DE548490C - Klappverdeck fuer Motorfahrzeuge - Google Patents

Klappverdeck fuer Motorfahrzeuge

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DE548490C
DE548490C DE1930548490D DE548490DD DE548490C DE 548490 C DE548490 C DE 548490C DE 1930548490 D DE1930548490 D DE 1930548490D DE 548490D D DE548490D D DE 548490DD DE 548490 C DE548490 C DE 548490C
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folding
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DE1930548490D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/08Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position
    • B60J7/12Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position foldable; Tensioning mechanisms therefor, e.g. struts
    • B60J7/1226Soft tops for convertible vehicles
    • B60J7/1265Soft tops for convertible vehicles characterised by kinematic movements, e.g. using parallelogram linkages
    • B60J7/1269Soft tops for convertible vehicles characterised by kinematic movements, e.g. using parallelogram linkages with remote power control

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Klappverdeck mit motorischem Antrieb zur selbsttätigen Aufstellung und Niederlegung des Verdecks.
Es sind bereits Vorrichtungen dieser Art bekannt, bei denen sowohl die Aufstellung als auch die Niederlegung des Verdecks mit Hilfe von Riemen erfolgt, welche auf motorisch angetriebenen Seiltrommeln aufgewikkelt .werden. Hierbei müssen aber die Riemen jeweils zwecks Aufrichtung des Verdecks am vorderen Verdeckende befestigt werden, während sie zwecks Niederlegung des Verdecks am hinteren Wagenende mit zwei seitlich und unterhalb des Verdecks geführten Riemen verbunden werden müssen. Außer dieser jeweils erforderlichen Umwechslung der Riemen, welche mittels einer Freilaufeinrichtung nacheinander vorgenommen wird, ist es bei der bekannten Vorrichtung notwendig, die Aufrichtung und insbesondere auch die Umlegung des Verdecks zunächst durch Anheben des Verdecks bzw. der vorderen Längsspriegel von Hand einzuleiten, da die Führung der Riemen eine völlig selbsttätige Funktion der Vorrichtung nicht ermöglicht.
Weiterhin ist eine Einrichtung bekannt geworden, bei der sowohl die Aufrichtung als auch die Niederlegung des Verdecks durch motorische Verschwenkung der Hauptverdeckstützen geschieht. Diese Einrichtung hat den Nachteil, daß die bei modernen Klappverdecken üblichen Hilfsmittel zum Aufrichten, wie z. B. Teleskopfedern, nicht angewendet werden können, weil andernfalls die Antriebsmittel übermäßig kräftig, ausgeführt werden müßten. Auch treten bei dieser Einrichtung, insbesondere zu Beginn des Niederlegens des Klappverdecks, bei der Umlegung der vorderen Längsspriegel leicht Hemmungen auf, so daß das Vorderteil des Verdecks stets von Hand angehoben werden muß.
Diese Mängel der bekannten Einrichtungen werden erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß eine Vorrichtung zur motorischen Verschwenkung der Hauptverdeckstützen für das Aufrichten des Verdecks mit einer Vorrichtung zum Niederlegen des Verdecks durch Aufwicklung eines Zugriemens auf eine motorisch angetriebene Trommel vereinigt ist. Durch diese Vereinigung von an sich bekannten Einrichtungen wird erreicht, daß sich die vorteilhaften Eigenschaften der bekannten Einrichtungen zweckmäßig ergänzen, während die Nachteile, welche bei der getrennten Verwendung der bekannten Einrichtungen auftreten, vollständig in Fortfall kommen. Da nämlich gemäß der Erfindung die motorische Verschwenkung der Hauptverdeckstützen lediglich zur Aufrichtung des Klappverdecks dient, können ohne weiteres Teleskopfedern oder sonstige Hilfsmittel zur Aufstellung des Verdecks angewendet wer-
den, ohne daß eine übermäßig starke Dimensionierung der zur Verschwenkung der Hauptverdeckstützen dienenden Organe erforderlich ist. Der Zugriemen dagegen dient lediglich zur Niederlegung des Verdecks, so daß eine Umwechslung von Zugorganen oder die Anbringung eines an der Verdeckvorderkante angreifenden Riemens in Fortfall kommt. Auf diese Weise wird eine vollständig selbsttätige und zuverlässige Aufrichtung und Niederlegung des Klappverdecks ermöglicht.
Um einen Mehraufwand von Antriebsmitteln zu vermeiden, kann zweckmäßig ein und derselbe Motor sowohl zur Aufrichtung der Hauptverdeckstützen als auch zur Aufwicklung des Zugriemens benutzt werden.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, und zwar stellt
Fig. ι ein erfindungsgemäß ausgebildetes Klappverdeck im Längsschnitt dar, während Fig. 2 den Antrieb des Klappverdecks in Ansicht von oben zeigt.
