DE3145472C2 - Vorrichtung zur Arretierung eines Verschlußvorhangmitnehmers bei einem elektronischen Kameraverschluß - Google Patents
Vorrichtung zur Arretierung eines Verschlußvorhangmitnehmers bei einem elektronischen KameraverschlußInfo
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Abstract
Eine Verschlußlamelle bzw. ein Verschlußvorhang ist durch ein Antriebs- oder Mitnehmerelement (18) betätigbar, das in einer Verschlußspannstellung durch eine Sperrhebelanordnung (12, 16) arretierbar ist, die einen ersten Hebel (12) mit einem abgebogenen Ende bzw. einer Nase (12a), die mit dem Mitnehmerelement (18) in Eingriff bringbar ist, und einen zweiten Hebel (16) mit einem Eisenstück (16c) aufweist, das durch einen Elektromagneten (22, 42) anziehbar ist, der im erregten Zustand ersten und zweiten Hebel (12, 16) gemeinsam (über einen Bogen) in einer Richtung zum Freigeben des Mitnehmerelements (18) für die Betätigung des Verschlußvorhangs verschwenkt. Der zweite Hebel (16) ist gegen eine Bewegung arretierbar, um das Mitnehmerelement (18) durch einen geradlinig bewegbaren Nachführer in Abhängigkeit von der Betätigung eines Schnellrückschwingspiegelmechanismus zu betätigen. Wenn ein Verschluß-Auslöserknopf zum Hochklappen des Spiegels (49) zwecks Einleitung eines Belichtungsvorgangs gedrückt wird, wird der zweite Hebel (16) vom Nachführer ausgerückt und durch den erregten Elektromagneten (22, 42) zur Auslösung oder zum Freigeben des Mitnehmerelements (18) angezogen. Nach erfolgter Belichtung wird der Spiegel (49) abgeklappt, so daß der Nachführer den zweiten Hebel (16) gegen eine Bewegung zu arretieren vermag. Der erste Hebel (12) befindet sich sodann in einer Stellung, in welcher er das Mitnehmerelement (18) in der Verschlußspannstellung zu arretieren vermag.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Arretierung eines VerschluBvorhangmitnehmers bei einem
elektronischen Kameraverschluß, der in einer Verschlußspannstellung durch eine Sperrhebelanordnung
arretierbar ist, die einen Hebel mit einem Anker aufweist, der durch einen Elektromagneten anziehbar ist,
um den Mitnehmer freizugeben.
Eine bisherige Vorrichtung zur Arretierung eines Vcrschlußvorhangmünehiners bei einem elektronischen
Kameriiverschluß umfaßt einen Elektromagneten und
einen normalerweise durch eine Feder vom Elektromagneten hinweg vorbelasteten Arretierhebel zum Arretieren
des Vorhangmitnehmers vor der Betätigung der Verschlußvorhänge. Die Verwendung eines normalerweise
durch eine Feder vom Elektromagneten hinweg vorbelasteten Arretierhebels ist auch beispielsweise aus
der DE-AS 25 46 150 bekannt. Wenn der Elektromagnet erregt wird, wird der Arretierhebel gegen die Vorbelastung
der Feder gegen ersteren angezogen, wobei der Mitnehmer entsperrt wird, der dann die Verschlußvorhänge
betätigt. Bei dieser bisherigen Anordnung muß der Elektromagnet eine große Leistung besitzen, damit
er den Arretierhebel gegen die Kraft der Feder zu verlcgern
vermag. Demzufolge erhält die gesamte Vorrichtung große Abmessungen. Eine Möglichkeit der Verkleinerung
der Vorrichtung könnte in der Verwendung einer schwächeren Feder für die Vorbelastung des Arretierhebels
gesehen werden. Je schwächer jedoch die Feder ist, um so größer ist die Möglichkeit dafür, daß
der Arretierhebel unter auf die Kamera einwirkenden Stoßen ungewollt ausgerückt wird und dabei den Verschlußvorhangmitnehmer
freigibt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Arretierung eines Verschlußvorhangmitnehmers
bei einem elektronischen Kameraverschluß anzugeben, bei dem om elektromagnetisch betätigten
Freigabevorgang infolge des Ankeranzugs keine einzige Feder zusätzlich zu spannen ist, so daß die magnetische
Kraft und der hierfür erforderliche Energieaufwand soweit gesenkt werden können, daß lediglich die
Reibungskraft zwischen Arretierhebel und Mitnehmer zu überwinden ist.
Dies wird bei einer Vorrichtung der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der den
Anker tragende Hebel vor dem Belichtungsvorgang gegen eine Freigabe des Mitnehmers durch eine Haltevorrichtung
haltbar ist, und daß in der Sperrhebelanordnung ein mit dem Mitnehmer in Eingr;?f bringbarer Ansatz
an einem Arretierhebel angeordnet ist, der mit dem den Anker tragenden Hebel um die gleiche Achse
schwenkbar über eine Feder in einer durch Anschlag begrenzten Winkelstellung verbunden ist.
Bei einer Vorrichtung zur Arretierung der beiden Verschlußvorhangmitnehmer eines elektronischen Kameraverschlusses
ist vorzugsweise vorgesehen, daß die den Anker tragenden Hebel vor dem Belichtungsvorgang
gegen eine Freigabe der Mitnehmer durch eine Sperrplatte haltbar sind, und daß in den Sperrhebelanordnungen
ein mit den Mitnehmern jeweils in Eingriff bringbarer Ansatz jeweils an einem Arretierhebel angeordnet
ist, der mit den den Anker tragenden Hebeln jeweils um die gleiche Achse schwenkbar über eine zugehörige
Feder in einer durch Anschlag begrenzten Winkelstellung verbunden ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Aufsicht auf eine bisherige
Vorrichtung zur Arretierung eines Verschlußvorhangrnitnehmers bei einem elektronischen Kameraverschluß.
F i g. 2 eine Aufsicht auf eine Vorrichtung zur Arrctic-
o5 rung eines Verschlußvorhangmitnehmers bei einem
elektronischen Kameraverschluß mit Merkmalen nach der Erfindung,
F i g. 3 bis 5 der Fig. 2 ähnelnde Aufsichten /ur Vcr-
deutlichung der Arbeitsweise der Vorrichtung nach
Fig. 2,
Fig.6 eine Seitenansicht der Vorrichtung nach Fig. 2,
F i g. 7 eine F i g. 6 ähnelnde Darstellung, welche die
Vorrichtung in betätigtem Zustand zeigt,
F i g. 8 eine Aufsicht auf eine Vorrichtung zur Arretierung
eines Verschlußvorhangmitnehmers gemäß einer anderen Ausführtingsform der Erfindung,
Fig.9 bis 12 der Fig.8 ähnelnde Darstellungen zur
Verdeutlichung der Arbeitsweise der Vorrichtung nach F i g. 8 und
Fig. 13 eine Aufsicht auf eine Vorrichtung gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung.
