DE544235C - Rohrbiegevorrichtung - Google Patents

Rohrbiegevorrichtung

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DE544235C
DE544235C DE1930544235D DE544235DD DE544235C DE 544235 C DE544235 C DE 544235C DE 1930544235 D DE1930544235 D DE 1930544235D DE 544235D D DE544235D D DE 544235DD DE 544235 C DE544235 C DE 544235C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D7/00Bending rods, profiles, or tubes
    • B21D7/02Bending rods, profiles, or tubes over a stationary forming member; by use of a swinging forming member or abutment
    • B21D7/024Bending rods, profiles, or tubes over a stationary forming member; by use of a swinging forming member or abutment by a swinging forming member

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

Es sind bereits Rohrbiegevorrichtungen bekannt, die einen Rahmen aufweisen, in dessen eine von zwei Bohrungen die Achse einer auf einem Teil des Umfanges gezahnten Formscheibe einsteckbar ist, deren Zähne mit den Zähnen einer in die zweite Bohrung einsteckbaren drehbaren Spindel kämmen und die zusammen mit einem schwingbar gelagerten Schuh das zu biegende Rohr an der Stelle
to umfaßt, wo es die Formscheibe tangential berührt. Es ist ferner bekannt, daß quer zur Biegeebene schwenkbar ein Haken, zum Befestigen des zu biegenden Rohres an der Formscheibe vorgesehen ist.
ig Die Erfindung besteht darin, daß in dem Rahmen die Schwingachse des Schuhes in gleichem Abstande von jedem der zwei Achslöcher für die Formscheibe und auf der gegenüberliegenden Seite des Rahmens das
ao Zapfenloch für die Spindel ebenfalls in gleichem Abstande von den beiden Achslöchern für die Formscheibe angeordnet ist. Ferner ist der zum Befestigen des zu biegenden Rohres an der Formscheibe vorgesehene Haken als Doppelhaken ausgebildet. Die neue Vorrichtung gestattet das Biegen von Rohren nach rechts oder links, was mit den bekannten Vorrichtungen nicht möglich ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Abb. ι ist eine schaubildliche Darstellung der Vorrichtung mit einem durch sie gebogenen Rohr.
Abb. 2 ist eine Vorderansicht der \?Orrichtung, jedoch in einer Stellung der einzelnen Teile für die Biegung nach der entgegengesetzten Richtung als in Abb. 1. In Abb. 2 ist in gestrichelten Linien die Lage des Rohrteiles dargestellt, bevor es gebogen wird.
Abb. 3 ist eine Seitenansicht zu Abb. 2 von links gesehen (ohne Rohr).
11 ist ein Rahmen in Gestalt zweier gleichschenkliger Dreiecke von verschiedener Höhe, die eine gemeinsame Basis besitzen und deren Spitzen zu beiden Seiten dieser Basis liegen. An den Ecken dieses unregelmäßigen Vierecks mit der Basis der genannten gleichschenkligen Dreiecke als kürzere der beiden Diagonalen befinden sich Bohrungen, und zwar an denjenigen Ecken, deren Verbindungslinie die kürzere Diagonale ist, Bohrungen 12, 13 zum Einstecken der Spindel 14 der Formscheibe 15 und an den anderen beiden Ecken Bohrungen zum Einstecken einer Spindel 22 zum Antrieb der Formscheibe 15 oder der Schwingachse 28 des Schuhes 29.
Auf einem Teil des Umfanges der Formscheibe 15 ist eine Rille 16 von nahezu halbkreisförmigem Querschnitt angebracht. Auf dem anderen Teil des Umfanges sind An-
triebszähne 17 angebracht. Ein Doppelhaken 19 ist auf der einen Seite eines sektorförmigen Ausschnittes 18 der Formscheibe 15 mit einem Bolzen oder einer Schraube io,a schwenkbar gelagert. Die Haken 20 und 21 verlaufen in entgegengesetzten Richtungen und dienen zum Festhalten des zu biegenden Rohres an der Formscheibe, wobei der jeweils nicht benutzte Haken seitlich der Formscheibe zu liegen kommt.
Die mit Antriebszähnen 23 besetzte Spindel
22 greift in die Antriebszähne 17 der Formscheibe 15 ein.
Die Zapfenlöcher 12 und 13 bilden zwei Ecken des Rahmens 11. Das Zapfenloch für die Spindel 22 ist gleich weit von den Zapfenlöchern 12 und 13 entfernt, so daß die Zähne
23 der Spindel 22 mit den Antriebszähnen 17 der Formscheibe 15 sowohl bei Stellung des Rades im Zapfenloch 12 als auch 13 kämmen können. Die vordere Ecke des Rahmens 11 trägt eine Stiftschraube 28, welche ebenfalls gleich weit von den Zapfenlöchern 12 und 13 entfernt ist, und auf welcher ein Schuh 29 schwingbar gelagert ist. Die innere Fläche des Schuhs 29 ist mit einer Rille von nahezu halbkreisförmigem Querschnitt versehen, welche die Rille 16 der Formscheibe 15 zur Kreisform ergänzt. Die Länge des Schuhs 29 ist so bemessen, daß seine beiden Enden ungefähr tangential an die Formscheibe 15 heranreichen, je nachdem, ob der Formscheibendrehzapfen 14 in das Zapfenloch 12 oder •13 gesteckt ist.
