DE181901C - - Google Patents

Info

Publication number
DE181901C
DE181901C DENDAT181901D DE181901DA DE181901C DE 181901 C DE181901 C DE 181901C DE NDAT181901 D DENDAT181901 D DE NDAT181901D DE 181901D A DE181901D A DE 181901DA DE 181901 C DE181901 C DE 181901C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heating door
door
heating
air lines
additional air
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT181901D
Other languages
English (en)
Publication of DE181901C publication Critical patent/DE181901C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L9/00Passages or apertures for delivering secondary air for completing combustion of fuel 
    • F23L9/02Passages or apertures for delivering secondary air for completing combustion of fuel  by discharging the air above the fire

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 241 GRUPPE
in MÜNCHEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Juni 1906 ab.
Rauchverzehrende Feuerungen, bei welchen
durch geeignete, regel- oder verschließbare Rohrleitungen an der Feuerbrücke und von vorn Zusatzluft zugeführt wird, sind bereits mehrfach bekannt.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine rauchverzehrende Feuerung, bei welcher die Zusatzluftzufuhr zweier nebeneinander liegenden Feuerungen derart voneinander abhängig
ίο gemacht ist, daß das öffnen einer Heiztür die Zusatzluftleitungen zur Nachbarfeuerung schließt, dagegen die zur selben Feuerung öffnet. Das Schließen der Heiztür läßt die Luftleitungen unbeeinflußt, so daß die geöffneten Zusatzluftleitungen so lange geöffnet bleiben, bis die Nachbartür zwecks Beschickung geöffnet wird.
In der Zeichnung ist eine Kesselfeuerung nach vorliegender Erfindung in Fig. 1 im Längsschnitt, in Fig. 2 im Längsschnitt nach den Linien A-B und C-D der Fig. 1, in Fig. 3 im Querschnitt nach Linie E-F von Fig. 1 und in Fig. 4 in Vorderansicht dargestellt.
Nach der Erfindung wird Zusatzluft sowohl durch Rohrleitungen a, b, c von oben an der Feuerbüchse d als auch durch Rohrleitungen e von vorn zugeführt, und diese beim öffnen der Heiztür zum und nach dem Auflegen von neuem Brennstoff jeweils selbsttätig so geöffnet, daß die sich beim Auflegen bildenden Rauchgase in Richtung der in Fig. 1 eingetragenen Pfeile niedergeschlagen bezw. in die Rauchkammer f geführt und aus dieser durch die in Weißglut erhaltene Brücke g bezw. deren Durchlässe h entweichend verbrannt werden.
Die selbsttätige Öffnung der Zusatzluftleitungen erfolgt nach der Erfindung durch die aus Fig. 3 und 4 ersichtliche Einrichtung.
Vor der Mündung der Rohrleitungen e ist über je zwei Heiztüren ein mit geeigneten Öffnungen versehener Schieber s so angebracht, daß die Rohrleitungen e über einer Heiztür jeweils offen sind (Fig. 4 links), wenn die Rohrleitungen e über der anderen Heiztüre geschlossen sind (Fig. 4 rechts). Mit diesem Schieber sind durch Winkelhebel k und entsprechende Gestänge I und m außerdem auch die Falltüren i vor den Öffnungen der Zusatzluftleitungen a, b, c so verbunden, daß in gleicher Weise die unter der einen Heiztür liegenden Falltüren offen (Fig. 4 links), gleichzeitig aber die unter der anderen Heiztür liegenden Falltüren zu sind.
Der an den beiden Enden mit Anschlägen Z1 und /2 versehene Schieber wird nun durch die an jedem Heiztürscharnier ange-

Claims (2)