An dem Wagenkasten 1 sind die Hauptverdeckstützen 2 in bekannter Weise mittels eines Armes 3 angelenkt. Die Hauptverdeckstützen 2 tragen zweiteilige Längsspriegel 4, 5. Zwischen dem oberen Ende jeder Hauptverdeckstütze 2 und dem vorderen Längsspriegelteil 5 ist eine Teleskopfeder 6 angeordnet. Der Verdeckplan 7 wird durch Querspriegel 8, 9, 10 und 11 gehalten.
An den Hauptverdeckstützen 2 greifen in bekannter Weise eine Aufrichtefeder 12 und eine einknickbare Sturmstange 13 an.
Zum Aufrichten und Niederlegen des Verdecks dient ein beispielsweise im hinteren Teil des Wagenkastens angebrachter Elektromotor 14. An Stelle eines besonderen für die Verdeckbetätigung vorgesehenen Elektromotors kann auch der Anlassermotor oder gegebenenfalls auch der Fahrzeugmotor an die Stelle des dargestellten Motors 14 treten. Der Motor 14 treibt über ein Zahnrad- oder Schneckengetriebe eine Welle 15 an, auf der vorzugsweise sowohl die Mittel zum Aufrichten der Hauptverdeckstützen als auch die Mittel zum Aufwickeln des Zugriemens befestigt sind.
Zu diesem Zweck sind an den Enden der Welle 15 Kettenräder 16 vorgesehen, die über Ketten 17 mit Schneckenrädern 18 in Verbindung stehen, welch letztere auf der Drehachse der Arme 3 der Hauptverdeckstützen 2 aufgekeilt sind. Weiterhin ist auf der Welle 15 eine Riemenrolle 19 gelagert. Die Riemenrolle 19 ist an ihrer einen Seite mit Klinkenzähnen 20 versehen, die in entsprechende Zähne einer auf der Welle 15 aufgekeilten Hülse 21 eingreifen. Die Riemenrolle selbst läuft lose auf der Welle 15. Durch eine Feder 22 wird dafür gesorgt, daß die Zähne der Seiltrommel 19 mit den Zähnen der Hülse 21 ständig in Eingriff sind. Die Form der Zähne ist derart getroffen, daß ein zwangsläufiger Antrieb der Trommel 19 nur bei der einen Richtung der Drehung des Motors 14 erfolgt, während bei der anderen Drehrichtung eine Relativbewegung zwischen den Teilen 19 und 21 eintreten kann.
Auf der Seilscheibe 19 ist das Ende eines Zugriemens 23 befestigt, dessen anderes Ende an dem vorderen Querspriegel 8 angreift. ~
Die Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen Einrichtung ist die folgende:
Wenn das Verdeck aufgerichtet werden soll, so wird der Motor 14 unter Strom gesetzt. Der Motor treibt dann die Welle 15 und diese treibt wiederum die Kettenräder 16, 18 an. Bei Aufstellung des Verdecks ist die Drehrichtung derart, daß die Hauptverdeckstützen 2 aus der niedergelegten in die aufgestellte Stellung geschwenkt werden. Die Aufstellung des vorderen Verdeckteiles wird durch die Feder 6 vollendet, nachdem der Riemen 23 genügend weit von der Seilscheibe abgewickelt worden ist. Bei der Niederlegung des Verdecks läuft der Motor umgekehrt, so daß der Riemen 23 auf die Trommel 19 aufgewickelt wird und die Stützen 2 von der aufgestellten in die niedergelegte Stellung geschwenkt werden. Zum Niederlegen des Verdecks ist es nicht notwendig, daß die Ketten 17 einen Antrieb erhalten. Vielmehr genügt es zum Zusammenlegen des Verdecks, daß der Riemen 23 auf die Trommel 19 aufgewickelt wird. Um den Antrieb der Kette 17 nur bei der einen Drehrichtung des Motors 14 zu bewerkstelligen, kann in die Kettenräder 16 ein an sich bekannter Freilauf eingebaut werden.
Durch die vorstehend geschilderte Einrichtung wird es ermöglicht, die Aufstellung und Zusammenlegung eines Klappverdecks völlig selbsttätig durchzuführen, ohne, daß ein Anheben des Verdecks von Hand erforderlich ist. Es genügt vielmehr, daß der Fahrer vom Innern des Wagens aus eine Schaltung oder eine Kupplung betätigt, um den motorischen Antrieb mit den die Zusammenlegung oder Aufstellung des Verdecks dienenden Mitteln zu verbinden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Klappverdeck für Kraftfahrzeuge, dessen Aufstellung und Niederlegung durch motorischen Antrieb geschieht, gekennzeichnet durch die Vereinigung einer Vorrichtung zur motorischen Verschwenkung der Hauptverdeckstützen (2) für das
    Aufrichten des Verdeckes mit einer Vorrichtung zum Niederlegen des Verdecks durch. Aufwicklung eines Zugriemens Γ23) auf eine motorisch angetriebene Trommel (19).
  2. 2. Klappverdeck nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl für das Aufrichten der Hauptverdeckstützen (2) als auch für die Aufwicklung des Zugriemens (23) derselbe Motor (14) vorgesehen ist.
  3. 3. Klappverdeck nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsmittel zum Aufrichten der Hauptverdeckstützen (2) und zum Aufwickeln des Zugriemens (23) auf ein und derselben Welle mit entgegengesetzt wirkenden Freiläufen befestigt sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DE1930548490D 1930-06-07 1930-06-07 Klappverdeck fuer Motorfahrzeuge Expired DE548490C (de)

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