DE540341C - Pendelrueckkopplungsempfaenger mit im Anoden- und Gitterkreis eines Rohres liegenden, auf gleiche Wellenlaenge abgestimmten Schwingungsgebilden - Google Patents

Pendelrueckkopplungsempfaenger mit im Anoden- und Gitterkreis eines Rohres liegenden, auf gleiche Wellenlaenge abgestimmten Schwingungsgebilden

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Publication number
DE540341C
DE540341C DE1930540341D DE540341DD DE540341C DE 540341 C DE540341 C DE 540341C DE 1930540341 D DE1930540341 D DE 1930540341D DE 540341D D DE540341D D DE 540341DD DE 540341 C DE540341 C DE 540341C
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DE
Germany
Prior art keywords
anode
oscillation
feedback receiver
circle
tuned
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Expired
Application number
DE1930540341D
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Clausing
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Publication of DE540341C publication Critical patent/DE540341C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03DDEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
    • H03D11/00Super-regenerative demodulator circuits
    • H03D11/02Super-regenerative demodulator circuits for amplitude-modulated oscillations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)
  • Piezo-Electric Transducers For Audible Bands (AREA)
  • Circuits Of Receivers In General (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
12. DEZEMBER 193t
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
ϊ 540341 KLASSE 21a4 GRUPPE
Siemens & Halske Akt.-Ges. in Berlin-Siemensstadt*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. September 1930 ab
Beim Empfang drahtloser Zeichen wird eine erhebliche Erhöhung der Lautstärke dann erreicht, wenn eine Rückkopplung der Energie des Anodenkreises auf den Gitterkreis angewandt wird. Durch diese Rückkopplung tritt eine Entdämpfung des Empfängersystems und dadurch eine Verstärkung der ankommenden hochfrequenten Schwingungen ein. Die Rückkopplungswirkung ist dann am stärksten, wenn sich das System kurz vor dem Schwingungszustand befindet. Die Verstärkung eines Empfängers wird an der Grenze des Einsetzens der Schwingungen nahezu unendlich. In der Praxis kann man jedoch die Rückkopplung nur bis zu «inem bestimmten Grad treiben, weil in der Nähe des Schwingungseinsatzes, d. h. dann, wenn die Dämpfung des Systems gegen Null wird, das System schon bei geringen Anstößen von außen von selbst ins Schwingen gerät und dadurch ein Empfang unmöglich gemacht wird. Um einerseits eine möglichst hohe Rückkopplung ausnutzen zu können, andererseits um überhaupt die Möglichkeit zu haben zu empfangen, hat man eine Methode angewandt, welche unter dem Namen Pendelrückkopplung bekannt ist. Bei dieser Empfängerart wird die Rückkopplung so stark gemacht, daß der Empfänger von selbst in Schwingungen gerät. Durch zusätzliche Mittel wird jedoch der Widerstand im Gitteroder Anodenkreis oder in beiden Kreisen periodisch geändert, so daß die einsetzende Schwingung wieder unterbrochen wird. Diese Unterbrechungen erfolgen periodisch mit einer Frequenz, welche über der Hörbarkeitsgrenze liegt. So ist es z. B. üblich, bei Pendelrückkopplungsempfängern mit Unterbrecherfrequenzen von etwa 15 bis 20 000 Hertz zu arbeiten. Die Einstellung der richtigen Widerstandsänderungen bei Pendelrückkopplungsempfängern bereitet in der Praxis ganz erhebliche Schwierigkeiten, so daß die Bedienung eines solchen Empfängers nicht einfach ist. Insbesondere wird durch die Wider-Standsänderungen die Wirksamkeit des Audions ungünstig beeinflußt.
Erfindungsgemäß wird bei einem Pendelrückkopplungsempfänger zur Unterbrechung der hochfrequenten Schwingungen einer der Schwingungskreise periodisch verstimmt, so daß die Schwingung abreißt.
Ein Beispiel zeigt die Fig. 1. Die in der Antenne 1 aufgenommenen hochfrequenten Schwingungen werden von der Kopplungsspule 2 auf den Gitterschwingungskreis übertragen, der aus der Selbstinduktionsspule 3 und dem Abstimmkondensator 4 gebildet ist. Der Gitterschwingungskreis liegt über eine Gittervorspannbatterie 5 zwischen Kathode 6
*„' Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Arthur Clausing in Berlin-Grunewald,
540841
