DE53905C - Indirekter Regulator - Google Patents
Indirekter RegulatorInfo
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- DE53905C DE53905C DENDAT53905D DE53905DA DE53905C DE 53905 C DE53905 C DE 53905C DE NDAT53905 D DENDAT53905 D DE NDAT53905D DE 53905D A DE53905D A DE 53905DA DE 53905 C DE53905 C DE 53905C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D13/00—Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
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- Automation & Control Theory (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Dieser Regulator ist besonders bestimmt für Schiebersteuerungen mit selbsttätig veränderlicher
Expansion, wie z. B. für Rid er-Steuerungen und Trapezschiebersteuerungen.
In den Zeichnungen ist beispielsweise angenommen, dafs der Regulator auf einem Dampfabsperrventil
D montirt sei, und dafs dieses wiederum mit seinem Flantsch \ auf dem Schieberkasten
einer Dampfmaschine aufgeschraubt sei, während das Dampfzuführungsrohr 'an den
Flantsch \x angeschraubt wird. Hierbei mündet
die Expansionsregulirspindel i des Regulators direct in den Schieberkasten ein, um den
Rahmen einer Trapezschiebersteuerung oder den Hebel einer Rider-Steuerung oder dergleichen
nach Bedarf zu heben oder zu senken.
Aus Fig. ι bis 11 ist ersichtlich, dafs die
hohle Regulatorspindel C nebst dem in derselben befindlichen Gestänge a, der .Feder r,
dem Federgehäuse q, den Regulatorkugeln χ und den Reibungskupplungsmuffen B und B1
mittelst der Riemscheibe f, der Welle u und
der konischen Rädchen dd in Umdrehung versetzt werden.
Das Regulatorgestänge a hat reichlich Spielraum,'
um sich in den hohlen Regulatorspindeln auf- und niederbewegen zu können, ebenso die in dem Gestänge α befestigten Querkeile
/ /. Mittelst der letzteren aber sind die Kupplungsmuffen B und B1 starr mit dem
Regulatorgestänge α verbunden, derart, dafs sie an jeder Aufwärts- oder Niederbewegung des
Regulatorge.stänges α theilnehmen müssen.
Bei normaler Umdrehungszahl hält die Centrifugalkraft der Kugeln χ χ der Zugkraft der
Feder r das Gleichgewicht.
Dabei erhält das Gestänge α in der hohlen
Regulatorspindel seine Mittelstellung und ebenso die mittelst der Keile / Z von dem Gestänge a
abhängigen Frictionskupplungsmuffen B und B1.
Die Kegelräder C1 und C2 nebst ihren zugehörigen
Kupplungsmuffen sind lose auf der Regulatorspindel C drehbar. In der eben erwähnten
Mittelstellung bleiben beide Kupplungsmuffen B und B1 aufser Eingriff, so dafs letztere
sich zwar mit der · Regulatorspindel C drehen, die Räder C1 und C2 aber in ihrer derzeitigen
Stellung verharren, ohne an der drehenden Bewegung der Regulatorspindel C theilzunehmen.
Nimmt hingegen die Umdrehungszahl der Regulatorspindel C zu, so wird die. Wirkung der Centrifugalkraft der Regulatorkugeln
auf das Gestänge α stärker als die Wirkung der Feder r, d. h. das Gestänge α und
mit ihm die Reibungskupplungsmuffe B wird, niedergedrückt. Hierdurch kommt die letztere
in Wirksamkeit, so dafs nun das Rad c an der Umdrehung der Regulatorspindel C theilnehmen
mufs. Durch das Rad c wird weiter die Welle U1 und das Treibrad g in Umdrehung
versetzt, während beliebige Räder g1 g\, gs oder
statt dessen Riemscheiben oder Kettenräder dazu dienen, diese Umdrehungsbewegung auf
die Welle K2 und das konische Rädchen \
zu übertragen. Letzteres versetzt dann das konische Rad h2 in Umdrehung, dessen Nabe
ein zu den Schraubengängen der Expansionsregulirspindel i passendes Mutterstück bildet.
