunden ist. Durch Anheben des Hebels P schiebt man den Schlitten N
in die Form. Liegt hierbei das zu pressende Material vor dem Schieber N, so wird, dasselbe
in die Form A, also zwischen beide Prefsstempel geschoben.
Zum Verschliefsen der Formen — was während der Prefsoperation geschehen ' mufs —
dient die auf dem Tisch aufgebaute Einrichtung. Letztere besteht aus zwei Schiebern H, von
denen jeder mit einer Zahnstange / bezw. J1
versehen ist. In jede Zahnstange greift ein Zahntrieb K bezw. K1, welche beide zusammen
in Eingriff stehen. Auf die Achse des Triebes K ist ein mit Gegengewicht versehener Hebel M
aufgesetzt, mit dessen Hülfe man die Zahnräder drehen und hierdurch die Enden der
Form A durch die Schieber H öffnen oder schliefsen kann.
Die Wirkungsweise der Maschine ist kurz folgende:
Man öffnet zunächst durch Drehen des Handhebels M (Fig. 3 und 4) die Enden der Formend,
und schiebt das vor dem Schlitten N liegende Material in die Form. Hierauf schliefst man
wieder die Schieber H und bewegt nun die Prefsstempel gegen einander, so dafs das
Material geprefst wird.
Die Presse kann auch für Kraftantrieb eingerichtet werden.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Verfahren, Prefslinge mit gratfreien Kanten herzustellen, dadurch gekennzeichnet, dafs die wirkende Fläche des Prefsstempels allseitig kleiner ist als die Seite des Prefslings, auf die der Stempel wirkt.
Form zur Ausführung des Verfahrens, dadurch gekennzeichnet, dafs eine oder mehrere ihrer Seiten, in denen der Stempel nicht wirkt, mit Schiebern versehen sind, um den Prefsling einbringen und herausnehmen zu können.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE89605C true DE89605C (de) |
Family
ID=361410
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT89605D Active DE89605C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE89605C (de) |
-
0
- DE DENDAT89605D patent/DE89605C/de active Active
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