Die in Fig. 1 dargestellte bisherige Vorrichtung zum Arretieren eines Verschlußvorhangmitnehmers umfaßt
einen Arretierhebel 2 mit einem Anker 2a und einem Elektromagneten 3, der in erregtem Zustand den Anker
2a anzieht und dabei den Arretierhebel 2 gegen die Kraft einer Feder 4 im Uhrzeigersinn verschwenkt, bis
ein abgebogenes Ende bzw. eine Nase 2b des Arretierhebels 2 aus einem Haken 5a eines Verschlußramellenmitnehmers
ausrückt. Der Mitnehmer 5 win! dann durch eine Feder entgegen dem Uhrzeigersinn in die
strichpunktiert eingezeichnete Stellung verschwenkt, worauf die nicht dargestellten Verschlußlamellen oder
Vorhänge durch einen am Mitnehmer 5 vorgesehenen Zapfen 5b betätigt werden. Nach erfolgter Aufnahme
wird der Mitnehmer 5 in einem Verschlußspannvorhang gegen die Kraft der Feder 6 aus der strichpunktiert
eingezeichneten Stellung entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht, bis der Haken 5a mit seiner Rückseite gegen
die Nase 2b des Arretierhebels 2 (der beim Abfallen des Elektromagneten in seine Ausgangsstellung zurückgeführt
worden ist) angedrückt ist und der Arretierhebel sich im Uhrzeigersinn verschwenken IaBt. Wenn sich
der Haken 5a an der Nase 2b vorbeibewegt, wird der Arretierhebel 2 unter der Kraft der Feder 4 entgegen
dem Uhrzeigersinn verdreht, so daß die Nase 2b den Haken zu arretieren, d. h. festzuhalten vermag. Die Vorrichtungsteile
befinden sich hierauf wieder in der Stellunggemäß Fig. 1.
Bei der vorstehend beschriebenen bisherigen Vorrichtung muß der erregte Elektromagnet 3 den Arretierhebel
2 gegen die Federkraft der Feder 4 anziehen, so daß er eine vergleichsweise große Anziehungskraft
aufbringen muß. Die bisherige Vorrichtung mit einem solchen Elektromagneten ist daher bezüglich ihrer vergleichsweise
großen Abmessungen nachteilig. Wenn ein kleinerer Elektromagnet verwendet wird, muß die Kraft
der Feder entsprechend klein gewählt werden. Im Falle einer schwächeren Feder 4 besitzt dagegen der Arretierhebel
2 eine größere Tendenz sich unter auf die Kamera, in welche die Vorrichtung eingebaut ist, einwirkenden
Stößen oder dergleichen ungewollt im Uhrzeigersinn zu verdrehen, wobei der Mitnehmer aus seinem
Eingriff mit dem Arretierhebel 2 ausgerückt werden kann. Bei einer derartigen ungewollten Auslösung
oder Freigabe des Mitnehmers 5 kann der Benutzer der Kamera, falls er diese unerwünschte Auslösung des Mitnehmers
5 nicht bemerkt hat, mit großer Wahrscheinlichkeit eine Aufnahmegelegenheit versäumen. Der einmal
ausgerückte Mitnehmer 5 läßt sich in manchen Fällen auch nicht ohne weiteres wieder rückstellen. Wenn
die Arretiervorrichtung mechanisch mit einem Mechanismus für den Filmtransport gekoppelt ist, wird bei der
Rückstellung des Mitnehmers auch der Filmtransportmechanismus betätigt, so daß ein Aufnahmefeld auf dem
Film vergeudet wird.
Im folgenden ist nun eine Ausführungsform der erfir.-dungsgemäßen
Vorrichtung zum Arretieren eines Verschlußvorhangmitnehmers erläutert.
F i g. 2 veranschaulicht die Teile der erfindungsgemäßen Vorrichtung in der Stellung, in welcher ein Kameraverschluß
gespannt ist. Dabei ist ein Arretierhebel 12 für eine vordere Verschlußlamelle bzw. einen vorderen
Verschlußvorhang mit einem abgebogenen Ansatz 12a versehen und auf einer an einer Grundplatte 11 befestigten
Achse 13 schwenkbar gelagert. Der Arretierhebel 12 ist normalerweise entgegen dem Uhrzeigersinn in
Anlage gegen einen Anschlag 15 durch eine Rückholfeder 14 vorbelastet, die zwischen dem Arretierhebel 12
und einem Hebel 16 für den vorderen Verschlußvorhang wirkt. Der Hebel 16 weist abgebogene Anschläge
16a, 16b sowie einen Anker 16c auf und ist auf der Achse
13 schwenkbar gelagert. Der Hebel 16 wird normalerweise durch die Feder 14 im Uhrzeigersinn in Anlage
gegen einen abgebogenen Abschnitt O£w. eine Nase 45a
einer noch näher zu beschreibenden Hai.evorrichtung 45 gedrängt.
Ein Mitnehmer 18 für den vorderen Verschlußvorhang
weist ein hakenförmiges Ende 18a und einen daneben befindlichen Zapfen 186 für die Betätigung des vorderen
Verschlußvorhangs auf. Der Mitnehmer 18 ist auf einer von der Grundplatte 11 abstehenden Achse 19
winkelmäßig bzw. über einen Bogen bewegbar gelagert und normalerweise durch eine Feder 20 für eine
Schwenkbewegung entgegen dem Uhrzeigersinn vorbelastet, doch wird er an einer solchen Schwenkbewegung
entgegen dem Uhrzeigersinn so lange gehindert, wie das Hakenende 18a von dem Ansatz 12a des Arretierhebels
12 erfaßt ist. Wenn -das Hakenende 18a durch den Ansatz 12a freigegeben ist. verlagert sich der Mitnehmer
18 unter der Vorbeiastungskraft der Feder 20 über einen Bogen in Anlage gegen einen Anschlag 21,
der an der Grundplatte 11 montiert ist.
Auf der Grundplatte 11 ist neben dem Hebel 16 ein Elektromagnet 22 für den vorderen Verschlußvorhang
angeordnet. Der Elektromagnet 22 umfaßt einen an der Grundplatte 11 befestigten Eisenkern 23 und eine um
letzteren herumgelegte Spule bzw. Wicklung 24.
Ein Arretierhebel 32 für einen hinteren Verschlu&vorhang
weist einen Ansatz 32a auf und ist auf einer an der Grundplatte 11 befestigten Achse 33 schwenkbar gelagert.
