DE546191C - Elektromagnetischer Verschlussausloeser - Google Patents

Elektromagnetischer Verschlussausloeser

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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/14Circuit arrangements
    • H05B41/30Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp
    • H05B41/32Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp for single flash operation

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Description

Um beim Auslösen des Objektivverschlusses einer photographischen Kamera gleichzeitig ein Blitzlicht zu entzünden, hat man u. a. bereits vorgeschlagen, mittels zweier gemeinsam beeinflußter Bowdenzüge einerseits den Verschluß zu betätigen und andererseits die Sperrung einer zuvor gespannten pyrophoren Zündvorrichtung auszulösen. Auch Vorrichtungen zum elektrischen Fernauslösen des
to Verschlusses unter gleichzeitiger Blitzlicht entzündung sind an sich nicht neu. Bei der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung wird zum Betätigen des Verschlusses ein an sich bekannter elektromagnetischer Auslöser benutzt, bei dem durch den Magnetanker ein zuvor gespannter, unter Federwirkung verschiebbarer Bolzen entspannt wird, der auf den Drücker eines Drahtauslösers einwirkt. Erfindungsgemäß wird diese Einrichtung in der Weise zum Auslösen eines Reibradfeuerzeuges ausgebildet, daß das freie Ende des Bolzens in Spannlage in ein auf der Achse eines pyrophoren Feuerzeuges sitzendes Sperrad eingreift und dieses beim Auslösen des Verschlusses freigibt, so daß die zuvor gespannte Achse nebst dem Reibrad in Drehung versetzt und das Blitzlicht entzündet wird. Eine Hilfsvorrichtung ermöglicht es, den Anker statt elektrisch auch durch Fadenzug zu betätigen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung dargestellt. Es zeigen:
Abb. ι den Grundriß der Vorrichtung bei abgenommenem Deckel, in ausgelöster Stellung,
Abb. 2 die Seitenansicht mit einem Längsschnitt durch das Gehäuse, in gespannter Stellung.
Die Vorrichtung bedient sich eines Drahtauslösers bekannter Art, bei dem durch Druck auf einen unter Federdruck stehenden Knopf 1 die Auslösung des Linsenverschlusses geschieht. Das Ende des Drahtauslösers wird mit seinem einschiebbaren Knopf 1 in den Spannkopf 2 gesteckt und dadurch festgehalten, daß sich der als Handgriff dienende Endring des Auslösedrahtes von innen gegen den ausschwenkbaren Hebel 3 und der Knopf 1 sich gegen das Ende der längsbeweglichen Stange 4 abstützt. Zum Erfassen dieser Stange 4 besitzt sie einen Handgriff 5. Am selben Ende ist in die Stange 4 eine Schraube 6 eingesetzt, um eine Einstellung entsprechend der verschieden lang vorstehenden Auslöserknöpfe zu ermöglichen. Durch eine Druckfeder 7, die sich einerseits gegen die Zwischenwand 8 und andererseits gegen einen die Stange 4 durchdringenden Stift abstützt, wird die letztere in die Auslöserstellung gedrückt. Beim Einschieben der Stange 4 in die Sperrstellung gleitet sie an der Nase 9 des unter Federwirkung stehenden Sperrhebels 10 entlang, bis bei Erreichung der Endstellung die Nase 9 in die Einkerbung 11 der Stange 4 einspringt. Bei diesem Ein-
