DE545688C - Elektrische Regelvorrichtung fuer Wasserturbinen und Pumpen - Google Patents

Elektrische Regelvorrichtung fuer Wasserturbinen und Pumpen

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DE545688C
DE545688C DE1930545688D DE545688DD DE545688C DE 545688 C DE545688 C DE 545688C DE 1930545688 D DE1930545688 D DE 1930545688D DE 545688D D DE545688D D DE 545688DD DE 545688 C DE545688 C DE 545688C
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control device
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03BMACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
    • F03B15/00Controlling
    • F03B15/02Controlling by varying liquid flow
    • F03B15/04Controlling by varying liquid flow of turbines
    • F03B15/06Regulating, i.e. acting automatically
    • F03B15/14Regulating, i.e. acting automatically by or of water level
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
    • Y02E10/20Hydro energy

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Elektrische Regelvorrichtung für Wasserturbinen und Pumpen Es ist bekannt, daß die Turbinen von; Wasserkraftanlagen, besonders solche, die Leistungsschwankungen und wechselnden Zuflüssen ausgesetzt sind, in Abhängigkeit von dem Stand des Oberwasserspiegels reguliert werden, und zwar durch Einrichtungen, die den Wasserstand auf pneumatischem, hydraulischem oder elektrischem Wege auf den Turbinenregler ein«virken lassen. Die bekannten pneumatischen und hydraulischen Wasserstandsregler leiden unter dem Nachteil, daß die Tauchglocken, Schwimmer und Rohrleitungen, welche zur übertrabgung der Bewegungen des liVasserspiegels benutzt werden, der Gefahr des Einfrierens und der Verunreinigung ausgesetzt sind. Die Unsicherheit dieser Einrichtungen wächst mit dem Grade der Entfernung des Regulierwasserspiegels vom Krafthause.
  • Man hat bei einigen dieser Vorrichtungen diese Nachteile zum Teil durch eine elektrische Übertragung der Bewegung des Schwimmers behoben, wobei die Rohrleitung wegfällt, ohne aber auf den Schwimmer bzw. die Tauchglocke zu verzichten.
  • Bei den elektrisch betriebenen Reguliereinrichtungen ist die Anordnung von Elektroden bekannt, welche von dem Wasserwiderstand bzw. der Veränderlichkeit der Eintauchtiefe abhängig sind. Jedem Stand des Flüssigkeitsspiegels entspricht eine bestimmte Öffnung der Turbine, d. h. der tiefste Stand entspricht der kleinsten und der höchste Stand der größten Öffnung, während bei Turbinenanlagen zur wirtschaftlichsten Ausnutzung der Wasserkraft die Erhaltung eines Normalwasserstandes entsprechend der Höhe der Wehrkrone oder sonst eines bestimmten Stauzieles bei den verschiedensten Turbinenöffnungen Bedingung ist. Die Anordnung der Elektroden der genannten Einrichtungen haben den Nachteil, daß z. B. bei Anlagen mit langen Rohrleitungen oder langen Zulaufkanälen durch das Öffnen bzw. Schließen der Turbine Schwankungen der fließenden Wassermengen zwischen Meßstelle und Turbine entstehen, welche den Reguliervorgang ungünstig beeinflussen. Das unmittelbare Schließen oder Öffnen der Turbine erzeugt nämlich in den vorgenannten Fällen eine Stauung (Schwall) bzw. Beschleunigung der Wassermengen zwischen der Meßstelle und der Turbine, bewirkt damit ein Ansteigen oder Fallen des Flüssigkeitsspiegels an der Meßstelle und verhindert infolgedessen die Einstellung des Beharrungszustandes. Es erfolgt ein überregulieren.