und Gitter 7 einer Elektrodenröhre 8. Der Anodenkreis besteht aus der Anodenbatterie 9, einem Anodenschwingungskreis, der aus einer Selbstinduktionsspule 10 und einem Abstimmkondensator 11 gebildet wird. Das Indikationsinstrument 12, beispielsweise ein Lautsprecher, ist überbrückt durch einen Blockkondensator 13 und ist verbunden mit der Anode 14. Durch einen Hilfsgenerator 15 wird beispielsweise ein Kondensatormikrophon 16 gesteuert, dessen bewegliche Membran 17 das Feld des Kondensators 11 beeinflußt und dadurch periodische Abstimmungsänderungen des Anodenschwingungskreises hervorruft. Diese Abstimmungsänderungen müssen so groß sein, daß die bei Abstimmung des Gitterkreises und des Anodenschwingungskreises entstehende Schwingung wieder abreißt.
Ein anderes Beispiel zeigt schematisch die Fig. 2. Die Röhre /? hat einen Gitterschwingungskreis, welcher durch ein Schwingkristall, z. B. ein Quarzkristall Q, gebildet ist. Im Anodenkreis dagegen befindet sich ein Schwingungskreis, bestehend aus einer Selbstinduktionsspule L und einem Kondensator C. Die Anodenspannung wird durch die Anodenbatterie B geliefert, die in Serie mit einem Meßinstrument yW, welches den Anodengleichstrom anzeigt, geschaltet ist. B und M sind durch einen Kondensator überbrückt. Eine solche Anordnung, wie sie schematisch die Fig. 2 zeigt, hat die Eigenschaft, daß sie dann in Schwingungen gerät, wenn der Schwingungskreis L-C abgestimmt ist auf die Eigenwelle des Steuerquarzes Q. Das Verhalten einer derartigen Anordnung zeigt die Fig. 3. Als Abszisse ist die Wellenlänge und als Ordinate der im Instrument angezeigte Anodengleichstrom Ia vorgesehen. Ist der Schwingungskreis L-C nicht auf die Eigenwelle des Quarzes Q abgestimmt, so ist ein bestimmter konstanter Anodengleichstrom vorhanden, dessen Größe von der Art der verwendeten Röhre und den Betriebsdaten abhängt. Ist eine bestimmte Annäherung in der Abstimmung vorhanden, so beginnt das System zu schwingen unter gleichzeitiger Abnahme des Anodenstromes. Der Punkt des Schwingungseinsatzes ist in der Fig. 3 mit a bezeichnet. Der Anodengleichstrom nimmt bis zu einem bestimmten Wert b ab. Bei auch nur ganz geringer weiterer Vergrößerung der Wellenlänge des Schwingungskreises L-C reißt plötzlich die Schwingung ab, und der Anodengleichstrom geht auf den Wert c, welcher dieselbe Größe wie α hat. Der Übergang von b nach c ist äußerst kritisch und macht sich im Meßinstrument M durch plötzlichen Ausschlag bemerkbar. Selbst die geringsten Kapazitätsänderungen von C genügen, um das System von dem. Schwingzustand in den nicht schwingenden Zustand zu versetzen. Geht man jetzt umgekehrt so vor, daß man von größerem λ nach kleineren geht, so setzt ebenso plötzlich die Schwingung wieder ein, was sich dadurch bemerkbar macht, daß der Anodengleichstrom von c auf b absinkt.
Man kann diesen Effekt zur Konstruktion eines Pendelrückkopplungsempfängers verwenden. Sorgt man ähnlich wie bei dem Beispiel der Fig. 1 dafür, daß die Abstimmung des Anodenschwingungskreises L-C in der Fig. 2 periodisch geändert wird, so kann man schon mit minimalen Abstimmungsänderungen erreichen, daß die Schwingung völlig aussetzt. Selbstverständlich ist es gleichgültig, ob die Abstimmung dadurch geändert wird, daß man L ändert oder aber C.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    ι. Pendelrückkopplungsempfänger mit im Anoden- und Gitterkreis eines Rohres liegenden, auf gleiche Wellenlänge abgestimmten Schwingungsgebilden, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbrechung der hochfrequenten Schwingung durch Verstimmen eines der beiden Schwingungsgebilde erfolgt.
  2. 2. Pendelrückkopplungsempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwingungsgebilde im Gitterkreis aus einem schwingenden Kristall und das andere im Anodenkreis aus einem Schwingungskreis mit veränderlichen Elementen besteht.
  3. 3. Pendelrückkopplungsempfanger nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kondensatoranordnung mit beweglicher Belegung zur Steuerung des veränderlichen Elementes dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930540341D 1930-09-14 1930-09-14 Pendelrueckkopplungsempfaenger mit im Anoden- und Gitterkreis eines Rohres liegenden, auf gleiche Wellenlaenge abgestimmten Schwingungsgebilden Expired DE540341C (de)

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DE1930540341D Expired DE540341C (de) 1930-09-14 1930-09-14 Pendelrueckkopplungsempfaenger mit im Anoden- und Gitterkreis eines Rohres liegenden, auf gleiche Wellenlaenge abgestimmten Schwingungsgebilden

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US2010978A (en) 1935-08-13
GB375620A (en) 1932-06-30

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