Der Arretierhebel 32 wird normalerweise entgegen dem Uhrzeigersinn in Anlage gegen einen Anschlag
35 durch eine Rückholfeder 34 gedrängt, die zwischen dem Arretierhebel 32 und einem Hebel 36 für den hinteren
Verschlußvorhang wirkt. Der Hebel 36 umfaßt abgewinkelte Anschläge 36a, 366 und einen Anker 36c,
und er Lt auf der Achse 33 über einen Winkel drehbar
gelagert. Der Hebel 36 wird normalerweise durch die Feder 34 im Uhrzeigersinn in Anlage gegen einen abgebogenen
Abschnitt bzw. eine Nase 456 einer Haltevorrichtung 45 gedrängt.
Ein Mitnehmer 38 fvr den hinteren Verschlußvorhang weist ein Hakenende 38a und einen von diesem entfernt
angeordneten Zapfen 38/j zur Betätigung des hinteren
Verschlußvorhangs auf. Der Mitnehmer 38 is! auf einer von der Grundplatte 11 abstehenden Achse 39 über
einen Winkel bewegbar gelagert und dabei normalerweise durch eine Fed .τ 40 zur Durchführung einer
Schwenkbewegung entgegen dem Uhrzeigersinn vorbelastet, wobei er jedoch an einer solchen Bewegung
entgegen dem Uhrzeigersinn gehindert wird, solange das Hakenende 38a mit dein Arnnt7 "??.? c\pk Arrm;«.rh»-
beis 32 in Eingriff steht. Wenn das Hakenende 38a durch den Ansatz 32.1 freigegeben wird, wird der Mitnehmer
38 durch die Feder 40 über einen Winkel bzw. Bogen in Anlage gegen einen an der Grundplatte 11 montierten
Anschlag 41 verschwenkt. An der Grundplatte 11 ist neben dem Hebel 36 ein Elektromagnet 42 für den hinteren
Vcrschiußvorhang montiert. Der Elektromagnet 42 umfaßt einen an der Grundplatte 11 befestigten Eisenkern
43 und eine um letzteren herumgelegte Wicklung 44.
Die Haltevorrichtung 45 mit den auf Abstand stehenden Nasen 45a, 456 ist mittels einer Achse oder einer
Welle 48 drehbar mit einem Spiegelgehäuse 47 verbunden, das an der Grundplatte 11 montiert ist und in seiner
einen Seitenplatte ein Fenster 47a (F i g. 6) aufweist. Das Spiegelgehäuse 47 umfaßt die Welle 48. einen an letzterer
befestigten Spiegel 49, einen seitlich vom Spiegel 49 abstehenden Stift oder Zapfen 50 sowie eine um die
Welle 49 herumgelegte Torsionsfeder 51. Gemäß F i g. 6 ist der Spiegel 49 als Teil eines optischen Suchersystems
(einer Spiegelreflexkamera) normalerweise durch die Torsionsfeder 51 unter einem Winkel von 45° schräggestellt.
Die vorstehend beschriebene Vorrichtung arbeitet wie folgt:
Wenn der Verschlußauslöserknopf gedrückt wird, während
sich die Teile in der Stellung gemäß F i g. 3 befinden, klappt der Spiegel 49 hoch, wobei er die Haltevorrichtung
45 hochschwenkt, die sich gemäß F i g. 7 entgegen dem Uhrzeigersinn mit dem Spiegel 49 mitbewegt.
Hierbei werden die Nasen 45a. 456 der Haltevorrichtung 45 in Aufwärtsrichtung zurückgezogen, so daß sie
die Anschlage 166. 366 der Hebel 16 bzw. 36 freigeben, die daraufhin durch die zugeordneten Federn 14 bzw. 34
im Uhrzeigersinn verdreht werden, bis die Anschläge 16a. 36a sich gegen die Arretierhebel 12 bzw. 32 anle-Wenn
der Elektromagnet 42 anzieht, wird der Anker 36c des Hebels 36 gegen den Eisenkern 43 angezogen
und an diesem festgehalten. Der Arretierhebel 32 wird hierbei zum Spannen der Feder 34 weiterbewegt, bzw.
übersteuert. Anschließend wird der Arretierhebel 32 durch die in der Feder 34 gespeicherte Energie entgegen
dem Uhrzeigersinn zurückgeschwenkt, bis er am Zapfen 35 anstößt. Zu diesem Zeitpunkt wird der Hebel
36 durch den Arretierhebel 32 in die in F i g. 4 in ausgezogenen Linien dargestellte Stellung zurückgedrängt.
Der Arretierhebel 12 und der Hebel 16 für den vorderen Verschlußvorhang werden denselben Bewegungen unterworfen.
In Abhängigkeit von einem die Beendigung des Bclichtungsvorgangs
anzeigenden Signal, etwa des letzten Stücks der entgegen dem Uhrzeigersinn erfolgenden
Bewegung des Mitnehmers 38, wird der Spiegel 49 sodann in die Stellung gemäß F i g. 6 abgeklappt. Da sich
der Spiegel 49 gemäß F i g. 6 im Uhrzeigersinn verschwenkt, wird die Haltevorrichtung 45 ebenfalls im
Uhrzeigersinn verschwenkt, so daß die Nasen 45a und 456 die Anschläge 166 bzw. 366 beaufschlagen, bis die
Hebel 16,36 gemäß F i g. 5 durch die Nasen 45a,456 und
die an der Grundplatte 11 montierten Anschläge 17, 37
in ihrer Stellung arretiert sind. Hierauf sind die Hebel 16,36 gpgen eine Bewegung im Uhrzeigersinn oder entgegen
dem Uhrzeigersinn arretiert.
Nach uer Aufnahme wird der Film zum Spannen des
Verschlusses transportiert, wobei die Mitnehmer 18, 38
gegen die Vorbelastungskraft der Federn 20 bzw. 40 im Uhrzeigersinn versc'nwenkt werden, bis ihre Hakenenden
18a bzw. 38a mit den Rückseiten gegen die Ansätze 12a bzw. 32a andrücken und an diesen vorbeilaufen,
während sich die Arretierhebel 12 bzw. 32 ein kleines Stück im Uhrzeigersinn verdrehen. Wenn die Hakenenden
18a, 38a die Ansätze 12a bzw. 32a passiert haben,
gen. Die Teile der Hebel 16, 36 sind in F ι g. 3 in btrien- werden die Affciict'hebei 12 b<dw. 32 durch die jeweilige
punktierten Linien bzw. in ausgezogenen Linien darge stellt.
