AT113394B - Feuerungsanlage für flüssige Brennstoffe. - Google Patents

Feuerungsanlage für flüssige Brennstoffe.

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AT113394B
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  Feuerungsanlage für flüssige Brennstoffe. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Feuerungsanlage für flüssige Brennstoffe, die zur Dampferzeugung für die Heizung von Won-und Bureauräumen usw. für den Antrieb von Automobilen und andern Fahrzeugen oder zu einer andern Art der Energiegewinnung aus flüssigen, gegebenenfalls auch gasförmigen Brennstoffen dient. Obwohl man bereits seit langem Rohöl, Kerosen oder andere Petroleumderivate zur Wärmeerzeugung benutzt hat, ist doch eine volle Ausnutzung des Heizwertes nie erreicht worden. 



   Durch die vorliegende Feuerungsanlage wird eine volle Ausnutzung der im Brennstoff enthaltenen Energie erzielt. Die Strömungsenergie der Gase in der Anlage wird dazu ausgenutzt, eine gründliche Durchmischung der brennbaren Gase mit der Luft zu erzielen, so dass jene vollkommen verbrannt werden. 



  Auch das sonst wohl auftretende Zischen und Pfeifen der Gase kommt nicht vor. Dampf kann bei der Verwendung dieser Feuerungsanlage mit sehr gutem Wirkungsgrad erzeugt werden, und die ganze Anlage, die einfach, billig und zur Wärmeerzeugung im allgemeinen sehr geeignet ist, erweist sich als besonders geeignet für den Antrieb von Fahrzeugen, z. B. von Automobilen. 



   Die Zeichnungen zeigen eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, u. zw. zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Feuerungsanlage und Fig. 2 einen Querschnitt durch diese Anlage. 



   In Fig. 1 ist die Feuerungsanlage im Längsschnitt dargestellt, die in aufrechter Bauart ausgeführt ist und bei der oberhalb des Bodens 3 ein Rost 2 angeordnet ist, so dass zwischen Rost und Boden eine Kammer 4 zur Aufnahme des Brennstoffluftgemisches gebildet wird. In diese Kammer ragt der Zerstäuber 5 hinein, der sich in einem Luftzuführungsrohr 6 befindet und mit der Brennstoffleitung 7 durch das Rohr 7'verbunden ist, in der das Ventil 8 angeordnet ist. Bei entsprechender Einstellung des Ventiles   8,   das im allgemeinen von Hand betätigt wird, fliesst aus der Druckleitung 7 Brennstoff zum Zerstäuber und erzeugt bei seinem Ausfluss aus diesem eine Saugwirkung, die einen Zufluss von Luft durch das Rohr 9 bewirkt, in dem sich die ebenfalls von Hand gesteuerte Drosselklappe 10 befindet (Fig. 1 und 2).

   Der Rost besteht aus Stangen 11 aus hitzebeständigem Material von rechteckigem Querschnitt, die zwischen sich Schlitze 12 für den Durchtritt des brennbaren Gemisches aus der Kammer 4 freilassen. 



  Jede solche Stange 11 trägt eine Platte 13, die während des Betriebes hoch erhitzt ist und eine Zündung der durch den Rost strömenden Mischung bewirkt. 



   Ausser durch den Rost 2 wird dem Feuerraum noch zusätzlicher Brennstoff zugeführt. In seinem unteren, in den Zeichnungen dargestellten Teil ist der Generator 1 mit einem Mantel 14 versehen, der durch Wände 15 mit der zylindrischen Wand 16 des Feuerraumes verbunden ist. Die   Scheidewände   15 sind schraubenförmig angeordnet, so dass dadurch ein den Feuerraum umgebender,   schraubenförmiger   Kanal gebildet wird, in dessen unteres Ende der zusätzliche Brennstoff durch den Zerstäuber 18 eingeführt wird. Der obere Teil der Wand 16 ist in   üblicher   Weise mit einer   Wärmeschutzsehicht   versehen. Der Zerstäuber 18 tritt in den Kanal 17 in der Richtung der Tangente ein (Fig. 2) und ist ebenso ausgebildet wie der Zerstäuber 5. 



