DE629935C - Verfahren zum Foerdern von Massengut aller Art unter Verwendung von einem oder mehreren Druckgefaessen - Google Patents

Verfahren zum Foerdern von Massengut aller Art unter Verwendung von einem oder mehreren Druckgefaessen

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Publication number
DE629935C
DE629935C DEP71129D DEP0071129D DE629935C DE 629935 C DE629935 C DE 629935C DE P71129 D DEP71129 D DE P71129D DE P0071129 D DEP0071129 D DE P0071129D DE 629935 C DE629935 C DE 629935C
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DE
Germany
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pressure
vessel
gate valve
back pressure
compressed air
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Expired
Application number
DEP71129D
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English (en)
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ThyssenKrupp Industrial Solutions AG
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Polysius AG
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Publication date
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Publication of DE629935C publication Critical patent/DE629935C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B65G53/04Conveying materials in bulk pneumatically through pipes or tubes; Air slides
    • B65G53/06Gas pressure systems operating without fluidisation of the materials
    • B65G53/10Gas pressure systems operating without fluidisation of the materials with pneumatic injection of the materials by the propelling gas
    • B65G53/12Gas pressure systems operating without fluidisation of the materials with pneumatic injection of the materials by the propelling gas the gas flow acting directly on the materials in a reservoir

