DE5478C - Neuerungen an Absatz-Zusammendrück- und Aufnagelmaschinen - Google Patents

Neuerungen an Absatz-Zusammendrück- und Aufnagelmaschinen

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DE5478C
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DENDAT5478D
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Original Assignee
C. S. LARRABEE & CO. in Mainz
Publication of DE5478C publication Critical patent/DE5478C/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D79/00Combined heel-pressing and nailing machines

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

1878.
Klasse 71.
C. S. LARRABEE & CO. in MAINZ.
Neuerungen an Absatz-Zusammendrück- und Aufnagelmaschinen.
Zusatz-Patent zu No. 1091 vom 18. September 1877.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. November 1878 ab. Längste Dauer: 17. September 1892.
Vorliegende Neuerungen an diesen Maschinen bestehen in einer Vorrichtung, welche es ermöglicht, dafs die Maschine vom Arbeiter nur dann in Bewegung gesetzt werden kann, wenn die Form ganz genau unter dem Prefsstempel steht, wodurch Brüche einzelner Maschinentheile vermieden werden.
Nachdem der aus einzelnen ausgestanzten Sohllederscheibchen zusammengesetzte Absatz für Schuhe comprimirt, die Löcher für die Nägel darin vorgestochen und letztere in dieselben eingeschoben sind, stellt sich die Maschine selbstthätig ab.
Da die Maschine im allgemeinen in gleicher Weise arbeitet, wie es in der Beschreibung des Haupt-Patentes dargestellt ist, so soll in nachstehendem zunächst nur die Auslösvorrichtung der Maschine mit Hülfe der Fig. 1 bis 12 beschrieben werden.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie x-x in Fig. ι und zeigt im Verein mit den Fig. 1 und 5 die Zusammensetzung der einzelnen Theile, welche den Auslösungsmechanismus bilden. Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie y-y, Fig. 1.
Die auf der Welle r aufgekeilte Riemenscheibe r2, Fig. ι und 3, besitzt an der der Maschine zugekehrten Seite einen verstärkten Kranz mit einem Einschnitt r4, Fig. 3. In denselben kann die Nase der um α drehbaren am Rade Q befestigten Klinke a, Fig. 10, einfallen. Das Rad Q sitzt lose auf der Welle r und greift in das grofse auf der Welle R feste Rad ψ.
Die Klinke a, Fig. 3 und 10, besitzt einen Zapfen «2, welcher sich auf den unteren Theil des Handhebels b, Fig. 8, legt. Letzterer kann sich um seinen Zapfen b' drehen, welcher im Maschinengestell gelagert ist. Um ein Herausgehen des Zapfens zu verhüten, ist er mit einer ringförmigen Nuth versehen, in welche das Ende der Schraube b2, Fig. 5, eingreift. Der obere Theil des Handhebels b ist ausgebohrt, um den Stift c, Fig. 8, aufzunehmen, dessen unteres Ende sich gegen eine Spiralfeder stemmt und mit einem Stifte c * versehen ist, welcher in einem Schlitze gleitet und den Hub des Stiftes c begrenzt. Auf den Stift c' legt sich das eine Ende eines zweiarmigen Hebels d, Fig. 1 und 5, welches denselben nach unten drückt, sobald der Stift e, Fig. 3 und 5, unter das andere etwas aufgebogene Ende des Hebels d, Fig. 1, greift, und dies geschieht im letzten Moment, wenn die Form F auf der Platte D, Fig. 3 und 5, genau unter den Prefsstengel gestellt wird. Das aufgebogene Ende des Hebels d wird durch die Feder z, Fig. i, beständig auf die drehbare Platte D gedrückt.
In der aus Fig. 3 ersichtlichen Lage des Auslösmechanismus ist die Klinke α ausgelöst und die Maschine steht also still, da das Rad Q lose auf der Welle r sitzt und sich nur die Riemscheibe r2 und das Schwungrad drehen können. Um nun die Maschine in Gang zu setzen, mufs der untere Theil des Handhebels b, worauf der Zapfen «2, Fig. 10, der Klinke ruht, nach rechts bewegt werden. Dadurch wird die Klinke α frei, welche zur bestimmten Zeit in den Einschnitt r4 der Scheibe r2 einfallen kann.
