AT217861B - Vorrichtung zum Flicken und Verbinden von perforierten Bändern, insbesondere Kinofilmen - Google Patents

Vorrichtung zum Flicken und Verbinden von perforierten Bändern, insbesondere Kinofilmen

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AT217861B AT683258A AT683258A AT217861B AT 217861 B AT217861 B AT 217861B AT 683258 A AT683258 A AT 683258A AT 683258 A AT683258 A AT 683258A AT 217861 B AT217861 B AT 217861B
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  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description


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  Vorrichtung zum Flicken und Verbinden von perforierten Bändern, insbesondere Kinofilmen 
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Flicken und Verbinden von perforierten Bän-   dern, insbesondere Kinofilmen, Tonbändern od. dgl.,   mit einem Unterteil, auf welchem die Bandteile zwecks Pressung zwischen   einer Unterlagsplatte   und einem relativ dazu beweglichen, von einem Schwenkarm getragenen Stempel aufgelegt und fixiert werden können, sowie mit einem Halter für eine Klebebandrolle, von welcher das Klebeband quer zu der durch das Band bestimmten Längsachse der Unterlagsfläche abziehbar ist.

   Die Erfindung bezweckt eine Vorrichtung dieser Art so auszugestalten, dass sie, bei einfachem Aufbau ein müheloses, rasches und exaktes Arbeiten auch dem Ungeübten ermöglicht, wobei diese Arbeitsgenauigkeit durch lange Zeit hindurch gewährleistet ist und die Flick- oder Verbindungsstelle in der Vorrichtung so gebildet wird, dass das Band den Apparat in einwandfrei gebrauchsfertigem Zustand verlässt. 



   Vorrichtungen zum Flicken und Verbinden von perforierten Filmen sind in verschiedenen Ausführungen bekannt, doch ist ihr Aufbau und ihre Wirkungsweise nicht solcher Art, dass nicht eine Vereinfachung ihrer Arbeitsweise erwünscht wäre. So ist es beispielsweise im Zusammenhang mit einer bekanntgewordenen Klebevorrichtung für Filme erforderlich, in folgender Weise vorzugehen, wenn ein gerissener Film geflickt werden soll :

   Zurechtschneiden der   Filmenden,-Zurechtschneiden   des Klebestreifens, -Auflegen des Klebestreifens auf die Lochplatte des Apparates, mit der Klebefläche nach oben, -Auflegen der zurechtgeschnittenen Filmenden auf den   Klebestreifen,-Umbiegen   des Klebestreifens auf die obere Seite der Filmenden,-Einschwenken von zwei Seitenfalzteilen über die   Filmränder, -Einführen   einer oberen Lochplatte und Durchführung der beiden Lochungen mit einem Lochstempel, der deshalb ausgeschraubt und umgesetzt werden muss.

   Nach einem andern Vorschlag arbeitet ein Filmklebeapparat so, dass der zu flickende Film zwischen zwei im spitzen Winkel zueinander verlaufende, mit den Klebestoffauftragungen gegeneinander weisende Klebebänder eingeführt und diese Bänder dann durch einen Stempel zllsammengedrückt werden, welcher von einem Schwenkarm getragen wird ; die Klebestreifen werden von Rollen abgezogen, welche im Apparat gelagert sind. Die Bedienung dieses Gerätes ist jedoch ebenfalls nicht einfach : Das gleichzeitige Vorziehen der beiden Klebebänder erfordert zunächst einen erheblichen Kraftaufwand. Hat man   beide Klebestreifen von den Klebestreifenrollen abgezogen und an   einer gemeinsamen Stelle festgeklemmt, so wird das Arbeiten mit der Maschine äusserst umständlich. Handelt es sich z.

   B. um die Reparatur eines Films, der nicht in zwei Teile zerrissen ist, sondern   ändern nur   die eine Lochreihe zu re- 
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 tig von der eingerissenen Stelle eine grössere Rolle bildet, durch den Spalt zwischen beiden Klebestreifen durchzufahren. Man könnte zwar versuchen, zuerst deneinen Klebestreifen vorzuziehen und erst nachträglich den andern, doch erweist sich diese Vorgangsweise als praktisch nur schwer durchführbar, weil die Klebestrei- 
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 zusammenhängen.bekannten Apparate besteht darin, dass der untere Klebestreifen so auf einer Lochplatte liegt, dass seine Klebeschicht nach oben weist. Sowie zwei Filmenden, oder, wenn es sich um einen Bruch handelt, das Filmstück auf diese klebende Fläche gelegt werden, bleiben sie daran haften, es wird unmöglich, sie zu verschieben, um sie genau zusammenzufügen.

