DE2805993C2 - Vorrichtung zum Zentrieren von Führungsdornen zur Abführung von Werkstücken - Google Patents
Vorrichtung zum Zentrieren von Führungsdornen zur Abführung von WerkstückenInfo
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- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D43/00—Feeding, positioning or storing devices combined with, or arranged in, or specially adapted for use in connection with, apparatus for working or processing sheet metal, metal tubes or metal profiles; Associations therewith of cutting devices
- B21D43/20—Storage arrangements; Piling or unpiling
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum automatischen Abführen von Werkstücken aus Schneidpressen,
insbesondere von Rotor- und Statorblechen elektrischer Maschinen.
Es sind bereits Verfahren und Vorrichtungen zum Abführen von Rotor- und Statorblechen bekannt. Bei
einer dieser Vorrichtungen nach DD-PS 1 17 369 wurde
vorgeschlagen, daß die Werkstücke nach dem Ausschneiden auf in das Werkzeug hineinragenden
Führungsdornen nach unten gleiten, sich am unteren Ende der Führungsdorne zu einem Stapel mit
vorwählbarer Stapelhöhe bzw. vorwählbarer Teileanzahl ansammeln, nach Erreichen der vorgewählten
Stapelhöhe bzw. Teileanzahl auf unter den Führungsdornen angeordnete Stapeldorne absenken und danach
zusammen mit den Stapeldornen seitlich aus dem Maschinenständer herausgefahren werden. Mit dieser
Abführeinrichtung können sowohl ein- als auch mehrreihige Schneidwerkzeuge verwendet werden. Die
in das Werkzeug hineinragenden Führungsdorne werden an einem Ende durch Schieber zentriert und
gehalten, die in einer werkstückbezogenen, feststehenden Schieberplatte angeordnet sind. In die Schieberplatte
sind werkstückgebundene Antriebselemente für die Schieberpaare eingearbeitet.
Nachteilig ist bei dieser Ausführung, daß für jede Werkstücktype eine neue werkstückgebundene Schieberplatte
hergestellt und beim Umrüsten der Presse auf eine andere Werkstücktype gleichfalls mit gewechselt
' werden muß. Dieser Nachteil verlängert die Umrüstzeiten und senkt die Auslastung der Presse.
■ Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung zum Zentrieren von Führurjgsdornen zum Abführen von Werkstücken, deren !Arbeitsbereich Werkstücke unterschiedlicher Größe,. Form und Lage umfaßt. '.'V.
■ Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung zum Zentrieren von Führurjgsdornen zum Abführen von Werkstücken, deren !Arbeitsbereich Werkstücke unterschiedlicher Größe,. Form und Lage umfaßt. '.'V.
Diese Aufgabe isf erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß auf zwei parallele Achsen, die mit Quertraversen ein
ίο Rahmengestell bilden, zwei spiegelbildlich zueinander
angeordnete, zwischen verstellbaren Anschlägen der Quertraversen und Anschlägen der parallelen Achsen
bewegliche, durch angreifende Hubzylinder bewegbare Hubtraversen mit Schiebern gelagert und über ein
beiderseits an den Hubtraversen angelenktes Getriebe zwangsweise gekoppelt sind. Die Schieber auf den
Quertraversen und auf den Hubtraversen sind verstellbar befestigt.
Die verstellbaren Schieber sind paarweise angeordnet, austauschbar und die Schieber jeden Paares sind
sowohl gleich als auch unterschiedlich in Form und Länge.
Das an die Hubtraverse angelenkte Getriebe besteht aus einem Hebelmechanismus, der beiderseits an den
Hub'raversen und den Führungsbuchsen angelenkt ist, und die Führungsbolzen der Führungsbuchsen sind
rechtwinklig symmetrisch zu den Achsen angeordnet. Bei einer weiteren Variante der Get.iebeausbildung
besteht ns aus zwei Zahnstangen, die beiderseits über
ein auf den Achsen gelagertes Ritzel verbunden sind. Bei einem Werkstückwechsel werden die Hubtraversen mit
den Schieberpaaren zwangsweise durch das Getriebe und die Hubzylinder gegen Anschläge so bewegt, daß
die Schieber den werkstückbezogenen Führungsdorn aus seiner Zentrierung freigeben und somit gegen den
Führungsdorn des neuen Werkstücktyps gewechselt werden kann. Durch Verstellen der Schieber auf der
Quer- und Hubtraverse erfolgt ein genaues Einrichten der Schieberpaare auf den Führungsdorn des neuen
Werkstückes. In einigen Fällen, insbesondere bei der Umstellung von ein- auf mehrreihige Schneidwerkzeuge,
werden Schieber in unterschiedlicher Form und Länge benötigt, die zu diesem Zweck lediglich auf der
Quer- und Hubtraverse ausgetauscht werden. Nach dem Ausrichten der Schieber werden die Hubtraversen
zwangsweise durch das Getriebe und die Hubzylinder so gegen Anschläge bewegt, daß die Schieber den
werkstückbezogenen Führungsdorn genau zentrieren. Somit ist es möglich, mit nur einer Vorrichtung
Führungsdorne zum Abführen von Werkstücken zu zentrieren, deren Arbeitsbereich Werkstücke unterschiedlicher
Größen, Form und Lage umfaßt.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den Zeichnungen
zeigt
F i g. 1 einen vertikalen Halbschnitt durch eine Presse mit eingebauter Vorrichtung zum Zentrieren von
Führungsdornen zur Abführung von Werkstücken,
F i g. 2 einen Schnitt A-A entsprechend F i g. 1 mit der Getriebevariante Hebelmechanismus,
F i g. 2 einen Schnitt A-A entsprechend F i g. 1 mit der Getriebevariante Hebelmechanismus,
F i g. 3 einen Schnitt A-A entsprechend F i g. 1 mit der Getriebevariante Zahnstange und Ritzel.