Bei weiterem Drücken des Auslöserknopfes wird ein Schalter betätigt, durch den der Elektromagnet 22 mit
einem Signalimpuls beschickt und somit kurzzeitig erregt wird, um den Anker 16c am Hebel 16 anzuziehen.
der sich darauf im Uhrzeigersinn über einen Bogen bewegt, so daß der Anschlag 16a den Arretierhebel 12 im
Uhrzeigersinn wegdrücken kann, bis sein Ansatz 12a außer Eingriff mit dem Hakenende 18a des Mitnehmers
18 gelangt ist. Der auf diese Weise freigegebene oder ausgelöste Mitnehmer 18 wird durch die Feder 20 entgegen
dem Uhrzeigersinn verschwenkt, wobei durch den Zapfen 186 der vordere Verschlußvorhang betätigt
und dabei der Strahlengang für eine Belichtung geöffnet wird. Zu diesem Zeitpunkt befinden sich die Teile in der
in F i g. 3 in ausgezogenen Linien eingezeichneten Stellung.
Nach Ablauf der vorgesehenen Belichtungszeit wird der Elektromagnet 42 mit einem Signalimpuls beschickt
und dadurch kurzzeitig bzw. augenblicklich erregt, so daß er den Anker 36c anzieht. Der Hebel 36 wird dabei
im Uhrzeigersinn in die strichpunktiert eingezeichnete Stellung gemäß Fig.4 verschwenkt, wobei der Anschlag
36a den Arretierhebel 32 im Uhrzeigersinn verlagert. Hierbei gelangt der Ansatz 32 außer Eingriff mit
dem Hakenende 38a. worauf der Mitnehmer 38 durch die Feder 40 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt
wird, so daß der Zapfen 386 den hinteren Verschlußvorhang betätigt. Letzterer schließt dabei zur Beendigung
des Belichtungsvorgangs den Strahlengang.
Feder 14 bzw. 34 wieder entgegen dem Uhrzeigersinn zurückbewegt. Nach Aufhebung der Kraft, mit welcher
der Verschluß gespannt wird, werden die Mitnehmer 18, 38 durch die Federn 20 bzw. 40 entgegen dem Uhrzeigersinn
verschwenkt, bis ihre Hakenenden 18a bzw. 38a von den betreffenden Ansätzen 12a bzw. 32a erfaßt
werden. Die Mitnehmer 18, 38 befinden sich sodann in der in F i g. 2 gezeigten Spannstellung.
Die Erfindung ist keineswegs auf die vorstehend beschriebene Ausführungsform beschränkt, sondern verschiedenen
Abwandlungen zugänglich. Beispielsweise können die Hebel 16, 36 weggelassen werden, und die
Arretierhebel 12, 32 können eine ähnliche Konfifiration
besitzen wie der Arretierhebel 2 gemäß Fig. 1. wobei sie für das Zusammenwirken mit der Haltevorrichtung
45 ausgelegt sein können.
Bei dieser Anordnung gemäß der Erfindung werden die Arretierhebel 12, 32 gegen eine ungewollte Verschiebung
aus dem Sperreingriff aufgrund von Stoß oder Schwingung durch die Haltevorrichtung 45 gesichert,
während letztere vor und nach einer Belichtung in der Ruhestellung verbleibt. Wenn die Haltevorrichtung
45 in Abhängigkeit vom Hochklappen des Spiegels 49 die Arretierhebel 12,32 entriegelt bzw. freigibt, sind die
Arretierhebel 12 bzw. 32 und die zugeordneten Hebel 16,36 auf den Achsen 13 bzw. 33 frei drehbar, so daß sie
bei angezogenen Elektromagneten 22, 42 durch diese mit einer kleinen Anziehungskraft angezogen werden
können.
In den F i g. 8 bis 12 ist eine andere Ausführungsform
der Erfindung dargestellt. In F i g. 8 ist die Verschluß-
spannstelliing dargestellt. Die Vorrichtung enthält einen
Arretierhebel 102 für eine vordere Verschlußlamelle bzw. einen vorderen Verschlußvorhang. Der mit einem
Ansatz 102.·/ versehene Arretierhebel 102 ist auf einer an einer Grundplatte 101 befestigten Achse 103
schwenkbar gelagert. Der Arretierhebel 102 ist normalerweise durch eine Rückholfeder 104 entgegen dem
Uhrzeigersinn in Anlage gegen einen an der Grundplatte 101 vorgesehenen Anschlag vorbelastet, wobei die
Feder 104 zwischen dem Arretierhebel 102 und einem Hebel 106 für den vorderen Verschlußvorhang wirkt.
Der Hebel 106 weist Anschläge 106a, einen Anker 1066 und einen Zapfen 106c auf, wobei er auf der Achse 103
schwenkbar gelagert ist. Der Hebel 106 wird normalerweise durch die Feder 104 im Uhrzeigersinn in Anlage
gegen einen Arm 1416 einer noch zu beschreibenden Sperrplatte 141 gedrangt.
Ein Mitnehmer 108 für den vorderen Verschlußvorhang umfaßt ein Hakenende 108a und einen dicht daneben
angeordneten Zapfen 1086, der sich durch ein in der Grundplatte 101 vorgesehenes bogenförmiges Langloch
101a in wirkungsmäßigen Eingriff mit dem hinter der Grundplatte 101 angeordneten vorderen Verschlußvorhang
erstreckt. Der Mitnehmer 108 ist auf einer von der Grundplatte 101 abstehenden Achse 109 über einen
Winkel bzw. Bogen verschwenkbar und durch eine Feder 110 normalerweise entgegen dem Uhrzeigersinn
vorbelastet, wobei jedoch seine entsprechende Bewegung entgegen dem Uhrzeigersinn durch den Ansatz
102s des Arretierhebels 102 verhindert wird, welcher jo am Hakenende 108a des Mitnehmers 108 angreift.
Wenn das Hakenende 108a von dem Ansatz 102a freigegeben wird, verlagert sich der Mitnehmer 108 unter der
Kraft der Feder 110 über einen Bogen entgegen dem Uhrzeigersinn in Anlage gegen einen an der Grundplatte
101 montierten Stift bzw. Zapfen 111.
hin für den vorderen Verschiußvorhang vorgesehener
Elektromagnet 112 umfaßt einen an der Grundplatte 101 montierten Eisenkern 113 und eine um letzteren
hcrumgelegte Wicklung oder Spule 114, wobei der Elektromagnet
112 neben dem Hebel 106 angeordnet ist.
Die Vorrichtung enthält weiterhin einen Arretierhebel 122 für einen hinteren Verschlußvorhang. Der einen
Ansitz 122a aufweisende Arretierhebel 122 ist auf einer
von der Grundplatte 101 abstehenden Achse 123 schwenkbar gelagert, wobei er normalerweise durch eine
Rückholfeder 124 entgegen dem Uhrzeigersinn in. Anlage gegen einen Zapfen 125 an der Grundplatte 101
gedrängt wird. Die Feder 124 wirkt zwischen dem Arretierhebel 122 und einem schwenkbar auf der Achse 123
gelagerten Hebel 126 für den hinteren Verschlußvorhang. Der Hebel 126 weist einen Anschlag 126a, einen
Anker 1266 und einen Zapfen 126c auf, der normalerweise unter der Vorbelastungskraft der Feder 124, welche
den Hebel 126 im Uhrzeigersinn zu verschwenken bestrebt ist, gegen einen Arm bzw. ein Betätigungselement
141 dder Sperrplatte 141 gehalten wird.