   Ein weiterer Nachteil liegt im grossen Verbrauch an Kle- 

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 bestreifen, denn bei jeder Verbindung verschwendet man zwei Klebestreifenstücke beträchtlicher Länge. 



   Die vorliegende Vorrichtung zum Flicken und Verbinden von insbesondere perforierten Bändern wie   Kinofilmen, w eiche der eingangs genannten.   Art angehört, vermeidet diese Nachteile dadurch, dass im Unterteil zur Aufnahme des Bandes eine von mindestens einem lotrechten Seitenrand begrenzte und, wie an sich bekannt, der Bandperforation entsprechende, im Mittelbereich gelochte Auflagefläche ausgebildet ist, deren Länge ein Mehrfaches der Bandbreite beträgt und dass der Schwenkarm die mit der   Auflagefläche   zusammenwirkende obere Lochplatte relativ zu sich nachgiebig trägt und diese Relativbewegung, die nach Aufsetzung der oberen Lochplatte auf die Auflagefläche nach Fortsetzung der Bewegung des Schwenkarmes eintritt, dazu ausgenützt wird, um seitlich an der oberen Lochplatte angeordnete Längsschneidevorrichtungen,

   die zweckmässig mit   Perforationsstanzen   gekuppelt sind, wirksam werden zu lassen. 



   Zur Erläuterung dieser und einiger weiterer Merkmale sei auf die Zeichnungen Bezug genommen, die zwei erfindungsgemässe Ausführungsformen zeigen. 



   Fig. 1 ist eine Gesamtansicht der ersten Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung, Fig. 2 ein Querschnitt der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung, Fig. 3 eine zweite Ausführung und   Fig. 4 eine Einzel-   heit. 



   In den Figuren ist 1 ein   Unterteil von länglicher prismatischer   Form, vorzugsweise aus Leichtmetall. 



  Auf der Oberseite 2 des Teiles 1 ist eine Führung solcher Breite vorgesehen, dass ein Normalfilm 4 genau in diese eingelegt werden kann und dann an den lotrechten Seitenrändern 3 anliegt. Am Boden der Führung ist mittels Schrauben 5 eine Matrize mit Filmhaltestiften 7 befestigt, die mit der Perforation des Filmes 4 übereinstimmt. Diese Matrize, die eine Auflagefläche 6 bildet, ist auch mit Ausnehmungen 8 versehen, die der Perforation 8'des Filmes 4 entsprechen. Die Ausnehmungen 8 gehen in Ausnehmungen 9 grösseren Durchmessers über, welche die obere Platte 10 des Unterteiles 1 durchsetzen. An einem Seitenfortsatz 11 des Unterteiles 1 ist um den Bolzen 12 eine Rolle 13 drehbar, die eine Rolle 14 eines vorzugweise durchsichtigen Klebestreifens 15 üblicher Art trägt.

   Auf jeder Seite der Auflagefläche 6 sind zwei Unterlagsträger 16, 17 vorgesehen, die parallel zur Fläche 6 im Abstand von derselben verlaufen. 



   An einem oberen Längsrand des Unterteiles 1 ist um Stifte 18 ein deckelförmiger Schwenkarm 19 drehbar, der eine längliche Lochplatte 20 trägt, die genau zwischen die Ränder 3 einrastet, wenn die Platte 19 gegen den Unterteil l geschwenkt wird, so dass die Stifte 7 in entsprechende Ausnehmungen 21 der Platte 19 eindringen, in welcher auch durchgehende, den Ausnehmungen 8, 9 der Führung 3 entsprechende Ausnehmungen 22 vorgesehen sind. 



   In den Schwenkteil 19 sind zwei Bolzen 23 eingeschraubt. Auf diesen Bolzen 23 kann ein Stempel24 hin-undherbewegt werden, der von den, die Bolzen23 umgebenden Federn25 nach aufwärts gedrängt wird. Auf beiden Seiten des Stempels 24 sind mit Schrauben 26 zwei parallele Messer 27 befestigt, von denen das eine in einer Ausnehmung 28 der Platte 19 geführt ist. Die Messer 27 sind genau in einer gegenseitigen Entfernung angeordnet, die gleich der Breite des Filmes 4 ist. Auf dem Stempel 24 sind neben jedem 
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 Perforationen des Filmes 4 gleich sind. Es sind ebensoviele Locher 29 als Ausnehmungen 8 bzw. 22 vorgesehen. Der Stempel 24 wird zusammen mit den Messern 27 und den Dornen 29 auf dem Bolzen 23 mittels eines Schwenkarmes 30, der bei 31 auf einen Teil der Platte 19 bildenden Stützen 32 angelenkt ist, hinund herbewegt.

