DE548682C - Gliederkessel mit an der Vorderwand angebauter Gas- oder OElfeuerung - Google Patents
Gliederkessel mit an der Vorderwand angebauter Gas- oder OElfeuerungInfo
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- F23M9/00—Baffles or deflectors for air or combustion products; Flame shields
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Description
- Gliederkessel mit an der Vorderwand angebauter Gas- oder Ölfeuerung Die Erfindung erstreckt sich auf Gliederheizkessel mit an der Kesselvorderwand angebauter Gas- oder Ölfeuerung.
- Von den bekannten Einrichtungen dieser Art, bei denen man zur Vermeidung schädlicher Einwirkungen der heißen Brennerflaminen auf die Gliederwände bereits vorgeschlagen hat, dem Füllschacht des Kessels einen besonderen Flammenentwicklungs- und Verbrennungsraum vorzuschalten, unterscheidet sich der neue Kessel dadurch, daß als Abschluß dieser Brennkammer für die Gas- oder (31feuerung in den Kesselraum hineinragende, nach bekannter Weise abgestufte, offene Rohre dienen, die in ihrer übereinandergestapelten Lage durch Zwischenlagen im Abstand voneinander gehalten werden. Zweckmäßig sind die Rohre auf ihrer ganzen Länge mit Austrittsschlitzen versehen, durch welche ein Teil der Heizgase unmittelbar den Kesselzügen zuströmt. Auf diese Weise wird eine gleichmäßige Verteilung der Heizgase auf die ganze Füllschachtlänge erreicht und somit gleich gute Erwärmung aller Kesselglieder sichergestellt.
- In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen Abb. i einen Längsschnitt durch den neuen Gliederheizkessel und die vorgebaute, durch einen Ölbrenner beheizte Brennkammer, Abb. 2 einen Querschnitt durch den Kessel und die eingelegten Rohre, Abb.3 eine andere Ausführungsform der Rohreinlage in Seitenansicht, Abb. d. einen Querschnitt durch einen anderen Kessel und die in diesen eingelegten Rohre.
- Dem in den Abb. i und 2 dargestellten Gliederheizkessel a, ist die Verbrennungskammer b vorgeschaltet, an welche der Ölbrenner c in bekannter Weise angebaut ist. Das vordere Endglied d des Gliederkessels besitzt eine Öffnung c, durch welche eine Anzahl Schamotterohre f l, f=, f, f4 usw. in den Füllraum g eingeführt sind. Über diese Schamotterohre, die bezüglich ihrer Länge in bekannter Weise abgestuft sind, sind Schamotteringe h, lt, usw. geschoben, die einen bestimmten Abstand der Rohre voneinander sichern. Neben den an ihren Enden vorgesehenen Öffnungen besitzen die einzelnen Rohre noch Austrittsschlitze a', il usw., die, wie in Abb. 3 dargestellt ist, über die ganze Rohrlänge verteilt angeordnet sind. Der Abzug der aus der Brennkammer b durch die Rohre eintretenden Heizgase erfolgt durch die Abzugsöffnungen h des Kessels. Rost sowie Füllraumrückwand sind mit einer Schamotteauflage 1, h versehen.
- Das aus dem Brenner c austretende Brennstoffluftgemisch kommt in der Brennkammer b zur Entzündung und Verbrennung, so daß die entstehende Höchsttemperatur vom eigentlichen Kesselraum ferngehalten wird. Die Verbrennungsaase werden dann infolge des Kesselzuges durch die einzelnen Schamotterohre f1, f2, f3, f4 usw. in den Kessel eingesaugt. Hierbei kommen diese Rohre zum Glühen und begünstigen so die restlose Ausbrennung der durchströmenden Heizgase, die sich bei ihrem :Austritt aus den Austrittsschlitzen i., i., und aus den Endöffnungen der abgestuften Rohre gleichmäßig über den Füllschacht verteilen. Beim Durchstreichen der zwischen den einzelnen Rohren verbleibenden Zwischenräume wird die Heizgasausbrennung vollendet, so daß die Gase erst nach ihrem vollständigen Ausbrennen mit, den z@"asserberührten Flächen der Kesselwand in Berührung kommen und eine Rauch- und Rußbildung somit verhütet wird. Durch die Rohreinlage wird im übrigen der von dem Einzelbrenner c gebildete Flammenkegel in viele Einzelstrahlen zerlegt und auf diese Weise eine schädliche, stichflammenartige Wirkung auf die wasserberührten Kesselflächen vermieden.
- Um der Wärmedehnung bei der Erhitzung Rechnung zu tragen, sind die einzelnen Schamotterohre lose in den Füllschacht eingelegt. Dabei wird die Anordnung und Abstufung der Rohre, wie in den einzelnen Abbildungen dargestellt, der jeweiligen Form des Kesselfüllschachtes angepaßt. Ein Ausstreichen der Zwischenräume zwischen den einzelnen Rohren ist auf der Brennkammerseite nicht erforderlich; im Gegenteil wird bei fehlender Ausfüllung der Vorteil erzielt, daß die Flamme nur auf die verhältnismäßig schmalen Stirnkanten der Rohre stößt, aber sonst keinen Widerstand findet, und auch in die Zwischenräume zwischen den Rohren gelangen kann.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Gliederkessel mit an der Vorderwand angebauter Gas- oder Ölfeuerung, dadurch gekennzeichnet, daß als Abschluß der Brennkammer (b) der Gas- oder Ölfeuerung in den Kesselraum hineinragende, nach bekannter Weise abgestufte, offene Rohre (f, bis f,) dienen, die in ihrer übereinandergestapelten. Lage durch Zwischenlagen (h, h,.) im Abstand voneinander gehalten werden.
- 2. Gliederkessel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre (f, bis f4) auf ihrer ganzen Länge mit Austrittsschlitzen (i, i,) versehen sind, durch welche ein Teil der Heizgase unmittelbar den Kesselzügen (k) zuströmt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE548682T | 1930-11-23 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE548682C true DE548682C (de) | 1932-04-16 |
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ID=6562026
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930548682D Expired DE548682C (de) | 1930-11-23 | 1930-11-23 | Gliederkessel mit an der Vorderwand angebauter Gas- oder OElfeuerung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE548682C (de) |
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1930
- 1930-11-23 DE DE1930548682D patent/DE548682C/de not_active Expired
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