DE545283C - Umlaufregler fuer Gasfoerderanlagen - Google Patents
Umlaufregler fuer GasfoerderanlagenInfo
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B27/00—Arrangements for withdrawal of the distillation gases
- C10B27/06—Conduit details, e.g. valves
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Description
- Umlaufregler für Gasförderanlagen Die Erfindung betrifft einen Umlaufregler zur Regulierung der Förderverhältnisse, durch den die zuviel geförderten Gasmengen umlaufen, und besteht im wesentlichen darin, daß die Beeinflussung der Regler durch eine besondere Beeinflussungsleitung erfolgt und zwischen dem Anschluß der Beeinflussungsleitung zum Umlaufregler und dem zum Umlaufregler selbst ein Rückschlagorgan (Rückschlagklappe, Rückschlagventil usw.) eingebaut wird.
- Es ist an sich bereits bekannt, parallel zu Gasverdichtern Umlaufregler einzubauen, die von dem Saug- oder Verdichtungsdruck beeinflußt werden. Bei diesen Umlaufreglern werden die Unterschiede zwischen Zufluß bzw. Verbrauch und der Förderleistung des Verdichters ausgeglichen, wobei die zurückfließenden Gasmengen laufend von dem hohen Verdichtungsdruck auf den Zuflußdruck entspannt werden. Diese Regelungsart ist also mit dauernden und laufenden Energieverlusten verbunden.
- Der Zweck dieser Erfindung besteht darin, diese unnötigen Energieverbrauche bei Umläufen zu vermeiden. Durch die erwähnte Zwischenschaltung von an sich bekannten Rückschlagorganen zwischen Beeinflussungsleitung und Umlauforgan werden bei geöffnetem Umlauforgan die anschließenden Leitungen abgesperrt, und das Gas fließt unmittelbar um. Um hierbei einerseits diesen Umlauf ohne Druckverlust im Regler zu bewirken und andererseits einen zu stark pendelnden Betrieb zu vermeiden, werden die Belastungen des Reglers zweckmäßig labil ausgeführt, so daß zwischen den einzelnen Umschaltungen bestimmte Spielräume geschaffen werden und die Umschaltungen nur in gewissen Zeitabständen erfolgen. In der Zeichnung ist ein ausführliches Beispiel dargestellt. Es sind in dieser gleichen Abbildung sowohl die Schaltungen bei einem Umlaufüberdruckregler als auch bei einem Umlaufsaugregler angedeutet. Für -den- ersteren Fall gelten als Gasstromrichtung die ausgezogenen Pfeile, während für den zweiten Fall die Stromrichtung durch die gestrichelten Pfeile angedeutet ist. In gleicher Weise ist bei der eingezeichneten Rückschlagklappe durch die ausgezogene Belastungsvorrichtung der Fall für den Umlaufüberdruckregler (nach der Fernleitung zu öffnend) und durch die gestrichelt angedeutete Belastungsvorrichtung der Fall des Umlaufsaugreglers (nach dem Gebläse zu öffnend) angedeutet.
- Irr der Zeichnung bedeutet a ein Gebläse, das durch einen Motor b angetrieben wird; c ist der Umlaufregler, d eine Rückschlagklappe; e deutet eine Beeinflussungsleitung an, die im Falle des Umlaufüberdruckreglers an die Druckleitung hinter der Rückschlagklappe d anschließt und zu dem Regler c führt, diesen entsprechend beeinflussend. Wird nun weniger Gas verbraucht, als durch das Gebläse a gefördert wird, so steigt der Druck in der Druckleitung an, bis er einen bestimmten Wert überschreitet. Der Umlaufüberdruckregler öffnet nun, und es findet eine Entspannung von der Druckseite zwischen Gebläse a und Rückschlagklappe d über dem Umlaufüberdruckregler nach der Saugseite des Gebläses zu statt. Die Rückschlagklappe d schließt hierbei, und infolge der labilen Belastungsvorrichtung des Reglers c öffnet dieser ganz, so daß der Umlauf ohne besonderen Druckverlust erfolgt. Das umlaufende Gas hat also nur den Druckverlust des geöffneten Reglers zu überwinden, und das Gebläse läuft mithin praktisch leer. Ist nun so viel Gas in die Fernleitung abgeflossen, daß der Druck in dieser den unteren Belastungsdruck des Reglers unterschreitet, so wird dieser wieder geschlossen, und das Gebläse fördert wieder Gas in die Verbrauchsleitung.
