DE547232C - Verfahren zur Bremsung eines Kraftfahrzeuges durch den Motor unter Abschluss der Auspuffleitung - Google Patents

Verfahren zur Bremsung eines Kraftfahrzeuges durch den Motor unter Abschluss der Auspuffleitung

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DE547232C
DE547232C DEM112663D DEM0112663D DE547232C DE 547232 C DE547232 C DE 547232C DE M112663 D DEM112663 D DE M112663D DE M0112663 D DEM0112663 D DE M0112663D DE 547232 C DE547232 C DE 547232C
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DE
Germany
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carburetor
exhaust line
braking
exhaust
engine
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Expired
Application number
DEM112663D
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English (en)
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Rolls Royce Solutions GmbH
Original Assignee
Maybach Motorenbau GmbH
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L13/00Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L2760/00Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines
    • F01L2760/003Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines for switching to compressor action in order to brake
    • F01L2760/005Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines for switching to compressor action in order to brake in cooperation with vehicle transmission or brakes; devices to facilitate switching to compressor action by means of other control devices, e.g. acceleration pedal or clutch

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description

Es ist bekannt, den Motor eines Kraftfahrzeuges zur Bremsung des Fahrzeuges zu benutzen, indem die Auspuffleitung verschlossen wird, wobei dann die vom Motor zu leistende Verdichtungsarbeit zum Bremsen dient. Damit während der Bremszeit keine Verb rennungs vorgänge im Motor (Nachbrenner o. dgl.) stattfinden, wird gewohnheitsmäßig der Vergaser nahezu geschlossen,
ίο so daß nur noch so viel Luft nachströmt, als infolge der Undichtigkeiten des Auspuffabschlusses aus dem Motor verlorengeht. Trotzdem wird natürlich der Luftgeschwindigkeit über der Vergaserdüse entsprechend etwas Brennstoff angesaugt, so daß Nachbrenner und auch eine ziemliche Geruchsbelästigung· unvermeidlich sind.
Zur Beseitigung dieses Übelstandes hat man hinter dem Vergaser ein gesteuertes
ao Lufteinlaßventil angeordnet, das beim Bremsen durch den Motor unter Auspuffverschluß so eingestellt wurde, daß Luft unter Umgehung des Vergasers unmittelbar in die Zylinder eintreten konnte.
Das Verfahren nach der Erfindung macht eine solche besondere Einrichtung überflüssig und vermeidet trotzdem die oben angeführten Nachteile, und zwar dadurch, daß beim Abschluß des Auspuffs der Lufteintritt in den Vergaser und der Luftdurchtritt durch ihn so vergrößert wird, daß die Luftgeschwindigkeit bei dem außerordentlich geringen Luftverbrauch infolge des Auspuffabschlusses so verringert wird, daß der an der Brennstoffdüse herrschende Unterdruck keinen Brennstoff mehr ansaugen kann.
Zu diesem Zweck wird nach dem erfindungsgemäßen Verfahren nach der Drosselung des Vergasers unter Absperrung des Auspuffes der Vergaser wieder geöffnet, und zwar kann dies je nach der Konstruktion des Vergasers durch entsprechendes öffnen der Lufteintrittsöffnung oder der Drosselklappe geschehen.
Dieses Verfahren kann ohne weiteres bei jedem mit entsprechendem Auspuff Verschluß versehenen Kraftfahrzeug zur Anwendung kommen, doch wird erfindungsgemäß mit bekannten Mitteln die Einrichtung so getroffen, daß beim Schließen des Auspuffverschlusses der Vergaserhebel zwangsläufig mitgenommen und der Vergaser ,so weit geöffnet wird, daß an der Brennstoffdüse die vorher angegebene geringe Luftgeschwindigkeit herrscht.
Im weiteren Ausbau der Erfindung soll dann ein möglichst guter Abschluß für den Auspuff herbeigeführt werden. Bisher hat man dafür einen Hahn verwendet, dessen Enden in Zapfen gelagert waren und der infolge der hohen Betriebstemperatur leicht zum Anfressen neigte, daher undicht wurde und verhältnismäßig schlecht wirkte, indem der Luftverbrauch ziemlich hoch wurde. Erfindungsgemäß wird der Auspuffabschluß
