DE548172C - Hochdruckventil fuer Fluessigkeiten, bei dem das Kueken im Gehaeuse in der Offen- und Schliessstellung verriegelt werden kann - Google Patents
Hochdruckventil fuer Fluessigkeiten, bei dem das Kueken im Gehaeuse in der Offen- und Schliessstellung verriegelt werden kannInfo
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- DE548172C DE548172C DE1930548172D DE548172DD DE548172C DE 548172 C DE548172 C DE 548172C DE 1930548172 D DE1930548172 D DE 1930548172D DE 548172D D DE548172D D DE 548172DD DE 548172 C DE548172 C DE 548172C
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Description
Die Erfindung betrifft ein Hochdruckventil für Flüssigkeiten, bei dem das kegelförmige
Küken im Gehäuse in der Offen- und Schließstellung verriegelt werden kann.
Es sind bereits Ventile bekannt geworden, bei denen der Handgriff das Ventil mittels einer auf der Spindel fest angebrachten Scheibe mitnimmt. Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art wirkt eine Feder auf das Küken. Sie weisen den Nachteil auf, daß die Feder während der Umdrehung zusammengedrückt wird, wodurch die Bewegung des Ventils erschwert wird. Im übrigen ist die Anordnung der bekannten Ventile unübersichtlich; die verschiedenen Einzelteile, wie Scheibe, Feder und Zubehör, sind zu beiden Seiten des Kükens verteilt.
Es sind bereits Ventile bekannt geworden, bei denen der Handgriff das Ventil mittels einer auf der Spindel fest angebrachten Scheibe mitnimmt. Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art wirkt eine Feder auf das Küken. Sie weisen den Nachteil auf, daß die Feder während der Umdrehung zusammengedrückt wird, wodurch die Bewegung des Ventils erschwert wird. Im übrigen ist die Anordnung der bekannten Ventile unübersichtlich; die verschiedenen Einzelteile, wie Scheibe, Feder und Zubehör, sind zu beiden Seiten des Kükens verteilt.
Man kennt ferner Ventile, bei denen die Verriegelung des Kükens auf seinem Sitz
ao einstellbar in der Offen- und Schließstellung herbeigeführt wird. Bei diesen bekannten
Vorrichtungen bewirkt der Handgriff mittels Nocken eine Verschiebung des Kükens gegenüber
dem Sitz. Diese Vorrichtungen weisen den Nachteil einer sehr starken Abnutzung der Stücke, einer Häufung der Einzelteile
und der Möglichkeit der Verklemmung des Kükens im Gehäuse auf, da diese Ventile
keine Federn besitzen.
Nach der Erfindung enthält das Ventil eine Scheibe, die auf der Kükenspindel axial
gleiten, aber sich auf ihr nicht drehen kann. Der Handgriff wirkt mit dieser Scheibe durch
Vorsprünge und Ausschnitte zusammen. Die Erfindung liegt darin, daß das Küken nach ?*
erfolgter Entkupplung zwischen Handgriff und Kükenspindel durch Auflaufen der Vorspränge
auf schräge Flächen in seinen Sitz gezogen wird. Diese Schrägflächen schließen unmittelbar an die Ausschnitte des Hand- 4Q
griffs an.
Der Erfindungsgegenstand weist zunächst keinen der vorstehend geschilderten Nachteile
der älteren Vorrichtungen auf. Darüber hinaus gestattet die Anordnung der Schrägflächen
unmittelbar im Anschluß an die Ausschnitte des Handgriffs einerseits ein sofortiges
Erkennen des Überganges von der Drehbewegung des Kükens zu seiner Verriegelung,
andererseits eine allmähliche und daher der Größe nach einstellbare Verstellung
des Kükens im Gehäuse, nachdem man das Küken in die Öffnungs- oder Schließstellung
gebracht hat.
Die Kükenspindel der neuen Vorrichtung weicht im übrigen kaum von einer gewöhnlichen
Spindel ab, und alle Einzelteile, welche das Verriegeln und das Mitnehmen durch den Handgriff bewirken, sind aufgesetzt, so
daß ein schon vorhandenes Ventil leicht umgebaut werden kann. Alle Einzelteile liegen
auf derselben Seite und sind leicht zu übersehen; die Kupplung des Handgriffs mit der
ίο Scheibe ist sichtbar und zugänglich, so daß etwaige Störungen bei der Bewegung des
Ventils leicht erkannt werden können.
Bei einem bekannten Ventil mit Axialverschiebung des Kükens im Gehäuse wird
die Verbindung zwischen der Führungsspindel und dem Küken durch einen auf der Spindel
angebrachten Nockenansatz bewirkt, der zwischen zwei Anschlägen an dem Küken spielt.
Die Axialverschiebung wird durch ein in die Kükenspindel eingeschnittenes Gewinde
hervorgerufen, in das ein Gewinde des Ventilgehäuses eingreift.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen in einer als Beispiel dienenden Ausführungs-•5
form erläutert.
Abb. ι ist ein Aufriß im Schnitt und zeigt das Ventil in geöffneter, entriegelter Stellung.
Abb. ι a stellt den unteren Teil der Abb. 1 dar.
Abb. 2 ist ein Aufriß, teilweise im Schnitt,
welcher die Verriegelungsorgane bei geschlossenem und verriegeltem Ventil zeigt.
