DE547994C - Kruemmungsschiene fuer Strassenbahngleise mit normalem Tiefrillenprofil und auswechselbarem Leitkantenschutz - Google Patents

Kruemmungsschiene fuer Strassenbahngleise mit normalem Tiefrillenprofil und auswechselbarem Leitkantenschutz

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DE547994C
DE547994C DEG75926D DEG0075926D DE547994C DE 547994 C DE547994 C DE 547994C DE G75926 D DEG75926 D DE G75926D DE G0075926 D DEG0075926 D DE G0075926D DE 547994 C DE547994 C DE 547994C
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GUSTAV GROHMANN
RUDOLF FLUEGGE
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B5/00Rails; Guard rails; Distance-keeping means for them
    • E01B5/02Rails
    • E01B5/08Composite rails; Compound rails with dismountable or non-dismountable parts
    • E01B5/10Composite grooved rails; Inserts for grooved rails

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

  • Krümmungsschiene für Straßenbahngleise mit normalem Tiefrillenprofil und auswechselbarem Leitkantenschutz Der starke Verschleiß, der in der Außenschiene von Gleiskrümmungen bei Straßenbahnen durch seitliches Anlaufen der Radkränze an die Innenwandung der Leitschiene eintritt, hat seit langem dahin geführt, die Leitschiene aus Hartstahl herzustellen oder sie an der Innenwandung mit Hartstahlleisten auszukleiden. Alle bisher bekannten Vorschläge und Ausführungen dieser Art haben aber die Anforderungen, welche an solche Schienen aus praktischen Rücksichten gestellt werden müssen, nicht erfüllt. Soweit es sich dabei um einen vollkommenen Ersatz der abgearbeiteten Leitschiene durch eine Hartstahlleiste handelt, die an der Schiene mechanisch, und zwar zumeist durch Schrauben befestigt wird, stellt sich die Ausführung infolge der erheblichen Ouerschnittsgröße der Hartstahlleiste nicht nur sehr teuer, sondern es muß auch bei jeder Auswechslung der abgenutzten Hartstahlleiste das Straßenpflaster seitlich der Schiene aufgerissen werden. Bei dem großen Verschleiß, welchem in stark befahrenen Krümmungen die Leitschienen ausgesetzt sind, und bei der dadurch bedingten Notwendigkeit der häufigen Auswechslung solcher Leitschienen entstehen dadurch erhebliche Kosten und Verkehrsbehinderungen.
  • Eine andere Art von Anordnungen zur Herstellung auswechselbaren L eitkantenschutzes kommt darauf heraus, die Leitschienen an ihrer inneren Laibung mit einer Hartstahlleiste zu bekleiden. Hierbei besteht aber die Schwierigkeit, eine gute und haltbare Befestigung der Auskleidungsleisten herzustellen sowie auch eine leichte Auswechselbarkeit zu ermöglichen. Die diesbezüglichen Ausführungen neuerer Zeit benutzen zumeist die Schweißung als Befestigungsmittel für die Hartstahlleiste. In der Praxis hat sich aber die Schweißung für diesen Zweck nicht bewährt, denn immer wieder ist das Reißen der Schweißnähte zu beobachten, wodurch die Hartstahlleisten sich lockern; auch wird bei der Auswechslung solcher Schutzleisten mit der gewaltsamen Zerstörung der Schweißnaht stets auch eine mehr oder minder starke Beschädigung der Leitschiene herbeigeführt, die eine öftere Auswechslung auf diese Art geradezu unmöglich macht.
  • Soweit versucht ist, Auskleidungsleisten der inneren Leitschienenlaibung mechanisch zu befestigen, hat man von außen eingesetzte Schrauben verwendet, wobei dann die Auswechslung der Hartstahlleisten den teuren und verkehrshindernden Pflasteraufbruch nötig macht, oder man hat abnormale Schienenprofile benutzt, bei denen von vornherein durch die Form des Profils auf die Befestigungsmöglichkeit der Schutzleiste Rücksicht genommen ist. Derartige Anordnungen genügen ebenfalls den Anforderungen der Praxis nicht, weil dabei die Notwendigkeit besteht, besondere Schienen zu walzen und dadurch hohe Kosten verursacht werden, und weil ferner die Anschlüsse solcher Schienen an das Gleisnetz der Bahn durch verlaschte oder verschweißte Übergangsstöße hergestellt werden müssen, deren Ausführung schwierig und kostspielig ist. Anordnungen dieser Art haben daher auch keine praktische Anwendung gefunden, und es ist bei den Vorschlägen geblieben.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft nun einen Leitkantenschutz für Krümmungsschienen von Straßenbahnen, der den Forderungen der Praxis in vollem Maße gerecht wird.