  1. brachten Bügel JM1 und w2 beim öffnen der betreffenden Heiztür durch Auftreffen des Bügelteiles W1 bezw. n.2 auf den Anschlag Z1 bezw. Z2 so verschoben, daß die Sekundärluftleitungen e und die Sekundärluftleitungen α über und zu beiden Seiten der betreffenden Heiztür geöffnet und die der daneben liegenden Heiztür geschlossen werden. Beim Schließen der Heiztür bleiben der Schieber
    ίο und die Falltüren unbeeinflußt.
    Die Wirkungsweise ist somit derart, daß beim Aufgeben von frischem Brennstoff, was bei normalem Betrieb durch jede Heiztür abwechselnd und in ungefähr gleichen Zeit-
    abschnitten erfolgt, beim Öffnen einer Heiztür die zugehörigen Zusatzluftleitungen geöffnet werden und auch beim Schließen der Heiztür geöffnet bleiben, bis durch die andere Heiztür neuer Brennstoff aufgegeben wird. Wie sich in der Praxis gezeigt hat, genügt die in diesen Zeitabschnitten eingeführte Luft gerade, um die beim und nach dem Aufbringen neuen Brennstoffes sich bildenden Rauchgase zu verbrennen. Selbst-
    redend muß die jeweilige Öffnung der Zusatzluftleitungen der Güte des Brennstoffes entsprechend regelbar sein, was auf verschiedene, nicht zum Wesen der Erfindung gehörende Einrichtungen ohne weiteres möglich ist.
    Pate ν τ-An Sprüche:
    ι. Einrichtung zur zwangläufigen Regelung der durch die Feuerbrücke und die Vorderwand der Feuerung eingesteuerten Zusatzluft durch die Feuertür bei Feuerungen, die zu zweien oder mehreren nebeneinander liegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzluftzufuhr durch mit der Heiztür zwangläufig in Verbindung stehende Schieber und Falltüren so geregelt wird, daß beim Öffnen einer Heiztür die Zusatzluftleitungen des betreffenden Feuerraumes geöffnet und gleichzeitig die des anderen Feuerraumes geschlossen werden und in dieser Stellung auch nach dem Schließen der Heiztür so lange verbleiben, bis die Heiztür des angrenzenden Feuerraumes geöffnet wird.
  2. 2. Eine Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die vorderen Zusatzluftleitungen (e) regelnde gemeinsame Schieber (s) durch Gestänge mit den die Luftleitungen (a) nach der Feuerbrücke beherrschenden Fallschiebern (i) verbunden ist und mittels Anschlägen (I1, I2) von den an den Heiztüren angebrachten Bügeln (mv m.2) bewegt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT181901D Active DE181901C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE181901C true DE181901C (de)

Family

ID=446042

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT181901D Active DE181901C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE181901C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE10324634A1 (de) Ofen
DE181901C (de)
DE79137C (de) Ober- und Unterfeuerungs Back- \ ofen
DE310505C (de)
DE459201C (de) Umstellvorrichtung fuer Regenerativofenanlage, insbesondere Koksofenanlage
DE272809C (de)
DE31245C (de) Apparat zum Abdampfen zuckerhaltiger Flüssigkeiten mittelst Essengase
DE82014C (de)
DE85093C (de) Zugverminderung an reguliröfen
DE116576C (de)
DE74240C (de) Ofen zum Veraschen und Glühen mit Vorrichtung zum schnellen Anheizen
DE112157C (de)
DE19016C (de) Neuerungen an eisernen Oefen
DE365808C (de) Einrichtung zur Zugregelung fuer Saugzugfeuerungen, insbesondere fuer Generatoroefen
DE14219C (de) Kammerofen für ununterbrochenen Betrieb mit vier oder mehr in einer Linie nebeneinander liegenden Kammern
DE577068C (de) Wasserrohrkessel fuer Zentralheizungsanlagen
DE76609C (de) Rauchverzehrende Feuerungsanlage
DE820798C (de) Herd mit Backofen
DE199294C (de)
DE85512C (de)
DE196058C (de)
DE245976C (de)
DE26872C (de) Feuerungsanlage für Dampfkessel
DE3616783C2 (de)
DE114512C (de)