DE540429C - Verfahren zum Kitten von Zelluloidfilmen, insbesondere Kinofilmen - Google Patents
Verfahren zum Kitten von Zelluloidfilmen, insbesondere KinofilmenInfo
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Description
- Verfahren zum Kitten von Zelluloidfilmen, insbesondere Kinofilmen Die Kinofilme werden bekanntlich aus Einzelstücken zusammengeklebt. Das Verkleben der Filmstücke erfolgt in der Weise, daß an einem der geradegeschnittenen zusammenzuklebenden Filmenden die Gelatineemulsion abgeschabt, die geschabte Stelle dann mit sogenanntem Filmleim (einem Gemisch von Amylacetat und Eisessig) bestrichen, hierauf die beiden Filmenden in der Klebepresse (Filmkittlehre) einander etwas überlappend aufeinandergelegt und zusammengepreßt werden. Nach etwa 3o Sekunden wird der geklebte Film der Presse entnommen.
- Die Klebestelle ist naturgemäß dicker als die übrigen Filmteile. Die verschiedenen nachteiligen Folgen dieses Umstandes und überhaupt dieser Klebeart sind wollbekannt.
- Es wurde auch schon vorgeschlagen, die gerissenen Filmstreifen in der Weise wieder zu vereinigen, daß man die senkrecht zur Längsrichtung des Films abgeschnittenen Filmenden genau - z. B. mit einer feinen Feile - abschrägt und derart aneinanderlegt, daß ihre Enden zusammenstoßen, hierauf die Verschweißungsstelle mit einem die Filmsubstanz lösenden oder aufquellenden Mittel benetzt und unter Wärme- und Druckeinwirkung trocknet.
- Grundbedingung dieses Verfahrens ist, daß die abgeschrägten Filmenden genau aneinander zu liegen kommen, da sonst bei Verschweißen unter mäßigem Druck eine Lücke zwischen den beiden Filmenden entsteht und die Klebestelle nicht haltbar sein wird. Dieses sehr genaue Abfeilen und Aneinanderlegen der Klebeflächen erfordert jedoch große Geschicklichkeit und Übung, 'so daß der Erfolg des Verfahrens in der Praxis sehr unsicher ist. Dabei zerrinnt das Zelluloidlösungsmittel sehr leicht und verunreinigt die benachbarten Bildteile.
- Um diese Nachteile zu vermeiden, werden gemäß der Erfindung die Filmenden nicht überlappt verklebt, sondern aneinanderliegend verkittet. Nach der Erfindung werden die geradegeschnittenen zu verkittenden Filmenden so aneinandergelegt, daß zwischen ihnen ein schmaler Spalt bleibt; dieser wird nun mit einer dicken Zelluloidlösung ausgefüllt und unter Erwärmung so lange getrocknet, bis die Lösung fast hart, aber noch bildsam ist; schließlich wird die Kittstelle so lange gepreßt, bis das zum Verkitten benutzte Zelluloid zur gleichen Härte wie die übrigen Filmteile erstarrt.
- Die nach dem neuen Verfahren gebildete Kittstelle stellt erfahrungsgemäß ein mit den Filmenden organisch zusammenhängendes Gebilde dar, da das Lösungsmittel der verwendeten Zelluloidlösung auch die Ränder der Filmenden löst, so daß ein allmählicher Übergang von der festen Phase bis zur Lösung entsteht und Grenzflächen infolge des Kittens nicht auftreten. Das Sichauflösen der Filmenden wird durch die Pressung in Wärme begünstigt.
- Das Verfahren gemäß der Erfindung erfordert keine besondere Übung und Geschicklichkeit, so daß es stets zu .sicherem Erfolg führt. Die dicke Zelluloidlösung zerrinnt nicht, so daß eine Verunreinigung der benachbarten Bildteile nicht stattfindet. Die Dicke der Kittstelle hängt bei dem Verfahren nach der Erfindung von der Menge und Konzentration der angewendeten dicken Zelluloidlösung ab. Diese werden zweckmäßig so bemessen, daß nach erfolgtem Eintrocknen die Kittstelle dem Wesen nach von gleicher Dicke wie die übrigen Filmteile ist.
- Die zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geeignete Vorrichtung besteht aus zwei wesentlichen Teilen, und zwar aus einer die Filmenden während des Kittvorganges festhaltenden Filmlehre und aus der eigentlichen Kittvorrichtung. Letztere setzt sich` aus einer zum Abschneiden der Filmenden dienenden Doppelschere, einer das Bindemittel zuführenden Vorrichtung und einer beheizten Presse zusammen.
- Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung dar.
- Abb. i zeigt die Filmkittlehre geöffnet in Draufsicht; Abb.2 stellt die Filmkittlehre geschlossen mit der Schneidevorrichtung im Schnitt nach Linie A -A der Abb. q. dar; Abb. 3 zeigt einen Teil der Preßvorrichtung samt der Filmlehre im Schnitt nach Linie A-A der Abb. q.; Abb. q. ist eine Seitenansicht bzw. ein Teilschnitt "der Schneide-, Klebemittelzuführungs-und Preßvorrichtung.
- Die Filmlehre besteht dem Wesen nach aus einer Grundplatte i und einem Deckel 2. Einer dieser Teile ist mit einer Nut 3 von gleicher Breite wie die des Films, der andere mit einem in diese Nut passenden erhöhten Teil q. ausgebildet. Die beiden Teile der Filmlehre sind in bekannter Weise durch Scharniere 5 und Verschlüsse 6 verbunden. Zur Aufnahme der die Filmenden abschneidenden Schere, der Klebemittelzuführung und der Preßvorrichtung sind in beiden Teilen der Filmlehre je ein quer zur Längsrichtung des Films liegender Schlitz z3 vorgesehen, die beim Schließen der Filmlehre übereinanderzuliegen kommen. Der obere Schlitz erstreckt sich wenigstens an einer Seite bis zum Rand des Deckels, um das seitliche Eindringen der Klebemitteldüse zu ermöglichen. Bei der gezeichneten Ausführung wird durch den Schlitz 13 der Deckel 2 geteilt. Um den Film derart festzulegen, daß seine Zahnung auch an der Kittstelle ohne Unterbrechung durchläuft, sind an beiden Seiten der Schlitze 13 in die Zahnung des Films eingreifende Zähne 7 bzw. 8 angeordnet, in Abständen, die ein ganzzahliges Mehrfaches der Zahnteilung des Films bilden. Damit die abgeschnittenen Filmenden beim Kitten auf den Klebeamboß ii gedrücktwerden (Abb.3), beschreiben die den Film umspannenden Flächen der Filmlehre eine Wölbung in dem Sinne, daß ihre Tangentialebene an beiden Seiten des Schlitzes 13 gegen die Mitte des Schlitzes zu abfällt.
- In der Grundpla tte i der Filmlehre ist ein vom linken oberen Rand des Schlitzes 13 ausgehender Kanal 17 ausgebildet. In diesen Kanal wird das Ende des von rechts eingelegten Filmstreifens 16 hineingesteckt, während man das Ende des von links eingelegten Filmstreifens 18 aufschlägt, so daß die beiden Filmenden in eine zum Abschneiden und Verkitten geeignete Lage geraten.
- Die in der Filmlehre eingespannten Filmenden werden nun in der Kittmaschine abgeschnitten, mit dem Klebemittel bespritzt und durch Pressen verkittet.
- In einer Nut im Gestell 2o der Kittmaschine gleitet der mittels des Hebels 24 niederdrückbare Schlitten 2i, welcher durch die Feder 22 in seiner erhobenen Lage gehalten wird. Am Schlitten 21 sind ein Messer io und die durch die Glühlampe 23 beheizte Klebepresse 12 angeordnet.
- Das doppelseitig geschliffene Messer io wirkt mit zwei aus der Platte i9 der Kittmaschine hervorragenden Messern 9 zusammen, so daß die beiden Filmenden gleichzeitig abgeschnitten werden, und zwar derart, daß die beiden Ränder durch einen Abstand, der der Dicke des Messers io entspricht, getrennt sind. Um eine ständig gleiche Schnittstelle zu erzielen, passen die Messer 9 in den Schlitz 13 der Grundplatte i hinein (Abb. 2).
- Die abgeschnittenen Filmenden werden nun mitsamt der Filmlehre auf den Ausleger 25 der Kittmaschine gelegt. Der Klebeamboß i1 ragt aus dem Ausleger 25 so hoch empor, daß seine obere Ebene sich in gleicher Höhe mit den oberen Rändern der Grundplatte i befindet. Der Klebeamboß ii paßt in den Schlitz 13 der Grundplatte i hinein.