  • Die Abbildung zeigt die Ausführung und die Befestigung des Leitkantenschutzes, und zwar ist A die Schiene, B die Schutzauskleidung, D ein Paßstück zur Befestigung der Schutzleiste B. Die Leitschiene ist nach der Rillenseite zu abgearbeitet und hakenförmig unterschnitten, wodurch eine Paßfläche d zwischen der Schiene A und der Schutzleiste B gebildet wird, die zu jeder der beiden Paßflächen b und .d des Paßstückes D derart geneigt liegt, daß weder die Schutzleiste B allein noch diese zusammen mit dem Paßstück D herausgenommen werden kann. Die Herausnahme der Schutzleiste B ist vielmehr allein möglich, indem zuerst das Paßstück D allein entfernt wird, worauf erst die Schutzleiste B herausgenommen werden kann.
  • Umgekehrt ist beim Einsetzen der Stücke B und D zu verfahren, indem zunächst die Schutzleiste B und dann erst das Paßstück D einzubringen ist. Die Flächen b und d können zueinander parallel oder auch schwach keilförmig nach unten zusammenlaufend sein, wobei durch gutes Einpassen oder Einstauchen die Reibung so groß gemacht werden kann, daß ein Herausfallen oder mutwilliges Entfernen des Paßstückes ausgeschlossen ist. Das Paßstück kann auch schwalbenschwanzförmig, d. h. nach unten verbreitert sein, in welchem Falle es aus Weicheisen bestehen muß und in-seinem Sitz derart einzustauchen ist, daß es zum satten Anliegen an die beiden Paßflächen b und d kommt. Die spätere Entfernung des Paßstückes kann dann nur mit Gewalterfolgen. Es ist nicht erforderlich, das Paßstück in ganzer Länge der Schiene durchlaufen zu lassen; es genügt vielmehr, wenn solche Paßstücke in angemessenen Abständen in kurzen Längen eingesetzt werden, da sie auch dann ihren Zweck die Schutzleiste festzuhalten, erfüllen können, außerdem aber auch bei der Auswechslung der Schutzauskleidung sich von der Kopfseite aus durch Untergreifen mit einem Meißel leicht herausheben lassen.
  • Der vorbeschriebene Leitkantenschutz erfüllt alle Forderungen, welche an derartige Anordnungen zu stellen sind, und zwar-lassen sich Schienen üblicher Walzung damit ausstatten, so daß die Herstellung der Anschlußstöße an das Gleis keine Schwierigkeiten macht. Es kann ferner die Rille der mit der Schutzkante ausgestatteten Schiene die übliche Breite bei hinreichender Tiefe erhalten. Es besteht außerdem die Möglichkeit, die Schutzleiste ohne Pflasteraufbruch und ohne Verletzung .der Schiene in einfachster und deshalb billigster Weise auszuwechseln, und endlich sind die Kosten der Anordnung verhältnismäßig gering, weil die auswechselbare Hartstahlleiste einen außerordentlich kleinen Querschnitt besitzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Krümmungsschiene für Straßenbahngleise mit normalem Tiefrillenprofil und auswechselbarem Leitkantenschutz, dadurch gekennzeichnet, daß sich das. obere Ende des Leitkantenschutzes gegen eine hakenförmige Unterschneidung der inneren Laibung der Leitschiene mit einem entsprechenden Absatz legt, während das untere Ende des Leitkantenschutzes an einem im Rillengrunde angeordneten Paßstück anliegt.
DEG75926D 1929-03-16 1929-03-16 Kruemmungsschiene fuer Strassenbahngleise mit normalem Tiefrillenprofil und auswechselbarem Leitkantenschutz Expired DE547994C (de)

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