DE538951C - Ventillose Schmierpumpe - Google Patents

Ventillose Schmierpumpe

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DE538951C
DE538951C DEP61555D DEP0061555D DE538951C DE 538951 C DE538951 C DE 538951C DE P61555 D DEP61555 D DE P61555D DE P0061555 D DEP0061555 D DE P0061555D DE 538951 C DE538951 C DE 538951C
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piston
eccentric
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DEP61555D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N13/00Lubricating-pumps
    • F16N13/02Lubricating-pumps with reciprocating piston

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Ventillose Schmierpumpe Die Erfindung bezieht sich auf Druckschmiervorrichtungen mit ventillosen, in einem Ölbehälter angeordneten Kolbenpumpen, deren Kolben durch eine exzentrisch wirkende Antriebswelle und einen mit dieser in Eingriff stehenden scheibenförmigen, mit dem Kolben fest verbundenen Steuerkörper eine Auf- und Ab- sowie Drehbewegung erhält. Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art beträgt der durch das Zusammenwirken des exzentrischen Teiles der Antriebswelle mit dem scheibenförmigen Steuerkörper hervorgerufene oder erreichbare Drehwinkel normal 9o° und läßt sich auch durch geschickte baulicheAusgestaltung nur unwesentlich erhöhen. Dieser Drehwinkel bestimmt auch, wie ohne weiteres ersichtlich, den Abstand der Steuerkanäle am Pumpenkolben oder die Bogenlänge der zwischen denselben befindlichen Dichtungsfläche. Es ist sehr erwünscht, das Bogenmaß der Dichtungsfläche so groß als möglich zu machen, weil hiervon zti einem ganz wesentlichen Teil die Höhe des erreichbaren Druckes und eine gute Abdichtung der Pumpe abhängen. Daß für derartige Druckschmiervorrichtungen außerordentlich hohe Drücke in Betracht kommen, zeigt sich beispielsweise bei den Hochdruckdampflokomotiven, bei denen Drücke von ioo und mehr atü zu überwinden sind, um das Öl zwischen die Gleitflächen zu bringen. Die Erfindung erreicht die angestrebten Vorteile dadurch, daß die wirksamen Flanken des scheibenförmigen Steuerkörpers durch zwei symmetrische Evolventenflächen gebildet werden.
  • Zur Erläuterung der Erfindung ist ein Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i die Pumpenwelle mit den Steuernuten, Fig. 2 einen Schnitt nach 2-2 der Fig. i, Fig. 3 eine Abwicklung der von dem Schnitt 2-2 getroffenen Kurvennut, Fig. q. eine Seitenansicht, Fig. 5 eine Stirnansicht eines Pumpenkolbens, Fig. 6 die Entstehung der Begrenzungsfläche des Steuerkörpers und Fig. 7 einen Schnitt 'durch die gesamte Pumpe in schaubildlicher Darstellung.
  • Die Pumpenantriebswelle a besitzt in bekannter Weise auf exzentrischen Teilen verlaufende Kurvennuten b; die Kurvennut verläuft an zwei Stellen des Umfangs gerade in einer zur Achse der Antriebswelle senkrechten Ebene, dazwischen geneigt zu dieser Ebene. Der Pumpenkolben c zeigt nur noch eine Steuernut cl und hat zum Zwecke seiner Auf-und Ab- sowie Steuerungsbewegung einen scheibenförmigen Kopf d, welcher mit der Kurvennut b der Exzenterwelle a. in Eingriff steht. Die Begrenzungsflächen des Scheibenkopfes d werden durch zwei Ev olventenflächen dl, d= gebildet, die in bekannter Weise durch Abwälzen einer Tangente auf dem Kreis oder Zylinder e entstehen. Der Konstruktionskreis e ist gleichachsig mit dem Pumpenkolben c und besitzt im Ausführungsbeispiel dessen Durchmesser. Der Scheibenkopf d ist bei d3 abgeflacht; diese Abflachung ist mit dem gerade und senkrecht zur Achse verlaufenden Teil b1 der Kurvennut b in Eingriff, so daß für die Dauer dieses Eingriffes der Pumpenkolben c an einer Drehbewegung verhindert ist und das C51 angesaugt oder weggedrückt werden kann.
  • Wie aus Fig. 3 ersichtlich, erzwingt der ab-,värts gehende Teil b= der Kurvennut b durch seinen Eingriff mit dem höchsten Punkt D des Scheibenkopfes d eine fortschreitende Drehbewegung des Pumpenkolbens im Sinne des Pfeiles y derart, daß ein Drehwinkel von 18o° entsteht, wenn der Scheibenkopf d in den Beginn des geraden Nutteiles b3 (von rechts her) gelangt. Diese Stellung behält dann der Pumpenkolben bei, bis der Schrägteil b4 zur Wirksamkeit gelangt. Letzterer liegt allerdings auf der Unterseite der Exzenterwelle ca, so daß in der Abwicklung die Drehbewegung von Kolben c und Scheibenkopf d in Richtung des Pfeiles y1 entsteht, auch wenn die Verschiebungsrichtung der Gesamtkurve in all ihren Teilen diejenige des Pfeiles i ist. Der Pumpenkolben c erhält somit in einfacher, exakter, zuverlässiger Weise die angestrebte Drehbewegung um i8o° zwischen zwei Pumpenvorgängen.
