DE540592C - Selbsttaetige Kostenfeststellvorrichtung fuer Kippwagen - Google Patents

Selbsttaetige Kostenfeststellvorrichtung fuer Kippwagen

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DE540592C
DE540592C DE1930540592D DE540592DD DE540592C DE 540592 C DE540592 C DE 540592C DE 1930540592 D DE1930540592 D DE 1930540592D DE 540592D D DE540592D D DE 540592DD DE 540592 C DE540592 C DE 540592C
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box
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DE1930540592D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D9/00Tipping wagons
    • B61D9/02Tipping wagons characterised by operating means for tipping

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

Die Kippwagen zur Beförderung von Massengütern sind zwecks Feststellung des Kastens während des Beladens und der Beförderung mit einer Verriegelung versehen, die ihrer-S seits wieder gesichert werden muß, um ein selbsttätiges Lösen im Betrieb zu vermeiden. Bei Kippwagen, die mittels Druckluft entleert werden, ist die Kastenverriegelung und Sicherung derart ausgebildet, daß bei Vornähme der Entleerung zunächst während eines entsprechenden Leerhubes des Luftkolbens die Sicherung der Kastenverriegelung und dann die Verriegelung selbst gelöst wird. Erst hiernach wirkt der Kolben auf den Kasten ein und bringt diesen zum Kippen. Beim Zurückgehen des Kastens in die Ruhelage soll zweckmäßig die Kastenverriegelung und ihre Sicherung wieder selbsttätig erfolgen.
so Diesen Anforderungen entsprechende Vorrichtungen zur Feststellung und Sicherung des Kastens in der Ruhelage waren bisher unter Verwendung von Wellen, Hebeln, Klinken, Haken u.dgl. sehr kompliziert. Auch waren die einzelnen Teile derartiger Vorrichtungen starkem Verschleiß ausgesetzt, durch den ihre Arbeitsweise mitunter sehr, beeinträchtigt wurde. ·
Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Kastenfeststellvorrichtung, die sowohl in baulicher Hinsicht als auch in bezug auf ihre Arbeitsweise eine wesentliche Vereinfachung gegenüber den bisherigen Vorrichtungen darstellt. Sie besteht darin, daß zur Feststellung und Sicherung des Kastens in der Ruhelage selbsttätige Kupplungsköpfe, wie sie bei selbsttätigen Eisenbahnwagenkupplungen Verwendung finden, benutzt werden, indem zweckmäßig der eine Kupplungskopf am Kästen und der andere am Fahrgestell angebracht wird.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel, und zwar
Abb. ι einen Kippwagen mit. der bekannten Eisenbahnwagenkupplung, Bauart Schärfenberg, in Stirnansicht,
Abb. 2 dasselbe in Seitenansicht.
Die beiden Kupplungsköpfe sind mit a und b bezeichnet. Jener ist am Fahrgestell, dieser am Kasten befestigt. Die Wirkung einer derartigen Kupplung ist bekannt; in dem Augenblick, wo sich der Kupplungskopf b auf den Kupplungskopfe aufsetzt, ist die Verbindung beider Teile hergestellt und gesichert. Eine Trennung kann nur mit Hilfe eines Entsicherungsmittels, im vorliegenden Fall durch entsprechendes Einstellen der Kurbele, erfolgen. Ist die Kupplung entsichert, so können die Kupplungsköpfe a, b ohne weiteres voneinander getrennt werden. d ist der Druckluftzylinder, durch dessen Kolben beim Einführen von Druckluft der Kasten einseitig gekippt wird. Die Druckluftleitung ist nicht näher angegeben; ihre Anordnung erfolgt in der üblichen Weise.
Die Wagen eines Zuges können einzeln oder alle gleichzeitig von einer zentralen Stelle (der Lokomotive) aus gekippt werden.
Hierbei ist vor dem Einführen der Druckluft in den Zylinder zunächst die .Kupplung durch entsprechendes Einstellen der Kurbele zu entsichern. Beim Kippen eines einzelnen Wagens kann die Entsicherungskurbel von Hand betätigt werden. Wird hier auf der Druckluftzuführungshahn geöffnet, so wirkt der Kolben des Luftzylinders sofort auf den Kasten ein und bringt diesen zum
ίο Kippen. Ein Leerhub des Kolbens ist in diesem Fall nicht erforderlich. Die Arbeitsweise ist daher einfacher als bei den bisherigen Kastenverriegelungen, bei denen, wie eingangs erwähnt, zunächst die Verriegelung entsichert und diese dann erst noch durch einen besonderen Arbeitsvorgang gelöst werden muß, bevor das Kippen des Kastens beginnen kann. Das Kippen der Wagen eines ganzen Zuges von einer zentralen Stelle aus erfordert also bei den bisherigen Kastenverriegelungen zwei Leergänge des Kolbens, bevor dieser auf den Kasten einwirken kann, und, zwar einen zum Entsichern und einen zum Entriegeln. Bei der Feststellvorrichtung gemäß der Erfindung ist dagegen in diesem Fall (also bei gleichzeitigem Kippen sämtlicher Wagen eines Zuges) nur ein Kolbenleergang erforderlich, und zwar der zur Betätigung der Kurbel c. Ist die Kupplung entsichert, beginnt sofort die Kippbewegung des Kastens. Nach erfolgter Trennung der Kupplungsköpfe a, b treten ihre Kupplungsglieder wieder in die Grundstellung zurück, so daß sie sich beim Zurückgehen des Kastens wieder selbsttätig miteinander verbinden können.
Die Verbindung des Luftkolbens mit der
Kurbele, die nur erforderlich ist, wenn alle Wagen eines Zuges gleichzeitig entleert werden sollen, ist auf der Zeidhnting nicht näher angegeben, zumal auch bei den einzelnen Kupplungssystemen die Entsicherung verschieden ist. Sie kann mittels verschiedener Übertragungsmittel nach Belieben erfolgen. Für den Fall des Kippens einzelner Wagen kann mit der Kurbele auch eine Sperrvorrichtung für den Druckluftzuführungshahn verbunden werden, die dessen Öffnen verhindert, solange die Kupplung nicht entsichert ist.
Die Kupplungsköpfe a, b können unter Umständen auch die Kastenstützen ersetzen, die bei den bisherigen Kastenverriegelungen besonders angebracht werden mußten.
Die Scharfenberg-Kupplung ist, wie eingangs erwähnt, nur als Beispiel gewählt, selbstverständlich kann zur Verwirklichung des Erfindungsgedankens jede andere Kupplung derartigen Charakters Verwendung finden. Auch sei noch besonders darauf hingewiesen, daß die Erfindung nicht nur bei Kippwagen mit Druckluftentleerung, sondern auch bei allen anderen Kippwagen zur Anwendung gelangen kann.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Selbsttätige Kastenfeststellvorrichtung für Kippwagen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Feststellung und Sicherung des Kastens in der Ruhelage selbsttätige Kupplungsköpfe, wie sie bei selbsttätigen Eisenbahnwagenkupplungen Verwendung finden, angeordnet sind, indem zweckmäßig der eine Kupplungskopf am Kasten und der andere am Fahrgestell angebracht ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1930540592D 1930-07-13 1930-07-13 Selbsttaetige Kostenfeststellvorrichtung fuer Kippwagen Expired DE540592C (de)

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DE540592C true DE540592C (de) 1931-12-17

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DE1930540592D Expired DE540592C (de) 1930-07-13 1930-07-13 Selbsttaetige Kostenfeststellvorrichtung fuer Kippwagen

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