   Der Arm 30 stösst mittels eines Vorsprungs 33 den Stempel 24 gegen die Wirkung der Federn 25 nach unten, wenn der Teil 19 deckelartig gegen den Unterteil 1 geschwenkt wurde. Das Ende des Armes 30 ist zu einem Anschlag 34 ausgebildet, der die Rückwärtsbewegung des Armes beschränkt, sobald er gegen die auf den Stützen 32 vorgesehenen Schultern 35 stösst. 



   An einer der Schmalseiten des Unterteiles 1 ist ein Filmschneider 36 befestigt, der aus einer rechteckigen Platte 37 mit Schneide 40 und einem Gegenmesser 41 besteht. Die Platte 37 ist so befestigt, dass man sie zur Fläche 6 hinschieben kann. Diesem Zwecke dient ein Stift 38, der innerhalb einer geeigneten Ausnehmung des Unterteiles 1 bewegt werden kann, wobei der Stift 38 hinsichtlich des Unterteiles 1 federnd beweglich ist (nicht gezeigt). Zwei Stellschrauben 39 gestatten die Einstellung der Platte 37 hinsichtlich des Unterteiles   l,     so, dass   die obere Schneide 40 auf gleicher Höhe mit der Auflagefläche 6 gehalten wird. Man erkennt noch den Drehzapfen 42 und den Griff 43 des Messers 41. 



   Die Arbeitsweise der soweit beschriebenen Vorrichtung ist folgende : Wenn zwei Filmteile   miteinan-   der verklebt werden sollen, wird jeder für sich auf die Auflagefläche 6 innerhalb der Ränder 3 so gelegt, dass die Stifte 7 durch ihre Perforationen 8'ragen und das zu schneidende Ende auf der oberen Schneidkante 40 liegt. Mittels der Schraube 39 wird die Platte 37 zum oder vom Grundteil 1 bewegt, bis der Schneidbalken 41 das Filmende an der gewünschten Stelle durchschneiden kann. Die beiden so beschnittenen Filmenden werden sich überlappend oder (vorzugsweise) sich stumpf berührend auf der Auflageflä- 

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 che 6 innerhalb der Führungen 3 so angeordnet, dass die Klebestelle sich dort befindet, wo die Ausnehmungen 8 vorgesehen sind.

   Sodann wird der Klebestreifen 15 von der Rolle 14 abgezogen, bis sein Ende den Teil 17 erreicht, auf welchem es mittels Druck fixiert wird. Der Klebestreifen 15 wird sodann auch auf die Unterlage 16 angedrückt. Sodann wird die Platte 19 gegen den Unterteil 1 gesenkt, der Hebel 30 nach unten gepresst, so dass der Stempel 24 sich mit den Messern 27 und den Lochern 29 nach unten bewegt. Auf diese Weise wird der Klebestreifen 15 an den Rändern des Filmes 4 geschnitten und gleichzeitig gelocht, so dass Lochungen erhalten, werden, die den Perforationen 8'des Filmes genau entsprechen. Hierauf wird der Teil 19 gehoben, der geklebte Film 4 aus dem Apparat 3 entfernt und, wenn gewünscht, Klebestreifen 15 auf die andere Seite der Klebestelle aufgebracht. Die Abfälle des Klebestreifens 15 befinden sich auf der Unterlage 17 und innerhalb der Ausnehmungen 9. 



   Dieselbe Vorrichtung kann auch mit einem Film halber Breite (8 mm) verwendet werden. Solche Filme sind nur einseitig perforiert, doch haben diese Perforationen gleichen Durchmesser wie die der Dop-   pel-8   und 16 mm- Filme. Das von den Messern 27 abgeschnittene Stück des Klebestreifens 15 wird dann doppelt so breit sein wie der Film, so dass es auf die   gegentiberliegl-iide   Seite gefaltet werden kann, wobei nach Umschlagen des Klebestreifens der Lochvorgang wiederholt werden kann. 



   Die in den Fig. 3 und 4 dargestellte erfindungsgemässe Vorrichtung ist insbesondere für 8 mm-Filme bestimmt. 