Ein auf einer Achse 129 an der Grundplatte 101 schwenkbar gelagerter Mitnehmer 128 weist ein Hakenende
128a und einen vom letzteren entfernt angeordneten Zapfen 1286 auf, der sich durch ein bogenförmiges
Langloch 1016 in der Grundplatte 101 in wirkungsmäßigem Eingriff mit dem hinter der Grundplatte
101 angeordneten hinteren Verschlußvorhang erstreckt. Der Mitnehmer 128 ist normalerweise durch eine Feder
130 für eine Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn vorbelastet, doch wird er an einer solchen Drehung durch
den Ansatz 122a des Arretierhebels 122 gehindert, der am Hakenende 128a des Mitnehmers 128 angreift. Bei
der Trennung des Hakenendes 128a von dem Ansatz 122a wird der Mitnehmer 128 durch die Feder 130 entgegen
dem Uhrzeigersinn in Anlage gegen einen nicht dargestellten, von der Grundplatte 101 hochragenden
Zapfen verdreht.
Auf der Grundplatte 101 sind außerdem neben dem Hebel 126 für den hinteren Verschlußvorhang ein Elektromagnet
132 angeordnet, der einen an der Grundplatte 101 befestigten Eisenkern 133 und eine um letzteren
herum angeordnete Wicklung 134 aufweist.
Die Arme 1416. 141c/ der Sperrplatte 141. die in Längsrichtung der Sperrplatte 141 auf Abstand voneinander
angeordnet sind, sind mit Schrägflächen 141a bzw. 141c versehen. Die Sperrplatte 141 weist einen
beaufschlagbarcn Arm bzw. ein Mitnehmerelement 141c sowie zwei in ihren Enden ausgebildete L.anglöcher
141/auf. Die Langlöcher 141/dienen zur Aufnahme
zweier von der Grundplatte 101 abstehender Stifte bzw. Zapfen 142, welche die Sperrplatte 141 bei ihrer geradlinigen
Aufwärts- und Abwärtsbewegung führen. Die Sperrplatte 141 ist normalerweise durch eine Feder 143
gemäß F i g. 8 in Aufwärtsrichtung vorbelastet, wobei
eine solche Aufwärtsbewegung durch einen sich gegen einen seitlichen Arm der Sperrplatte 141 anlegenden
Anschlag 144 begrenzt wird.
Der Arm 141c der Sperrplatte 141 ist durch eine zweckmäßige Einrichtung betätigbar, die vor Einleitung
eines Belichtungsvorgangs verlagerbar und nach Beendigung des Belichtungsvorgangs rückstellbar ist. Eine
solche Einrichtung kann aus einem Element bestehen, das in Abhängigkeit von der Betätigung des Auslöserknopfes
arretierbar und nach dem Schließen der Verschlußlamellen freigebbar ist: wahlweise kann zu diesem
Zweck ein Element vorgesehen sein, das (mechanisch) mit einem beispielsweise vorgesehenen Schnellrückschwenkspiegelmechanismus
gekoppelt ist.
Die Arretiervorrichtung mit dem vorstehend beschriebenen
Aufbau arbeitet wie folgt:
Wenn der nicht dargestellte Auslöserknopf der Kamera, in welcher die Vorrichtung eingebaut ist, gedrückt
wird, während sich die Teile in der Stellung gemäß Fig. 8 befinden, wird ein Schnellrückschwingspiegelmechanismus
zum Hochklappen eines Spiegels ausgelöst, wobei der Arm 141e und somit die Sperrplatte 141
gegen die Kraft der Feder 143 abwärts in die Stellung gemäß F i g. 9 verlagert wird. Die Arme 1416.141 d werden
dabei außer Eingriff mit den Zapfen 106c bzw. 126c zurückgezogen, so daß sich die Hebel 106, 126 unter
dem Einfluß der zugeordneten Feder 104 bzw. 124 im Uhrzeigersinn bogenförmig bewegen können bis die
Anschläge 106a, 126a an den Arretierhebeln 102 bzw. 122 anschlagen.
Bei Hochklappen des Spiegels wird ein Schalter zur Ansteuerung einer Verzögerungsschaltung betätigt, die
nach einer sehr kurzen Zeitspanne einen Signalimpuls liefert. Der Signalimpuls erregt kurzzeitig bzw. augenblicklich
den Elektromagneten 112, so daß dieser gemäß Fig. 10 den Anker 1066 anzieht. Der Hebel 106 wird
dabei im Uhrzeigersinn verdreht, so daß der Anschlag 106a den Arretierhebel 102 im Uhrzeigersinn verlagert,
bis das Hakenende 108a des Mitnehmers 108 von dem Ansatz 102a des Arretierhebels 102 freikommt. Infolgedessen
wird der Mitnehmer 108 unter der Zugspannung der Feder 110 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt,
woraufhin der Zapfen oder der Stift 1086 den vorderen Verschlußvorhang betätigt. Hierauf ist der
Strahlengang für eine Belichtung geöffnet.
Nach Ablauf der vorgesehenen Belichtungszeit wird der Elektromagnet 132 an Spannung gelegt, so daß er
kurzzeitig bzw. augenblicklich den Anker 1266 anzieht, und dabei den Hebel 126 gemäß Fig. 11 im Uhrzeigersinn
verschwenkt. Bei der im Uhrzeigersinn erfolgten Schwenkbewegung des Hebels 126 kann der Anschlag
126,7 den Sperrhebel 122 ebenfalls im Uhrzeigersinn verlagern, so daß der Ansatz 122a aus dem Hakenende
128,7 ausrückt. Sodann kann sich der Mitnehmer 128 unter der Kraft der Feder 130 entgegen dem Uhrzeigersinn
verdrehn. woraufhin der Zapfen bzw. der Stift 128b den hinteren Verschlußvorhang betätigt. Hierbei wird
der Strahlengang zur Beendigung der Belichtung geschlossen.
In Abhängigkeit von einem Signal, das den Abschluß des Belichtungsvorgangs bzw. das letzte Stück der entgegen
dem Uhrzeigersinn erfolgenden Bewegung des Mitnehmers 128 anzeigt, wird der Spiegelmechanismus
zum Abklappen des Spiegeis betätigt, woraufhin der Arm 141 e von der ihn bisher beaufschlagenden Kraft
freigegeben wird. Die Sperrplatte 141 wird nunmehr durch die Feder 143 bis in Anlage an den Anschlag 144
aufwärtsbewegt. Die Schrägflächen 141.7, 141c der Arme 1416. \4idbewegen sich dabei ebenfalls aufwärts in
Berührung mit den Zapfen lCKic bzw. 126c. Bei einer
weiteren Aufwärtsbewegung der Sperrplatte 141 verlagern die Schrägflächen 141.7, 141c die Zapfen 106c bzw.