In der gezeichneten Stellung kann aber der Hebel b nicht bewegt werden, aufser wenn der vordere Theil des um gl drehbaren Stückes g, Fig. 12, so hoch gehoben wird, dafs letzteres auf dem Bogen des Armes f gleiten kann. Das Stück g kann aber nicht gehoben werden, da der Stift c, Fig. 3, ein Eindrücken des Zapfens hx der Zunge h in den Schlitz b2 verhindert. Die Zunge h ist mit dem um g3 drehbaren Stück g 2 scharnierartig und durch das Stäbchen h2 mit dem Stück g verbunden. Beim Eindrücken des Zapfens hl in den Schlitz legt sich derselbe schon auf der Hälfte seines Weges auf die untere Kante des Schlitzes b2 auf. Bei weiterem Eindrücken gleitet er weiter und veranlafst dann das Heben der Zunge h, wodurch das Stück g, Fig. 12, von der Kante des abgerundeten Armes / ausgelöst wird.
Da aber der Stift c durch den Hebel d, Fig. 5, allein herabgedrückt wird, so kann der Arbeiter den Handhebel b nur dann bewegen bezw. die Maschine in Gang setzen, wenn die Form F auf der Platte D, Fig. S, vollkommen
genau unter dem Prefsstempel steht, wie in der Einleitung dieses schon beschrieben wurde.
Hat nun der Arbeiter die Maschine in Bewegung gesetzt, so stellt sich dieselbe nach Vollendung der Arbeit in folgender Weise selbstthätig wieder ab.
Das auf der Welle R festsitzende Rad Q2 hat einen seitlich vorstehenden Kranz, dessen Form aus den Fig. ι und 3 ersichtlich ist. Die Frictionsrolle z, welche an dem rechten Armende des dreiarmigen Hebels G angebracht ist, rollt abwechselnd auf der inneren und äufseren Fläche dieses Kranzes. Während dieselbe auf der inneren Fläche, wie in Fig. 3 gezeichnet, rollt, findet das Comprimiren und das Vorstechen der Löcher des Absatzes statt. Wenn die Stelle P des Kranzes nach unten kommt, so geht die Rolle i von der inneren Fläche auf die äufsere über. Bei diesem Uebergang mufs die Rolle z, somit auch das Hebelende einen Weg nach unten machen, dessen Länge hinreicht, das Ende des verticalen Armes des Hebels G so weit nach rechts zu bewegen, als es nöthig ist, um den Nägeleinschiebstengel genau unter die Form F zu bringen.
Gleichzeitig geht das linke Armende des Hebels G1 Fig. 1, nach oben und bewegt den Hebelarm / durch die Verbindungsstange /2 und den Arm /' nach rechts.
, Da das Stück g zur Ingangsetzung der Maschine gehoben und theilweise auf den Bogen des Armes/, Fig. 12, gestellt werden mufs, so wird, sobald die linke Kante des Armes / die Kante gx, Fig. 12, des Stückes g passirt hat, die über das Stäbchen h2 gesteckte Spiralfeder das Stück g veranlassen, seinen tiefsten Stand wieder einzunehmen, während der Arm / noch weiter nach rechts bewegt wird.
Während die Rolle i auf der äufseren Fläche des Kranzes läuft, erfolgt das Eindrücken der Nägel in den Absatz. Ist diese Operation vollendet, so geht die Rolle i wieder durch den Uebergang i'1 und kommt auf die innere Fläche des Kranzes zu liegen. Es wird aber gleichzeitig auch der Schlitten mit seinen Stempeln durch den verticalen Arm des Hebels G nach links bewegt und der Hebelarm/, Fig. 3 und 12, durch den linken horizontalen Arm nach links gedreht. Da das andere Ende des Stückes g in seiner tiefsten Lage sich befindet, so wird sich die linke Kante des Armes / gegen die Kante gx des Stückes g stemmen und letzteres mitnehmen. Dadurch wird der untere Theil des Handhebels b gegen den Zapfen a2 der Klinke a, Fig. 10, gedrückt, letztere aus dem Einschnitt r'1 der Scheibe r- geschoben und so die Maschine abgestellt.
Um zu verhindern, dafs der Zapfen a2 nicht über den Hebel b hinausgeworfen wird, ist dem Hebelende eine etwas stärker ansteigende Krümmung, Fig. 3, gegeben.
