DE195994C - - Google Patents

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DE195994C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B31/00Component parts, details or accessories not provided for in, or of interest apart from, other groups
    • F01B31/08Cooling of steam engines; Heating; Heat insulation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 195994 KLASSE 14#. GRUPPE
Zusatz zum Patente 179867 vom 30. April 1905.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Februar 1907 ab. Längste Dauer: 29. April 1920.
Die Erfindung ist eine Verbesserung der durch das Patent 179867 geschützten Doppelanlage, bei welcher ein kreisförmiger Kanal zur Umführung der Heizgase von dem einen Kessel zu den Dampfzylindern der anderen Maschinenseite benutzt wird. Diese Umführung ist an sich nur unvollkommen, da nur ein Teil der Heizgase um die Zylinder geführt werden kann.
Bei der vorliegenden Erfindung sind nun die Dampfzylinder in bekannter Weise oben über die Überhitzer gelegt, so daß hierdurch die Kessel- und Maschinenanordnung einer Lokomobile erhalten wird. Die Zylinder, welche auch ohne Zwischenstück Z (Fig. 1) in bekannter Weise direkt aneinanderliegen oder aus einem Stück gegossen sein können, sind in der Rauchkammer horizontal eingebaut. Die aus den Siederöhren des Kessels kommenden Heizgase durchströmen die Überhitzer und entweichen durch den Kanal K unter und um die Dampfzylinder und dann durch die Drosselklappe D nach dem Rauchstutzen R und dem darauf angebrachten Schornstein.
Für eine Doppelkessellokomobile wird zwischen den beiden Kanälen K und K1 oben ein Verbindungskanal C (Fig. 2 und 3) geschaffen. Die öffnung für den Durchtritt der Heizgase von der Überhitzerbuchse nach dem Kanal K bzw. K1 wird bei dem nicht im Betrieb befindlichen Kessel durch ein aufschraubbares oder als Sqhieber ausgebildetes Blech B (Fig. 1) abgeschlossen. Soll nun z. B. mit dem Kessel b und der Maschine c gearbeitet werden, so wird die Klappe D in dem Rauchstutzen R1 (Fig. 3) geschlossen und die Zugwirkung des dazugehörigen Schornsteines aufgehoben; das Blech JB wird in den Kanal K (Fig. 2) eingeschoben. Es steht jetzt der Kessel b nur unter der Einwirkung des dem Kessel α zugehörigen Schornsteines. Die Heizgase strömen von den Kesseln b durch die Kanäle C und K unter und um die Dampfzylinder der Maschine c zum Rauchstutzen R (Fig. 3) und dem darüber befindliehen Schornstein.
Bei Zylindern, die durch ein an sich nicht unbedingt .erforderliches Zwischenstück Z (Fig. 1) getrennt sind, ist ein Auffangblech L für die Rauchgase (Fig. 1) angebracht, zum Zweck die Heizgase auch bei dieser Anordnung für die Anwärmung des außer der Heizgasströmung liegenden Zylinders festzuhalten.
Zur weiteren Ausnutzung von Nachüberhitzungswärme werden bei mehrfachen Expansionslokomobilen . die Nebenüberhitzer E, welche in diesem Falle Receiver bilden, in bekannter Weise vor dem Hauptüberhitzer in den Feuergasstrom gelegt. Für die Um-
führung der Heizgase von dem einen Kessel zur anderen Maschine entstehen dann durch die Lage des Nebenüberhitzers in den kalten Räumen des nicht geheizten Kessels wesentliehe Nachteile.
Vermieden werden diese Nachteile dadurch, daß der Kanal C von oben nach unten bei C1 (Fig. 3) verlegt wird. Kurze Verbindungsstutzen, eventuell mit Drosselklappen, verbin-
den den Kanal C1 mit beiden Uberhitzerbuchsen. Statt des Bleches B (Fig. 1) werden nun die Siederohre des nicht im Betrieb befindlichen Kessels blind mit Holzpfropfen usw. verschlossen. Der Zug der Heizgase ist nun fast derselbe wie im Abschnitt 3 beschrieben. Es liegt nur der Nebenüberhitzer des sonst kalten Kessels mit in dem Heizgasstrom.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch : '10
    Heißdampfanlage mit zwei liegenden Röhrenkesseln und Rauchkammerüberhitzern, bei welcher die auf den Kesseln liegenden Dampfzylinder von den Heizgasen nach Art des Patentes 179867 umspült werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizgase auf ihrem Wege von dem einen Kessel zu den Dampfzylindern der anderen Seite noch den einen Receiver bildenden Nebenüberhitzer (E) durchstreichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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