Auf diese Weise wird die Regulirspindel i niedergeschraubt, wodurch ein Abnehmen der
Cylinderfüllung bis zu einem beliebigen Grade oder bis auf Null erzielt werden kann.
Dabei gleitet der an der Regulirspindel i befestigte
Zeiger m an der Scala E nieder und zeigt dadurch die jeweilige Cylinderfüllung an.
Sobald dagegen die Regulatorspindel C weniger Umdrehungen macht, als sie soll, so
nimmt die Centrifugalkraft der Regulatorkugeln ab, das Gestänge α wird durch die Wirkung
der Feder r in die Höhe gezogen und so das Rad C1 gezwungen, sich mit der Regulatorspindel
C zu drehen. Diese Bewegung wird wiederum mittelst der Räder c g gx g2 gs und Zj1
auf das konische Rad h2 übertragen, aber in entgegengesetzter Drehungsrichtung als vorher,
so dafs dadurch die Expansionsregulirspindel i nunmehr in die Höhe geschraubt und die
Cylinderfüllung allmälig immer mehr vergröfsert wird.
Es könnte nun aber, sei es wegen zu geringer Dampfspannung oder sei es wegen
Ueberbürdung der Dampfmaschine, der Fall eintreten, dafs die höchste erreichbare Füllung
des Dampfcylinders bereits stattfände, und dafs die Maschine und der Regulator trotzdem noch
immer zu wenige Umdrehungen pro Minute machen. In solchem Falle würde durch die Wirkung des Regulators das konische Rad 7?2
noch fortwährend weitergedreht werden und dieses die Regulirspindel i immer weiter in die
Höhe schrauben, bis schliefslich ein (Fesfwürgen der Gewindegänge der Regulirspindel
und dann ein Schleifen in der Frictionskupplungsmuffe B erfolgen müfste. Um dieser
Möglichkeit vorzubeugen, dient die in den Fig. 3 und 8 dargestellte Sicherheits-Hubbegrenzungsvorrichtung,
deren Wirkung folgende ist:
Sobald die Expansionsregulirspindel i so weit
in die Höhe geschraubt wird, dafs sie nicht nur den Hebel M8 des Winkelhebels M8 U1
berührt, sondern sogar emporhebt, drückt dieser Winkelhebel mittelst seines Hebelarmes U1
den Hebel W1 des Winkelhebels w W1 zurück,
wodurch dann der die Nabe der Kupplungsmuffe B1 gabelförmig umfassende Hebelarm w
des Winkelhebels w W1 gezwungen wird, die
Kupplungsmuffe B1 niederzudrücken.
Hierdurch wird das Kegelrad C1 frei und ist
nicht mehr gezwungen, an der Bewegung der Regulatorspindel C theilzunehmen, so dafs das
weite Indiehöheschrauben der Regulirspindel i somit von selbst aufhört.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein indirect wirkender Regulator, bei wel-. chem ein in dessen hohler Regulatorspindel C auf- und niederbeweglicher, mittelst der Keile // mit den äufseren KupplungsmufFen B B1 starr verbundenes Gestänge α das Einrücken der Frictionsmuffen für Rechts- oder Linksgang bewirkt und - bei welchem letztere Bewegungen derart fortgepflanzt werden, dafs durch dieselbe ein Auf- oder Niederschrauben einer unterhalb der Regulatorspindel C befindlichen Expansions-Regulirspindel i stattfindet, während eine Sicherheits - Hubbegrenzungsvorrichtung, bestehend aus dem Winkelhebel M3 M4 und dem Winkelhebel w W1 , den Frictionskupplungsmuff B1 auslöst und so dem Empörschrauben der Regulirspindel i ein Ziel setzt, sobald letztere die höchste zulässige Stellung erreicht hat.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE53905C true DE53905C (de) |
Family
ID=328530
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT53905D Expired - Lifetime DE53905C (de) | Indirekter Regulator |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE53905C (de) |
-
0
- DE DENDAT53905D patent/DE53905C/de not_active Expired - Lifetime
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