Alsdann wird der Handhebel k, Fig. 5 und 7, nach oben gedrückt, um den Einstellstift k1 aus dem in der festen Platte A befindlichen Loche zu heben. Die Platte D wird so lange gedreht, bis der am Umfange derselben eingeschraubte Stift k% gegen den Anschlagstift k3, welcher auf der festen Platte A angebracht ist, anschlägt. Dabei fällt der Einstellstift k, unter Wirkung einer Spiralfeder (s. Fig. 7) in das Loch k'' ein und das in der Form F befindliche Loch j kommt genau über die Bohrung zu liegen, durch welche der Ausstofsstift kb, Fig. 5 und 7, geht. Mittelst des zweiarmigen Hebels k* wird der Stift P gehoben, welcher auf diese Weise den Absatz aus der Form herausstöfst.
Die Auf- und Abbewegungen der Stempel geschehen wie früher durch den Hebel F,3, Fig. 4, welcher mit dem einen Ende des Gelenkstückes/1, Fig. 4, oscillirt, und durch einen Krummzapfen χ bewegt wird. Der den Krummzapfen aufnehmende Schlitz hat in diesem Falle eine gekrümmte Form, damit sich der Zapfen χ in seiner tiefsten Stellung auf eine kurze Strecke in dem Schlitze bewegen kann, ohne den Hebel F3 bezw. den Stempel empor zu heben. Der Krummzapfen nimmt seine tiefste Lage in dem Moment an, wo die Frictionsrolle i, Fig. 3, ihre Bewegung durch den Uebergang von der inneren Fläche des Kranzes auf die äufsere oder umgekehrt anfängt.
Der Durchmesser des Rades Q3, Fig. 1 und 4, welches die Kurbel in Umdrehung versetzt, ist halb so grofs, als der des Rades Q2, welches dasselbe bewegt.
Die Art und Weise der Befestigung der Stahlplatten, welche die Ahlen und Einschiebstifte aufnehmen, weicht in diesem Falle von der früheren Construction einigermafsen ab.
Die die Ahlen haltende Stahlplatte / wird mittelst Bajonnetverschlusses direct auf den Körper des Vorstechstempels L, Fig. 1 und 4, befestigt, während die Platte /', durch welche die Einschiebstifte gehen, mit Hülfe eines Cylinders I2 auf den Stempel JV, Fig. 1, fest aufgedrückt wird. Dieser dünnwandige Cylinder besteht aus Rothgufs, enthält den Bajonnetverschlufs, schraubt sich auf den Körper des Stempels JV auf und dient dazu, letzterem eine sichere Führung in der Bohrung des Schlittens K, Fig. 6, zu geben. Soll die Stahlplatte ll auf den Stempel JV gesetzt werden, so wird dieselbe zuerst in den Bajonnetverschlufs des Cylinders I2 gelegt und dann über die beiden verschieden starken Stifte β4 und «s gesteckt, welche ein unrichtiges Einlegen und ein Drehen derselben verhindern. Darauf wird der Cylinder/2 auf den Körper des Stempels aufgeschraubt, wodurch die Platte /' fest aufgedrückt wird.
Die Einschiebstifte werden in einem Aufsatz m, Fig. ι und 11, geführt, welcher auf denSchlitten K, Fig. 6, mittelst zweier Schräubchen ml und m2 aufgesetzt wird. Um ein unrichtiges Auflegen desselben zu verhüten, legt sich ein Stift am Aufsatz m in die Nuth m\ Fig. 6, ein.
An dem Auge eines jeden der Stempel L und N ist ein Zapfen nl angebracht, welcher in dem Schlitz η des Schlittens K, Fig. 6, geführt ist und sich auf das Plättchen n1 auflegt, wenn der Stempel nicht unter der Form F steht. Infolge der veränderlichen Querschnittsform des Absatzes haben die Erfinder versucht, die Ahlen in schräger Richtung in den Absatz einzutreiben, damit die Nägel auf einer gröfseren Fläche vertheilt in die Sohlen eindringen.
Deshalb sind die Spitzen der Ahlen auf der Seite angeschliffen, wodurch dieselben beim Einpressen nach derjenigen Seite ausweichen, auf welcher die Spitze angeschliffen ist.
