DE545609C - Mehrteiliger Kolben oder Kolbenschieber - Google Patents
Mehrteiliger Kolben oder KolbenschieberInfo
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- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 3
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02F—CYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
- F02F5/00—Piston rings, e.g. associated with piston crown
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L15/00—Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00
- F01L15/08—Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00 with cylindrical, sleeve, or part-annularly-shaped valves; Such main valves combined with auxiliary valves
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B53/00—Component parts, details or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B23/00 or F04B39/00 - F04B47/00
- F04B53/14—Pistons, piston-rods or piston-rod connections
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Description
- mehrteiliger Kolben oder Kolbenschieber Die Erfindung bezieht sich auf einen mehrteiligen Kolben oder Kolbenschieber, der aus einem Mittelstück und zwei Kopfstücken besteht. Zur Abdichtung gegenüber dem Zylindermantel werden in bekannter Weise bei derartigen Kolben selbstspannende Ringe benutzt. Mehrteilige Kolben können nicht so bearbeitet werden, daß ihr äußerer Durchmesser genau dem Innendurchmesser des Zylinders entspricht, so daß der Kolben gerade noch in den Zylindern eingeführt werden kann. Wenn auch die Einzelteile solcher Kolben in ihren Durchmessern genau dem Innendurchmesser des Zylinders entsprechen, so ergeben sich durch das Zusammensetzen der Teile derartige Unstimmigkeiten in dem äußeren Umfang des Kolbenkörpers, daß der Kolben nicht in die Bohrung hineinpaßt. Es ist daher notwendig, die Teile eines solchen Kolbenkörpers im Durchmesser kleiner zu halten, als der Bohrung des Zylinders entspricht. Werden nun für solche Kolben selbstspannende Ringe zur Abdichtung benutzt, dann ragen diese Ringe um ein gewisses Maß über den äußeren Umfang des Kolbenkörpers hinaus und werden von dem Strömungs- bzw. Druckmittel, das sich auf der einen Seite des Kolbens befindet, derart durch seitliche Kräfte, d. h. durch Kräfte, die parallel zur Längsmittelachse des Kolbens verlaufen, beeinflußt, daß die Ringe an die Wandungen der Ringnuten angepreßt werden. Abgesehen von einem Verschleiß durch diese seitlichen Druckbeanspruchungen, wird das Spannvermögen der Kolbenringe wesentlich verringert infolge der auftretenden Reibung zwischen den Kolbenringen und den Ringnutenwandungen, bedingt durch den Anpreßdruck der seitlich gegen die Kolbenringe wirkenden Kräfte. Dieser Nachteil wird gemäß der Erfindung dadurch behoben, daß der oder die Kolbenringe in einem aus zwei Ringen bestehenden Futter angeordnet sind, welches einen solchen äußersten Durchmesser hat, daß es gerade in den Zylinder eingeführt werden kann. Dieses Futter ist zwischen dem Mittelstück und dem Kopfstück des Kolbens bzw. des Kolbenschiebers radial frei beweglich. Die Dichtungsringe selbst sind mit seitlichen Vorsprüngen versehen und greifen in besondere Nuten des Futters ein. Diese Nuten besitzen eine solche Abmessung; daß sie eine radiale Bewegung der Kolbenringe zulassen.
- Die Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Längsschnitt durch einen mehrteiligen Kolbenschieber; Abb. a ist ein Längsschnitt durcb einen zweiteiligen Kolben: Abb.3 zeigt die Schnittansicht einer Einzelheit. In der Abb. i ist mit d das Mittelstück eines Kolbenschiebers bezeichnet, welches durch die Nabe h mit der Schieberstange i verbunden ist, die ihrerseits zum Schieberkörper durch eine Mutter l und einen Keil l' gesichert wird. Mit c sind die Kopfstücke des Schiebers bezeichnet, welche auf die beiden Stirnseiten des Mittelstückes aufgeschraubt werden. Zwischen den Rändern der Kopfstücke c und besonderen Flanschen der Mittelstücke d werden Ringnuten gebildet, die zur Aufnahme von besonderen Futtern dienen. Jedes Futter besteht aus zwei Ringen a und b. Der äußere Durchmesser dieses Futters ist derart, daß das Futter gerade in dien Zylinder eingeführt werden kann. In dem Futter a, b wird nun der selbstspannende Kolbenring e gehalten, dadurch, daß seitliche Vorsprünge t sich in besondere Nuten g der Ringe a" b einlegen. Die Nuten g sind so bemessen, daß eine radiale Bewegung des Kolbenringes möglich -ist.
- In der Abb. z ist ein zweiteiliger Kolben d veranschaulicht, in welchem ein aus den, beiden Ringen a, b bestehendes Futter für den selbstspannenden Kolbenringe radial frei beweglich lagert. Die beiden Ringteilea, b werden unter Benutzung radialer Flanschen durch Schrauben n zusammengehalten. Der übrige Zusammenbau ist der gleiche, wie oben mit 3o Bezug auf die Abb. i beschrieben. In der Abb.3 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei welcher in dem aus den beiden Ringen a, b bestehenden Futter zwei nebeneinanderliegende selbstspannende Kolbenringe e1, e- be- 35 nutzt werden. Die beiden Ringe sind durch einen Abstandring o voneinander getrennt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Mehrteilige Kolben oder Kolbenschieber, bestehend aus einem Mittel- und zwei Kopfstücken. mit selbstspannenden Ringen, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Kolbenringe (e) in einem aus zwei Ringen (a, b) bestehenden Futter angeordnet sind, welches einen solchen äußeren Durchmesser hat, daß es gerade in den Zylinder eingeführt werden kann und zwischen dem Mittelstück (k. d) und dem Kopfstück (c) des Kolbenschiebers radial frei beweglich ist. a. Kolben oder Kolbenschieber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsringe (e) mit seitlichen Vorsprüngen (f) in Nuten (g) des Futters (a, b) eingreifen, welche eine radiale Bewegung der Kolbenringe zulassen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB545609X | 1930-01-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE545609C true DE545609C (de) | 1932-03-03 |
Family
ID=10471419
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930545609D Expired DE545609C (de) | 1930-01-16 | 1930-10-28 | Mehrteiliger Kolben oder Kolbenschieber |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE545609C (de) |
-
1930
- 1930-10-28 DE DE1930545609D patent/DE545609C/de not_active Expired
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