DE548582C - Verfahren zum Entleeren von feststehenden Saugroestagglomerieroefen - Google Patents

Verfahren zum Entleeren von feststehenden Saugroestagglomerieroefen

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DE548582C
DE548582C DES90736D DES0090736D DE548582C DE 548582 C DE548582 C DE 548582C DE S90736 D DES90736 D DE S90736D DE S0090736 D DES0090736 D DE S0090736D DE 548582 C DE548582 C DE 548582C
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roagglomerating
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ENRICHISSEMENT ET L AGGLOMERAT
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B21/00Open or uncovered sintering apparatus; Other heat-treatment apparatus of like construction
    • F27B21/06Endless-strand sintering machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • Verfahren zum Entleeren von feststehenden Saugröstagglomerieröfen Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zum Entleeren von Röst-und Agglomerieröfen, in welchen in bekannter Weise eine Mischung von Feinerz mit Kohlen oder Koksstaub unter Durchsaugen von Luft zum Sintern gebracht wird. Bei derartigen Verfahren und Einrichtungen bezweckt man eine möglichst geringe Staubentwicklung, eine möglichst einfache Manipulation und möglichst geringe Materialverschiebung. Dabei soll die Austragungsvorrichtung sich der Ofenkonstruktion insofern zweckmäßig anpassen, als ein möglichst dichter Verschluß aller gegeneinander verschiebbarer Teile erreicht werden muß, um die Saugluft ohne Verluste auszunutzen.
  • Die bereits bekannten Einrichtungen laufen alle auf eine Umkippung der Öfen hinaus. Ein derartiges Verfahren verursacht starke Staubentwicklung. Es gibt Anlagen, bei welchen die Öfen zum Kippen hinausgefahren werden. Dadurch werden jedoch große Baukosten verursacht, was um so weniger zu rechtfertigen ist, als es sich um eine kleine Anlage handelt, die aus ein bis zwei Öfen besteht.
  • Die bekannten, aus endlosen Bändern bestehenden Agglomerierv orrichtungen, die kontinuierlich arbeiten, sind kompliziert und teuer im Bau, was zum Teil durch die Schwierigkeit bedingt ist, eine wirksame Abdichtung zwischen den beweglichen und feststehenden Teilen zu schaffen. Außerdem ist es nicht möglich, wirtschaftlich arbeitende Anlagen von kleiner Kapazität nach diesem System aufzustellen. _ Ferner sind Sinteröfen bekannt, die aus zwei übereinanderliegenden Teilen bestehen. Der untere Teil stellt einen feststehenden Rost mit Saugkasten dar, während der obere, zum Aufnehmen und Zusammenhalten des zu röstenden Erzes bestimmte Teil auf dem unteren frei aufliegt. _ Beim Entladen eines solchen Rostes muß das gesamte Oberteil des Ofens zur Seite geschoben, also der Ofen in seinen wesentlichen Teilen von der Stelle bewegt werden, eine Maßnahme, die zweifellos einen erheblichen Kraftaufwand bedingt.
  • Des weiteren sind in der britischen Patentschrift 26o 895 bereits Sinteröfen beschrieben, bei welchen sich die Beschickung in einer Pfanne befindet, die nach beendeter Sinterung um ihren Mittelpunkt gedreht wird und das Gut auf einen beweglichen Tisch fallen läßt. Durch diesen Tisch wird von oben nach unten Luft zum Rösten und evtl. zum Agglomerieren durchgesaugt. Bei den Anlagen älterer Konstruktion, die nach diesem System gebaut worden sind, wurde das geröstete und evtl. agglomerierte Gut durch einfaches Kippen auf den Boden des Arbeitsraumes gestürzt. Die Staubentwicklung ist dabei außerordentlich groß. Um diesem Übelstand entgegenzutreten, sieht die britische Patentschrift eine Vorrichtung vor, wonach das Sintergut nach dem Kippen auf einen neuen Rost kommt, welcher nicht in der L'nterdruckkainmer liegt, sondern in einer neuen Kammer unterhalb der Pfanne und der damit verbundenen Saugkammer. Durch diese untere Kammer wird die Luft nicht nach unten gesaugt. Die Staubkammer steht in Verbindung mit einer Esse, welche einen Luftzug unabhängig von dem Saugzug des Ventilators erzeugt. Die Mittel zur Bekämpfung der Staubentwicklung werden dadurch so kompliziert, daß sich für kleine oder mittlere Anlagen der Ofen nicht eignet.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt, den Bau von Agglomerieröfen bzw. Anlagen von kleinerem bis mittlerem Ausmaß zu ermöglichen, welche wirtschaftlich arbeiten sollen und in technischer Hinsicht den aufgezählten Anforderungen entsprechen.
  • Erfindungsgemäß besteht das Verfahren zum Entleeren von agglomeriertem oder nichtagglomeriertem -Röstgut aus feststehenden Saugröstagglomerieröfen darin. daß der Rost, auf dem die Beschickung aufruht, nach erfolgter Durchröstung seitlich unter dem Röstgut fortbewegt wird, so daß dieses -in die Unterdruckkammer fällt, welche also gleichzeitig als Staubkammer und Unterdruckkammer dient.
  • Auf der beiliegenden schematischen Zeichnung ist eine Ausführungsforen der Erfindung dargestellt. Das Gut d liegt auf dem Rost c, der nach beendeter Agglomerierung oder Röstung unter dem Gut fortgezogen wird, wie dieses aus den gestrichelten Teil der Abbildung hervorgeht.
  • Das zusammengefrittete oder sonstwie behandelte Gut fällt in den darunterliegenden Sack f, der Entladevorrichtungen enthält. Die Staubentwicklung ist wirksam vermieden, da das Gut in den geschlossenen Raum stürzt, welcher zweckmäßig mit dem Ventilator verbunden bleibt. Es werden zur Entladung geringe Materialmengen und wenige Maschinenteile in Bewegung gesetzt. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß Ansätze am Rost beim Fortziehen selbsttätig entfernt werden.
  • Die Anlage erfordert keine großen maschinellen Anlagen und kann auch in kleinem und mittlerem Maßstab mit wirtschaftlichem Nutzen aufgestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCIi: Verfahren zum Entleeren von agglomeriertem oder nichtaggloineriertem Röstgut aus feststehenden Saugröstaggloinerieröfen, bei denen die Beschickung auf einem Rost aufruht, dadurch gekennzeichnet, daß der Rost nach erfolgter Durchröstung seitlich unter dein Röstgut fortbewegt wird, so daß dieses in die Unterdruckkammer fällt, die ihrerseits Mittel zum Ausbringen des Röstgutes enthält.
DES90736D 1927-02-09 1927-02-09 Verfahren zum Entleeren von feststehenden Saugroestagglomerieroefen Expired DE548582C (de)

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