springen wird der Hebel io so weit zurückgeschwenkt, daß sein Ende die vorstehende Nase des unter schwächerer Federwirkung stehenden Sperriegels 12 zurückdrückt und von dieser festgehalten wird. Der Sperrriegel 12 sitzt drehbar auf der Achse 13. Für die Betätigung des Drahtauslösers 1 mittels der zurückschnellenden Stange 4 ist die Zurückschwenkung des Sperriegels 12 und da· mit die Entriegelung des unter stärkerer Federwirkung stehenden Hebels 10 notwendig. Dies geschieht durch den Anker 14, der ebenfalls um die Achse 13 schwenkbar ist. Wird dieser als zweiarmiger Hebel ausgebildete! Anker 14 durch Schließung des Stromkreises mittels des Kontaktes 16 von dem Elektromagneten ι S angezogen, so schlägt der an dem anderen Hebelarm dieses Ankers angebrachte Ansatz 17 gegen den am Sperriegel 12 vorstehenden Stift 18, wodurch der Riegel zurückgedrückt wird und die Auslösung erfolgt. Als Stromquelle kann eine auf dem Gehäuse liegende Taschenlampenbatterie 19 dienen, deren Strom durch die sie festhaltenden Klemmschrauben 20 durch Leitungen dem Elektromagneten 15 zugeführt wird.
Beim Einschieben der Stange 4 in die Sperrstellung schiebt sich deren nach innen gerichtetes Ende in das drehbar auf der Achse 21 sitzende Sperrad 22 hinein und verhindert dessen Drehung. Unmittelbar hinter diesem Sperrad 22 sitzt fest auf der Achse 21 ein kleineres Zahnrad 23, in welches ein am Sperrad 22 befestigter federnder Sperrzahn 24 greift. Die Achse 21 trägt an einem Ende den zum Aufziehen bestimmten Handgriff 25 und am anderen Ende das fest darauf sitzende Reibrad 26 des zur Zündung des Blitzlichtes vorgesehenen Feuerzeuges. Das Blitzlichtpulver wird auf dem aufgeklappten Deckel 27 ■ eines verschließbaren Gehäuses in unmittelbare Nähe des Feuerzeuges gestreut. Auf der Achse 21 sitzt die Spannfeder 28, die einerseits an der Stange und andererseits an der Gehäusewandung befestigt ist. Die Feder wird durch das Drehen der Achse 21 mittels des Handgriffes 2 5 gespannt, indem sie ihren Windungsdurchmesser verkleinert und die Zahl der Windungen vergrößert. Bei und nach dem Aufdrehen wird die Achse 21 durch die in das Sperrad 22 greifende Stange 4 am Zurückschnellen verhindert. Dieses Zurückschnellen und damit die Entzündung des Blitzlichtes durch das Feuerzeug 26 geschieht in demselben Augenblick, in dem die Stange 4 entriegelt wird, also den Auslöser betätigt und aus dem Bereich des Sperrades 22 zurückspringt (Abb. 1).
Der unter der Wirkung einer besonderen Feder stehende Anker 14 kann auch, wenn eine Stromquelle nicht zur Hand ist, mechanisch in die Auslösestellung geschwenkt werden. Zu diesem Zweck ist unmittelbar hinter dem Anker eine in den Seitenwandungen des Gehäuses drehbar gelagerte Achse 29 angebracht, auf welcher hinter dem Anker eine Gabel 30 sitzt, die bei Drehung der Achse 29 die Auslösebewegung des Ankers verursacht. An dem außen vorstehenden Ende der Achse 29 ist ein Hebel 31 befestigt, der durch die Verbindung mit einem Bindfaden o. dgl. die Drehung der Achse und damit die Auslösung bewirkt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Elektromagnetischer Verschlußauslöser, bei dem durch den Magnetanker ein unter Federwirkung längsverschiebbarer Bolzen entsperrt wird, der auf den Drücker eines Drahtauslösers einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des Bolzens (4) in Spannlage in ein auf der Achse (21) eines an sich bekannten pyrophoren Feuerzeuges (26) sitzendes Sperrad (22) eingreift und dieses beim Auslösen des Verschlusses freigibt, so daß die Achse (21) nebst dem Reibrad (26) durch eine zuvor gespannte Triebfeder (28) in Drehung versetzt wird und das Blitzlicht entzündet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (29, 30, 31), an der ein Zugfaden zum Verschwenken des Ankers (14) befestigt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930546191D 1930-04-09 1930-04-09 Elektromagnetischer Verschlussausloeser Expired DE546191C (de)

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