Die in Fig. 13 dargestellte Ahle würde nach der Richtung des Pfeiles ausweichen. Selbstverständlich müssen die Ahlen so in die Stahlplatte /, Fig. i, eingesetzt werden, dafs die Lage der Ahlspitzen der Richtung, welche sie beim Einpressen anzunehmen haben, genau entsprechen. Die Ahlen haben viereckige Köpfe, welche sich in die untere Fläche der Stahlplatte / einlegen und dadurch das Drehen der Ahlen verhindern. Die in der Form F, Fig. 1, befindlichen zur Führung der Ahlen bestimmten Löcher lassen denselben genügend Spielraum, um eine schräge Richtung annehmen zu können. Auf diese Weise können die sogenannten geschweiften französischen Absätze sehr fest auf die Sohle aufgenagelt werden.
. Die Auf- und Abbewegung des Prefsstempels P geschieht durch die unrunde Scheibe P0, indem dieselbe den Kniehebel P3 und P4 bewegt. Das Wiedereinrücken des Kniehebels wird durch den Winkelhebel O, Fig. 2, bewerkstelligt. Zur bestimmten Zeit legt sich der an der- unrunden Scheibe befestigte Stift ο in den Haken des Hebelarmes, zieht denselben sammt den Stangen P3 und Pi herein, bis die Kante des unteren Hebelarmes an den Stift ol, Fig. 2, trifft. Da derselbe sowie auch der Drehbogen des Hebels O auf der Stange i34 festsitzt, so wird der Hebel in dieser Lage der Bewegung des Stiftes 0 nicht mehr folgen können und derselbe mufs deshalb aus dem Haken herausgehen. Die Feder 0 2 hat den Zweck, den oberen Hebelarm beständig nach oben zu drücken, damit er der Bewegung des Stiftes 0 folgen kann.
Der Kniehebel bewegt sich zwischen zwei Stangen Ph und P&, Fig. 1 und 2, welche den unteren Theil des Maschinengestelles mit dem oberen verbinden und so dem Ganzen eine gröfsere Festigkeit verleihen.
Um den so hergerichteten Absatz auf den Schuh aufzunageln, wird der zwischen den Backen w w eingeschobene und mittelst Schrauben befestigte Einsatz sowie das Stempelwerk und einige Hebel abgenommen. Nachdem der zur Aufnagelung dienende Einsatz und das hierzu nöthige Stempelwerk eingesetzt und die Hebel angebracht sind, hat die Maschine die Zusammensetzung, welche aus den Fig. 14, 15 und 16 ersichtlich ist.
Durch den Fufstritthebel q2, der einen anderen Hebel qi auslöst, dessen anderes Ende mit einer Frictionsrolle versehen ist, welche auf der inneren Fläche des Radkranzes rollt, wird die Maschine in Gang gesetzt. Sobald das Aufnageln des Absatzes auf den. Schuh vollendet ist, stellt sich die Maschine selbstthätig wieder ab.
Der Absatz mit den eingeschobenen Nägeln, welche an der unteren Fläche noch 10 mm weit vorstehen, wird so in die Form F, Fig. 3, eingelegt, dafs die vorstehenden Nägel auf dem Untersatz i aufsitzen. Um ein Umbiegen dieser Nägel während des Eindrückens derselben zu verhindern, wird auf den Untersatz t zuerst ein ca. 3 mm dickes eisernes Plättchen i* gelegt. Dasselbe besitzt Löcher, deren Stellung und Zahl genau mit denjenigen der Stahlplatten IP, Fig. i, übereinstimmen. Auf diesen Absatz wird der Hintertheil des Schuhes, die Kappe, gelegt.
Nächstdem wird der Stempel i\ welcher in ein drehbares Stück / eingesetzt ist und während des Einlegens des Absatzes und Schuhes von der Form F abgewendet wird, so auf den Hintertheil des Schuhes gestellt, wie in der Fig. 16 dargestellt ist. Das Stück / läfst sich durch den Hebel 1 um den Bolzen k drehen.
