DE547829C - Trinkroehrchen - Google Patents

Trinkroehrchen

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DE547829C
DE547829C DEW76921D DEW0076921D DE547829C DE 547829 C DE547829 C DE 547829C DE W76921 D DEW76921 D DE W76921D DE W0076921 D DEW0076921 D DE W0076921D DE 547829 C DE547829 C DE 547829C
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DE
Germany
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paper
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drinking tubes
tubes
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DEW76921D
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Wickel & Co Komm Ges
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Wickel & Co Komm Ges
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G21/00Table-ware
    • A47G21/18Drinking straws or the like

Landscapes

  • Laminated Bodies (AREA)
  • Paper (AREA)
  • Table Equipment (AREA)

Description

  • Trinkröhrchen Gegenstand der Erfindung ist ein aus einem Papierträger mit einem verklebenden und wasserdichten Überzug bestehendes Trinkröhrchen.
  • Bekannte Röhrchen dieser Art, die aus mit wasserabstoßenden Materialien, z. B. Paraffin, Harzemulsionen o. dgl., getränktem, also saugfähigem Papier hergestellt sind, können ihren Zweck nicht in zufriedenstellender Weise erfüllen, da sie keine vollkommene V erklebung der Nähte oder Windungen erreichen lassen. Einmal, weil die genannten Stoffe entweder nur in geschmolzenem Zustand anwendbar sind und an sich keine große Klebkraft besitzen, wie z. B. Paraffin und Wachs, oder weil sie, wenn sie z. B. als Harzemulsion angewendet werden, leicht in Wasser wieder löslich sind, so daß die Röhrchen sich beim Gebrauch leicht wieder auseinanderrollen und vorzeitig unbrauchbar werden. Ferner aber auch und hauptsächlich deshalb, weil ein imprägniertes Papier der Natur der Sache nach saugfähig sein muß. Das Imprägnierungsmittel rnuß somit dünnflüssig sein, um überhaupt von der Masse aufgenommen werden zu können. Saugfähiges Papier saugt das Imprägnierungsmittel kapillar an und läßt infolgedessen auf seinen außerdem noch verhältnismäßig rauhen Außenflächen zu wenig Imprägnierungsmittel zurück, als daß diese #I-lenge für eine praktisch erforderliche feste Verklebung genügen würde. Außerdem erfordert das Imprägnieren an und für sich verhältnismäßig große Mengen Material. nur um die eigentliche Papiermasse dicht zu machen, so daß ein solches Verfahren auch teuer ist, ohne jedoch ein brauchbares Resultat zu ergeben. Auch ist Paraffin und seine Homologen in heißem Wasser sowie schon in schwach alkoholhaltigen Getränken löslich, was aus Geschmacks- und anderen Gründen unerwünscht ist. Endlich fehlt dem bekannten Trinkröhrchen jede federnde Elastizität, und sie sind sehr empfindlich und selbst gegen schwachen seitlichen Druck wenig widerstandsfähig.
  • Gemäß der Erfindung gelingt es, unter Beseitigung der erwähnten Mängel außerordentlich elastische, sehr steife, druckfeste, vollkommen wasserdichte Röhrchen auf einfachere und viel billigere Weise herzustellen als bisher, wobei d:# Röhrchen zugleich hitzebeständig sind. .hr überzugsmaterial, nicht ansaugende Papiere, vorzugsweise auch durchscheinende Papiere, insbesondere hochkalandrierte Sulfitcellulosepapiere u. dgl., erhält einen beiderseitigen, auf ihren Oberflächen frei gebildeten und darauf stehenden Überzug eines aus Karbamid und Formaldehyd gebildeten und nachträglich gehärteten Kondensats, welches zugleich als Dichtungs-. Versteifungs-und Verklebemittel dient.
  • Ein Kondensationsprodukt aus Karbarnid und Formaldehyd kann auf die Oberfläche der glatten und nichtsaugfähigen bzw. für dasselbe nichtsaugfähig gemachten Papiere in äußerst dünner Schicht. mithin in sehr rationeller und sparsamer Weise aufgebracht werden. Im-Vergleich mit.lmprägnierungsmitteln genügt etwa ein Zehntel der Gewichtsmenge. Dagegen ist die, praktjsche Auswirkung dieser Maßnahme eine vollkommen durchgreifende, und zwar deshalb, weil das Überzugsmaterial in reiner Substanz, wenn auch in dünner Schicht, zur Wirkung kommt. Die Festigkeit gegen Wasser und alkoholische oder saure Flüssigkeiten, die natürliche Elastizität und Steifheit einerseits des Papieres, andererseits des Klebemittels bleiben unverändert erhalten. Zugleich wird ein hitzebeständiges Erzeugnis geschaffen. Wird ein von Natur transparentes Material verwendet, so ist das fertige Erzeugnis auch durchsichtig und erhält den Charakter eines Federkieles.
  • DieÜberzugsschichten können in beliebiger Weise aufgebracht werden. Beispielsweise kann man die Papierbahnen bereits mit den Überzügen auf beiden Seiten versehen und trocknen und dann bei der Bildung und Verklebung des Röhrchens entweder Wärme zur torübergehenden Verflüssigung anwenden oder die vorübergehende Erweichung und Klebkraft durch einseitige Einwirkung des Lösungsmittels des Aufstriches erzielen. Oder aber man präpariert vor der Röhrchenbildung nur die eine Papierseite, schneidet in Bobinen und trägt in der Maschine, die zur Röhrchenbildung dient, das Überzugsmaterial auf die noch freie Papierseite auf, also direkt vor dem Aufwickeln des Röhrchens. Die Kondensate aus Karbamid und Formaldehyd, deren chemische Herstellungsverfahren verschiedener Art hier nicht in Betracht kommen, stellen in ihrer unteren Kondensationsstufe sirupartige Flüssigkeiten dar, welche leicht trocknend in dünner Schicht aufbringbar sind und nach dem Trocknen und Erhitzen eine glasartige, in allen Lösungsmitteln unlösliche, geschmack- und geruchlose Masse bilden.
  • Die Röhrchenbildung selbst kann in irgendeiner beliebigen mechanischen Weise erfolgen. Das neue Erzeugnis kann in Naturfarbe oder beliebig gefärbt hergestellt sowie beliebig dekoriert oder mit Aufschriften versehen werden. Es stellt infolge seiner billigen Massen-. herstellbarkeit als Ersatz für Strohhalme oder Federkiele u. dgl..Naturprodukte einen wichtigen technischen Fortschritt dar.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRUCII Trinkröhrchen, bestehend aus einem Papierträger mit einem verklebenden und wasserdichten Überzug, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem das Überzugsmaterial nicht, ansaugenden Träger, insbesondere Sülfitcellulosepapier, und darauf beiderseits aufgebrachten Schichten eines aus Karbamid und Formaldehyd gebildeten und nachträglich gehärteten Kondensats hergestellt ist.
DEW76921D 1927-08-23 1927-08-23 Trinkroehrchen Expired DE547829C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE749372C (de) * 1941-07-18 1944-11-22 Ig Farbenindustrie Ag Verfahren zum Veredeln von Papiergut

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE749372C (de) * 1941-07-18 1944-11-22 Ig Farbenindustrie Ag Verfahren zum Veredeln von Papiergut

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