  • Die Erfindung verfolgt nun den Zweck, dieses überregulieren dadurch zu beheben, daß der durch die Elektroden eingeleitete Reguliervorgang unterbrochen und somit verzögert wird, und zwar dadurch, daß der Wasserstand und die Elektroden in eine zueinander künstlich veränderliche Stellung gebracht werden, um eine beliebige Kontaktdauer zu erreichen. Dadurch, daß die Kontaktgebung bei steigendem oder fallendem Flüssigkeitsspiegel für .eine bestimmte Zeitdauer, wie es, den jeweiligen örtlichen Verhältnissen angepaßt, .sich für eine einwandfreie Regulierung der Turbine als nötig erweist, einstellbar ist, ergibt sich eine Regulierung, welche präziser und schwankungsfreier arbeitet als die mit den bekannten Wasserstandsreglern mit Schwimmer oder Tauchglocke.
  • Gemäß Abb. i schließen die Tauchelektroden Ei und E2 beim Eintauchen einen Stromkreis über das Wasser und die Tauchelektrode T für die Relais R, bzw. R2. Der Wasserspiegel soll normal zwischen den unteren Enden von Ei und E2 einspielen. Deshalb ist R, als Arbeitsstrom-, R2 als Ruhestromrelais ausgebildet. Steigt der Wasserspiegel bis zur Berührung mit Ei, so zieht R, seinen Anker an und gibt Strom auf die Spule S, des Wendeschützes bzw. Polumschalters U, der dann den Reguliermotor im Drehsinn »Öffnen« einschaltet. Sinkt umgekehrt der Wasserspiegel unter E2, so fällt das Relais R2 ab und schließt einen Strom für die Spule S2 des Wendeschützes bzw. des Polumschalters, der jetzt den Reguliermotor auf »Schließen« einschaltet.
  • Gleichzeitig wird erfindungsgemäß durch die Relais R, und R2 oder durch das Wendeschütz bzw. den Polumschalter irgendein zweites Triebwerk, etwa ein Servomotor oder eine Elektropumpe, derart beeinflußt, daß ein Heben oder Senken des Elektrodenpaares Ei und E2 bewirkt wird, derart, daß gleichzeitig mit dem Schließ- bzw. Öffnungsvorgang an den Turbinen die Elektroden angehoben und bei dem Öffnungsvorgang gesenkt werden, so daß durch das frühere Austreten bzw. Eintreten der Elektroden der Reguliervorgang zunächst unterbrochen wird. Durch eine an sich bekannte Rückführbremse (Dämpfung) können die Bewegungen derart geregelt werden, daß eine Kontaktgebung erst nach einer bestimmten Zeitdauer wieder eintritt, dann nämlich, wenn die Elektroden. wieder in die Ruhelage entsprechend dem Normalwasserstand zwischen den Elektroden zurückgeführt sind. Da die Flüssigkeit nur als Leiter für den elektrischen Strom benutzt wird, ist die neue Anordnung von dem Wasserwiderstand, der Verschmutzung und der Temperatur unabhängig. Im Winter kann durch verstärkten Stromdurchgang aus dem Netz eine Heizung der Meßstelle erfolgen, so daß ein Einfrieren unmöglich ist.
  • Abb. a stellt ein Ausführungsbeispiel der Reguliereinrichtung nach der Erfindung dar. Die beweglichen Elektroden Ei und E2 sind mit dem Servomotor S verbunden, welcher der Einfachheit halber einheitlich mit den Rückführungsfedern F als Rückführungsbremse ausgebildet ist. Diese Teile können natürlich auch als einzelne Organe getrennt angeordnet werden. Der Servomotor S wird von der Pumpe P mit Hilfsmotor Ml in der Weise betätigt, daß bei einer Kontaktgebung der Elektroden, entsprechend dem jeweiligen Wasserstande unter oder über dem Normalwasserstand, der elektrische Strom aus der Stromquelle L über das Umschaltschütz U den Hilfsmotor vor- oder rückwärts in Bewegung setzt und dadurch den Servomotorkolben I( mit den Elektroden in der einen oder anderen Richtung bewegt. Selbstverständlich kann der Kolben als feststehender und der Zylinder als beweglicher Teil ausgebildet werden, oder es können an Stelle der Pumpe mit Motor andere Triebwerke und Kraftquellen, z. B. Magnete, Verwendung finden. Die Kontaktgebung der Elektroden schließt durch ein Umschaltschütz U außer dem Stromkreis zu dem Hilfsmotor M, einen zweiten zu dem Motor M2 an der Turbine, welcher die Regulierung der Turbine betätigt, d. h. dem Reguliervorgang entsprechend die Turbine öffnet oder schließt. Der MotorM2 kann entweder direkt auf den Reguliermechanismus der Leitapparate oder ,auf einen Turbinenregler einwirken.