   Auf dem Unterteil 51 ist eine rechteckige Matrize 53 plan mit der Oberfläche 54 des Grundteils 51 angeordnet. Die Matrize 53 ist mit Stiften 55 versehen, die in die einseitige Perforation 56 des Filmes 57 passen, sowie mit durchgehenden, nur auf einer Seite befindlichen Ausnehmungen 58 versehen, die der Perforation 56 entsprechen. Die Breite der Matrize 53 ist gleich der Breite des Films 57 plus einer Länge a, die ungefähr gleich ist der Breite b des Filmbandes ohne Perforationen. In einem Vorsprung 59 des Grundteiles 51 ist die Rolle 61 um einen Stift 60 drehbar befestigt und trägt eine Rolle 62 eines vorzugsweise durchsichtigen Klebestreifens 63 üblicher Art. Auf dem Grundteil. 51 ist durch Schrauben 64 eine rechteckige Platte 65 befestigt, die eine scharfe Schneidkante 66 aufweist. Die Platte 65 trägt Stifte 67, die zum Festhalten eines Filmteiles dienen.

   Ein Schermesser 68, das einen U-förmigen Ansatz 69 bildet, ist um einen im Grundteil 51 verschraubten, von einem Schraubenkopf 71 und einer Feder 72 gehaltenen Bolzen 70 drehbar. Das Messer 68 kann im Verein mit der scharfen Kante 66 das Ende eines Filmteiles abschneiden, der durch die Stifte 67 im rechten Winkel zur Kante 66 gehalten wird. Der Bolzen 70 bildet mit seinem andern Ende die Drehachse eines Hebels 73, der an einem Ende 74 ebenfalls U-förmig ausgebildet ist und aus einer sehr biegsamen unteren Platte 75 und einer oberen Platte 76 besteht, wobei diese Platten an einem ihrer Enden, z. B. durch Nieten 77 verbunden sind. Die Platte 75 ragt über das freie Ende der Platte 76 vor, die einen Griff 78 und zwei nach unten weisende Schneidklingen 79 aufweist, deren gegenseitiger Abstand gleich der Breite der Matrize 53 ist.

   Zwischen den Platten 75 und 76 ist auf der oberen Platte 76 mittels Schrauben 80 eine Stütze 81 (Fig. 4) eingeklemmt, die mehrere Locher 82 mit schneidenden Rändern trägt, wobei gleich viele Locher 82 wie   Ausnehmungen   58 vorgesehen sind. Die untere Platte 75 ist mit geeigneten durchgehenden Ausnehmungen versehen, die den Lochern 82 und den Stiften 55 der Matrize 53 entsprechen. Der Hebel 73 ist auf der Drehachse 70 so befestigt, dass, wenn er gegen den Grundteil 51 bewegt wird, die Locher in die Ausnehmungen 58 und die Stifte 55 in die entsprechenden Ausnehmungen der Platte 75 und der Stütze 81 eingeführt werden, während die Klingen 79 sich dann nahe den Rändern der Matrize 53 befinden.

   Parallel zu und in gewissem Abstand von der Matrize 53 sind an jeder Seite derselben zwei Unterlagen 83 und 84 vorgesehen, die mit der oberen Fläche 54 des Grundteiles 51 fluchten ; ihre Aufgabe wird später erläutert. 



   Die Arbeitsweise der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Vorrichtung ist folgende :
Zwei Filmteile, die miteinander verklebt werden sollen, werden, jeder für sich, auf die Platte 65 so gelegt, dass die Stifte 67 deren Perforationen 56 durchdringen. Das Messer 68 wird gesenkt, so dass jeder Teil des Filmes 57 an der gewünschten Stelle durchschnitten wird. Die   Schnitteile   werden dann auf der Matrize 53 so angeordnet, dass die Stifte 55 in die entsprechenden Perforationen 56 eingeführtweiden. Die Endstücke der   Filmteile   werden sich überlappend oder vorzugsweise aneinanderstossend angeordnet. Die zu verklebenden Teile werden in die Matrizenmitte gelegt, wo sich die Ausnehmungen 58 befinden.

   Hierauf rollt man den Klebestreifen 63 von der Rolle 62 ab, bis das Ende des Klebestreifens die Unterlage 84 erreicht, auf welcher der Klebestreifen durch Druck fixiert wird. Der Klebestreifen 63 wird dann auf die zu verklebende Stelle, die sich im Bereich der Ausnehmungen 58 befindet, und auf die Unterlage 83 gepresst. Der Hebel 73 wird auf die Fläche 54 des Grundteils 51 gesenkt, auf den Knopf 78 ein Druck ausgeübt, so dass die Klingen 79 den Klebestreifen 63 an den Rändern der Matrize 53 durchschneiden und die Locher 82 den Klebestreifen 63 entsprechend den Filmperforationen 56 lochen. Dann hebt die Bedienung- 

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 person die obere Platte'76 ein wenig, indem sie den Knopf 78 nach aufwärts zieht, wobei die untere Platte 75 gesenkt gelassen wird, indem ihr freies Ende 75 mit der Hand auf den Grundteil 51 gedruckt wird.