dadurch verbessert, daß ein zylindrischer Hahn zur Anwendung kommt, der ohne Führungszapfen ausgebildet ist und an dessen Enden zur Dichtung Kolbenringe oder entsprechende Segmente angeordnet sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt.
Abb. ι und 2 zeigen das Schema in Seitenansicht in zwei Stellungen.
Abb. 3 zeigt den Auspuffhahn für sich in Vorderansicht und
Abb. 4 im Schnitt in Ebene H-II (Abb. 3). Der mit 1 bezeichnete Auspuff hahn wird mittels eines über die Scheibe 8 gespannten Seiles 9 gedreht. Das Seil 9 läuft in entsprechendem Abstand über eine zweite Scheibe 10, die in der Nähe des Führersitzes angebracht ist und mittels eines Hebels 12, ao der mit ihr auf der gleichen Achse 11 befestigt ist, gedreht werden kann. Das Seil 9 ist sowohl auf der Scheibe 8 als auch auf der Scheibe 10 zweckmäßigerweise mittels einer Klemmvorrichtung 13 festgehalten. Außerdem ist es mit einer selbsttätigen Spannvorrichtung 14 versehen.
Bei 2 ist der Vergaser angedeutet, dessen Hebel 3 durch die Stange 4 und über den Zwischenhebel 5 vermittels des Fußhebels 7, der in der Achse 6 gelagert ist, bewegt werden kann. An dem Zwischenhebel 5 ist das Ende eines Zugseiles 16 befestigt, das über die Zwischenrolle 17 zu dem Hebel 15 führt, an dem sein anderes Ende festgemacht ist. Der Hebel 15 ist starr mit dem Hebel 12 bzw. der Scheibe 10 verbunden.
Der Auspuffhahn 1 hat rechts und links von seiner Durchbohrung zu seiner Abdichtung Kolbenringe oder Segmente 18 erhalten und, um eine Verschiebung in seiner Längsrichtung zu verhindern, ist er mit einer Nut 19 versehen, in die der Stift 20 hineinragt.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende:
Normalerweise wird der Vergaserhebel 3 durch Betätigung des Fußhebels 7 verstellt. Abb. ι ist eine Stellung des Vergasers, in der er ganz oder fast ganz geschlossen ist. Soll nun mittels des Motors gebremst werden, so wird der Hebel 12 in der angegebenen Pfeilrichtung bewegt, so daß er in die Stellung Abb. 2 gelangt. Der Hebel 15 geht mit und zieht an dem Seil 16, so daß der Zwischenhebel 5 ebenfalls in eine andere Lage gelangt, wodurch mittels der Stange 4 der Vergaserhebel 3 in diejenige Lage gebracht wird, in der der Vergaser den jeweils obwaltenden Verhältnissen entsprechend so weit geöffnet ist, daß die Geschwindigkeit der über die Brennstoffdüse streichenden Luft bzw. das dort herrschende Vakuum nicht mehr genügt, Brennstoff anzusaugen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Verfahren zur Bremsung eines Kraftfahrzeuges durch den Motor unter Abschluß der Auspuffleitung, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Schließen des Vergasers zunächst die Auspuffleitung abgeschlossen und danach oder gleich- 7» zeitig der Vergaser bzw. seine Luftzuführungsklappe oder die Drosselklappe wieder geöffnet wird.
  2. 2. Bremsvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zwangsläufige Mitnahmevorrichtung (4, 5, 15, 16) zwischen dem Auspuffverschluß nud dem Vergaserhebel (3).
  3. 3. Bremsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ab sperren der Auspuffleitung ein an sich bekannter zylindrischer Drehschieber (1) dient, dessen Enden durch Kolbenringe oder Segmente (18) abgedichtet sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEM112663D 1929-11-10 1929-11-10 Verfahren zur Bremsung eines Kraftfahrzeuges durch den Motor unter Abschluss der Auspuffleitung Expired DE547232C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE913597C (de) * 1950-10-10 1954-06-18 Heinrich Henselmann Bremse fuer durch Brennkraftmaschine, insbesondere durch Dieselmotor, angetriebene Fahrzeuge
DE966212C (de) * 1952-06-20 1957-07-18 Augsburg Nuernberg A G Zweigni Motorbremse
DE1040397B (de) * 1954-07-03 1958-10-02 Krauss Maffei Ag Motorbremse fuer Kraftfahrzeuge
DE1057820B (de) * 1952-06-16 1959-05-21 Daimler Benz Ag Auspuff-Motorbremse

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DE966212C (de) * 1952-06-20 1957-07-18 Augsburg Nuernberg A G Zweigni Motorbremse
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