In dem ausgebohrten Kopfe des Einsatzes A, Fig. 14 und 16, befindet sich ein Kautschukring p, welcher zwischen zwei Blechscheiben ρ * und /2 liegt. Die untere p1 sitzt auf der von unten in den Kopf geschraubten Mutter ηl, welche je nach Bedürfnifs höher oder tiefer gestellt werden kann. Auf die obere Blechscheibe/2 legt sich das Stück m, in welches der durch den Kautschukring und Mutter nx gehende Bolzen ml eingeschraubt wird. Eine ringförmige Scheibe n, welche mittelst Schräubchen auf die obere Fläche des Einsatzkopfes befestigt ist, verhindert das Herausfallen des Stückes m. Auf den Bolzen m1, der auch in dem Stück m höher oder tiefer gestellt werden kann, wird der auf den Untersatz i ausgeübte'Druck zuerst übertragen. Da dieser Bolzen mit dem Stück m ein Ganzes bildet, so überträgt letzterer den Druck auf den Kautschukring, wodurch Stöfse vermieden werden.
Die Form F, Fig. 14, wird von zwei parallelen Stäben 00 getragen, welche auf Federn ol ruhen, den Einsatzkopf A durchdringen und unten durch das Querstück o2 mit einander verbunden sind. Die Spannung der Eedern ol wird mittelst der Muttern q q regnlirt.
Diese Lagerung der Form F gewährt einestheils den Vortheil, dafs sich dieselbe der Bewegung des Stempels./1 anpafst, anderenteils, dafs der Absatz nach Aufnagelung desselben auf den Schuh mittelst der Zugstange 03 und des Auftritthebels q \ Fig. 3, leicht aus der Form F herausgestofsen werden kann.
SH
Die Ingangsetzung der Maschine geschieht dadurch, dafs der Arbeiter, nachdem er das Eisenplättchen z'4, den Absatz und Schuh in die Form richtig eingelegt und den Stempel z'1 genau über die Form gestellt hat, den Hebel q°-, Fig. 14 und 15, niederdrückt. Dadurch löst der Winkelhebel q3, welcher sich um den Bolzen s, Fig. 1 und 2, dreht, den Hebel q* aus.
Der Bolzen s ist an dem Arme q5 befestigt, welcher an der Welle O angebracht ist. Der Arm q5 bewirkt das Einfallen und Auslösen der Klinke α durch Einschaltung der Bestandtheile /2 /' / g und b, Fig. 1 und 2.
Die einzelnen Theile der Auslösvorrichtung nehmen die in der Fig. 15 dargestellte Lage in dem Moment an, wo die Maschine abgestellt wird. Wird nun der Hebel q* ausgelöst, so wird der die Klinke tragende Hebel b herunterfallen und die Verbindungsstange fz sowie den Arm qb mit seinem dem Hebel q3 als Drehpunkt dienenden Bolzen s hinaufziehen. Die Nase des Winkelhebels q3 wird durch die Spiralfeder .?5 beständig nach innen gedrückt. Sobald die Nase der Klinke α in den Einschnitt rA, Fig. 2, der Riemscheibe r2 einfällt, wird die an dem Hebel qi angebrachte Frictionsrolle s* noch ein kleines Stück auf der Erhöhung t, welche sich auf der inneren Radkranzfläche des Rades Q\ Fig. 14 und 15, befindet, weiter rollen. Beim Hinabfallen der Rolle s2 von der Erhöhung t wird das entgegengesetzte Ende des um sl, Fig. 2, drehbaren Hebels q* gehoben, welches von der Nase des Winkelhebels q3 durch die Feder s5 hereingezogen und unterfafst wird. Die beiden Federn s3 und s4, Fig. ·2, haben den Zweck, den Widerstand, den das Hinausdrücken der Nase des Winkelhebels q3 verursacht, zu überwinden.
Die Rolle s2 läuft nun so lange auf der inneren kreisförmigen Radkranzfläche, bis der Punkt u, Fig. 15, dieselbe erreicht. Alsdann tritt die Frictionsrolle i2 auf die Erhöhung t, wobei das andere Ende des Hebels qi, welches auf der Nase liegt, herabgezogen wird.
Während dieser Bewegung wird die Verbindungsstange /2 herabgezogen, welche im Verein mit den Armen/' und/und dem Stück g und Hebel b das Auslösen der Klinke α und das Abstellen der Maschine bewirkt.