Bei dieser Ausführungsform enthält das Gehäuse α einen Ventilkegel b, dessen Spindel
O1 in einen mit Gewinde versehenen Teil b2 ausläuft; auf letzterem sind die Mutter
c und die Kontermutter C1 verschraubt. Auf der Spindel bt kann ohne Drehung die
Nockenscheibe d gleiten, welche die Spindel bt
durch gerade Flächen e bei Drehung mitnimmt. Die Nockenscheibe d besitzt auf ihrer
Oberseite zwei einander gegenüberliegende Vorsprünge/, welche, wie weiter unten dargelegt
ist, in entsprechende Einschnitte g eingreifen können, die auf der Unterseite des
Handhebels p ausgespart sind. Dieser ist auf der Spindel bx lose drehbar.
Die Nockenscheibe d wird durch eine
Federi mit dem Hebel/) des Ventils in.Berührung
gehalten. Die Feder i stützt sich gegen den als unteres Widerlager dienenden
beweglichen Ring /, welcher auf dem Sockel h
ruht. Der Sockel h wird durch die beiden auf der Spindel b1 herausgeschnittenen Geradflächen
It1 gebildet.
Bei Bewegung des Hebels ρ (von der in Abb. ι angegebenen Stellung aus, Öffnungsstellung) werden durch die Einschnitte g die
Vorsprünge/ mitgenommen, welche mit der Nockenscheibe d fest verbunden sind. Der
kleine, auf der Nockenscheibe angebrachte Vorsprung k legt sich bei seiner Bewegung
gegen den festen Anschlag k1 an, so daß sich
die Nockenscheibe nicht weiterdrehen kann. Das gleiche findet statt, wenn sich das Kegelventil
in Schließstellung befindet.
Bei weiterer Bewegung des Hebels p müssen sich also die Vorsprünge / wegen ihrer schrägen
Fläche aus den Einschnitten g lösen. Der Handgriff läuft also auf die Vorsprünge /
auf und drückt dementsprechend die Nockenscheibe d bis zur Auflage auf einen im Gehäusehals
befindlichen Anschlag nach unten, entgegen der Wirkung der Feder i (Abb. 2).
Die Verriegelung des Kükens wird durch weitere Drehung des Hebels p bewirkt, durch
welche die Schrägfläche P1 in Berührung mit
dem Vorsprung/ gebracht wird; durch den Druck auf die Muttern c und C1 wird dabei
die Spindel b1 und infolgedessen das Küken b
gezwungen, nach oben auszuweichen und sich im Gehäuse α zu verriegeln.
Zum öffnen des Ventils muß zunächst das Küken entriegelt werden. .Zu diesem Zwecke
wird der Handgriff p derartig gedreht, daß der Vorsprung/ der Wirkung der Schrägfläche
P1 entzogen wird und beide Vorsprünge
/ so an die Einschnitte g geführt werden, daß sie sich unter der Wirkung der
Feder i in diese hineinlegen. Die Feder i ent- go spannt sich und drückt die Nockenscheibe d
nach oben. Diese wirkt mittels des Schultervorsprunges m auf das obere Kugelwiderlager/,
so daß andererseits der Ring/ und durch seine Abstützung auf den Schultervorsprung
h die Kükenspindel ^1 nach unten gedrückt
und das Küken b vom Gehäuse α entriegelt wird. Durch weiteres Drehen des
Handgriffes p wird die Spindel b1 und entspiechend
das Küken b (Abb. 1) so weit mitgenommen, daß der Vorsprung k der Nockenscheibe
d in Berührung mit dem Anschlag k2
kommt, welcher dem Anschlag kt gegenüberliegt.
Das Küken b befindet sich dann in der in Abb. 1 dargestellten Öffnungsstellung. Die
Verriegelung des Kükens b im Gehäuse in der Öffnungsstellung findet in gleicher Weise dadurch
statt, daß die Schrägfläche p2 des Handgriffes p auf den Vorsprung / aufläuft,
wodurch durch Rückwirkung das Küken im Gehäuse verriegelt wird.
Bei seiner Entriegelung ruht das Küken b an seinem unteren Teil (Abb. ia) mittels
eines Ansatzes b3 auf einem Kugellager bt,
welches durch die Schraube bs verstellbar ist. Diese Schraube 65 gestattet die Herbeiführung
der Verriegelung des Kükens, wenn ein Ausbauen des Oberteiles des Ventils während des
Betriebes erforderlich ist.
An der dargestellten Anordnung der ein- «o zelnen Teile können selbstverständlich Änderungen
getroffen werden, ohne daß dadurch
der Rahmen der Erfindung überschritten wird.
Claims (1)
- Patentanspruch:Hochdruckventil für Flüssigkeiten, bei dem das Küken im Gehäuse in der Offen- und Schließstellung verriegelt werden kann und durch einen Handgriff bewegt wird, der das Küken durch in Ausschnitte eingreifende Vorsprünge einer auf der Kükenspindel verschiebbar gelagerten. Nockenscheibe mitnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß am Handgriff unmittelbar im Anschluß an die Ausschnitte (g) schräge Flächen (^1, p2) angeordnet sind, die nach erfolgter Entkupplung zwischen Handgriff und Kükenspindel durch Auflaufen auf die Ansätze (/) der Nockenscheibe (d) das Küken in seinen Sitz ziehen. aoHierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR548172X | 1929-11-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE548172C true DE548172C (de) | 1932-04-16 |
Family
ID=8934658
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930548172D Expired DE548172C (de) | 1929-11-08 | 1930-04-02 | Hochdruckventil fuer Fluessigkeiten, bei dem das Kueken im Gehaeuse in der Offen- und Schliessstellung verriegelt werden kann |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE548172C (de) |
-
1930
- 1930-04-02 DE DE1930548172D patent/DE548172C/de not_active Expired
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