Entsprechend den F i g. 1 und 2 ist dargestellt, wie in einer Presse 1 der aus parallelen Achsen 2 und
Quertraversen 3 gebildete Rahmen befestigt ist. Dabei sind auf den parallelen Achsen 2 die Hubtraversen 4, die
durch ein zwangsweise gekoppeltes Getriebe verbunden sind, beweglich angeordnet. Das Getriebe ist dabei
in F i g. 2 als Hebelmechanismus und in F i g. 3 als Ritzel und zwei Zahnstangen ausgebildet
Schieber 8 sind auf den Quertraversen 3 und Hubtraversen 4 verstellbar befestigt Im geschlossenen
Zustand zentrieren sie Dorne 9 und ermöglichen die Stapelbildung von Werkstücken 10. Im geöffneten
Zustand ist ein freier Durchgang für die Werkstücke 10 vorhanden, und die Dorne 9 werden in bekannter Weise
durch einen Zentrierstapel im nicht dargestellten oberen Teil des Domes 9 und durch einen darunter
befindlichen Stapeldorn gehalten. Die Schieber 8 sind dabei so aissgebildet, daß ihr aktiver Teil 11 in Form und
Länge werkstück- und werkzeugspezifisch ausgebildet ist, die Grundform jedoch konstante Form und
Abmessungen hat und in der Quertraverse 3 und Hubtraverse 4 austauschbar ist
Zur Veränderung des öffnungs- und Schließweges sind Anschläge 13 paralleler Achsen 2 und Anschläge 12
der Quertraverse 3 verstellbar ausgebildet. Ein Verstellglied 14 dient der Lagebestimmung der gesamten
Vorrichtung 18 in der Presse 1. Bei Umstellung der Produktion auf ein neues Werkstück ist ein Verstellen
der Vorrichtung 18 zum Zentrieren von Dornen 9 zur Abführung von Werkstücken 10 erforderlich. Die an den
Quertraversen 3 befestigten Zylinder 15 öffnen die Hubtraversen 4, welche mit einem zwangsweise
gekoppelten Getriebe 19 verbunden sind und geben die Dorne 9 frei. Zur Einstellung auf die neue Lage der
ίο Dorne 9 brauchen die Schieber 8 nur auf der Quer- 3 und
Hubtraverse 4 in ihrer Lage eingestellt werden. Soweit erforderlich, sind die Schieber 8 zwecks Anpassung
ihres aktiven Teiles 11 auszutauschen. Bei extremen Änderungen der Werkstücke 10 ist die Lage der
gesamten Vorrichtung mit Hilfe des Verstellgliedes 14 in der Presse 1 zu korrigieren bzw. die Größe des
öffnungs- und Schließweges durch Verstellen der Anschläge 12 oder 13 zu verändern.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Zentrieren von Fühningsdornen zur Abführung von Werkstücken, bestehend aus
einer Schieberplatte, in welcher Schieber ein oder mehrere Dorne zentrieren, auf welchem Teilestapel
aus dem Werkzeugraum einer Presse abgeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß auf
zwei parallelen Achsen (2), die mit Quertraversen (3) ein Rahmengestell bilden, zwei spiegelbildlich
zueinander angeordnete, zwischen verstellbaren Anschlägen (12) der Quertraversen (3) und Anschlägen
(13) der parallelen Achsen (2) bewegliche, durch angreifende Hubzylinder (15) bewegbare, Hubtraversen
(4) mit Schiebern (8) gelagert und über ein beiderseits an Hubtraversen (4) angelenktes Getriebe
(19) zwangsweise gekoppelt und die Schieber (8) auf den Quertraversen (3) t<nd Hubtraversen (4)
verstellbar befestigt sind.
2. Vorrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verstellbaren Schieber (8) paarweise
angeordnet, austauschbar und die Schieber (8) jeden Paares sowohl gleich als auch unterschiedlich
in Form und Länge sind.
3. Vorrichtung nach Punkt 1 —2, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe (19) aus einem Hebelmechanismus
(5) besteht, der beiderseits an den Hubtraversen (4) und Führungsbuchsen (16) angelenkt
ist, und Führungsbolzen (17) der Führungsbuchsen (16) rechtwinklig symmetrisch zu den
parallelen Achsen (2) angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Punkt 1 —2, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe (19) aus jeweils zwei
Zahnstangen (7) besteht, die beiderseits über ein Ritzel (6) verbunden sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD19890477A DD130209B1 (de) | 1977-05-13 | 1977-05-13 | Vorrichtung zum zentrieren von fuehrungsdornen zur abfuehrung von werkstuecken |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2805993A1 DE2805993A1 (de) | 1978-11-23 |
| DE2805993C2 true DE2805993C2 (de) | 1982-08-12 |
Family
ID=5508338
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782805993 Expired DE2805993C2 (de) | 1977-05-13 | 1978-02-13 | Vorrichtung zum Zentrieren von Führungsdornen zur Abführung von Werkstücken |
Country Status (3)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE2805993C2 (de) |
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Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DD117369A1 (de) * | 1974-11-04 | 1976-01-12 |
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- 1977-05-13 DD DD19890477A patent/DD130209B1/de unknown
-
1978
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- 1978-04-04 SU SU787770152A patent/SU963628A1/ru active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
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| SU963628A1 (ru) | 1982-10-07 |
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