- Die Vorrichtung zum Ausfüllen des Spaltes zwischen den Filmenden mit dem Klebemittel ist an einem Schlitten 27 angebracht, der auf dem Ansatz 26 des Gestelles 2o verschiebbar ist. Diese Vorrichtung besteht dem Wesen nach aus einer das Klebemittel in den Filmspalt spritzenden Düse 15 und einem Klebemittelverteiler, durch welchen der Düse beim Vorwärtsgleiten des Schlittens eine Klebemittelmenge entsprechend dem durch die Düse über dem Filmspalt zurückgelegten Weg zugeführt wird. Einen wesentlichen Bestandteil des Klebemittelverteilers bildet ein mit dem Klebemittelbehälter 28 verbundener Behälter 29, der Quecksilber enthält. Der Kolben 3o des Behälters 29 wird mittels des die Kraftübertragung nur nach einer Richtung gestattenden Rädervorgeleges 32, 35 bzw, mittels der Zahnstange 36 von der an das Gestell 2o anstoßenden und dadurch gegen den Schlitten 27 zurückbleibenden Zahnstange 31 angetrieben. Vom Augenblicke an, da die Zahnstange 31 beim Vorwärtsziehen des Schlittens 27 an das Gestell 20 stößt, bewegt sich der Kolben 30 im Behälter 29 abwärts und drückt Quecksilber in den Klebemittelbehälter 28. Von hier gelangt die gleiche Klebemittelmenge in die Düse 15 bzw. zwischen die beiden Filmenden.
- Ist die Düse 15 außer Gebrauch, so wird ihre Öffnung durch die Nadel 38 an dem beim Vorwärtsziehen des Schlittens herabgedrückten Hebel 37 verschlossen.
- Nachdem der Filmspalt, wie beschrieben, mit der erforderlichen Klebemittelmenge gefüllt ist, wird der Schlitten 27 zurückgeschoben, worauf der Hebel 37 unter der Wirkung der Feder 39 hochgeht und die Klebemitteldüse 15 durch die Nadel 38 verschlossen wird.
- Beim Anfüllen des Klebemittelbehälters 28 wird die Klinke 33 aus dem Klinkrad 34 gelöst und mittels der Zahnstange 36 der Kolben 30 hochgezogen. Hierauf fließt das Quecksilber in den Behälter 29 zurück, und der Behälter 28 kann wieder mit Zelluloidlösung angefüllt werden.
- Nun wird die Klebepresse 12 mittels des Hebels 24 in die Nähe der Kittstelle versetzt, so daß durch die Wärme der Presse die dicke Zelluloidlösung an der Kittstelle rasch getrocknet wird. Um die Klebepresse in dieser Lage sicher und leicht einstellen zu können, versieht man den Hebel 24 mit einem federnden herausziehbaren Zahn, wie sie bei den Bremsvorrichtungen gebräuchlich sind: so daß bei entsprechender Lage der Klebepresse der Hebel 24 angehalten wird. Ist das Klebemittel durch das Trocknen genügend zäh geworden, so wird die Klebepresse auf die Kittstelle gedrückt und dort so lange festgehalten, bis die Kittstelle erhärtet. Dies tritt in etwa 30 Sekunden ein.
- Der fertiggekittete Film wird nun der Filmlehre entnommen.
- Die Kittstelle ist erfahrungsgemäß von gleicher Haltbarkeit wie die übrigen Filmteile. Die Einzelheiten der Kittmaschine können im Rahmen der Erfindung verschiedentlich geändert werden.
- Als Klebemittel dient im allgemeinen in Zelluloidlösungsmitteln, insbesondere in Aceton, im Gemisch von Aceton und Eisessig oder im Gemisch von Aceton und Alkohol, gelöstes Zelluloid.
- Die Klebepresse und der Klebeamboß werden zweckmäßig mit blank geschliffenen Oberflächen ausgebildet, um ein Kleben des an der Kittstelle aufgetragenen Zelluloids zu verhindern.
- Das beschriebene Verfahren kann sowohl bei Herstellung der Kinofilme als auch zur Beseitigung während des Vorführens entstehender Risse Anwendung finden. Ebenso kann es auch zum Verkitten von Zelluloidfilmen anderer Art angewendet werden.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Kitten von Zelluloidfilmen, insbesondere Kinofilmen, dadurch gekennzeichnet, daß man die vorher geradegeschnittenen Ränder der zu verkittenden Filmenden unter Belassung eines Spaltes aneinanderlegt und den Spalt mit einer dickflüssigen Zelluloidlösung ausfüllt, die nach dem Eintrockenen eine Schicht von einer der Filmdicke praktisch gleichen Dicke ergibt, dann die Zelluloidlösung unter Wärme so lange trocknet, bis sie fast fest, aber noch bildsam ist, und schließlich die Kittstelle so lange preßt, bis das den Filmspalt füllende Zelluloid die normale Härte des Films annimmt.
