DE54835C - Kurvenrnefsrädchen - Google Patents

Kurvenrnefsrädchen

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DE54835C
DE54835C DE189054835D DE54835DD DE54835C DE 54835 C DE54835 C DE 54835C DE 189054835 D DE189054835 D DE 189054835D DE 54835D D DE54835D D DE 54835DD DE 54835 C DE54835 C DE 54835C
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Germany
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sleeve
disk
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wheel
circumference
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Expired
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DE189054835D
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English (en)
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E. FIND-EISEN in Crailsheim, Schönebürgstr. 440, Württemberg
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/12Measuring wheels

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. April 1890 ab.
Das vorliegende Mefsinstrument beruht darauf, ein Rädchen auf der zu messenden Strecke rollen zu lassen, dessen ganze und Theilumdrehungen durch geeignete Einrichtungen angemerkt werden.
Die Hülse A, welche an einem Ende mit Innengewinde versehen ist, wird am anderen Ende durch das Mefsrädchen G verschlossen, von dem eine centrale Stange F in die Hülse hineinragt. Ueber dieser Stange sitzen mit Spielraum die Scheiben E E\ welche unter sich durch eine der Hülseninnenwandung sich anlegende Fufsplatte verbunden sind und mit dieser innerhalb der Hülse hin- und hergleiten können. Die Scheiben E ΕΛ tragen oben eine Leitschiene L, die im Schlitz M der Hülse geführt wird und hier so viel Reibung hat, dafs der vorbeschriebene Mefskörper aus einer ihm in der Hülse gegebenen Lage nur durch erheblicheren Druck bewegt werden kann. Wie aus Fig. 8 der Zeichnung ersichtlich ist, begrenzt ein Vorsprung der Leitschiene L die Bewegung des Rädchens G aus der Hülse heraus.
Zur Benutzung des Apparates wird das aus der Hülse vorgeschobene Rädchen G rollend über die zu messende Strecke fortgeführt. Die Führungsstange F dreht sich dabei sammt der auf ihr fest sitzenden Scheibe in den Lageraugen der Scheiben EE1. Jene Scheibe ist unrund, und an einer Stelle ist ihr Rand scharf stufenartig abgesetzt, Fig. 4 und 10. An ihrem unrunden Umfang liegt das Ende einer auf der. Führungsfufsplatte befestigten Feder H an. Wenn nun die Scheibe"/ in der Richtung des Pfeiles, Fig. 10, unter der Feder sich dreht, so wird die Feder bei jeder Scheibenumfangserhöhung / in die Einsenkung 2, Fig. 10, mit hörbarem Knack einschnappen und somit anzeigen, dafs das Mefsrädchen G eine ganze Umdrehung vollendet hat. Auf diese Weise 'werden die ganzen Rädchentouren angemerkt, während die Theilumdrehungen auf einer am Rädchen angebrachten Scala mit Hülfe der vorn zum Zeiger ausgebildeten Leitschiene abgelesen werden. Die Scala, welche sonst eine zweckma'fsige Eintheilung erhält, ist so eingerichtet, dafs ihr. Nullpunkt genau unter dem Leitschienenzeiger steht, wenn das Federende in die Einsenkung 2 soeben eingefallen ist.
Durch den Druck der Feder gegen den Umfang der Scheibe / wird eine bei der Rädchendrehung zu überwindende Reibung erzeugt, welche je nach dem Reibungsgrade zwischen Papier und Mefsrädchen vermehrt oder vermindert werden mufs, damit das Mefsrädchen stets rollend und nicht etwa gleitend sich über das Papier fortbewegt. Zur Veränderung des Reibungsgrades zwischen Scheibe/und FederH ist deshalb verschiebbar auf der Stange F in der Hülse A die Scheibe K angeordnet. Durch eine Druckstange S kann diese sich noch mittelst Nuth an der Leitschiene L führende Scheibe mehr. oder weniger gegen das Federende auf der Feder entlang geschoben werden. Hierbei wird die Druckkraft der Feder gegen den Scheibenumfang mehr oder weniger abgeschwächt und die erwähnte gewünschte Wirkung erzielt.
. In das Innengewinde der Hülse A kann zweckmäfsig noch eine andere mit einem Radir-
gummi D versehene Hülse C eingeschraubt sein.
Mit solchem Einschrauben wird dann auch gleichzeitig der Mefsapparat in der Hülse A vor- und das Mefsrädchen aus der Hülse herausgeschoben, so dafs es zur Benutzung bereit ist. Nach Gebrauch des Apparates schraubt man die innere Hülse C um so viel wieder zurück, als in der Hülse A Spielraum nöthig ist, um durch einen Druck gegen das Mefsrädchen dieses sammt den sonstigen Theilen in ihre Hülse ganz einschieben zu können.
Fig. ι der Zeichnung zeigt noch die Aufschraubung einer dritten Hülse O auf die Radiergummihülse C. Die Hülse O kann zur Aufnahme eines Bleistiftes, Federhalters oder ähnlicher Schreibgeräthschaften dienen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Ein Mefsrädchen G an einer in der Hülse A gelagerten Führungsstange F, welche-behufs Zählung der Rä'dcheriumdrehungen mit einer festsitzenden unrunden Scheibe J versehen ist, auf deren Umfang eine einstellbare Feder schleift, die nach jeder Vollendung einer Rädchenumdrehung in eine Einsenkung des Scheibenumfanges mit hörbarem Schlag einfällt. .
    An der Einrichtung nach Anspruch ι. eine der Feder entlang in der Hülse verschiebbare Scheibe K, durch deren Verschiebung der Federdruck gegen die Scheibe J und so die Gröfse der bei . der Mefsrädchendrehung zu überwindenden Reibung verändert wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE189054835D 1890-04-26 1890-04-26 Kurvenrnefsrädchen Expired DE54835C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE54835T 1890-04-26

Publications (1)

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DE54835C true DE54835C (de) 1890-12-27

Family

ID=33557806

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DE189054835D Expired DE54835C (de) 1890-04-26 1890-04-26 Kurvenrnefsrädchen

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