DE548358C - Gewebespeicher in J-Form - Google Patents
Gewebespeicher in J-FormInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F17/00—Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for
- B41F17/003—Special types of machines for printing textiles
- B41F17/005—Supports for workpieces; Devices for securing the workpieces to the supports
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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- B65H20/32—Arrangements for accumulating surplus web by making loops
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
12. APRIL 1932
RE ICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 548358 KLASSE 8 c GRUPPE
Franz Zimmers Erben G. m. b. H. in Zittau*)
Gewebespeicher in J-Form
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. November 1930 ab
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Gewebespeicher in J-Form, insbesondere für
endlos geführte trockene Gewebedruckmitläufer, wie letztere in der Zeugdruckerei
Verwendung finden. Mit diesem Speicher ist es möglich, eine größere Menge des endlosen
Mitläufers auf einem verhältnismäßig engen Räume unterzubringen und an geeigneter
Stelle, gleichmäßig vorwärts wandernd, wieder abzugeben.
Es sind bereits solche J-förmigen Gewebespeicher bekannt, in denen das durchlaufende
Gewebe entweder im Strang oder im breiten Zustande, in Falten gelegt, aufgestapelt wird.
Diese bekannten Speicher dienen aber alle zum Aufstapeln zwecks eines Naßbehandlungsprozesses,
wobei das Durchgleiten des Gewebestapels durch die Flüssigkeit wesentlich begünstigt wird. Anders verhält es sich
aber beim Aufstapeln trockener Gewebe, wie z. B. von Mitläufern in der Zeugdruckerei.
Wenn man derartige trockene Gewebe in einem J-förmigen Gewebespeicher einstapelt,
so erfolgt das Hindurchgleiten des Stapels immer ungleichmäßig. Wenn z. B. in dem
senkrechten Schacht der Gewebestapel eine gewisse Schwere erreicht hat, dann rutscht
der ganze Stapel auf einmal in dem unteren Krümmer ein Stück vorwärts. Das Hindurchrutschen
erfolgt also in ganz ungleichmäßigen Zeitabständen. Diesen Übelstand vermeidet der Erfindungsgegenstand, und zwar
derart, daß der ganze Stapel nach jeder FaI-tenlage um ebensoviel zwangsläufig vorwärts
geschoben wird. Die Wiederentnahme kann daher am Ausgange des Speichers gleichmäßig
leicht und ohne jede Hemmung erfolgen.
Dieser neue Speicher besteht in der Hauptsache aus einem senkrechten, rechteckigen
Käfig, an welchen sich am unteren Ende eine gekrümmte Rutsche anschließt. Der Mitläufer
wird durch Faltenlegevorrichtungen in gleichmäßigen Falten in den Käfig eingelegt.
Im gleichen Takt mit diesen Faltenlegern bewegt sich eine Vorrichtung zum gleichmäßigen Weiterschieben der einzelnen
Falten sowie gleichzeitig des ganzen Stapels. Eine weitere Vorrichtung verhindert ein vorzeitiges
Herabfallen dieser Falten.
In der Zeichnung ist der Speicher in Abb. ι in der Seitenansicht dargestellt.
Abb. 2 zeigt den Speicher von vorn gesehen und Abb. 3 einen Querschnitt von oben gesehen.
Abb. 4 veranschaulicht die Anordnung eines solchen Speichers in der Gesamtdruckereianlage.
In dieser Abbildung ist die Druckmaschine mit W, der Speicher mit B, C und der Trockenstuhl mit X bezeichnet.
Die gestrichelte Linien stellt den endlosen
Mitläufer dar, der der Reihe nach durch Druckmaschine, Trockenstuhl, Speicher und
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Jos. Sochor in Königinhof, Elbe, Tschechoslowakische Republik.
wieder zur Druckmaschine wandert. In der Abb. ι ist der Gewebedruckmitläufer ebenfalls
mit A bezeichnet. Der senkrechte Käfig JS besteht beispielsweise aus einzelnen
senkrecht stehenden Latten oder Stäben. An diesen schachtartigen Käfig B schließt sich
unten eine gekrümmte Rutsche C an, welche nach oben zu offen sein kann. Die Zuführung
des Mitläufers erfolgt durch das über dem
ίο Käfig B angeordnete Zugwalzenpaar D. Am
oberen Ende des Käfigs' ist eine doppelte FaI-tenlegevorrichtung
angebracht mit den in den Käfig eingreifenden Stäben E und N.
Diese Stäbe E und N sind in den Drehpunkten F pendelnd gelagert und durch die Gestänge
G und H miteinander verbunden. Durch weitere Gestänge / und K und den
Kurbeltrieb L auf der Querwelle M erhalten die Faltenlegerstäbe ihre pendelnde Bewegung.
Die Stäbe E bringen den Mitläufer immer nach rechts und die Stäbe N immer
nach links. Auf diese Weise werden in dem Käfig regelmäßige Falten gebildet.
Der in den Käfig weiter unten eingreifende
as Faltenschieber ist mit O bezeichnet. Dieser
besteht beispielsweise aus einem den Käfig umfassenden Rahmen mit nach innen greifenden
Stäben P. Dieser Rahmen O ist bei Q in einem Gelenk R pendelnd aufgehängt. Ferner
ist der Rahmen mit der Kurbelwelle M verbunden, wodurch die in den Käfig eingreifenden
Schieberstäbe P eine bei S angedeutete Bewegung machen, wodurch jede einzelne
Faltenlage entsprechend weitergeschoben wird. Der Antrieb dieser Kurbelweile M
erfolgt beispielsweise durch die Riemenscheibe V. Am unteren Ende des Käfigs B
sind die in diesen Käfig eingreifenden Arme T angelenkt, welche durch eine oder
mehrere Federn U gehalten werden. Diese Arme verhindern, daß die Falten linksseitig,
also an der Innenseite des unteren Krümmers, vorzeitig herunterfallen.
Claims (1)
- Patentanspruch-,Gewebespeicher in J-Form, insbesondere zum Aufstapeln endloser Mitläufer in Zeugdruckereien, mit Faltenlegern am Einlaß und einer mit den Faltenlegern im Takte wirkenden Schubvorrichtung etwa am Beginn der Krümmung zur Förderung des Stapels.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE548358T | 1930-11-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE548358C true DE548358C (de) | 1932-04-12 |
Family
ID=6561899
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930548358D Expired DE548358C (de) | 1930-11-05 | 1930-11-05 | Gewebespeicher in J-Form |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE548358C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2699518A1 (fr) * | 1992-12-22 | 1994-06-24 | Kertscher Sa E | Dispositif accumulateur de bandes et installation pour la transformation de bandes en continu, comportant un tel dispositif. |
-
1930
- 1930-11-05 DE DE1930548358D patent/DE548358C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2699518A1 (fr) * | 1992-12-22 | 1994-06-24 | Kertscher Sa E | Dispositif accumulateur de bandes et installation pour la transformation de bandes en continu, comportant un tel dispositif. |
| WO1994014691A1 (fr) * | 1992-12-22 | 1994-07-07 | E. Kertscher S.A. | Dispositif accumulateur de bandes et installation pour la transformation de bandes en continu, comportant un tel dispositif |
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