  • Die Vorteile des evolv entenförmigen Verbindungsglieds zwischen der Steuerwelle und dem Pumpenkolben sind folgende: Bekanntlich sind die Normalen einer Kreisevolvente Tangenten an den zugehörigen Grundkreis. Sieht man von Reibungskräften ab, so entstehen zwischen den schrägen Flanken b=, b4 der Kurvennut und den Evolventen der Scheibe d Normalkräfte, welche tangential zu dem zugehörigen Grundkreis gerichtet sind; es entstehen somit auch an den Pumpenkolben Drehkräfte bzw. Drehmomente, die gleich dem Produkt aus der Normalkraft und dem Radius des Ev olventengrundkreises sind. Die Evolventenform bietet ein sicheres Mittel, den Hebelarm des Drehmomentes einen bestimmten, kleinsten Wert nicht unterschreiten zu lassen, so daß auch damit eine durch die Reibungskräfte hervorgerufene Selbstsperrung nicht möglich ist. Dabei ist aber zur Erlangung kleiner Abmessungen für den Antrieb und den Gesamtaufbau der Pumpe erwünscht, die Scheibe d möglichst klein zu halten, was durch einen entsprechenden Durchmesser des Ev olv entenkreises c ohne weiteres möglich ist. Diese Vorteile ergeben sich dort nicht, wo Scheibenformen gewählt sind, die scharfe Kanten und einspringende Winkel aufweisen. Weiterhin liegen die Tangenten an zweigegenüberliegenden Stellen des Umfanges der Scheibe zueinander parallel; es können somit die antreibenden Flanken der Nut b streng äquidistant ausgebildet sein, so daß der Kolben durch die Scheibe in seiner Lage stets einwandfrei gehalten ist und unerwünschte Lagenänderungen durch Erschütterungen nicht hervorgerufen werden können.
  • Durch Verwendung nur einer Nut zum Ansaugen und Ausschieben des öles wird schließlich ein Festsetzen von Schmutz in dieser Nut verhindert, da im Verlauf eines Arbeitsspieles Schmutz, der während des Saughubes eingeströmt ist und sich festgesetzt hat, während des folgenden Druckhubes wieder abgelöst und herausgeschoben wird.
  • Zum leichteren Verständnis des Zusammenwirkens der beschriebenen Teile innerhalb einer Hochdruckschmierpumpe ist in Fig. 7 ein senkrechter, schaubildlicher Schnitt dargestellt. Im Pumpenkörper i lagert der Kolben c, der nur eine Nut cl besitzt und demnach so gesteuert (gedreht) werden muß, daß diese Nut cl wechselweise mit der Saugbohrung q. und mit der Druckleitung 5 zum Ausdrücken des Schmiermittels in Verbindung tritt; im übrigen führt der Kolben eine auf und nieder gehende Bewegung aus, um das Schmiermaterial anzusaugen und wegzudrücken. Die Hubbewegungen erfolgen durch den an sich bekannten, im Schnitt dargestellten Bügel 6, der mit den Zapfen 8 und 7 im Pumpenkörper i und in dem Deckel desselben geführt ist und dessen verstellbare Schraube g auf dem exzentrischen Teil io der Antriebswelle a geführt ist. Dieser exzentrische Teil setzt sich, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, aus zwei zur Wellendrehachse A konzentrischen Kreisen (im Querschnitt) a1 und a2 und Verbindungsbogen a3 und a4 zusammen. Der Bügel 6 greift mit einer Nase 12 in eine Eindrehung 13 des Pumpenkolbens c, während die Scheibe d in der Nut b, deren Verlauf auf der Welle gemäß Fig. 2 gestaltet ist, in Eingriff steht. Bei der Drehung der Welle a erfolgt also die angestrebte auf und nieder gehende und pendelnde Bewegung des Kolbens c.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Druckschmiervorrichtung mit ventillosen, in einem Ölbehälter angeordneten Kolbenpumpen, deren Kolben durch eine exzentrische Antriebswelle und mit dieser in Eingriff stehende scheibenförmige, mit den Kolben fest verbundene Steuerkörper eine Auf- und Ab- und eine Drehbewegung erhalten, dadurch gekennzeichnet, daß die wirksamen Flanken der Steuerkörper durch zwei symmetrische, z. B. über den Querschnitt der Welle entwikkelte Ev olventenflächen (dl, d=) und der OOuerschnitt des antreibenden Exzenters (i o) aus zwei exzentrischen Bogen (a3, a-1) gebildet werden, die in zwei aus der Drehachse (A) der Antriebswelle (a) geschlagene Kreisbogen (0 und a2) verlaufen. z. Druckschmiervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Evolventenflächen der Steuerkörper nahe dem Drehpunkt des Steuerkörpers in eine ebene Fläche (d3) übergehen.
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