DE95236C - - Google Patents

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DE95236C
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superheated steam
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K7/00Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Es ist bekannt, dafs die Verwendung von überhitztem Dampf grofsen Schwierigkeiten begegnet. Derselbe verliert schnell den Ueberschufs von Temperatur, der ihm ertheilt wurde, bei seinem Durchgang durch die Leitungen und durch die Abkühlung der Cylinderwandungen und endlich durch seine Expansion so, dafs mit Ausnahme einer Ueberhitzung auf eine sehr hohe Temperatur, die für die Dampfvertheilungsorgane sehr nachtheilig ist, der Dampf im Cylinder bald in den gesättigten Zustand zurückkehrt.
Um diese Schwierigkeiten zu vermeiden und um den durch Ueberhitzung des Dampfes verfolgten Zweck zu erreichen, soll durch vorliegende Einrichtung während der Bewegung des Kolbens durch Leitungen oder von der Dampfzuleitung unabhängigen Oeffnungen eine Menge überhitzten Dampfes in den Cylinder eingelassen werden, und zwar mit einer derartigen Ueberhitzung, dafs der Dampf, welcher in gewöhnlicher Weise in den Cylinder einströmt, eine Temperatur behält, die ihn verhindert, sich niederzuschlagen und abzukühlen. Um diesen überhitzten Dampf einzuführen, wird derselbe in ein Rohr geleitet, welches an den beiden Cylinderenden mündet, und in seiner Mitte eine automatische Dampfvertheüung trägt, welche mit einem Ventil mit zwei Sitzen versehen ist, auf die es sich abwechselnd nach einander auflegt und hierbei jedesmal den überhitzten Dampf zwischen dem Ventil und einem seiner Sitze hindurchläfst.
Die beiliegende Zeichnung stellt die Erfindung in näherer Weise dar:
Der durch ein mit einem Hahne B versehenes Rohr A und ein Rohr C zugeleitete Dampf kann vermittelst einer kleinen Feuerung E überhitzt werden durch Erwärmen einer Schlange D, die über einem Rost F gelagert ist. Von hier gelangt der Dampf durch das Rohr G zum Dampfvertheiler H und strömt durch eines der beiden Rohre IJI1J1 in den Cylinder. Der Dampfvertheiler H enthält ein Ventil Q, welches sich auf zwei ebene oder konische Sitze P P1 stützt. Die Verschiebung dieses Ventils wird nur durch die Unterschiede in dem Dampfdruck an den äufseren Enden JJ1 der Röhren hervorgerufen, welche von dem Dampfvertheiler H ausgehen. So z. B. entsteht, wenn wie in Fig. 3 der Dampf von der Seite J zugeführt wird, in dem Rohr I J ein Druck, welcher ungefähr gleich ist demjenigen in dem Dampfkessel, während sich in dem Rohr P J1 nur ein Druck bildet, der gleich ist dem Atmosphärendruck oder demjenigen im Condensator. Hierdurch wird das Ventil Q. zurückgedrückt und hebt sich von dem Sitz P ab, um sich auf den Sitz P1 zu stützen, um den überhitzten Dampf in J einzulassen, damit er sich mit dem in den Cylinder eingeführten Dampf mischen kann. Der überhitzte Dampf tritt auf diese Weise während des ganzen Kolbenweges in den Cylinder bei schnell zunehmender Menge ein infolge des wachsenden Ueberschusses des Druckes dieses Dampfes gegenüber dem expandirten Dampf.
Diese Zunahme kann immer unter Zuhülfenahme des Hahnes B oder irgend eines Ventils von Hand aus oder auch automatisch zu
gleicher Zeit mit der Admission geregelt werden. Es ist übrigens von Wichtigkeit, zunehmende Mengen von überhitztem Dampf während der Expansion zuzuführen, um schnelle Temperaturabnahmen zu verhindern, die durch diese Expansion entstehen. Das Kugelventil R hat das Bestreben, den Eintritt des Admissionsdampfes in die Schlange D zu verhindern.
Die Ueberhitzung des Dampfes kann in den Feuerzügen oder Heizkanälen der Feuerung erfolgen, wenn diese nahe genug bei der Maschine gelagert sind. Wenn nicht, würde es vorzuziehen sein, einen kleinen besonderen Ofen, wie er weiter oben beschrieben wurde, einzurichten, der so hergestellt werden kann, dafs er leicht transportabel ist und ohne Schwierigkeit in der Nähe der Maschine festgestellt werden kann. Die Verbrennungsgase dieses kleinen Ofens können dazu benutzt werden, den Admissionsdampf der Maschine vorläufig zu trocknen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Dampfmaschine mit Zuführung überhitzten Dampfes in den Cylinder, dadurch gekennzeichnet, dafs während der Arbeitsleistung durch Dampfausdehnung durch die mit einem Ueberhitzer in Verbindung stehenden Cylinderenden überhitzter Dampf eingeführt wird, so dafs der durch die Steuerung eingeführte Dampf sich mit Dampf von höherer Temperatur mischt und dadurch verhindert wird, sich abzukühlen und niederzuschlagen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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