126c seitlich in Querrichtung, so daß die Hebel 106 bzw. 126 sich entgegen dem Uhrzeigersinn drehen. Die Zapfen
106c und 126c laufen nunmehr auf die Seitenflächen der Arme 14Ie bzw. 141c/ auf. Hierbei gelangen die
Hebel 106, 126 außerdem in Berührung mit an der Grundplatte 101 montierten Anschlägen 107 bzw. 127,
so daß eine Schwenkbewegung der Hebel 106, 126 im Uhrzeigersinn oder entgegen dem Uhrzeigersinn verhindert
wird. Bei der Schwenkbewegung der Hebel 106, 126 entgegen dem Uhrzeigersinn werden, die .Arretierhebel
102,122 durch die zugeordneten Federn 104 bzw. 124 ebenfalls entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt,
bis sie sich an die Anschläge 105 bzw. 125 anlegen. Die Arretierhebel 102, 122 befinden sich nunmehr
in einer Stellung, in welcher sie mit den Mitnehmern 108 bzw. 128 in Eingriff bringbar sind.
Nach erfolgter Aufnahme wird der Film zum Spannen des Verschlusses transportiert, wobei die Mitnehmer
108, 128 gegen die Kraft der zugeordneten Federn 110 bzw. 130 im Uhrzeigersinn verschwenkt werden. Bei
dieser Bewegung der Mitnehmer 108,128 verlagern die Hakenenden 108a bzw. 128a mit ihren Rückseiten die
Ansätze 102a bzw. 122a seitlich, so daß sich die Arretierhebel 102, 122 im Uhrzeigersinn verdrehen. Wenn die
Hakenenden 108a, 128a die Ansätze 102a bzw. 122a passieren, werden die Arretierhebel 102, 122 durch die
Federn 104 bzw. 124 entgegen dem Uhrzeigersinn in Anlage gegen die Zapfen 105 bzw. 125 verschwenkt.
Hierauf wird die zum Spannen des Verschlusses dienende Kraft aufgehoben, so daß sich die Mitnehmer 108,
128 entgegen dem Uhrzeigersinn verdrehen oder verschwenken können, bis ihre Hakenenden 108a bzw. 128a
in Eingriff mit den Ansätzen 102a bzw. 122a gelangen: In dieser Stellung gemäß Fig.8 ist der Verschluß gespannt.
Bei der Anordnung gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung, sind die Arretierhebel 102, 122 sowie
die Hebe! 106, 126 nach der Freigabe durch die Sperrplatte 141 völlig ungehindert und frei bewegbar,
so daß sie durch die Elektromagnete 112 bzw. 132 mit einer vergleichsweise kleinen Anziehungskraft anziehbar
sind. Während die Sperrplatte 141 die Hebel 106, 126 in der arretierten Stellung hält, sind die Arretierhebel
102, 122 einwandfrei gegen eine ungewollte Auslösung durch Stoß oder Schwingung gesichert. Die Mitnchmer
108, 128 sind daher gegen ungewollte Betätigung gesichert. Darüber hinaus gewährleistet die Sperrplatte
141 eine einfache betriebliche Verbindung zu anderen Kamerateilen.
Fig. 13 veranschaulicht eine weitere AusFührungsform der Erfindung, wobei die Teile in der Stellung bei
gespanntem Verschluß dargestellt sind.
Diese Vorrichtung umfaßt einen für einen vorderen Verschlußvorhang vorgesehenen Arretierhebel 201 mit
einem Ansatz 201;/ und einem dicht daneben angeordnoten Zapfen 2010. Der Arretierhebel 201 ist auf einer
Achse 202.die von einer nicht dargestellten Grundplatte absteht, verschwenkbar gelagert. Der Arretierhebel 201
ist dabei durch eine Rückholfeder 203 normalerweise in Aniage gegen einen an der Grundplatte montierten Anschlag
204 vorbelastet, wobei die Feder 203 zwischen dem Arretierhebel 201 und einem Hebel 205 für den
vorderen Verschlußvorhang wirkt. Der den Anker 205a tragende Hebel 205 ist auf der Achse 202 schwenkbar
gelagert. Die Feder 203 drängt normalerweise den Hebei 205 entgegen dem Uhrzeigersinn in Anlage gegen
einen Stift oder Zapfen 227a an einer noch zu beschreibenden Haltevorrichtung 227.
Ein für den vorderen Verschlußvorhang vorgesehener Mitnehmer 206, der auf einer von der Grundplatte
abstehenden Achse 207 schwenkbar gelagert ist, weist ein Einrastelement 206a sowie zwei einander entfernt
angeordnete Zapfen 206b. 206c auf. Der Zapfen 206c ragt dabei durch ein nicht dargestelltes, in der Grundplatte
vorgesehenes, bogenförmiges Langloch in wirkungsmäßigem Eingriff mit dem hinter der Grundplatte
angeordneten vorderen Verschlußvorhang. Der Mitnehmer 206 wird normalerweise durch eine Feder 208
im Sinne einer Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn gezogen, doch wird er in der dargestellten Position
durch das Einrastelement 206a festgehalten, das an dem Ansatz 201a des Arretierhebels 201 angreift Bei einer
Trennung des Einrastelements 206a von dem Ansatz 201a kann sich der Mitnehmer 206 unter der Kraft der
Feder 208 entgegen dem Uhrzeigersinn in Anlage gegen einen nicht dargestellten, an der Grundplatte montierten
Anschlag verdrehen.
Ein Elektromagnet 210 für den vorderen Verschlußvorhang umfaßt einen Eisenkern 211, der an einer nicht
dargestellten, an der Grundplatte angeordneten Zwischenplatte befestigt ist, und eine um den Eisenkern 211
herum angeordnete Wicklung 212.
Der Arretierhebel 213 für einen hinteren Verschlußvorhang weist einen Ansatz 213a und einen dicht daneben
angeordneten Zapfen 213b auf, wobei dieser Arretierhebel auf einer von der Grundplatte abstehenden
Achse 214 (über einen Bogen) schwenkbar gelagert ist. Der Arretierhebel 213 wird normalerweise durch eine
Rückholfeder 215 entgegen dem Uhrzeigersinn in Anlage gegen einen auf der Grundplatte vorgesehenen Anschlag
216 gedrängt, wobei die Feder 215 zwischen dem Arretierhebel 213 und einem Hebel 217 für den hinteren
Verschlußvorhang wirkt. Der schwenkbar auf der Achse 214 gelagerte Hebel 217 weist einen Anker 217a und
einen Arm 217b auf und ist normalerweise durch die reder 215 im Sinne einer Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn
vorbelastet, wobei der Arm 217b in Anlage gegen einen Zapfen 227b des Haltehebels 227 einer Haltevorrichtung
gehalten wird.