- 2. Filmkittlehre zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, bestehend aus je einem die zu verkittenden Filmenden umspannenden Unter- und Oberteil, gekennzeichnet durch im Unter- bzw. Oberteil der Filmlehre quer zur Längsrichtung des Films angeordnete, bei geschlossener Filmlehre sich ineinander fortsetzende Schlitze (13), ferner durch an beiden Seiten der Schlitze in Abständen, die ein ganzzahliges Mehrfaches der Filmzahnteilung bilden, angeordnete, den Filmstreifen festhaltende Zähne (7, 8).
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch Wölbungen (40) in den den Film umspannenden Flächen an beiden Seiten der Schlitze (13), in dem Sinne, daß ihre Tangentialebenen gegen die Mitte der Schlitze zu abfallen, ferner durch einen Kanal (17) im unteren Teil der Lehre (i), welcher das abzuschneidende Filmende aufnimmt-
- 4. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch eine die Enden beider in die Filmlehre eingespannten Filmstreifen auf einmal abschneidende, aus einem beweglichen stanzenartigen Messer (=o) und zwei mit diesem Messer scherenartig zusammenwirkenden feststehenden Gegenmessern (9) bestehende Schere, deren feststehende Messer in den - Schlitz (13) im Unterteil der Filmlehre hineinpassen, ferner durch einen die in die Filmlehre einzuspannenden geradegeschnittenen Filmenden während des Klobens und Pressens stützenden, in den unteren Schlitz der Filmlehre passenden Klebeamboß (=i), schließlich durch eine über dem Klebeamboß entlang der abgeschnittenen Ränder der in der Filmlehre eingespannten Filmenden bewegte, mit einem ihr das Klebemittel in dem durch si e hinterlegten Wege proportionellen Mengen zuführenden Klebemittelverteiler verbundene Klebemitteldüse (15) und durch eine mit dem Klebeamboß (ii) zusammenwirkende heizbare Klebepresse (12, 23).
- 5. Vorrichtung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die das Klebemittel verteilende Vorrichtung und die über dem Spalt zwischen den abgeschnittenen Filmenden bewegliche Düse (15) an einem parallel zu den letzteren verschiebbaren Schlitten (27) befestigt sind, wobei der Klebemittelverteiler aus einem mit dem Klebemittelbehälter (28) verbundenen, z. B. mit Quecksilber gefüllten Behälter (2g), einem sich in diesem Behälter bewegenden Kolben (3o), schließlich aus einer mit dem Kolben (3o) durch ein die Kraftübertragung nur nach einer Richtung gestattendes Rädervorgelege (32, 35) verbundenen, während des Vorwärtsgleiters des Schlittens (27) bzw. der Klebemitteldüse (15) über dem Filmspalt durch Anprall an das Maschinengestell (2o) angehaltenen Zahnstange (31) besteht.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine die Klebemitteldüse (15) im allgemeinen verschließende Nadel (38), die mit einem beim Vorwärtsbewegen des Schlittens (27) durch Daumkraft o. dgl. herabgedrückten Hebel (37) derart verbunden ist, daß sie die Öffnung der Klebemitteldüse (15) während der Vorwärtsbewegung des Schlittens freigibt.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE540429T | 1930-04-15 |
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| DE1930540429D Expired DE540429C (de) | 1930-04-15 | 1930-04-15 | Verfahren zum Kitten von Zelluloidfilmen, insbesondere Kinofilmen |
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| DE (1) | DE540429C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2855275A1 (de) * | 1978-12-21 | 1980-06-26 | Haehnel Film & Fototechnik Gmb | Verfahren zum verbinden der enden von belichteten filmen und vorrichtung zum durchfuehren dieses verfahrens |
-
1930
- 1930-04-15 DE DE1930540429D patent/DE540429C/de not_active Expired
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| DE2855275A1 (de) * | 1978-12-21 | 1980-06-26 | Haehnel Film & Fototechnik Gmb | Verfahren zum verbinden der enden von belichteten filmen und vorrichtung zum durchfuehren dieses verfahrens |
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