DE53895A - Regulir- und Kochofen - Google Patents
Regulir- und KochofenInfo
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
FERD. HANSEN in FLENSBURG. Regulir- und Kochofen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. November 188g ab.
In Fig. ι ist ein verticaler Längenschnitt, in Fig. 2 ein Querschnitt und in Fig. 3 ein Horizontalschnitt
des Regulirofens dargestellt. Fig. 4 und 5 zeigen Längsschnitte in geschlossener
und geöffneter Stellung der Klappe la. Fig. 7 veranschaulicht einen Längenschnitt, Fig. 8 einen
Horizontalschnitt und Fig. 9 einen Querschnitt einer Abänderung, während in Fig. 10 und 11
Längenschnitte mit verschiedenen Stellungen der Abschlufsklappe h dargestellt sind.
α ist der Feuerungsrost, b der Aschkasten,
c der Bratraum, d die vordere Regulirscheibe mit Regulirstange e, an welcher ein Regulirventil
f sitzt und welche am hinteren Ende mit der Hebelstange g der Abschlufsklappe h
in Verbindung steht.
Die Feuerluft tritt bei der in den Fig. 1 bis 3 gezeichneten Stellung bei geschlossener
Regulirscheibe d theilweise nach unten durch die Gegenzugöffnung beim Ventil f, und es
brennt daher das Feuer sehr schwach.
Die Stellung Fig. 4 zeigt die geöffnete Regulirscheibe d mit Eintritt der Luft nach dem
Rost α. Die Feuergase streichen rings um den Bratofen c durch die Kanäle η nach unten und
durch m nach oben in den Schornstein, während f geschlossen ist und kein Gegenzug,
also auch kein Abschwächen des Feuers stattfindet.
In Fig. 5, in welcher das Ventil f abgeschlossen,
aber die Klappe h geöffnet ist, geht die Verbrennungsluft von der Rostfläche direct
durch die geöffnete Klappe h nach dem Schornstein und heizt also nicht den Bratofen, sondern
nur die Kochplatte.
Fig. 6 zeigt eine abweichende Ausführung mit derselben Wirkung, wenn z. B. die Heizoder
Regulirthür an der Seite sich befindet. Es wird dann z. B. d als Schieber angenommen
und durch einen Hebel r mit der Stange e in Verbindung gebracht. Durch verschiedene derartige
Abänderungen läfst sich die Construction den jeweiligen Verhältnissen anpassen.
Wie aus Fig. 7 bis 11 ersichtlich ist, kann
auch die mit Abschlufsventil/ versehene Schieberstange e ersetzt werden durch eine mit Oeffnung
ο versehene Schieberstange e, durch welche dieselbe Wirkung erzielt werden kann, wie bei
der Verwendung eines an der Schieberstange e sitzenden Ventils f.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, sind Hebel g und Zugstange e so mit einander verbunden
(Fig. 7 und 8), dafs zwischen beiden todter Gang vorhanden ist. Bei einer gewissen
Stellung des Hebels g, Fig. 11, wird bei Vorstofsen der Zugstange e, also nicht sofort der
Hebel g bewegt, sondern erst, nachdem die Zugstange e eine dem todten Gang entsprechende
Bewegung gemacht hat.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei einem Regulir-Kochofen, welcher mit einem rings um den Krater geführten Feuerungszug versehen ist, die Verbindung der vorderen Luftzuführungsscheibe mit einem Gegenzugschieber unterhalb des Kraters und mit einer directen Abzugklappe nach dem Schornstein vermittelst der Stange e und des Hebels g unter Einschaltung eines todten Ganges in diese Verbindung, zum Zweck, von einem Punkte aus sowohl lebhafte Erhitzung der Ofenplatte, wie lebhafte, allseitige Erhitzung des Kochofens und drittens eine abgeminderte Verbrennung auf dem Feuerungsrost herbeiführen zu können.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE53895A true DE53895A (de) |
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