DE544861C - Tauchen und Trocknen von auf mehreren endlosen, zusammenarbeitenden Foerderern bewegten Gegenstaenden - Google Patents

Tauchen und Trocknen von auf mehreren endlosen, zusammenarbeitenden Foerderern bewegten Gegenstaenden

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DE544861C
DE544861C DE1930544861D DE544861DD DE544861C DE 544861 C DE544861 C DE 544861C DE 1930544861 D DE1930544861 D DE 1930544861D DE 544861D D DE544861D D DE 544861DD DE 544861 C DE544861 C DE 544861C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C3/00Apparatus in which the work is brought into contact with a bulk quantity of liquid or other fluent material
    • B05C3/02Apparatus in which the work is brought into contact with a bulk quantity of liquid or other fluent material the work being immersed in the liquid or other fluent material
    • B05C3/09Apparatus in which the work is brought into contact with a bulk quantity of liquid or other fluent material the work being immersed in the liquid or other fluent material for treating separate articles
    • B05C3/10Apparatus in which the work is brought into contact with a bulk quantity of liquid or other fluent material the work being immersed in the liquid or other fluent material for treating separate articles the articles being moved through the liquid or other fluent material

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  • Coating Apparatus (AREA)

Description

  • Tauchen und Trocknen von auf mehreren endlosen, zusammenarbeitenden Förderern bewegten Gegenständen Bei den bisherigen Verfahren zum Behandeln von Massenartikeln durch Eintauchen in ein Bad, z. B. Lackieren von Fahrrad-oder Autozubehörteilen, werden die betreffenden Gegenstände mittels Ketten o. dgl. in stetigem Lauf durch das Bad und, wenn erforderlich, anschließend durch einen Trockenofen geführt. Das Eintauchen in das. Lackbad o. dgl. erfolgt hierbei durch eine langsam abfallende und wieder ansteigende Anordnung einer Förderlette. Die Form des Lackbehälters ist dabei dem Verlauf der Kettenführung und den zu behandelnden Gegenständen angepaßt. Diese Arbeitsweise hat den Nachteil, daß die Lackbehälter sehr große Abmessungen erhalten, da die zu lackierenden Gegenstände in flacher Bahn in den Behälter ein- und wieder ausgeführt werden. Dies bedingt einen großen Vorrat an Lack und bedeutet in vielen Fällen eine Investierung beträchtlichen Kapitals in der Anlage. Außerdem sind wegen der großen abkühlenden Oberfläche umfangreiche Heizeinrichtungen erforderlich, um den Lack auf der gewünschten Temperatur zu halten. Auch das Freihalten des Lacks von Staub und Schmutz ist erschwert.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, das Arbeitsgut senkrecht in die Tauchflüssigkeit herabzulassen, aber bisher sind nur solche Anlagen bekannt, bei denen das Transportmittel für die zu behandelnden Gegenstände stillgesetzt werden muß, ehe das Arbeitsgut unter Anwendung von umständlichen Vorrichtungen in den Lack- oder Flüssigkeitsbehälter getaucht werden kann. Nach beendigtem Tauchvorgang kann dieser Kettentransport erst dann ein Stück vorwärts bewegt werden, wenn das Arbeitsgut wieder mit seinem Tragstück darin eingegliedert ist. Durch die ruckweise Vorwärtsbewegung des Transports schaukeln die lackierten Teile sehr leicht an dem Tragstück ünd stoßen dadurch in unerwünschter Weise gegeneinander.
  • Diese Nachteile zu beseitigen und eine einfache, wirtschaftliche Arbeitsweise zu erreichen, ist der Zweck der Erfindung. Diesem wird dadurch entsprochen, daß für den Tauchvorgang eine in besonderem Kreislauf umlaufende Fördereinrichtung vorgesehen wird. Durch diese werden mit Hilfe von Mitnehmern die zu behandelnden Gegenstände bzw. deren Tragmittel von dem sich gleichmäßig fortbewegenden Fördermittel, mit welchem sie den Trockenofen durchwandern, abgehoben und unabhängig davon in senkrechter oder annähernd senkrechter Führung in das Lackbad eingetaucht und wieder herausgezogen. Daraufhin werden sie selbsttätig wieder auf die ursprüngliche Bahn zur Weiterförderung durch den Trockenofen aufgesetzt. Bei dieser Arbeitsweise kann der Lackbehälter einen wesentlich kleineren Inhalt haben, als es bei den bisher angewendeten Ausführungen möglich ist. Das Fördermittel der Taucheinrichtung läuft mit verhältnismäßig hoher Geschwindigkeit um, weshalb der Abstand der Gegenstände so gewählt werden kann, däß sie sich auch bei senkrechtem Eintauchen nicht berühren. Überdies hängt bei der gleichmäßigen, ununterbrochenen Fortbewegung des dem Trockenofen zugeordneten Fördermittels das Arbeitsgut, ohne zu schaukeln, an den Tragmitteln, so daß ein Zusammenstoßen der Gegenstände nicht eintreten kann.