  • Der Betriebsvorgang der neuen Regeleinrichtung erfolgt nun in der Weise, daß bei steigendem Wasserspiegel eine Kontaktgebung erfolgt, wodurch der über ein Umschaltschütz geschlossene Stromkreis den Hilfsmotor Ml betätigt und durch Anheben des Servomotorkolbens die kürzere Elektrode wieder außer Kontakt setzt, während gleichzeitig der Motor M2 die Turbine geöffnet hat. Erst bei weiterem Ansteigen des Wasserspiegels wird wieder Kontakt gegeben und damit ein weiteres Anheben der Elektroden und Öffnen der Turbine bewirkt, bis der Wasserstand sich senkt und zur Erreichung des Normalwasserstandes N der umgekehrte Vorgang eintritt. Sinkt der Wasserspiegel unter die Höhe der Elektrode E2, so tritt der umgekehrte Vorgang ein, bis der Normalstand wieder erreicht ist. Die Rückführung in die Normallage der Elektroden, welche dem Normalwasserstand entspricht, erfolgt durch die Rückführungsbremse, deren Bewegungen so einstellbar sind, daß ein zu schnelles Öffnen bzw. Schließen der Turbine vermieden wird. Die Einstellung der Geschwindigkeit kann in gewissen Fällen durch eine vom Gestänge des Servomotorkolbens bzw. der Elektroden aus gesteuerte Drosselstelle D- geregelt werden.
  • Abb.3 zeigt die Anordnung von festen Elektroden in einem BehälterB mit künstlich veränderlichem Wasserstand. Mit dieser Einrichtung wird die gleiche Wirkungsweise wie bei der Anordnung mit beweglichen Elektroden erzielt. Der Wasserstand im Behälter B, welcher durch eine Öffnung, gegebenenfalls mit einer Drosselstelle D, mit dem Betriebswasser der Anlage in Verbindung steht, wird bei fallendem oder steigendem Wasserstand mit den Elektroden die Kontaktgebung einleiten. Statt daß sich nun die Elektroden dem Wasserstand nähern bzw. entfernen, wird durch eine Vorrichtung, z. B. eine Pumpe P mit Motor, der Wasserspiegel in dem Behältern gegenüber den festen Elektroden durch Entnahme oder Einpumpen von Wasser gesenkt oder gehoben. Die Drisselstelle D wirkt in der gleichen Weise wie die Dämpfung der vorbeschriebenen Rückführbremse in Abb. z verzögernd auf den Reguliervorgang ein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Regelvorrichtung für Wasserturbinen und Pumpen, deren Regelorgane in Abhängigkeit vom Stande des Wasserspiegels unter Zwischenschaltung elektrischer Übertragungseinrichtungen gesteuert werden, gekennzeichnet durch die Kombination einer festen Elektrode (T) mit einem Elektrodenpaar (El, E.), dessen Enden im Normalbetrieb je gleich weit unter bzw. über dem Wasserspiegel liegen, und das entweder durch einen Elektromagneten oder einen Motor (Ml) verbunden mit Servomotor (S) mit Dämpfungseinrichtung (D) senkrecht auf und ab bewegt wird oder gleichfalls feststehend über .einem mit dem Wasserspiegel kommunizierenden Meßgefäß (B) angeordnet ist, dessen `Wasserstand durch eine Pumpe durch Entnahme oder Einpumpen von Wasser zusätzlich reguliert wird.
DE1930545688D 1930-09-23 1930-09-23 Elektrische Regelvorrichtung fuer Wasserturbinen und Pumpen Expired DE545688C (de)

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DE (1) DE545688C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1653686B1 (de) * 1967-03-03 1970-08-27 Cdm Co Ltd Steuervorrichtung fuer eine Unterwasserpumpe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1653686B1 (de) * 1967-03-03 1970-08-27 Cdm Co Ltd Steuervorrichtung fuer eine Unterwasserpumpe

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