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Verfahren zum Fördern von Massengut aller Art unter Verwendung von einem oder mehreren Druckgefäßen Es sind Verfahren zum Fördern von Massengut mittels Preßluft bekannt, bei denen die Druckgefäße abwechselnd mit dem zu fördernden Gut gefüllt und nach erfolgter Umstellung der verschiedenen Verschlußorgane für den Zulauf und Ablauf des Gutes und nach Anstellung der Preßluft wieder entleert werden.
  • Derartige Verfahren arbeiten in der Weise, daß kurz nach erfolgter Füllung des Fördergefäßes, also bei Beginn der Entleerung und Umstellung des betreffenden Gefäßes auf die Weiterbeförderung sich innerhalb des Gefäßes ein Rückdruck einstellt, der dem eintretenden Förderleitungswiderstand in der Förderleitung etwa entspricht. Je größer nun der Widerstand in der Förderleitung wird, um so größer wird auch der Rückdruck. Erst nach erfolgter Entleerung von Druckgefäß und, Förderleitung wird ein Absinken des Druckes auf Null eintreten.
  • Es wird also bei der Entleerung eines jeden Druckgefäßes ein langsames Ansteigen und Abfallen des Druckes in der Förderleitung einsetzen, und dieses sogenannte Pulsieren des Druckes wird heute mit besonderem Vorteil verwendet, um ein ununter-' brochen arbeitendes Fördersystem zu erreichen, das nach einmal erfolgter Anstellung völlig selbsttätig weiterarbeitet.
  • Dieses an sich bekannte Förderverfahren von Massengütern mittels Preßluft soll nun durch die vorliegende Erfindung weiter verbessert werden. Es ist nämlich erkannt worden, daß bei diesem Förderverfahren die Förderung nach der Umstellung erst allmählich einsetzt, da der Rückdruck bzw. der Druck der Preßluft innerhalb des Fördergefäßes sich erst nach und nach einstellt und bis zu seiner vollen Höhe anwächst. Diese Erscheinung bedeutet insofern einen Nachteil, als Förderzeit und Luftbedarf pro Gefäßfüllung und damit auch pro Tonne Fördergut ungünstig beeinffußt werden. Würde es aber gelingen, daß die Förderung des Gutes bei Anstellung der Förderluft möglichst sofort und voll einsetzt, könnte ein erheblicher Vorteil ; herbeigeführt werden. Es würde dann nicht nur eine Verkürzung der Förderzeit des gefüllten Behälters eintreten, sondern es würde auch der Luftbedarf pro Tonne Fördergut herabgesetzt werden- können.
  • Diese Aufgabe liegt der vorliegenden Erfindung zugrunde. Ihre Lösung kann in verschiedener Weise zur Durchführung gelangen.
  • Gemäß der Erfindung geschieht dies beispielsweise dadurch, daß -der Eintritt der Preßluft in die Förderleitung erst dann erfolgt, wenn der Rückdruck innerhalb des Fördergefäßes selbst ganz oder annähernd ganz erreicht ist.
  • Die Vorrichtung zur Ausübung eines der= artigen Verfahrens kann verschieden ausgebildet sein. Das Verfahren, also die AufeinanderfcV_de.Ide_r 'beidei. Arbeitsvorgänge, Erzeugung des Rückdrucks im Fördergefäß.. und Öffnung des Absperrschiebers .in der Förderleitung, kann von Hand ausgelöst werden, oder aber der Eintritt der Preßluft in die Förderleitung erfolgt selbsttätig, sobald der Druck innerhalb des Fördergefäßes erreicht ist. Dieser Zeitunterschied zwischen der Erzeugung des Rückdruckes innerhalb des Fördergefäßes und des Eintrittes der Preßluft in die Förderleitung bzw. der Öffnung des Absperrschiebers kann durch Einschaltung entsprechender Arbeitsmittel, wie beispielsweise Steuerkolben n. dgl., erreicht werden. Mit diesem Steuerkolben kann der in der Förderleitung angeordnete Absperrschieber verbunden werden. Der Steuerkolben würde den Absperrschieber erst mit einer gewissen Nacheilung öffnen, nachdem nämlich der Rückdruck innerhalb des FÖrdergefäßes ganz oder doch größtenteils erreicht ist. Diese zeitliche Aufeinanderfolge der beiden Arbeitsvorgänge läßt sich mit dem erwähnten Steuerkolben in einfacher Weise beispielsweise so erreichen, daß die Pxeßluft zur Förderung des Gutes in den zweckmäßig als Differentialkolben ausgebildeten Steuerkolben zuvor in ein Nacheilungsgefäß einfließt. Der Steuerleolben würde dadurch erst den vollen Preßluftdruck erhalten und somit geöffnet werden, wenn sich ein entsprechen-, der hoher Rückdruck im Gefäß eingestellt hat.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform zur Ausübung des Verfahrens.
  • Im vorliegenden Beispiel ist nur ein Fördergefäß a gezeichnet. Das Verfahren ist aber auch ohne weiteres bei Verwendung eines doppelten Fördergefäßes durchführbar. Das zu fördernde Gut läuft im oberen Teil dieses Behälters a. ein und durch- die am unteren Ende angeordnete Abfluß- oder Förderleitung b ab. Die Preßluft fließt durch das Rohrr zu, in dem ein beliebiges Regelmittel d angeordnet ist. Vor dem Regelungsmittel d ist eine Leitung m angeördnet, die unmittelbar zum Steuerkalben f führt; der mittels Hebels o. dgl. mit dem in der Förderleitung ruhenden Absperrschieber g verbunden ist. Hinter dem Regelmittel d führt eine Abzweigung h die Preßluft in den oberen Teil des Fördergefäßes, .während eine zweite Leitung i mit einem Nacheilungsgefäß k verbunden ist. Von diesem Nacheilungsgefäß k führt gleichzeitig eine Leitung l zum Steuerkolben f. Das Nacheilungsgefäß k selbst ist am Eintrittsende der Preßluft in bekannter Weise mit einem Regulier- oder Nadelventil o. dgl. versehen. Das Verfahren wirkt nun in der Weise, daß die Prellluft zunächst in den oberen Teil des gefüllten Behälters a einläuft und hier einen gewissen Rückdruck erzeugt. Zu gleicher Zeit fließt die Preßluft durch die Rohrleitung i in das Nacheilungsgefäß h und weiter durch die Leitung Z in die Arbeitsseite des Steuerkolbens f, wo sie j edoch erst eine Arbeitsleistung, also die Verschiebung des Kolbens und: die Öffnung des Absperrschiebers g vollführen kann, nachdem im Nacheilungsgefäß k und in der Leitung Z der volle Preßluftdruck vorherrscht. Während dieser Zeit hat sich auch der Rückdruck im Gefäß a eingestellt. Sobald sich also der Absperrschieber öffnet, wird auch gleichzeitig die volle Entleerung des Behälters a durch den entsprechenden Rückdruck erfolgen. Die gestellte Aufgabe kann mit gleichem Vorteil auch beispielsweise dadurch erreicht werden, daß der im Fördergefäß a sich einstellende Rückdruck mittelbar zur Bewegung des innerhalb der Förderleitung angeordneten Absperrschiebers verwendet wird. Dies kann z. B. so erfolgen, daß der Rückdruck innerhalb des Fördergefäßes eine am Fördergefäß angeordnete Membrane betätigt; die ihrerseits mit einem elektrischen Kontakt ausgerüstet ist, der einen an dem Absperrschieber angeordneten Hubmagnet beeinflußt. Unmittelbar kann das Verfahren auch so durchgeführt werden, daß der im Fördergefäß .auftretende Rückdruck direkt auf den am Absperrschieber angeordneten Steuerkolben einwirkt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Fördern von Massengut aller Art unter Verwendung von einem oder mehreren Druckgefäßen, dadurch gekennzeichnet, daß der Eintritt der Preßluft in die Förderleitung erst freigegeben wird, sobald der Rückdruck innerhalb des Druckgefäßes selbst ganz oder größtenteils erreicht ist.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßluft vor Eintritt in die zur Bewegung des Absperrschiebers verwendeten Arbeitsmittel, wie Steuerkolben o. dgl., in ein Nacheilungsgefäß geführt wird, so daß der Absperrschieber erst geöffnet wird, sobald durch die in den oberen Teil des Behälters gleichzeitig eingetretene Preßluft ein ausreichender Förderdruck erzeugt ist. g. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der im Druckgefäß sich einstellende Rückdruck so auf einen mit dem, Absperrschieber in Verbindung stehenden, an sich bekannten Hubmagneten einwirkt, daß der Absperrschieber sich öffnet, sobald sich der Rückdruck ganz oder größtenteils eingestellt hat. ¢. Verfahren nach Anspruch r . bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der im Druckgefäß sich einstellende Rückdruck unmittelbar auf einen mit dem Absperrschieber in Verbindung stehenden Steuerkolben einwirkt, sobald der Rückdruck selbst sich innerhalb des Druckgefäßes ganz oder größtenteils eingestellt hat.
DEP71129D 1935-04-21 1935-04-21 Verfahren zum Foerdern von Massengut aller Art unter Verwendung von einem oder mehreren Druckgefaessen Expired DE629935C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2707132A (en) * 1951-11-23 1955-04-26 Baresch Charles Albert Pneumatic conveyor apparatus
DE934819C (de) * 1948-11-26 1955-11-03 Cie Parisienne D Outil A Air C Einrichtung zum Foerdern und Verteilen von Beton u. dgl.
FR2398681A1 (fr) * 1977-07-27 1979-02-23 Rockwell International Corp Appareil distributeur et repartiteur de matiere solides en phase dense

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