  • Der Antrieb der Taucheinrichtung kann von der Bewegung des dem Trockenofen zugeordneten Förd6rmittels durch irgendein übertragungsmittel abgeleitet werden, so daß die Fördergeschwindigkeiten in einem bestimmten Verhältnis zueinander stehen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Taucheinrichtung durch einen besonderen Elektromotor pneumatisch oder hydraulisch anzutreiben.
  • Ein besonderer Antrieb ist dann von Vorteil, wenn der eigentliche Tauchvorgang bei gleichbleibender Geschwindigkeit des dem Trockenofen zugeordneten Fördermittels beschleunigt vor sich gehen soll. Eine Verkürzung der Eintauchdauer ist z. B. erforderlich, wenn die zu lackierenden Gegenstände Nähte oder Fugen besitzen, durch welche der Lack ins Innere eindringen und sich dort ansammeln könnte. In diesem Fall muß die Eintauchdauer so bemessen sein, daß der Lack wohl an der Oberfläche anhaftet, nicht aber Zeit findet, durch die Fugen einzudringen. Dies kann nun beispielsweise dadurch erreicht werden, daß die durch einen besonderen Elektromotor angetriebene Tauchvorrichtung normalerweise mit einer solchen Geschwindigkeit läuft, daß die zu behandelnden Gegenstände bzw. deren Träger ohne Stoß von dem Fördermittel abgenommen und nach dem Tauchen wieder aufgesetzt werden. Nur kurz vor dem Eintauchen und nach dem Herausziehen wird jeweils durch selbsttätige Auslösung eines elektrischen Schalters die Bewegung der Tauchvorrichtung beschleunigt bzw. wieder verlangsamt. Diese Vorkehrung bedingt allerdings, daß sich an der Führungskette der Tauchvorrichtung jeweils nur ein Gegenstand bzw. nur ein Träger befindet, durch welchen an den entsprechenden Stellen die Steuerung- des Motors erfolgt. Da bei dieser Ausführung keine zwangsläufige Verbindung zwischen Hauptfördermittel und Tauchvorrichtung besteht, so sind Vorkehrungen zu treffen, welche die Gegenstände bzw. deren Träger so lange an der Abnahmestelle festhalten, bis sie durch einen Mitnehmer der Tauchvorrichtung weitergeführt werden. Dies gilt entsprechend auch für die Aufgabestelle, an welcher die Teile wieder auf das Hauptfördermittel aufgesetzt werden.
  • Eine Beschleunigung des Tauchvorganges kann auch auf mechanische Weise erreicht werden, z. B. durch Zwischenschalten eines Kurbeltriebs o. dgl. in den Antriebsmechanismus der Tauchvorrichtung.
  • Die Tauchvorrichtung kann nicht nur für das Tauchlackieren Verwendung finden, sondern ist in jedem Fall geeignet, wo Gegenstände durch Eintauchen in Flüssigkeit behandelt werden sollen, wie Imprägnieren, Teeren usw.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt in Abb. i einen Längsschnitt durch eine Tauchvorrichtung, Abb.2 eine Vorderansicht der Tauchvorrichtung nach Abb. i, Abb. 3 und -1 Einzelheiten der Vorrichtung. In einem Gestell i ist die Förderkette 2, welche einen Trockenofen durchläuft, über Kettenräder 3 geführt und bewegt sich, auf beliebige Weise angetrieben, in der '°feilrichtung. An der Auf gabestelle 4 werden die Tragstangen 5, an welchen die zu lackierenden Teile 6 mittels der Bügel 7 angehängt sind, in Aussparungen 8 der Förderkette 2 eingelegt. Vor dem Eintritt der Förderkette 2 in den Trockenofen hebt nun eine über Kettenräder 9 geführte Kette io mit Hilfe der an ihr in bestimmten Abständen angebrachten Mitnehmer i i die Tragstangen 5 samt den daran befindlichen Werkstücken ab und taucht diese in das im Behälter 2 befindliche Lackbad. worauf die Tragstangen 5 wieder auf die Förderkette 2 aufgesetzt werden. Den Antrieb erhält die Führungskette io durch die Kettenradachse 13 der Förderkette 12 über einen Kettentrieb 14, 15, 16 und ein Zahnrädervorgelege 17.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Tauchen und Trocknen von auf mehreren endlosen, zusammenarbeitenden Förderern bewegten Gegenständen, dadurch gekennzeichnet, daß ein beim Tauchvorgang möglichst senkrecht zur Oberfläche der Tauchflüssigkeit geführter, in seiner Geschwindigkeit mechanisch oder elektrisch steuerbarer endloser Förderer (i o) die zu behandelnden Gegenstände (6) von dem sich gleichmäßig fortlaufend bewegenden, den Trockenofen durchlaufenden Förderer (2) abhebt und nach beliebig langem Tauchvorgang wieder auf dieses aufsetzt.
DE1930544861D 1930-10-16 1930-10-16 Tauchen und Trocknen von auf mehreren endlosen, zusammenarbeitenden Foerderern bewegten Gegenstaenden Expired DE544861C (de)

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DE544861T 1930-10-16

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Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE747725C (de) * 1940-04-18 1944-10-11 Verfahren zum Lackieren und Trocknen von Konservendosen und aehnlichen Gefaessen
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