   Auf diese Weise werden die Platten 75 und 76 ein wenig auseinandergezogen, so dass, während die Platte 75 den Film 57 nach unten gedrückt hält, die Platte 76 mittels der Stütze 81 die Locher 82 aus den durchlochten Stellen des Klebestreifens 63 herauszieht. Wären derartige Vorkehrungen nicht getroffen, würde der von den Klingen 79 abgeschnittene Abschnitt des Klebestreifens 63 an den Lochern 82   hangen bleiben,   wodurch der Film 57 nach aufwärts gezogen würde und dann von den Lochern mit der Hand abgenommen werden müsste. Der Abschnitt des von den Klingen 79 abgeschnittenen Klebestreifens 63 weist eine grössere Weite 
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 bei jedoch an dieser Seite die Perforationen 56 nicht bedeckt werden, da dessen Überschussweite a höch-   stens   gleich ist der Weite b des von Perforationen freien Filmbandes.

   Ein solches Falten des Klebestreifens 53 bewirkt, dass die Klebestelle besonders widerstandsfähig ist. 



   Neben den bereits genannten Vorteilen zeichnet sich die Erfindung durch geringen Verbrauch an Klebestreifen aus, der jedesmal in einer Länge vorgeschoben wird, die gleich ist der Filmbreite und der Entfernung zwischen dem Film und dem äusseren Rand der Unterlage. Die Bedienungsperson berührt die Seite des Klebestreifens, der auf dem Film aufgebracht wird nicht, wodurch vermieden wird, dass Klebestreifen und Film beschmutzt werden. Man erhält eine saubere Stumpfverbindung, was für Tonfilme wichtig ist. 



  Es besteht die Möglichkeit der Verstärkung einer Klebestelle durch verschiedene   Klebestreifenschichten.   Es besteht die Möglichkeit, dieselbe Vorrichtung für einen   Standardfilm   (35 mm) und den entsprechenden Film halber Weite   (17, 5 mm)   zu verwenden oder auch der Anwendung bei Filmen verschiedener Breiten durch Austausch der Matrize und der Schneide-Lochvorrichtung. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zum Flicken und Verbinden von perforierten   Bändein, insbesondere Kinofilmen,   Tonbändern od. dgl., mit einem Unterteil, auf welchem die Bandteile zwecks Pressung zwischen einer Unterlagsplatte und einem relativ dazu beweglichen, von einem Schwenkarm getragenen Stempel aufgelegt und fixiert werden können, sowie mit einem Halter für eine Klebebandrolle, von welcher das Klebeband quer zu 
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 ausgebildet ist, deren Länge ein Mehrfaches der Bandbreite beträgt und dass der Schwenkarm (30, 32) die mit der Auflagefläche (6) zusammenwirkende obere Lochplatte (20) relativ zu sich nachgiebig trägt (Feder 25) und diese Relativbewegung, die nach Aufsetzen der oberen Lochplatte (20) auf die Auflagefläche (6) nach Fortsetzung der Bewegung des Schwenkarmes eintritt, dazu ausgenützt wird,

   um seitlich an der oberen   Lochplatie (20) angeordnete Längsschneidevorrichtungen   (27), die zweckmässig mit Perforationsstanzen (29) gekuppelt sind, wirksam werden zu lassen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Ende der Unterlagsplatte (6) ein Querschneider ausgebildet ist, der aus einer die Schneidkante aufweisenden Schneidplatte (40) und einem damit zusammenarbeitenden, schwenkbaren, die Gegenschneide tragenden Arm (41) besteht, wobei der Querschneider in der Längsrichtung der Unterlagsplatte verstellbar ist.
    3. Vorrichtung zum Kleben von Kinofilmen, nach den Ansprüchen 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Auflagefläche (53) um die Bildbreite grösser ist als die Filmbreite, so dass die mit der Auflagefläche zusammenwirkende Li1ngsschneidvorrichtung (73) das Klebeband (62, 63) mit Überlange abschneidet und diese Überlänge, nach Umschlagen auf die Filmunterseite beim Bildrand endet.
AT683258A 1957-12-28 1958-09-30 Vorrichtung zum Flicken und Verbinden von perforierten Bändern, insbesondere Kinofilmen AT217861B (de)

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