Ein für den hinteren Verschlußvorhang vorgesehener Mitnehmer 218 ist auf einer von der Grundplatte abstehenden
Achse 219 schwenkbar gelagert und weist ein Einr;,stelcmcnt 218,7 sowie /wci Zapfen 2186, 218:· auf.
Der Zapfen 218c' erstreckt sich dabei über ein nicht
dargestelltes, bogenförmiges Langloch in der Grundplatte in wirkungsmäßigem Eingriff mit dem hinter der
Grundplatte angeordneten hinteren Verschlußvorhang. Der Mitnehmer 218 ist normalerweise durch eine Feder
220 in einer Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn vorbelastet, doch wird er dadurch in der dargestellten Stellung
gehalten, daß das Einrastelement 218,7 an dem Ansatz 213.7 des Arretierhebels 213 angreift. Wenn das
Einrastelement 218a von dem Ansatz 213a freikommt, kann sich der Mitnehmer 218 unter der Zugkraft der
Feder 220 in Anlage gegen einen nicht dargestellten Anschlag an der Grundplatte verdrehen.
Kin Elektromagnet 222 für den hinteren Verschlußvorhang
umfaßt einen an der Zwischcnpiaüe befesiigten
Eisenkern 223 und eine um letzteren herumgelegte Wicklung 22 k
Ein auf der Achse 214 schwenkbar gelagerter Verschlußspannhebel 225 dient zum Festhalten der Mitnehmer
206, 218 in einer Verschlußspannstellung und ist normalerweise durch eine Feder 226 im Sinne einer
Drehung im Uhrzeigersinn vorbelastet. Der VerschlußspannheM
225 weist einen Arm 225,7, der mit dem Zapfen 206b des Mitnehmers 206 in Eingriff bringbar ist,
einen mit dem Zapfen 2186 des Mitnehmers 218 in Eingriff
bzw. Berührung bringbaren Arm 2256 sowie einen Arm 225c auf, der mit einem abgebogenen Ende bzw.
einer Nase 229a eines weiteren Haltehebels 229 in Eingriff bringbar ist. Weiterhin weist der Hebel 225 einen
mit dem Haltehebel 227 in Eingriff bringbaren Stift bzw. Zapfen 225c/auf, um den Haltehebel 227 entgegen dem
Uhrzeigersinn zu verdrehen, während er die Hebel 205, 217 in ihrer Stellung hält.
Der Haltehebel 227 ist auf einer von der Grundplatte abstehenden Achse 228 schwenkbar gelagert und normalerweise
durch eine Feder 235 im Sinne einer Bewegung im Uhrzeigersinne vorbelastet.
Ein dritter Haltehebel 229 ist (über einen Bogen) drehbar b/w. schwenkbar auf einer Achse 230 an der
Grundplatte gelagert, wobei er zum Festhalten bzw. Arretieren des Verschlußspannhebels 225 dient und
durch eine Feder 231 normalerweise in Anlage gegen einen Anschlag 232 auf der Grundplatte vorbelastet ist.
Die vorstehend beschriebene Vorrichtung arbeitet wie folgt:
Wenn der nicht dargestellte Auslöserknopf einer mit dieser Vorrichtung ausgerüsteten Kamera betätigt wird,
wird ein nicht dargestelltes Auslöserelement betätigt, so daß der Haltehebel 229 entgegen dem Uhrzeigersinn
gegen die Kraft der Feder 231 verdreht wird, bis seine Nase 229a außer Eingriff mit dem Arm 225c des Verschlußspannhebels
225 gelangt, worauf letzterer durch die Feder 226 im Uhrzeigersinn verdreht wird. Bei der
im Uhrzeigersinn erfolgenden Schwenkbewegung des Zapfens 225c/ wird der Haltehebel 227 unter der Kraft
der Feder 235 (über einen Bogen) im Uhrzeigersinn verdreht, so daß sich die Hebel 205,217 unter der Kraft der
Federn 203 bzw. 215 entgegen dem Uhrzeigersinn in Eingriff mit den Zapfen 201 6 bzw. 2136 an den Arretierhebeln
201 bzw. 213 verdrehen können. Die Federn 203, 215 sind dabei so ausgelegt, daß sie nach erreichtem
Eingriff zwischen den Hebeln 205, 217 und den Zapfen 2016 bzw. 2136 die Hebel 205,217 sowie die Arretierhebel
201,213 nicht mehr gegeneinander drängen.
Bei weiterer Betätigung des Auslöserknopfes wird ein nicht dargestellter Schalter betätigt, der dann eine Belichtungssteuerschaltung
zur Lieferung eines Signalimpulscs zum Elektromagneten 210 aktiviert. Der Eiektromagnet
210 wird dabei augenblicklich bz v. kurzzeitig erregt, so daß er den Anker 205,7 an: Hebel 205 anzieht,
der seinerseits entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht wird, um den Zapfen 2016 des Arretierhebels 201 zu
verlagern, bis dessen Ansatz 201a vom Einrastelement
to 206a freikommt. Der Mitnehmer 206 ist nunmehr unter der Kraft der Feder 208 entgegen dem Uhrzeigersinn
drehbar, worauf der Stift bzw. Zapfen 2066 den vorderen Verschlußvorhang zum Öffnen des Strahlengangs
and damit zur Einleitung eines Belichtungsvorgangs betätigt.
Nach Ablauf der vorgesehenen Belichtungszeit wird der Elektromagnet 222 kurzzeitig bzw. augenblicklich
erregt, so daß er den Anker 217a anzieht und dadurch den Hebel 2i7 entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht.
Diese Bewegung des Hebels 217 hat zur Folge, daß sich der Stift 2136 und somit der Arretierhebel 213 entgegen
dem Uhrzeigersinn verdrehen, bis der Ansatz 213 des Arretierhebels 213 außer Arretiereingriff mit dem Eiiirastele:rient
218a gelangt. Der Mitnehmer 218 wird durch die Feder 220 entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht,
wobei der hintere Verschlußvorhang durch den Stift bzw. Zapfen 218c betätigt wird. Hierbei wird der
Strahlengang zur Beendigung der Belichtung geschlossen.