In der in Abb. 1 dargestellten Lage ist der die Formscheibe 15 tragende Zapfen in das Zapfenloch 12 an der oberen Ecke des Rahmens 11 eingesetzt, und in Übereinstimmung hiermit ist das obere Ende des Schuhes 29 tangential an die Formscheibe 15 gelegt. In Abb. 2 steckt der Zapfen 14 im Zapfenloch 13 an der unteren Ecke des Rahmens 11, wobei das untere Ende des Schuhes 29 tangential an der Formscheibe 15 liegt.
Der Rahmen 11 ist mit weiteren Löchern 31 und 32 nahe an denjenigen Ecken versehen, deren Bohrungen zur Aufnahme der Antriebsspindel 22 und des Schwingzapfens 28 des Schuhes 29 dienen. Die Löcher 31, 32 sind zur Aufnahme von Bolzen oder Schrauben zur Befestigung der Einrichtung an einer Bank oder an einer anderen Unterlage bestimmt, wenn die Einrichtung ortsfest sein soll.
Die Arbeitsweise der Einrichtung ist folgende:
Abb. 2 zeigt ein Rohr 33, dessen unteres Ende 330 in gestrichelten Linien in der Stellung vor dem Biegen und in ausgezogenen Linien nach dem Biegen dargestellt ist. Wenn der senkrechte, untere Rohrteil 33s an der Formscheibe 15 befestigt ist und in die in ausgezogenen Linien dargestellte Form gebogen werden soll, so muß die Biegevorrichtung, wie in gestrichelten Linien dargestellt, angesetzt werden.
Der Doppelhaken 19 wird so gestellt, daß das Rohrende 33° unter dem Haken 21 liegt, welcher der hintere der beiden Haken ist, wenn der Zapfen 14 der Formscheibe 15 im Zapfenloch 13 des Rahmens 11 steckt. Die gegenseitige Lage der Teile ist eine solche, daß der Haken 19 dann ziemlich dicht am unteren Ende des Schuhes 29 liegt, während die Zähne. 23 der Antriebsspindel 22 in die Zähne. 17 auf dem Umfang der Formscheibe 15 nahe dem dem Schuh 29 zu gelegenen Ende der Rille 16 eingreifen.
Wenn die Einrichtung in dieser Weise angesetzt ist, wird die gewünschte Biegung im unteren Teile des Rohres 33 durch Drehen der Spindel 22 entgegengesetzt dem Uhrzeiger erzeugt. Die Formscheibe 15 dreht sich hierbei in Richtung des Uhrzeigers, und liegt daher das Rohr in der gleichen Riehtung, wie es in ausgezogenen Linien in Abb. 2 dargestellt ist. Da das Rohr 33 hierbei durch den Schuh 29 gleitet, wird es fest gegen das äußere Ende des Schuhes gepreßt, so daß irgendwelche Beulen oder sonstige Unregel- go mäßigkeiten im Rohre durch diesen Druck von selbst durch das innere, an die Formscheibe 15 angrenzende Ende des Schuhes beseitigt werden. Es ist wesentlich, daß der Schuh 29 schwingbar ist, da hierdurch die durch das Biegen des Rohres erzeugte Kraft zum Andrücken des Schuhes gegen den Umfang der Formscheibe 13 nutzbar gemacht wird und bessere Ergebnisse als mit einem feststehenden Schuh erzielt werden. too
Nach Vollendung der Rohrbiegung kann der Haken 19 vom gebogenen Rohr abgehoben und dieses nach Zurückdrehen der Formscheibe der Vorrichtung entnommen werden.
Wenn das Rohr 34 wie in Abb. 1 gebogen werden soll, so wird der Zapfen 14 aus dem Zapfenloch 13 des Rahmens 11 und aus der Formscheibe 15 gezogen, diese wird dann gewendet und mittels des Zapfens 14 im anderen Zapfenloch 12 gelagert. Die Formscheibe wird dann so gedreht, daß die Zähne 23 der Antriebsspindel 22 mit den Zähnen 17 der Formscheibe 15 nahe dem der Rille 16 zugewandten Ende des Zahnbogens kämmen. Die gegenseitige Lage der Teile ist nunmehr so, daß eine Drehung der Spindel 22 im Sinne des Uhrzeigers die entgegengesetzte Biegung des Rohres 34 erzeugt.
Die Möglichkeit, daß die Formscheibe 15 einfach gewendet und im gegenüberliegenden Zapfenloch in der beschriebenen Weise gelagert wird, ist von großer Wichtigkeit, wenn
das zu biegende Rohr schwer zugänglich oder wenn der Arbeitsplatz beschränkt ist. Zur bequemeren Handhabung der Einrichtung für jede der zwei beschriebenen Bedingungen ist der Doppelhaken 19 vorgesehen. In der Anordnung nach Abb. 1 ist der Haken 20 im Gebrauch, während in der Anordnung nach Abb. 2 der Haken 21 benutzt wird. Das Rohr wird durch Schwenken des Doppelhakens von der Vorderseite der Einrichtung aus an der Formscheibe befestigt. Behinderungen zwischen dem Haken und dem Rahmen 11 während der Drehung der Formscheibe 15 sind daher vermieden.
Die Einrichtung kann auch unter Verwendung des Schuhes 29 zum Festhalten des Rohres an der Formscheibe und Drehung der Spindel 22 in gleicher Weise, wie beschrieben, gebraucht werden. Bei dieser Verwendungsart steht die Formscheibe 15 fest, während sich der Rahmen 11 infolge des Eingriffes der Zähne 23 in die Zähne der Formscheibe 17 um den Zapfen 14 dreht. Der Schuh 29 bleibt dabei in fester Verbindung mit dem Rohr, und das letztere wird durch einen der Haken 20 oder 21 und die Rille 16 der Formscheibe 15 hindurchgezogen. Diese Arbeitsmöglichkeit kann unter gewissen Bedingungen, wie Unzugänglichkeit des Rohres, beschränkter Platz o. dgl. erwünscht sein.
Der Schuh 29 kann mit Rollen versehen oder durch Rollen ersetzt werden, und andere Greifeinrichtungen können an
Hakens 19 Verwendung finden.

