AT284322B - Anlage zum Verbrennen von minderwertigen, feuchten Brennstoffen, z.B. Müll od.dgl. - Google Patents

Anlage zum Verbrennen von minderwertigen, feuchten Brennstoffen, z.B. Müll od.dgl.

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AT284322B
AT284322B AT603366A AT603366A AT284322B AT 284322 B AT284322 B AT 284322B AT 603366 A AT603366 A AT 603366A AT 603366 A AT603366 A AT 603366A AT 284322 B AT284322 B AT 284322B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Anlage zum Verbrennen von minderwertigen, feuchten
Brennstoffen,   z. B. Müll od. dgl.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
B.Rostabschnitt--7--des Vortrocknungsrostes und nun schon gründlich vorgetrocknet und teilweise auch gezündet auf einen mechanischen Verbrennungsrost--8--ab. Die vorstehend erwähnten   Vortrocknungs-und   Verbrennungsroste sind in vorteilhafter Weise als Durchschürroste ausgeführt, bei denen man das Durchschüren und Durchmischen der ganzen Brennstoffschicht sowohl in der Vortrocknung-, als auch in der Verbrennungsphase erzielt, was zu einer besonders guten Vortrocknung und zu einem gründlichen Durchbrennen beiträgt. Die überlauf stufen tragen ebenfalls dazu bei, dass der Brennstoff gut durchgemischt wird und dadurch den Trocknungsvorgang erleichtert. 



  Eine vollkommene Brennstoffvortrocknung auf den Vortrocknungsrosten wird dadurch gewährleistet, dass der Brennstoff auch der strahlenden Wärme der eigentlichen Verbrennungsrostflamme ausgesetzt wird und überwiegend dadurch, dass die heissen Rauchgase und   Flammen --9-- in   Gegenrichtung der Brennstoffeingabe zu strömen gezwungen werden und den Brennstoff ununterbrochen bespülen. Zum Zwecke der Intensivierung des Vortrocknungsvorganges sind auch die durch einen   Heizlüfter--11--   vom letzten Kesselzug abgesaugten   Verbrennungsgase --10-- unter   die   Vortrocknungsroste-6   und   7--eingeführt.   Die gewünschte Rauchgaswärme wird beispielsweise durch das Ansaugen kalter Luft --12-- geregelt. 



   Unter den   Verbrennungsrost--8--wird   die heisse, von einem   Luftvorwärmer--14--   abgenommene   Verbrennungsluft --13-- zugeführt.   Die Schlacke fällt in einen Schacht wo sie eine gewisse Zeit verbleibt mit dem Ziel, die eventuell noch nicht verbrannten Brennstoffteilchen vollkommen ausbrennen zu lassen. Zur Zündung und zur eventuellen Stabilisierung der Verbrennung verwendet man einen auf bekannte Konstruktionsvorschläge basierenden   Brenner --16-- unter   Anwendung von festen, flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen. 
 EMI2.1 
 bestehtausgeführt und kann einem beliebigen Kesseltyp mit beliebiger Feuerung, bzw. auch mit einem Abhitzekessel vorgeschaltet werden. 



   In dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein mit einer Staubfeuerung versehener Kessel--18--veranschaulicht. Der   Austritt--19--der   Brennkammer ist oberhalb der   Staubbrenner--20--des   eigentlichen Kessels--18--angebracht. Dieser Austritt kann aber sowohl unter diese Staubbrenner, dazwischen, als auch gleichzeitig an mehreren Stellen angeordnet werden. 



   Die Vorteile der erfindungsgemässen Verbrennungsanlage beruhen darin, dass diese Anlage eine ökonomisch Verbrennung von sehr feuchten, bzw. aschehaltigen Brennstoffen, verschiedenartigem Abfall, Müll   u. dgl.   erlaubt   u. zw.   dadurch, dass sie eine vollkommene Vortrocknung, Vorwärmung, rechtzeitige Zündung und gute Ausbrennung dieses Brennstoffes sichert. Gleichzeitig wird der Verlust durch mechanische unverbrannte Teile vermindert und dadurch die Wirkungsweise der Verbrennungsanlage erhöht. 



   Handelt es sich um Verbrennung von bakteriologisch schädlichen Abfällen, dann ist ihre vollkommene Ausbrennung und übernahme der gesamten Rauchgase durch die Feuerung möglich, so dass keine Bakterien in die Atmosphäre geraten können. 
 EMI2.2 
   dgl.)PATENTANSPRÜCHE :    
1. Anlage zum Verbrennen von minderwertigen, feuchten Brennstoffen,   z. B.

   Mü1l od   dgl., mit einem in der Hauptsache horizontal angeordneten Hauptverbrennungsrost und mindestens einem diesem vorgeschalteten mechanischen Vortrocknungsrost, wobei die Brennstoffzufuhr von einem Vorratsbunker durch einen im wesentlichen über dem Vortrocknungsrost angeordneten vertikalen Schacht erfolgt, 
 EMI2.3 
 eingerichtete Schacht (4) frei von irgendwelchen Einbauten ist und eine verhältnismässig grosse Länge aufweist, so dass der Rohbrennstoff im freien Fall, entgegen den gesamten in diesem Schacht hochströmenden, bei der Verbrennung des Brennstoffes entstehenden Verbrennungsgasen (10), noch vor dem Auftreffen auf dem mechanischen vorzugsweise aus wenigstens zwei stufenförmig angeordneten, dem eigentlichen mechanischen Verbrennungsrost (8) unmittelbar vorgeschalteten Rostabschnitten (6, 7)

   bestehenden Vortrocknungsrost eine erhebliche Vortrocknung erfährt. 
 EMI2.4 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 Ableitung der Verbrennungsgase (10) dienende Schacht (4) an seinem oberen Ende entweder mit dem Verbrennungsraum des eigentlichen Kessels oder einem Wärmeaustauscher verbunden ist.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : EMI3.2 <tb> <tb> CH-PS <SEP> 160 <SEP> 384 <SEP> DT-AS <SEP> 1 <SEP> 118 <SEP> 386 <tb> CH-PS <SEP> 388 <SEP> 514 <SEP> DT <SEP> -AS <SEP> 1 <SEP> 180 <SEP> 084 <tb> DL-PS <SEP> 21835 <SEP> DT-PS <SEP> 946252 <SEP> <tb> DL-PS <SEP> 946 <SEP> 256 <SEP> GB-PS <SEP> 928 <SEP> 014 <tb> DT-AS <SEP> 1007 <SEP> 932 <tb>
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