Nachdem der Absatz auf den Schuh genagelt ist, wird derselbe sammt dem Eisenplättchen z'4 aus der Form F herausgenommen. An Stelle des Plättchens z'' wird jetzt ein dem Absatz entsprechend geformtes, comprimirtes Sohllederplättchen in die Form gelegt, welches bei nochmaligem Niedergehen des Prefsstempels auf den Absatz aufgedrückt wird. Das Sohllederplättchen ist etwas stärker als das Eisenplättchen z'4, so dafs die Nägel tief in dasselbe eindringen, ohne es zu durchdringen. Das Plättchen haftet auf diese Weise fest auf dem Absatz und verdeckt die Nägel.
Der Kniehebel P3 und F'' kann statt durch eine unrunde Scheibe, wie in der in Fig. 1 bis 13-dargestellten Maschine, auch durch ein Excenter bewegt werden und zeigt Fig. 16 diese Construction.
Die gegenseitige Lage des Excentermittels und der Erhöhung t am Rade Q1 wird dann eine solche sein, wie sie in Fig. 15 und 16 dargestellt ist.

Claims (12)

Patent-Ansprüche:
1. Der oben beschriebene und durch die Zeichnung, Blatt 1, dargestellte Mechanismus, welcher es ermöglicht, dafs der Arbeiter die Maschine nicht eher in Bewegung setzen kann, als bis die Form F genau und richtig unter den Prefsstempel gestellt ist; ferner dafs die Maschine nach Vollendung der mit dem Absatz vorzunehmenden Arbeit sich in selbstthätiger Weise wieder abstellt.
2. Der veränderte Mechanismus für die Bewegung der Stempel zum Vorstechen der Löcher und zum Einschieben der Nägel.
3. Der veränderte Mechanismus zur seitlichen Verschiebung des Schlittens K mit seinen Stempeln L und N.
4. Die oben beschriebene und durch die Zeichnung dargestellte Art der Befestigung der Stahlplatten / und /' auf die Stempel L und N, sowie die den Einschiebstiften als Führung dienende Scheibe m.
5. Die veränderte unrunde Scheibe F 6 sowie der Winkelhebel O und Feder o2, wodurch das Wiedereinrücken des Kniehebels F3 und F1 bewerkstelligt wird. .
6. Die Anbringung der Stangen F5, wodurch die Beanspruchung des Maschinengestelles auf relative Festigkeit aufgehoben und das Druckgelenk nur noch auf absolute und rückwirkende Festigkeit in Anspruch genommen wird.
7. Die veränderte Construction des Maschinengestelles sowie die eigenthümliche Anordnung der einzelnen Bestandtheile, wodurch das theilweise Abnehmen des Auslösmechanismus, Fig. 1 bis 13, das Einsetzen desjenigen Mechanismus, welcher in den Fig. 14 bis 16 dargestellt ist, . ermöglicht wird.
8. Der hier oben mit Hülfe von Fig. 14 bis 16 beschriebene Auslösmechanismus, vermittelst dessen die Maschine durch Niederdrücken des Hebels q2 mit dem Fufse in Gang gesetzt und nach Aufnagelung des Absatzes auf den Schuh in selbstthäliger Weise wieder abgestellt wird.
9. Der veränderte Einsatzkopf A, Fig. 14, 15 und 16, mit dem Kautschukring p, dem ^tück m, der Platte/1 und/2, der Mutter η und dem verstellbaren Bolzen m'.
ίο. Die eigenthümliche Lagerung der Form F1 Fig. 14 und 16, auf parallelen Stäben 0 0 und Federn ol o\ welche durch Muttern q q mehr oder weniger gespannt werden können.
11. Die veränderte Construction des um den Bolzen k drehbaren Stempels il mit dem ihn aufnehmenden Stücke / und Hebel I1, Fig. 16.
12. Bei Absatz-Comprefs- und Aufnagelmaschinen die alleinige Anwendung von an der Spitze schräg abgeschliffenen Ahlen, so dafs dieselben je nach Wunsch eine Richtung nach rechts oder links einer verticalen Linie nehmen, um die Löcher für das Aufnageln des Absatzes in schiefer Richtung vorstechen zu können, was für geschweifte oder französische Absätze nothwendig ist, wie beschrieben und in Fig. 13 dargestellt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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