Claims (2)

Patentansprüche: Stelle des
1. Rohrbiegevorrichtung mit einem Rahmen, in dessen eine von zwei Bohrungen die Achse einer auf einem Teil des Umfangs gezahnten Formscheibe einsteckbar ist, deren Zähne mit den Zähnen einer in die zweite Bohrung einsteckbaren drehbaren Spindel kämmen und die zusammen mit einem schwingbar gelagerten Schuh das zu biegende Rohr an der Stelle umfaßt, wo es die Formscheibe tangential berührt, dadurch gekennzeichnet, daß im Rahmen (11) die Schwingachse (28) des Schuhes in gleichem Abstande von jedem zweier Achslöcher (12, 13) für die Formscheibe (15) und auf der gegenüberliegenden Seite des Rahmens das Zapfenloch für die Spindel (22) ebenfalls in gleichem Abstande von den beiden Achslöchern für die Formscheibe angeordnet ist.
2. Rohrbiegevorrichtung nach Anspruch i, bei welcher ein Haken zum Befestigen des zu biegenden Rohres quer zur Biegeebene schwenkbar an der Formscheibe vorgesehen ist, gekennzeichnet durch einen Doppelhaken (19, 20, 21), dessen einer Haken (20) für Linksbiegung und dessen anderer Haken (21) für Rechtsbiegung benutzt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930544235D 1930-01-14 1930-08-09 Rohrbiegevorrichtung Expired DE544235C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US544235XA 1930-01-14 1930-01-14

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DE544235C true DE544235C (de) 1932-02-15

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DE1930544235D Expired DE544235C (de) 1930-01-14 1930-08-09 Rohrbiegevorrichtung

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