- Wie schon gesagt, erhält der Regler zweckmäßig eine labile Belastungsvorrichtung. Es sei als Beispiel angenommen, das Gebläse solle normalerweise gegen einem Druck von i m/WS arbeiten. In diesem Falle könnte man die Belastungsvorrichtung etwa in der Weise ausführen, daß der Regler bei einem Druck von i Zoo mm öffnet und infolge des labilen Belastungszustandes erst wieder bei etwa goo mm/WS schließt.
- Ganz analog verläuft die Arbeitsweise eines solchen Reglers in Schaltung als Umlaufsaugregler. Für diesen Fall gelten, wie schon gesagt, die gestrichelten Pfeilrichtungen. Die Rückschlagklappe ist also in bezug auf die Gasstromrichtung vor dem Abzweig zum Umlaufregler c angeordnet, und die Beeinflussungsleitung e zweigt von der Zuflußleitung vor dieser Rückschlagklappe d ab und führt wieder zu dem Umlaufregler c, diesen als Saugregler beeinflussend. Bleibt in diesem Falle der Zufluß aus, so sinkt der Druck, und bei Unterschreiten eines bestimmten Wertes öffnet der Regler c, wodurch ein Druckausgleich zwischen der Druckseite und der Saugseite zwischen Rückschlagorgan d und Gebläse a stattfindet. Die Rückschlagklappe wird in diesem Falle durch den höheren ausgeglichenen Druck geschlossen, und es läuft in der gleichen Weise wie vorhin das Gas wieder ohne größeren Druckunterschied um, wobei ein solcher wieder nur durch den Durchflußwiderstand des Umlaufreglers c bei geöffnetem Zustande bedingt ist.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Förderregulierung bei Gasförderanlagen mittels Umlaufregler in Verbindung mit Rückschlagorganen in der Saug- oder Druckleitung oder in beiden, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Rückschlagorgans in der Hauptleitung zwischen dem Abzweig zu dem Umlaufregler und dem Anschluß der zum Umlaufregler führenden Beeinflussungsleitung.
- 2. Umlaufregler gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Regler zwecks Vermeidung zu häufiger Pendelungen mit labilen Belastungsvorrichtungen ausgerüstet werden, so daß zwischen den einzelnen Umschaltungen entsprechende Spielräume entstehen.
- 3. Umlaufregler nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß dieser von dem Verdichtungsdruck (Umlaufüberdruckregler) beeinflußt und zwischen Anschluß der Beeinflussungsleitung und dem Abzweig zum Umlaufüberdruckregler eine nach der Druckleitung hin öffnende Rückschlagklappe eingebaut wird. q.. Umlaufregler nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß dieser von der Zuflußleitung (T-Tmlaufsaugregler) beeinflußt und zwischen dein Anschluß der Beeinflussungsleitung und dem des Umlaufreglers eine nach dem Gebläse zu öffnende Rfickschlagklappe eingebaut wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE545283T | 1930-09-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE545283C true DE545283C (de) | 1932-02-27 |
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|---|---|---|---|
| DE1930545283D Expired DE545283C (de) | 1930-09-03 | 1930-09-03 | Umlaufregler fuer Gasfoerderanlagen |
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|---|---|
| DE (1) | DE545283C (de) |
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- 1930-09-03 DE DE1930545283D patent/DE545283C/de not_active Expired
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