DE540646C - Garderobenmarkensatz - Google Patents

Garderobenmarkensatz

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DE540646C
DE540646C DET37153D DET0037153D DE540646C DE 540646 C DE540646 C DE 540646C DE T37153 D DET37153 D DE T37153D DE T0037153 D DET0037153 D DE T0037153D DE 540646 C DE540646 C DE 540646C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D15/00Printed matter of special format or style not otherwise provided for

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  • Management, Administration, Business Operations System, And Electronic Commerce (AREA)

Description

  • Garderobenmarkensaiz Der Diebstahl von Garderobenstücken in Konzert-, Theater- und Kinogarderoben geht bekanntlich in der Weise vor sich, daß der Dieb unauffällig die Nummer der Garderobenmarke eines Besuchers, der eine wertvolle Garderobe abgibt, feststellt und danach an derselben Stelle seine wertlose Garderobe abgibt. Er richtet sich möglichst so ein, daß er eine Nummer mit derselben Zehner- und Hundertzahl erhält, wie die Nummer der Garderobe, die er zu stehlen beabsichtigt, und einer in der Form ähnlichen Einerzahl, beispielsweise 3 und $, oder i und ¢, oder 2 und 7, odef 5 und 6 usw., oder er wartet, bis er für seine Garderobe eine Garderobenmarke mit einer Nummer erhält, bei der er nur die Zehnerzahl zu ändern braucht. .Hierauf ändert er während der Spielzeit die entsprechende Zahl der Nummer durch Radieren oder Ausmalen und läßt sich vor Schluß der Veranstaltung die wertvolle Garderobe aushändigen.
  • Diese Änderungen der Nummern werden, auch wenn sie recht plump ausgeführt sind, in den seltensten Fällen von dem Garderobenpersonal bemerkt, da bei der Aufregung und Eile, die durch den Andrang des Publikums entsteht, ein genaues Betrachten der Marken unmöglich ist und außerdem die Beleuchtungsverhältnisse in den Garderoben gewöhnlich ungünstig sind.
  • Alle Versuche, die Änderungsmöglichkeit der Garderobenmarken herabzumindern, indem jede Zahl einen anderen Schriftcharakter erhält, so daß zur Veränderung der Nummern deren vollständige Entfernung notwendig ist, hat auch aus dem vorerwähnten Grunde nicht zu dem gewünschten Resultat geführt, das gleiche ist auch der Fall bei Garderobenmarken mit Über- und Unterdruck, um die Radiermöglichkeit auszuschließen. Auch hierbei wird die Schraffur, womit der Fälscher den beschädigten über- und Unterdruck ersetzt, aus dem vorerwähnten Grunde nicht bemerkt.
  • Es ist auch bereits ein Garderobenmarkensatz bekannt, dessen aufeinanderfolgende Marken sich durch die verschiedenen Farben der Marken unterscheiden. Aber auch hier ist, namentlich bei ungenügender Beleuchtung, eine Verwechselung noch leicht möglich, weil etwa zehn verschiedene Farben verwandt werden müssen, weil gewisse Farben (wie z. B. Blau und Grün, Gelb und Weiß) bei Lampenlicht erfahrungsgemäß leicht verwechselt werden können,, und weil zehn auffällig verschiedene Farbtöne nicht vorhanden sind.
  • Bei den Garderobenmarken gemäß der Erfindung entstehen zwischen dem Stammteil und dem Abriß durch die Fälschung augenfällige Unterschiede, so daß das Garderobenpersonal ohne besondere Aufmerksamkeit die Fälschung entdeckt. Zu diesem Zweck sind die aufeinanderfolgenden Marken in regelmäßiger oder unregelmäßiger Folge mit verschiedenen markanten Mustern versehen, die sich erst in größeren Abständen wiederholen. Würde z. B. jemand versuchen, durch Änderung der Zehnerzahl die gewünschte Garderobe zu. erhalten,-&o würde das Garderobenpersonal die Fälschung unwillkürlich bemerken, da das Muster des abgegebenen gefälschten Abschnitts nicht zu dem Muster des Stammabschnitts der wertvollen Garderobe paßt. Da die verschiedenen Muster sich augenfällig voneinander unterscheiden, wird also die Fälschung auch bei schlechter Beleuchtung und großem Andrang auffallen. Um eine Marke zu ändern, ist der Fälscher gezwungen, das ganze Muster seiner Marke zu entfernen und durch das Muster der betreffenden Nummer zu ersetzen. Voraussetzung ist dabei natürlich, daß er das Muster kennt. Das bedeutet aber praktisch, daß er sämtlichen Druck von der Marke .entfernen muß und durch das neue Muster und eine Nachahmung des Aufdrucks der Marke ersetzen muß, was praktisch unmöglich ist.
  • Die neue Kennzeichnung der Marken bietet der Kennzeichnung durch verschiedene Farben gegenüber auch die Möglichkeit der leichteren Herstellung. Die verschiedenfarbigen Marken müssen entweder einzeln gedruckt oder von entsprechend gefärbten Streifen o. dgl. abgeschnitten und durch Heftklammern o. dgl. zu einem Block vereinigt werden. Da bei dem neuen Markensatz sämtliche Muster mit der gleichen Farbe gedruckt werden, kann mit einer einzigen Druckwalze sofort ein fortlaufender, alle Marken enthaltender Streifen mit den Mustern bedruckt werden, der dann einfach durch Einknicken an den Trennungsstellen der Marken zu einem Block zusammengelegt wird. Dadurch wird die Fabrikation verbilligt.
  • Hinzugefügt sei noch, daß es bei Eisenbahnfahrkarten bereits zur Verhütung von Betrügereien bekannt ist, in die Fahrkartendruckvorrichtung an verschiedenen Tagen verschiedene Druckwalzen einzusetzen, welche die Fahrkarten jedes Tages mit einem Muster bedrucken, das für jeden Tag das gleiche bleibt, .aber mit jedem folgenden Tage wechselt. Auch hier müssen so viele Druckwalzen, wie Muster vorhanden sind, verwendet werden, während beim Erfindungsgegenstande nur eine einzige Druckwalze nötig ist. Auch besitzen die aufeinanderfolgenden Fahrkarten des gleichen Tages alle das gleiche Muster, während das Kennzeichen des Erfindungsgegenstandes darin besteht, daß die aufeinanderfolgenden Marken verschiedene Muster besitzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Garderobenmarkensatz, dessen aufeinanderfolgende Marken sich zusätzlich zur Nummer noch durch eine andere, erst nach einer größeren Zahl von Marken sich wiederholende Kennzeichnung unterscheiden, dadurch gekennzeichnet, daß diese Kennzeichnung durch verschiedene markante Muster gebildet wird.
DET37153D 1929-06-27 1929-06-27 Garderobenmarkensatz Expired DE540646C (de)

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