   Nach Durchgang durch den schraubenförmigen Kanal 17 tritt das dabei erwärmte brennbare Gemisch durch den Ring 19 in den Feuerraum ein. Dieser Ring ist mit der Wand 16 z. B. durch Nieten 
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 Wand dieser Taschen ist mit   Längsschlitzen   21 versehen, durch die der Zutritt des zusätzlichen Brenn-   stoffluftgeI11Ísches   in den Feuerraum erfolgt. Die andere Taschenwand trägt Prallplatten 22 aus hitze-   beständigemMaterial, diegegendieWand16umetwa45'geneigtsind. DasausdemKanalllaustretende   Brennstoffluftgemisch trifft nach seinem Austritt aus den Schlitzen 21 auf die Prallplatten 22 und tritt unter Wirbelbildung in waagrechter Richtung in den Feuerraum ein, in dem es sich mit dem durch den Rost 2 strömenden Brennstoffluftgemisch vermengt. 



   Durch die im Feuerraum entwickelte Wärme werden die Prallplatten 22 zum   Weissglühen   gebracht und sichern so die sofortige Zündung des zusätzlichen Brennstoffes. Die Vermischung der waagrecht einströmenden, lebhaft durchwirbelten Gasmenge mit dem-lotrecht aufsteigenden, brennenden Gemisch, das durch den Rost in den Feuerraum eingetreten ist, bewirkt eine sofortige und vollständige Verbrennung und verhindert Zischen und Pfeifen der Gase im Betrieb. 



   Im Betrieb ist es erforderlich, die   Wärmeentwicklung   entsprechend dem Dampfverbrauch und 
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 Betätigungshebel 24 die Stange 25 angeschlossen ist, welche mit irgendeinem bekannten Dampfdruckanzeiger verbunden ist, der an den Dampfraum des Kessels oder das Dampfableitungsrohr angeschlossen ist. Änderungen im Dampfdruck werden auf diese Weise die Verbrennung durch Änderung der durch das Ventil 23 strömenden zusätzlichen Brennstoffmenge beeinflussen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Feuerungsanlage für flüssige Brennstoffe, insbesondere zur Dampferzeugung, dadurch gekennzeichnet, dass der den Feuerraum   nach unten abschliessende   Rost mit   Durchtrittsöffnungen   für den Brennstoff versehen ist, der in den Raum unterhalb des Rostes eintritt und die Feuerraumwand mit Öffnungen für die   Einführung     zusätzlichen,   durch eine besondere Leitung zugeführten Brennstoffes versehen ist, durch deren Anordnung eine lebhafte Durchwirbelung der Gase im Feuerraum bewirkt wird.

Claims (1)

  1. 2. Feuerungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass diese Zusatzöffnungen auf dem ganzen Umfang des Feuerraumes verteilt sind.
    3. Feuerungsanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzöffnungen gegen die Feuerraumwände geneigt sind, um den zusätzlichen Brennstoff wirbeln in den Feuerraum eintreten zn lassen.
    4. Feuerungsanlage nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzöffnungen in einem horizontalen Ring angeordnet sind.
    5. Feuerungsanlage nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Bahn des in den Feuerraum eintretenden zusätzlichen Brennstoffes Prallplatten liegen.
    6. Feuerungsanlage nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuleitungskanal für den zusätzlichen Brennstoff zum Zwecke der Vorwärmung dieses Brennstoffes den Feuerraum umgibt.
    , 7. Feuerungsanlage nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass Einrichtungen zur Regelung der zusätzlichen Brennstoffmenge entsprechend der Kraftabgabe vorgesehen sind.
    8. Rost für eine Feuerungsanlage nach den vorhergehenden Ansprüchen, gekennzeichnet durch Roststangen, die zwischen sich Schlitze für den Durchtritt des Brennstoffes freilassen und wärmespeichernd, über die Rostoberfläche ragende Platten besitzen.
AT113394D 1926-07-31 1927-04-15 Feuerungsanlage für flüssige Brennstoffe. AT113394B (de)

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