DE31245C - Apparat zum Abdampfen zuckerhaltiger Flüssigkeiten mittelst Essengase - Google Patents

Apparat zum Abdampfen zuckerhaltiger Flüssigkeiten mittelst Essengase

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DE31245C
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT31245D
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English (en)
Original Assignee
W. JAR-ZYMOWSKI in Bogatoje, Gouvernement Samara, Rufsland
Publication of DE31245C publication Critical patent/DE31245C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B30/00Crystallisation; Crystallising apparatus; Separating crystals from mother liquors ; Evaporating or boiling sugar juice
    • C13B30/002Evaporating or boiling sugar juice

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Devices For Use In Laboratory Experiments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 89: Zucker- und Stärkefabrikation.
WLADYSLAW JARZYMOWSKI in BOGATOJE
(Gouvernement Samara, Russland).
Apparat zum Abdampfen zuckerhaltiger Flüssigkeiten mittelst Essengase.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 5. August 1884 ab.
Die Wirkungsweise des den Gegenstand der Erfindung bildenden Apparates beruht darauf, dafs er gestattet, die aus Dampfkessel- oder sonstigen Feuerungen abziehenden Rauchgase zum Abdampfen von Zuckersäften oder event, auch anderen Flüssigkeiten zu verwenden, wodurch eine Fabrik sehr wesentliche Ersparungen gegenüber der Abdampfung mit gespannten oder Retourdämpfen erzielen kann. Der Apparat ist in beiliegender Zeichnung wie folgt dargestellt:
Fig. ι zeigt einen Längenschnitt durch die Abdampfapparatenanlage,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Apparates,
Fig. 3 eine Stirnansicht desselben.
Der Apparat besitzt eine kofferförmige Gestalt und besteht aus dem eigentlichen Abdampfkörper A, in dessen unterem Theile ein Heizrohrsystem B angebracht ist, dem Saftfänger C von gewöhnlicher Construction und zwei Rauchkammern D und D1, welche die Verbindung der Heizrohre B mit der Esse einerseits und den Feuerzügen andererseits herstellen.
Der Apparat wird, wie in Fig. 1 dargestellt, so in den Rauchkanal zwischen einem Heizkörper und dem Rauchfange eingebaut, dafs man die von einem Dampfkessel oder sonstigen Apparate E abziehenden Rauchgase durch geeignete Kanäle in beliebiger Menge durch das Heizrohrsystem des Abdampfapparates streichen lassen kann, während die überschüssigen Rauchgase oder, wenn der Apparat nicht functionirt, sämmtliche Rauchgase durch den gewöhnlichen Fuchs der Feuerung in den Rauchfang streichen können. Die Rauchgase gelangen also beim Verlassen der Feuerzüge des Kessels E in den Fuchs F, der durch einen gewöhnlichen Rauchschieber oder eine Drehklappe f verschlossen werden kann, und treten in dem letzteren Fälle durch den Kanal f% von unten in die Rauchkammer D1 ein, durchstreichen das Rohrsystem B des Abdampfapparates und treten durch die zweite Rauchkammer D und den Kanal G in den Kamin G1 ein.
Die beiden Rauchkammern D und D1 sind an ihren Unterseiten, die sich selbstverständlich dicht an das Mauerwerk anschliefsen, ebenfalls mit Rauchschiebern oder Drehklappen d und d1 ausgerüstet, um die Arbeit des Apparates ganz nach Belieben reguliren zu können.
Werden die Klappen d d1 geschlossen, so streichen die Gase direct aus den Feuerzügen des Kessels durch den Fuchs F in den Kamin, werden dieselben dagegen geöffnet und wird die Klappe / geschlossen, so treten die Gase durch den Kanal F1 in die Rauchkammer D1, das Rohrsystem B in die Rauchkammer D und von da durch den Kanal G in den Kamin G x. Die Rauchkammern sind mit Verschlufsthüren versehen, nach deren Oeffnung die sämmtlichen Rohre leicht gereinigt werden können, und sind mit je einem Pyrometer H ausgerüstet, um die Temperaturen genau beobachten zu können. Die übrige Armatur des Apparates ist die übliche.

Claims (1)

  1. Patenτ-Aνspruch:
    Ein zur Einschaltung zwischen die Feuerzüge eines Dampfkessels E und den zugehörigen Kamin G1 bestimmter Abdampfapparat, bestehend aus einem kofferförmigen, mit Brüdenabzug und Saftfänger versehenen Saftkörper A, dessen unterer Theil von Rauchröhren B durchzogen ist und an beiden Enden dieser Röhren mit Thüren verschlossene Rauchkammern DD1 trägt, wobei der Apparat auf einer Brücke des Fuchses F ruht, seine unten mit Abschlufsklappen oder Schiebern dd1 versehenen Rauchkammern vor und hinter der Brücke mit dem Fuchs communiciren und der unter der Brücke freigebliebene Theil des Fuchses eine Absperrklappe oder einen Schieber f besitzt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT31245D Apparat zum Abdampfen zuckerhaltiger Flüssigkeiten mittelst Essengase Expired - Lifetime DE31245C (de)

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