Bei der kurzzeitigen Erregung des Elektromagneten 222 verdreht sich der Hebel 217 entgegen dem Uhrzeigersinn
bis der Anker 217,7 unter der Anziehungskraft gegen den Eisenkern 223 festgehalten wird. Zu diesem
Zeitpunkt führt jedoch der Arretierhebel 213 eine Überlaufbewegung entgegen dem Uhrzeigersinn durch, wobei
die Feder 215 zur Energiespeicherung gespannt wird. Der
Kraft der Feder 215 im Uhrzeigersinn verdreht, bis der Arretierhebel 213 am Ansolag 216 anstößt. Der Hebel
217 wird dabei durch den Zapfen 2136 des Arreticrhebels
213 ein kleines Stück im Uhrzeigersinn verdreht. Obgleich zur Vereinfachung der Beschreibung nicht im
einzelnen erläutert, führen bei der kurzzeitige ■ Erregung des Elektromagneten 210 der Arretierhebel 201
und der Hebel 205 ebenfalls gleichartige Bewegungen durch.
Nach erfolgter Aufnahme wird beim Transport des Films wiederum der Verschluß gespannt, wobei der
Verschlußspannhebel 225 gegen die Kraft der Feder 226 (über einen Bogen) entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht
wird. Bei dieser Bewegung des Verschlußspannhebels 225 berühren und verlagern die Arme 225j. 225b
die Zapfen 2066, 2186 der Mitnehmer 206 bzw. 218. die
gegen die Kraft der zugeordneten Feder 208 bzw. 220 im Uhrzeigersinn verdreht werden, bis die Einrastelemente
206a bzw. 218a an den Mitnehmern 206 bzw. 218 durch Eingriff an den Ansätzen 201a bzw. 213a der Arretierhebel
201 bzw. 213 arretiert sind. Gleichzeitig wird der Arm 225c des Verschlußspannhebels 225 durch die
Nase 229a des Haltehebels 229 festgehalten. Der Verschluß ist daraufhin für den nächsten Belichtungsvorgang
gespannt.
Bei der entgegen dem Uhrzeigersinn erfolgenden Drehung des Verschlußspannhebels 225 verlagert dessen
Zapfen 225c/den Haltehebel 227 gegen die Kraft der Feder 235 entgegen dem Uhrzeigersinn bis die Zapfen
227a, 2276 des Haltehebels 227 an den Hebeln 225 bzw. 217 angreifen und diese in ihrer Verschlußsnannupllnna
13
halten.
Wenn sich die Teile in der dargestellten Stellung befinden,
können die Einrastelemente 206a, 218a der Mitnehmer 206 bzw. 2i3 etwas von den Ansätzen 201a bzw.
213a der Arretierhebel 201 bzw. 213 entfernt sein. Bei dieser wahlweise möglichen Anordnung können die Arretierhebel
201,213 ohne weiteres in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt werden, ohne durch die Einrastelemente
206a, 218a behindert zu werden, wenn sich die Arretierhebel 201,213 unter Stoß- oder Schwingeinwirkung
ungewollt im Uhrzeigersinn verschwenkt haben. |
In weiterer Abwandlung können der Verschluß- . \
Spannhebel 225 und der Haltehebel 227 einstückig aus-
gebildet sein. Während bei der Ausführungsform nach Ϊ
Fig. 13 der Verschlußspannhebel 225 vor der Ver- 15 |
Schlußauslösung durch den Haltehebel 229 gespannt ge- J
halten wird, kann der Verschlußspannhebel 225 mit ei- %
nem Schnellrückschwingspiegelmechanismus (mecha- Ii
Q nisch) gekoppelt sein und durch diesen in seiner Stellung j
gehalten werden.
Die in F i g. 13 dargestellte Ausführungsform ist insofern vorteilhaft, als der Verschlußspannhebel vor der
Verschlußauslösung gespannt bleibt und die Arretierhe- ;
bei 201, 213 gegen eine ungewollte Verlagerung und somit gegen ein ungewolltes Auslösen oder Freigeben
der Mitnehmer 206, 218 festhält. Der Verschlußmecha-ηίε
nus bleibt daher bis zur Betätigung des Auslöserknopfes
sicher im Spannzustacd. ,
Hierzu 12 Blatt Zeichnungen
35
40
45
50
55
60
Claims (5)
1. Vorrichtung zur Arretierung eines Verschlußvorhangmitnehmers
bei einem elektronischen Kameraverschluß, der in einer Verschlußspannstellung durch eine Sperrhebelanordnung arretierbar ist, die
einen Hebel mit einem Anker aufweist, der durch einen Elektromagneten anziehbar ist um den Mitnehmer
freizugeben, dadurch gekennzeichnet,
daß der den Anker (16c; 36c; tragende Hebel
(16; 36) vor dem Belichtungsvorgang gegen eine Freigabe des Mitnehmers (18; 38) durch eine Haltevorrichtung
(45a; 45b) haltbar ist, und daß in der Sperrhebelanordnung (12; 16; 32, 36) ein mit dem
Mitnehmer (18; 38) in Eingriff bringbarer Ansatz (12a; 32a; an einem Arretierhebel (12; 32) angeordnet
ist, der mit dem den Anker (16c; 36c) tragenden
Hebel (16; 36) um die gleiche Achse (13; 33) schwenkbar über eine Feder (14; 34) in einer durch
Anschlag (16a; 36a^ begrenzten Winkelstellung verbunden
ist.
2. Vorrichtung zur Arretierung der Verschlußvorhangmitnehmer
bei einem elektronischen Kameraverschluß, der in einer Verschlußspannstellung durch Sperrhebelanordnungen arretierbar ist, die einen
Hebel mit einem Anker aufweisen, der durch je einen Elektromagneten anziehbar ist, um die Mitnehmer
freizugeben, dadurch gekennzeichnet, daß die die Anke- (J066. 1266J tragenden Hebel (106,
126) vor dem Belichtungsvorgang gegen eine Freigabe der Mitnehmer (103,128)(iurch eine Sperrplatte
(141) !haltbar sind, und da3 in den Sperrhebelanordnungen (102, 106, 126, 122) e. ι mit den Mitnehmern
(108,128) jeweils in Eingriff bringbarer Ansatz (102a, 122s; jeweils an einem Arretierhebel (102,
122) angeordnet ist, der mit den den Anker tragenden Hebeln (106,126) jeweils um die gleiche Achse
(103, 123) schwenkbar über eine zugehörige Feder (104, 124) in einer durch Anschlag (106a, 126a; begrenzten
Winkelstellung verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung (45a, 456;
bzw. Sperrplatte (141) mit einem einem Schnellrückschwingspiegel (49) der Kamera betrieblich bzw.
wirkungsmäßig zugeordneten Element (50) gekoppelt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung mit einem
wirkungsmäßig einem Auslöserknopf der Kamera zugeordneten Element gekoppelt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung mit dem
Verschlußspannhebel (225) gekoppelt ist.
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-
1981
- 1981-11-16 DE DE3145472A patent/DE3145472C2/de not_active Expired
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US4408856A (en) | 1983-10-11 |
| DE3145472A1 (de) | 1982-06-16 |
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