DE548368C - Vorrichtung zum Reifen von Alkalicellulose - Google Patents

Vorrichtung zum Reifen von Alkalicellulose

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DE548368C
DE548368C DEJ41449D DEJ0041449D DE548368C DE 548368 C DE548368 C DE 548368C DE J41449 D DEJ41449 D DE J41449D DE J0041449 D DEJ0041449 D DE J0041449D DE 548368 C DE548368 C DE 548368C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08BPOLYSACCHARIDES; DERIVATIVES THEREOF
    • C08B1/00Preparatory treatment of cellulose for making derivatives thereof, e.g. pre-treatment, pre-soaking, activation
    • C08B1/08Alkali cellulose
    • C08B1/10Apparatus for the preparation of alkali cellulose
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01FCHEMICAL FEATURES IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED FOR THE MANUFACTURE OF CARBON FILAMENTS
    • D01F2/00Monocomponent artificial filaments or the like of cellulose or cellulose derivatives; Manufacture thereof
    • D01F2/06Monocomponent artificial filaments or the like of cellulose or cellulose derivatives; Manufacture thereof from viscose
    • D01F2/08Composition of the spinning solution or the bath

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Description

  • Vorrichtung zum Reifen von Alkalicellulose Es ist bekannt; daß die zur Herstellung von Kunstseide dienende zerfaserte Alkalicellulos.e vielfach einige Tage bei einer bestimmten Temperatur lagern muß, und daß diese Temperatur möglichst gleichmäßig zu bleiben hat. Zum Lagern dieser Alkalicellulose benutzt man in der Technik Büchsen aus Eisenblech öder Wagen mit oder ohne Einsätze. Diese bisher gebräuchlichen Vorrichtungen haben gemeinsam, daß ihr Inhalt verhältnismäßig gering ist, einerseits um eine Konstanthaltung der Reifetemperatur der Gesamtmasse besser zu gewährleisten, andererseits um zu vermeiden, daß die Alkalicellulose infolge ihrer eigenen Schwere zu sehr zusammensackt. Sie haben aber den Nachteil, daß die Unterbringung der Alkalicellulose in einer größeren Anzahl kleinerer Gefäße verhältnismäßig viel Zeit und Arbeit zum Füllen, Transportieren und Leeren in Anspruch nimmt.
  • Es wurde nun gefunden, daß diese übelstände vermieden werden können, wenn man eine Vorrichtung in Form von heiz- bzw. kühlbaren Aufbewahrungskesseln anwendet, die man zweckmäßigerweise unter dem Zerfaserer aufstellt, damit .die Alkalicellulose beim Entleeren des Zerfaserers unmittelbar in die Kessel fallen kann und nicht transportiert zu werden braucht.
  • Auf der Zeichnung bezeichnet a die Einfüllöffnung, b eine drehbare Achse. die mit den kreuzweise angeordneten Lamellen c versehen ist, und d die Entle.erungsöfnung eines solchen Reifekessels.
  • Beim Füllen wird die Achse b durch. den Antrieb f in langsame Umdrehung versetzt, wobei die Abstreifer f die auf die Lamellen fallende Alkalicellulose tiefer befördern. Kessel, Achse und Lamellen sind hohlwandig und mit Wasser dadurch kühl- bzw. lieiziiar, daß das Wasser, auf bekannte Weise außerhalb der Kessel auf eine bestimmte Temperatur gebracht, die Hohlteile der Vorrichtung in ständigem Kreislauf durchfließt. Hierdurch wird die Temperaturhaltung der Alkalicellulose bedeutend vereinfacht, da sich Wasser leichter auf einer bestimmten Temperatur halten läßt wie die Luft des =4ufbewahrungsrauines nach dem bisher üblichen Verfahren. Auch kann man die Alkalicellulos.e nach dem Einfüllen durch zeitweise Erhühung oder Erniedrigung der Wassertemperatur viel schneller auf die Reifetemperatur bringen als bei den bisherigen Aufbewahrungsgefäßen, bei denen es meistens mehrere Stunden dauert, bis die Alkalicellülose infolge ihrer schlechten Wärmeleitungseigenschaften die Temperatur des sie umgehenden Luftraumes angenommen hat. Die Lamellen selbst haben nicht nur den Zweck, die Temperaturreglung intensiver zu gestalten, sondern vermeiden auch infolge ihrer Anordnung das Zusammensacken, da sie das Gewicht der Alkalicellulose unterteilen.
  • Das Entleeren erfolgt derart"daß die Achse wiederum in Drehung versetzt wird, wobei durch die untere Öffnung die Alkalicellulose allmählich aus den Kesseln in Transportgeräte oder in die zweckmäßigerweise unmittelbar unter den Kesseln angeordneten Sulfidiertrommeln fällt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Reifen von Alkalicellulose, dadurch gekennzeichnet, da(; als Aufbewahrungsgefäße feststehende doppelwandige Kessel dienen, die ein hohlwandiges Rührwerk - enthalten, dessen Rührarme lamellenartig ausgebildet sind, um das Gewicht des Inhalts zu unterteilen, und wobei als Wärmeträger eine Flüssigkeit dient, welche die Hohlteile der Vorrichtung durchströmt.
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